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BeitragVerfasst am: 18.09.2009, 16:46
Thorsten hat Folgendes geschrieben:
Zu viele Ideen können auch hemmen.

Herzliche Grüße,
Thorsten


Oh ja, das kenn ich auch ...

Zu viel (andere) Arbeit ebenso ...

B. smart

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BeitragVerfasst am: 18.09.2009, 18:43
skipteuse hat Folgendes geschrieben:
Thorsten hat Folgendes geschrieben:
Zu viele Ideen können auch hemmen.

Herzliche Grüße,
Thorsten


Oh ja, das kenn ich auch ...

Zu viel (andere) Arbeit ebenso ...

B. smart



Ohhhh jaaaaaa dozey

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LG Anja

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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 08:20
Hallo,

vielleicht fällt noch jemandem etwas ein. Deswegen noch mal nach oben thumb up

Grüße

Heiner

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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 09:03
Hallo,

mal die Sicht einer potentiellen Sachbuchautorin:
Als ich an einer Stelle nicht weiterkam, habe ich viel gelesen, um zu sehen, wie andere Autoren das machen. In den klassischen Schul- und Nachhilfebüchern schienen sich die Autoren allerdings konsequent um die entsprechende Einführung zu drücken; das Thema fiel quasi vom Himmel. Die zündende Idee kam mir ausgerechnet, als ich in einem Nachschlagewerk nachsah - da hätte ich nun wirklich keine Erhellung vermutet!

Als Schreibblockade würde ich dieses Nichtweiterkommen allerdings nicht ansehen. In meinem Kopf hat es ja immer weitergearbeitet. Und wenn ich im Moment nicht weiterkomme, liegt das auch nicht an einer Blockade, sondern schlicht an Zeitmangel bzw. anderen Prioritäten. Veränderungen oder Ideen notiere ich weiterhin, aber ich arbeite sie gerade nicht aus.

Viele Grüße
Ina

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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 10:08
Also, ich gehe einfach eine Stunde laufen. Da habe ich meine Ruhe und kann die Gedanken ebenfalls laufen lassen. Very Happy
Wenn ich wieder zu Hause bin, mache ich mir ein paar kurze Stichworte und setze mich dann meistens Abends, wenn Ruhe eingekehrt ist hin, um zu schreiben. book
Die Stichworte sind dann mein roter Faden und schnell habe ich wieder alles das präsent, was mir beim Laufen durch den Kopf ging! angle

Zweiter Effekt: Entspannung. thumb up

Dritter Effekt: Hält gesund!

Liebe Grüße

Bodo hüpf

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Ne schöne Jrooß ahn all die, die unfählbar sinn!

Kippenlaster - Stephans Weg durch den blauen Dunst (ISBN 978-3-8391-1278-6, Paperback, 256 Seiten)

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Schreibblockade - was tun?

BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 10:17
Mir hat gefallen, was Hans schrieb: .... zu einem anderen Thema wechseln! In einem Workshop, den ich vor Jahren in USA besuchte, wurde vermittelt, dass Schreiben Schwerstarbeit ist, das war mir bis dahin neu! als ich selbst eine umfangreiche Arbeit begann, merkte ich warum! Es fiel mir schwer, regelmässig, konzentriert und interessant zu schreiben!
Ich merke, dass ich sogar lieber die wäsche bügle, als mich endlcih an den Schreibtisch zu setzen, oder lieber mit einer Freundin telefoniere, oder lieber im Internet surfe! Eine Therapeutin meinte, eine Blockade dieser Art häütte den Ursprung in der Konditionierung als Kind: Du musst dies und jenes tun...!
Inzwischen setze ich mich ruhig hin, versinke in meinen Gedankenströmungen und frage in mir einfach, was ich wissen möchte! Oft funktionierts, nicht immer!
Beatrice
P.S. Kennt Ihr auch das: Es gibt da eine Idee, ich beginnen zu schreiben und nach längerer Zeit habe ich endlich in den speziellen Energiestrom hineingefunden, der die Geschichte ausmacht ???

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Re: Schreibblockade - was tun?

BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 10:44
Zitat:
P.S. Kennt Ihr auch das: Es gibt da eine Idee, ich beginnen zu schreiben und nach längerer Zeit habe ich endlich in den speziellen Energiestrom hineingefunden, der die Geschichte ausmacht ???

Ich glaube, wir alle kennen Blockaden in irgendeiner Form.
Mir fehlt zum Beispiel die Zeit, oft auch die Lust, stundenlang am PC zu sitzen. Darum habe ich mir angewöhnt, meine Geschichte zuerst einmal als Ideen-Gerüst niederzuschreiben, damit nichts verloren geht. Was nicht heisst, dass das Buch am Ende dann auch genau so verläuft. Ich brauche jeweils ewig lange, bis mir meine Protagonisten so vertraut sind, dass ich das Gefühl habe, sie persönlich zu kennen.

Wann immer es mich dann packt, und mein Kopf frei ist , fülle ich Lücken. Bringe Fluss hinein. Baue das Ganze aus.
Fehlt mir der Antrieb, pausiere ich.

Ein allgemein gültiges Rezept gibt es nicht. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, mit Schwächen umzugehen.

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Herzliche Grüsse
Hanna
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Re: Schreibblockade - was tun?

BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 11:13
beatriceraue hat Folgendes geschrieben:
In einem Workshop, den ich vor Jahren in USA besuchte, wurde vermittelt, dass Schreiben Schwerstarbeit ist


(Achtung! Nachfolgender Text enthält satirische Anmerkungen!)

Das ist nur in den USA so! Und etwas abgeschwächt in Großbritannien! Twisted Evil

Hier in Deutschland ist Schreiben keine Arbeit, schon gar nicht harte Arbeit.

Hier in Deutschland gilt seit Goethe und Schiller das Genialitätsprinzip (bildlich perfekt dargestellt durch das Gemälde "Der arme Poet" von Carl Spitzweg).

Man sitzt und wartet, bis der geistige Blitz einschlägt oder einen die Muse knutscht. Daraufhin verfällt man in einen Wahn, von deutschen Schriftsteller zu gerne als "Schaffensrausch" bezeichnet, und fertigt sein Werk in kürzester Zeit. Knutscht die Muse mal nicht, sitzt man herum und wartet. Und nennt das Schreibblockade. Armer Poet.

Das Geschaffene nun kontrollieren, redigieren, korrigieren? Nicht doch! Damit würde das Ergebnis des kreativen Rausches zerstört. Nein, die Authentizität des Originären, des Rauschhaften, des Künstlerischen muss erhalten bleiben.

Am Text arbeiten und damit die Kunst zerstören? So etwas machen nur Amerikaner. Aber das sind ja auch alles durch die Bank kulturlose Banausen!

Nein, Schreiben ist keine Schwerstarbeit. Schreiben ist Genialiät. Zumindest in Deutschland.

Oder wie schrieb Georg Friedrich Lichtenberg schon in 18. Jahrhundert zu dieser typisch deutschen Denkweise: "Und wenn der Autor selbst nicht mehr versteht, was er da schreibt, so meint er, der Genius spräche aus ihm."

Grüße
Siegfried

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Siegfried

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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 11:19
Ich bin mir nicht sicher, ob das Wort Blockade in diesem Zusammenhang überhaupt richtig ist.

Meine Erfahrung im Kleinen: Eine Geburtstagskarte ist zu schreiben, ich sitze davor mit Stift und leerem Kopf, möchte ja nicht nur "wünscht" und meinen Namen dem vorgedruckten Text hinzufügen. Nach zehn Minuten gebe ich auf. Ich mache andere Dinge, schlafe eine Nacht drüber. Und am nächsten Morgen kann die Karte gar nicht groß genug sein, so viel fällt mir ein. Plötzlich läuft es.

Blockade? Nein, eigentlich nicht, sondern die Idee war einfach noch nicht reif.

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Liebe Grüße
Christel

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Re: Schreibblockade - was tun?

BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 13:50
[quote="Siegfried"]
beatriceraue hat Folgendes geschrieben:


Oder wie schrieb Georg Friedrich Lichtenberg schon in 18. Jahrhundert zu dieser typisch deutschen Denkweise: "Und wenn der Autor selbst nicht mehr versteht, was er da schreibt, so meint er, der Genius spräche aus ihm."

Grüße
Siegfried


cheezy grin thumb up .
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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 13:57
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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 16:26
Mir hilft abwarten und Tee trinken. Bedingt durch meine Erkrankung habe ich gelernt, dass es keine Dinge mehr gibt, die gehen müssen. Immer kann ich meinen Unmut darüber nicht unterdrücken, aber im Großen und Ganzen bin ich dadurch viel gelassener geworden. Ich kann heute auch mal den PC für ein paar Tage ungenutzt lassen, was aber nicht heißt, dass ich mir nicht Stichpunkte mache, wenn mir etwas einfällt. Lesen, malen und rätseln bringen mir auch immer neue Einfälle.

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Fantasielosigkeit

BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 17:23
Die Schreibblockade ist nur ein plötzlicher Mangel an Kreativität. Das fängt schon im Kindesalter an: Nach dem fünften Ferientag beraten sich Kinder, was sie nun spielen sollen und sterben vor Langeweile. Spielblockade.
Die sich in der Vorfreude auf die Ferien angesammelte Fantasie ist schon wieder ausgepowert.
Maler, die soeben ihr Bild zufrieden fertiggestellt haben, schauen trostlos auf das Weiß der neuen Leinwand und machen sich dann lieber Gedanken darüber, ob sie das soeben geschaffene Gemälde mit matter oder glänzender Firniss überziehen sollen. Malblockade.
Bei all den Blockaden hilft nur die Inspiration von außen. Lesen, anderen Kindern beim Spielen zusehen und Museumsbesuche. Die Blockade ist nur eine nette Umschreibung für vorrübergehende Fantasielosigkeit.
Gruß Thomas

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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 22:26
idebe hat Folgendes geschrieben:


Als Schreibblockade würde ich dieses Nichtweiterkommen allerdings nicht ansehen. In meinem Kopf hat es ja immer weitergearbeitet. Und wenn ich im Moment nicht weiterkomme, liegt das auch nicht an einer Blockade, sondern schlicht an Zeitmangel bzw. anderen Prioritäten.


So geht es mir zur Zeit mit meinem zweiten Buch. Die 'Route' steht im Kopf und auf meinen Notizen bereits fest, aber ich komme zur Zeit einfach nicht dazu, die Geschichte weiterzuschreiben.
Es fehlt einfach die Zeit, und vor allem die Konzentration, mich voll und ganz auf 'Battys' 2. Reise einzulassen.
Wie passend: 'Batty' und ihr Begleiter machen an der Stelle an der ich festhänge gerade eine Pause, und wollen einfach nicht weiter die Stadt besichtigen.
Ich hoffe, dass ich nächsten Monat wieder etwas mehr Zeit habe.

Viele Grüße
Cornelia

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Fledermaus, Engel und Spinnen:
www.battys-reise.de
http://www.youtube.com/watch?v=C9XucEmWhqs

www.spinnenkalender.de.to
http://www.youtube.com/watch?v=6VsFLAayxx8

www.trostengel.de.to
 
  Cornelia 
 
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Re: Schreibblockade - was tun?

BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 09:40
Man sitzt und wartet, bis der geistige Blitz einschlägt oder einen die Muse knutscht. Daraufhin verfällt man in einen Wahn, von deutschen Schriftsteller zu gerne als "Schaffensrausch" bezeichnet, und fertigt sein Werk in kürzester Zeit. Knutscht die Muse mal nicht, sitzt man herum und wartet. Und nennt das Schreibblockade. Armer Poet.

Ich versuche mal, im Fluss des sehr unterhaltsamen Beitrags von Siegfried zu bleiben!
Das Rauschhafte kann wohl bei manchen Künstlern wortwörtlich genommen werden....... um die Blockaden zu überwinden und durch den Gefühlspanzer durchzudringen um endlich zum Kreativen zu gelangen!

Leider gibt es bei dieser Art geburtsunterstützenden Bemühungen zwei Hindernisse: 1. Der Künstler findet aus dem inneren Labyrinth nicht mehr heraus und 2. Schafft das Geschaffene den Weg in die Aussenwelt, scheint es oft in das unendliche Universum auf Nimmerwiedersehen zu entschwinden!

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Schreibblockade – Was tun?
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