 | Schreibblockaden & Abnehmende Lust für's schreiben - Hil | Verfasst am: 30.04.2009, 19:07 |
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Schon seid einigen Tagen plagen mich diese doofen Blockaden schon, und wenn es dann mal weiter geht dann nur Brockenweise. Ich frage mich, wie/wann hört das endlich auf?! Oder, wenn es dann weiter geht habe ich irgendie 0% Lust. Sowas nervt echt. Weiß einer zu helfen? oder kann mir einer erklären wie sowas entsteht, vielleicht kann ich es ja dann bei dem Problem irgendwie bekämpfen! Schonmal jetzt danke für die Antworten. Und ich entschuldige mich wenn ich den Theard übersehen habe, falls es ihn schon gibt.
liebe Grüße, Pia.  |
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Klebestift |
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 | Re: Schreibblockaden & Abnehmende Lust für's schreiben - | Verfasst am: 30.04.2009, 19:16 |
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| Klebestift hat Folgendes geschrieben: |
Schon seid einigen Tagen plagen mich diese doofen Blockaden schon, und wenn es dann mal weiter geht dann nur Brockenweise. Ich frage mich, wie/wann hört das endlich auf?! Oder, wenn es dann weiter geht habe ich irgendie 0% Lust. Sowas nervt echt. Weiß einer zu helfen? oder kann mir einer erklären wie sowas entsteht, vielleicht kann ich es ja dann bei dem Problem irgendwie bekämpfen! Schonmal jetzt danke für die Antworten. Und ich entschuldige mich wenn ich den Theard übersehen habe, falls es ihn schon gibt.
liebe Grüße, Pia.  |
Hi,
Schreibblockaden haben meist die Ursache einer Ausgelaugtheit oder Demotivation anderer Art. Müdigkeit, Probleme, den Kopf woanders haben etc. Haben viele Schreiberlinge hier und da, die Leere und Lustlosigkeit im Kopf. Manchmal muss man sich in der Tat selbst in den Allerwertesten treten, denn es liegt oft am inneren Schweinehund, sich einfach daran zu setzen. Oft aber geht es einfach nicht. Kenne ich auch. Da hilft mir immer: Abstand gewinnen und erstmal was ganz anderes machen. Wenn du es wirklich ernst meinst mit der Schreiberei, kommt die Lust wieder und Ideen auch. Mit anderen Worten: Manchmal lohnt es, die Sache etwas auszusitzen. Hier gab es mal einen thread über Schreibblockaden. Moment kommt gleich.
VG
Lofi |
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 | | Verfasst am: 30.04.2009, 19:18 |
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 | | Verfasst am: 01.05.2009, 16:00 |
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Ich glaube, das Problem kennt jeder. Vor allem, wenn man sich auch nen Kopp über andere Dinge machen muss. Ich nehme dann acuh immer Abstand und wenn ich wieder Lust bekomme, lese ich etwas, oder schaue einen Film, der mich inspierieren könnte, weiter zu machen. Beim gezwungenen Schreiben, kommt oft nix Jutes bei raus.
Liebe Grüße
Leona |
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_________________ Hallo zusammen! Freue mich, hier zu sein und über das beste Hobby, den besten Beruf zu quasseln!
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Leona |
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 | Re: Schreibblockaden & Abnehmende Lust für's schreiben - | Verfasst am: 01.05.2009, 18:43 |
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| Klebestift hat Folgendes geschrieben: |
Schon seid einigen Tagen plagen mich diese doofen Blockaden schon, und wenn es dann mal weiter geht dann nur Brockenweise. Ich frage mich, wie/wann hört das endlich auf?! Oder, wenn es dann weiter geht habe ich irgendie 0% Lust. Sowas nervt echt. Weiß einer zu helfen? oder kann mir einer erklären wie sowas entsteht, vielleicht kann ich es ja dann bei dem Problem irgendwie bekämpfen! Schonmal jetzt danke für die Antworten. Und ich entschuldige mich wenn ich den Theard übersehen habe, falls es ihn schon gibt.
liebe Grüße, Pia.  |
<Hinweis: Mein Kommentar klingt vermutlich böse>
Bei diesem Thema "Schreibblockade" kommt es mir immer wieder irgendwie hoch. Vermutlich, weil ich hier einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige bin, der an das Märchen der Schreibblockade nicht glaubt.
Es gibt in meinen Augen nur ein einziges Mittel, und das heißt "Weiterschreiben".
Ich stell mir immer vor, eine Betreuerin aus dem Kindergarten kommt zu mir und klagt: "Ich kann diese Kinder nicht mehr sehen, ich kann sie nicht mehr mit irgend welchen Spielen beschäftigen. Vermutlich habe ich eine Kinderbetreuungsblockade."
Gibt es nicht?
Genau das ist meine Haltung zum Thema Schreibblockade.
Wenn es an einer Stelle hakt, dann nehme ich mir eine andere Szene vor. Ich kriege die Szene nicht hin, wo mein Bösewicht sich seiner Kumpane entledigt? Okay, dann schreibe ich eben die Szene, wo mein Held die Frau vom Bösewicht kennenlernt. Oder wo die Polizei vergeblich meinen Helden jagt. Und später kümmere ich mich um jene Szene, bei der es gehakt hat.
Schreibblockade heißt für mich vor allem: Da hat jemand seinen Stoff nicht im Griff und weiß nicht (mehr), wie die Szene funktionieren soll. Dadurch stellt sich dieses Gefühl einer vermeintlichen Schreibblockade ein. Das ist in meinen Augen der Knackpunkt, und dieses Problem lässt sich nur durch konsequente Analyse des Stoffes, der Szene, der Figurenmotivation und des Gesamtaufbaus des Textes beseitigen. Aber damit rutschen wir wieder in die Diskussion um Bauch- und planerisches Schreiben.
LG
Siegfried |
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_________________ Grüße
Siegfried
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Siegfried |
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 | Re: Schreibblockaden & Abnehmende Lust für's schreiben - | Verfasst am: 01.05.2009, 18:47 |
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| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
Ich stell mir immer vor, eine Betreuerin aus dem Kindergarten kommt zu mir und klagt: "Ich kann diese Kinder nicht mehr sehen, ich kann sie nicht mehr mit irgend welchen Spielen beschäftigen. Vermutlich habe ich eine Kinderbetreuungsblockade."
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Burnout, ganz einfach, gibt es öfter als man denkt.
Warum sollte es so etwas Ähnliches nicht bei der Motivation zum Schreiben geben.
VG Lofi. |
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 | | Verfasst am: 01.05.2009, 18:59 |
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Hm, also rein gefühlsmäßig tendiere ich zu Siegfrieds Antwort. Ich denke zumindest, dass in den meisten Fällen tatsächlich der/ die Autor/in Schwierigkeiten bei der Planung hatte und an einem Punkt angelangt ist, wo das Manuskript nichts anderes ist als ein großes schwarzes Loch.
Andererseits möchte ich auch die Theorie von Lorenz nicht abstreiten. Es gibt sicherlich auch Ausnahmen.
Doch das ist der Punkt - ich sehe es als Ausnahme.
Ich kann auch gerne schreiben, weshalb ich so denke.
Ehe ich auf dieses Forum gestossen bin habe ich meine Texte auch völlig ohne Planung verfasst und einfach drauflos geschrieben. Meinen ersten Roman, einen Jugendroman, habe ich bis heute nicht beendet ...
Denn nach so knapp 150 Seiten kam der Punkt, an dem ich nicht mehr weiter wusste.
Schreibblockade???
Das dachte ich damals ...
Heute bin ich schlauer - unter anderem auch Dank dieses Forums!
Seit ich meine Texte plane, richtig plotte, ist mir das bis jetzt nie wieder passiert.
Und deshalb glaube ich schon, dass Siegfried im Großen und Ganzen nicht so falsch liegt.
Aber wie gesagt, es kann Ausnahmen geben. Das möchte ich nicht ausschließen.
LG, Conny |
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Conny |
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 | | Verfasst am: 29.05.2009, 16:45 |
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| Zitat: |
Vermutlich, weil ich hier einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige bin, der an das Märchen der Schreibblockade nicht glaubt.
Es gibt in meinen Augen nur ein einziges Mittel, und das heißt "Weiterschreiben". |
Sehe ich genauso. Wenn es bei mir hakt, dann schreib ich irgendwas un das is dann total schlecht. Dann hab ich keine Lust mehr un hör auf, geh irgendwas zocken, TV gucken oder sonst was. So geht der Tag rasend schnell um und dann am Ende wenn ich ins Bett gehe bin ich sickig, den Tag so sinnlos verschwendet zu haben, ohne was produktives geschafft zu haben. Am Tag darauf denk ich mir » So jetzt aber! «, mache Word auf un hab schon wieder keinen Bock. Dann denk ich mir aber » Noch nen Tag verschwendest du nicht! « und analysiere das bisher geschriebene. Dabei stellt sich dann in der Tat meist eine Schwäche heraus, die sich nur das geschickte ändern von ein paar wenigen Sätzen lösen lässt.
Danach gehts für viele Seiten wieder problemlos ^^ Soviel zur Blockade =D
Da is gar nix blockiert, nur nich gut genug durchdacht. Un wenn ich dann ehrlich zu mir selber bin, komm ich zu dem Schluss, dass ich dieses Problem auch schon vorher hätte lösen können, wenn ich am Tag zuvor nich meine Zeit verballert hätte ^^ |
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MasterChief |
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