 | Schuld verjährt nicht | Verfasst am: 27.05.2009, 11:08 |
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Hallo,
ich habe seit einigen Monaten eine Geschichte im Kopf, die ich jetzt angefangen habe, aufzuschreiben. Da ich nicht weiß, ob mein Schreibstil überhaupt anderen Menschen zumutbar ist, habe ich im Internet nach einem Forum gesucht, wo man ihn von 'Profis' bewerten lassen kann und bin auf euch gestoßen.
Es würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere Zeit nimmt, sich mein 'Werk' anzusehen.
Prolog
Ein roter Blutstropfen fiel auf den glänzend weißen Schnee, schmolz die Kristalle auf die er traf und verletzte somit die bislang unberührte Oberfläche. Ihm folgte rasch ein zweiter, ein dritter. Es wurden immer mehr und schon nach wenigen Augenblicken hatte der Schnee seinen unschuldigen Anblick verloren.
Daniel kniete auf dem Boden. Seine Hosen waren bereits völlig durchnässt. Seine Finger schmerzten vor Kälte. Dennoch grub er sie noch weiter in den Schnee, den Blick auf die Blutstropfen gerichtet, die zuvor aus seiner Nase getröpfelt waren. Er versuchte den Schmerz zu ignorieren, den ihm ein weiterer Tritt in die Rippen bereitete. Die Genugtuung zu schreien wollte er ihnen nicht geben. So kam nur ein leises, gequält klingendes Stöhnen über seine Lippen, als sein Körper schließlich nachgab und er zur Seite fiel. Der Schnee war weich und jetzt hatte Daniel das Gefühl, dass er auch gar nicht mehr so kalt war.
„Damit du nicht vergisst, wo du hingehört!“, rief ihm einer der beiden Jungs zu, die sich langsam von ihm entfernten. Das konnte er am Knirschen des Schnees unter ihren Stiefeln hören und an ihrem Lachen, das mit jedem Augenblick ein wenig leiser wurde. Als es schließlich ganz verklungen war, schloss Daniel erleichtert die Augen.
„Gut, dass ich weiß, dass du da oben bist“, murmelte er dabei leise gen Himmel. „Ich merke davon nämlich nichts…“
1. Kapitel
Daniel fühlte sich schlecht. Einfach nur schlecht. Den Vorfall von gestern Abend hatte er zwar bereits wieder aus seinem Gedächtnis gestrichen, wie so viele andere zuvor. Aber das hier war schlimmer. Das schlimmste daran jedoch war, er war selbst Schuld an dieser Situation, die er eigentlich unter allen Umständen hatte vermeiden wollen. Dieses Wissen machte es ihm nicht leichter, sein Unbehagen hinter einer ausdruckslosen Miene vor den Blicken seiner Mitschüler zu verstecken. Tausend Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Er hätte mehr lernen können, hätte es tun müssen. Theoretisch wusste er das. Doch mit der Theorie war es nun einmal so eine Sache. In der Praxis war sie nicht mehr ganz so klar und ein Fußball konnte enorm von einem guten Vorsatz ablenken, wenn man ihn erst einmal in den Händen hielt.
Also hatte er nicht gelernt. Wie üblich hatte er seine Nachmittage lieber auf dem Bolzplatz verbracht und nun stand er kurz davor, die Quittung dafür präsentiert zu bekommen. Im Raum herrschte Totenstille. Er war nicht der einzige, für den es um viel, genauer gesagt, um alles ging. Um die Zulassung zum Abitur. Hinter sich hörte er erleichtert klingende Seufzer, während die Innenflächen seiner Hände immer feuchter wurden. Er hatte gleich nach der Mathe-Arbeit ein gutes Gefühl gehabt. Aber Gefühle waren relativ. Sie konnten trügen und jetzt, in dem Moment, in dem er die Schritte von Herrn Leitner immer näher kommen hörte, wusste er gar nicht mehr, was er fühlen sollte.
„Gerade nochmal gutgegangen.“
Daniel zuckte zusammen, als die Stimme von Herrn Leitner ihn aus seinen Gedanken holte. Er sah auf. Sein Lehrer für Mathematik stand direkt neben ihm, seine Arbeit in der Hand. Ein winziges Lächeln zuckte um die Mundwinkel des Mannes, der Daniel das für diesen so wichtige Blatt Papier auf sein Pult legte. „Glückwunsch.“
Daniel starrte noch auf seine Arbeit, als der Lehrer sich schon wieder mit langen Schritten entfernte. So richtig konnte er es noch gar nicht glauben. Er hatte es geschafft. Leise auflachend schüttelte er den Kopf und sah erst jetzt zu Andreas rüber, der ihn mit einem zufriedenen Grinsen ansah.
„Na, ich habe es dir doch gesagt!“
Daniel nickte. Das hatte er wirklich und ein wenig hatten sie sogar miteinander geübt vor dem Fußballspielen auf dem Bolzplatz. Dass diese Extralektionen, und wenn es auch nur Minuten waren, ihm vermutlich den Hals gerettet hatten, darüber war sich Daniel durchaus im Klaren.
„Danke.“
„Hey, was gibt es da zu danken? Hätte ich alleine zum Abitur antreten sollen?“
Andreas schüttelte energisch den Kopf. Er hob seine Hand und schlug mit dieser leicht auf die Schulter seines Freundes. Sie hatten bislang alles zusammen gemacht und das würde auch so bleiben.
Am Nachmittag fuhren die beiden Freunde auf ihren Fahrrädern gemeinsam nach Hause. Sie wohnten im selben Dorf, nur wenige Straßen voneinander entfernt. Andreas‘ Vater hatte eine Schmiede. Sie war so ziemlich das letzte Haus des Dorfes und grenzte direkt an den Wald.
Daniel lebte mit seinen Eltern und seinen zwei jüngeren Brüdern ein wenig näher zur Dorfmitte, so dass sein Weg nach Hause gut fünf Minuten vor dem seines Freundes endete.
Doch bis dahin hatten die beiden Jungs fast 30 Minuten gemeinsam zurückzulegen. Es war ein ansehnlicher Weg, den sie jeden Tag zweimal fahren mussten, auch bei Regen und Schnee, wie heute. Es war ein schneereicher Winter im Jahr 32/33. Doch die beiden hatten sich schon daran gewöhnt, auf verschneiten Wegen zu fahren. Immerhin besuchten sie die Oberrealschule schon seit einigen Jahren.
Andreas war mit seinen Gedanken schon im Nachmittag und der Frage, ob man auf dem Bolzplatz wirklich würde ein paar Bälle schießen können, oder ob schlittschuhlaufen nicht die bessere Bezeichnung für eine sportliche Betätigung dort gewesen wäre. Es war klirrend kalt und auch die dicke Mütze, die seine Mutter ihm erst zu Weihnachten geschenkt hatte, bewahrte ihn nicht vor dem Gefühl, seine Ohren würden zu Eis erstarren und früher oder später abfallen.
„Was glaubst du, wird er es werden?“
Daniels Stimme holte ihn aus seinen Gedanken. „Wer wird was werden?“
„Nun, Hitler. Reichskanzler. Schon mal was davon gehört?“
„Ach so…“ Andreas sprach nicht gern über Hitler, die NSDAP oder die ständigen Wahlen. Schon gar nicht mit Daniel. Er wusste, dass ihre Väter, ihre ganzen Familien, in dieser Frage unterschiedlicherer Meinung nicht hätten sein können.
„Vater sagt“, fuhr Daniel unbeirrt dieser Tatsache fort, „dass es für Deutschland schwer werden wird, wenn Hitler Reichskanzler wird.“
„Hm…“ Andreas nickte. Sein Vater war vollkommen anderer Ansicht. Seiner Meinung nach konnte Deutschland nichts Besseres passieren, als endgültiger Sieg der NSDAP im März mit einem Adolf Hitler an der Spitze. Aber, so sagte er, dass bessere Leute wie Daniels Familie das nicht so sehen, wäre auch kein Wunder.
Daniel wusste nicht, welche Meinung er teilen sollte. Es war ihm auch egal. Sicher, die NSDAP übte einen gewissen Reiz aus. Daniel war fasziniert von der Stimme Adolf Hitlers, die es vermochte, ganze Familien vor dem Radio zu versammeln und sie in seinen Bann zu ziehen. Aber am Ende war doch alles nur Politik und für ihn gab es wesentlich wichtigere Themen im Leben. Wichtigere Fragen und die wichtigste war, ob Anna heute auch zum Bolzplatz kommen würde.
„Kommt Kurt eigentlich auch zum Fußball?“
Verwundert über diesen abrupten Themenwechsel schüttelte Daniel den Kopf. Andreas konnte es aus den Augenwinkeln heraus sehen. Aber er hatte auch keine Lust, sich weiter über Hitler zu unterhalten. Ändern konnten sie beide sowieso nichts.
„Keine Ahnung“, gab Daniel zurück. „Aber ich glaube schon. Er sagte, er sei sich nicht sicher.“
„Gut, dann kommt er!“ Das war immer so. Erst sagte Kurt, er wisse es nicht, nur um dann doch zu kommen. Somit bestand auch die berechtigte Hoffnung für Andreas, dass er heute Anna sehen konnte.
Den Rest der Strecke legten die beiden Freunde zumeist schweigend zurück. Keiner von ihnen verspürte bei der herrschenden Kälte und dem Schneetreiben, das ihnen direkt ins Gesicht wehte, wenn sie den Kopf hoben, das Bedürfnis, sich zu unterhalten. Dafür würde heute Nachmittag noch genug Zeit sein, wenn der Fußballgott ein Einsehen hatte mit zwei Schülern, die ihr wohlverdientes Wochenende damit beginnen wollten, auf dem völlig verschneiten und vereisten Bolzplatz ein paar Schüsse auf das Fußballtor abzugeben. |
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_________________ Falls Gott die Welt erschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen.
A. Einstein |
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Shadow |
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| Anmeldedatum | 27.05.2009 | | Beiträge | 18 | |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 11:59 |
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Hy Shadow, also zur Grundsätzlichen Sache- dein Schreibstil ist für einen Anfänger wirklich gut. Nicht Günter Grass aber das wollen wir ja auch gar nicht . Bildhaft, nicht zu verschnörkelt und halbwegs nachvollziehbar. Die eine oder andere Ungereimheit kann fast übersehen werden und auf Rechtschribung und Grammatik gehe ich (weil ich da eh selber im Glashaus sitze) gar nicht erst ein.
Ich merke jetzt kleinigkeiten an, die mir beim erstne lesen aufgefallen sind:
Zunächst: Ein roter Blutstropfen (= Blutstropfen sind in der regel rot, das muss man nicht dazuschreiben) fiel auf (hier würde in den glänzend weißen... besser passen) den glänzend weißen Schnee,
schmolz die Kristalle auf die er traf (= den Satzteil könnte man weglassen weil es eh logisch ist und Kristalle- obwohl du natürlich vollkommen recht hast- zu weltfremd und abgehoben klingt. So eine weltliche materielle Szene wird durch ein Wort wie Kristall (wir denken an das Kristallschloss in der unendlichen geschichte) nur gestört.
... und verletzte somit (= somit ist eines der Wörter mit dennen wir vorsichtig sein müssen. Klar man kann seinen Text mit somit und welchen und aufgrund dessen pflastern - aber dann hört es sich mehr nach einer Dissertation als nach belletristik an. Somit würde ich (somit/ aufgrund dessen ) ganz weglassen.
Ihm folgte rasch ein zweiter, ein dritter- Nicht so gut gelöst wie du es bestimmt gekonnt hättest- Aufzählungen kann man machen, müssen aber pfiffig sein- ist es hier nicht. Außerdem ist der Abstand zwischen dem Blutstropfen und diesem Satz ein wenig zu lang. Der Leser muss eine Sekunde zu lange überlegen, was da jetzt was folgt. Was ist IHM (natürlich ist IHM der Blutstropfen aber das mag der Leser nicht- immer schön simpel bleiben). Dem ersten Tropfen folgten weitere- sie bildeten ein grausig schönes Muster auf der eisigen Seide, in die er sich krallte. (Okay, das war nur ein Beispiel- aber so in der Art.- keine Aufzählung noch ein Bild für den Leser und die Wiederholung um sofort klar zu machen dass es um den Tropfen geht.
Dennoch grub er sie noch weiter in den Schnee,(= WARUM?- Klar alles was du schreibst ist für dich logisch aber das ist es noch lange nicht für den Leser- Das Wort DENNOCH suggeriert, dass es einen wichtigen grund gibt weshalb er die Finger tiefer in den Schnee gleiten lässt. Sucht er Trost, versucht er sich von dem Schmerz abzulenken- was ist es?- Schreib das dazu.) den Blick auf die Blutstropfen gerichtet, die zuvor (= schon wieder so ein Wort- zuvor- die Leser wissen doch von dem Blut- nimm da ein anderes Wort) aus seiner Nase getröpfelt waren.
So kam nur ein leises, gequält klingendes Stöhnen über seine Lippen, als sein Körper schließlich nachgab (= sein... seine... kann man machen, ist aber nicht ideal, diese Wiederhlung- wie wäre es mit: So kam IHM nur ein leises, gequält klingendes Stöhnen über DIE Lippen, als sein Körper...
Das konnte er am Knirschen des Schnees unter ihren Stiefeln hören und an ihrem Lachen, das mit jedem Augenblick ein wenig leiser wurde (= das du erklärst warum er weiß, das sie sich entfernen ist gut- erklärungen sind immer gut, aber hier ist es für den zu leser offensichtlich. Er kommt sich bemuttert und belehrt vor- warum?- wegen diesen wenigen Wörtern: "Das konnte er ... hören"- Lass das weg, damit kaust du den Leuten nur was vor. Schreib einfach: Der Schnee unter ihren Schuhen knirschte. Zusammen mit ihrem schnell leiser werdenen Lachen, veranlasste ihn das dazu seine schmerzenden Muskeln zu lockern. Der Schmerz und die übliche träge Schwere nach den Schlägen blieb. (So ungefähr)
Den letzten Absatz im Vorspann finde ich klasse .
Okay, im Moment hab ich nicht mehr Zeit- aber ich mach den rest heute Abend oder morgen. |
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Kris. K. |
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| Anmeldedatum | 15.03.2009 | | Beiträge | 510 | |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 12:58 |
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Hm, völlig neu aufgetaucht hier im Forum und gleich einen Text zur Korrektur gestellt ... na bitte, meine Meinung:
Ich finde der Text kann noch einiges an Überarbeitung vertragen. Ich habe aus Zeitmangel gerade eben Kris' Beitrag zu deinem Text nicht gelesen, daher könnte es sein, dass ich etwas wiederhole.
Es fängt schon beim ersten Absatz an.
| Zitat: |
| Ein roter Blutstropfen fiel auf den glänzend weißen Schnee, schmolz die Kristalle auf die er traf und verletzte somit die bislang unberührte Oberfläche. Ihm folgte rasch ein zweiter, ein dritter. Es wurden immer mehr und schon nach wenigen Augenblicken hatte der Schnee seinen unschuldigen Anblick verloren. |
Ich würde im ersten Satz alles nach dem Beistrich weglassen. Auch dieses >Es wurden immer mehr< finde ich nicht gelungen und unpassend.
| Zitat: |
| Seine Hosen waren bereits völlig durchnässt. Seine Finger schmerzten vor Kälte. Dennoch grub er sie noch weiter in den Schnee, den Blick auf die Blutstropfen gerichtet, die zuvor aus seiner Nase getröpfelt waren. |
>Seine Hosen< ist für mich noch immer >seine Hose<. Und >noch weiter< würde ich wenn schon dann durch >noch tiefer< ersetzen, da es sich ja offenbar um keinen zeitlichen Aspekt handelt.
| Zitat: |
| Das konnte er am Knirschen des Schnees unter ihren Stiefeln hören und an ihrem Lachen, das mit jedem Augenblick ein wenig leiser wurde. |
Meiner Meinung nach völlig überflüssig. Würde ich löschen.
| Zitat: |
| „Gut, dass ich weiß, dass du da oben bist“, murmelte er dabei leise gen Himmel. „Ich merke davon nämlich nichts…“ |
Spricht mich an, finde ich gut. Kann zwar sehr verschieden gedeutet werden, aber macht den Prolog irgendwie doch noch interessant.
Im ersten Kapitel wird viel zu viel geschildert. Alles ließe sich in wenigen Sätzen zusammenfassen und würde dann den Leser auch nicht langweilen. Manche Formulierungen sind nicht gerade gut getroffen:
| Zitat: |
| Aber Gefühle waren relativ. |
| Zitat: |
| Daniel fühlte sich schlecht. Einfach nur schlecht. |
| Zitat: |
| Andreas schüttelte energisch den Kopf. Er hob seine Hand und schlug mit dieser leicht auf die Schulter seines Freundes. Sie hatten bislang alles zusammen gemacht und das würde auch so bleiben. |
Sowas meine ich.
Auch den plötzlichen Schwenk in die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg finde ich nicht so gut aufgebaut. Zumal man dann schnell den Eindruck gewinnt, dass dieses ein wichtiges und beherrschendes Thema des Gesamttextes sein wird.
Soviel vorerst.
Grüße,
christian |
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CM87 |
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| Anmeldedatum | 18.03.2009 | | Beiträge | 127 | | Wohnort | Steiermark/Graz | |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 13:42 |
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| CM87 hat Folgendes geschrieben: |
Hm, völlig neu aufgetaucht hier im Forum und gleich einen Text zur Korrektur gestellt ...  |
Das geht mir mittlerweile ziemlich gegen den Strich. Die Leute melden sich an, stellen einen Text rein und erwarten dann noch entsprechende Kommentare.
- Keine Vorstellung, wer man überhaupt ist,
- keine Einstufung der eigenen Fähigkeiten,
- keine Beschreibung der eigenen Interessen
- kein Interesse gegenüber den anderen Forummitgliedern
- keine Eigenleistung gegenüber anderen im Forum.
Für mich grenzt das mittlerweile an Ausnutzung und Abzocke: "Ich kann mir keinen Lektor / Korrektor leisten, also schaue ich mal, wie blöd die Leute beim Autorenpool sind ... und lass da lektorieren."
Ich halte das für unverschämt.
Deshalb bekommt keiner von diesen "Hineinspringern und Abgreifern" auch nur eine Zeile kommentiert.
Und ich möchte hiermit alle anderen Forum-Mitglieder auffordern, genau so zu verfahren. Wer sich hier anmeldet, nur um billig eine Dienstleistung abzugreifen, der sollte mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt werden.
LG
Siegfried |
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_________________ Grüße
Siegfried
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»Wer sich vor dem Ertrinken fürchtet, tut besser, schwimmen zu lernen, als dem Wasser auszuweichen.« (Karl Waggerl) |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 14:08 |
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| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
| CM87 hat Folgendes geschrieben: |
Hm, völlig neu aufgetaucht hier im Forum und gleich einen Text zur Korrektur gestellt ...  |
Das geht mir mittlerweile ziemlich gegen den Strich. Die Leute melden sich an, stellen einen Text rein und erwarten dann noch entsprechende Kommentare.
- Keine Vorstellung, wer man überhaupt ist,
- keine Einstufung der eigenen Fähigkeiten,
- keine Beschreibung der eigenen Interessen
- kein Interesse gegenüber den anderen Forummitgliedern
- keine Eigenleistung gegenüber anderen im Forum.
Für mich grenzt das mittlerweile an Ausnutzung und Abzocke: "Ich kann mir keinen Lektor / Korrektor leisten, also schaue ich mal, wie blöd die Leute beim Autorenpool sind ... und lass da lektorieren."
Ich halte das für unverschämt.
Deshalb bekommt keiner von diesen "Hineinspringern und Abgreifern" auch nur eine Zeile kommentiert.
Und ich möchte hiermit alle anderen Forum-Mitglieder auffordern, genau so zu verfahren. Wer sich hier anmeldet, nur um billig eine Dienstleistung abzugreifen, der sollte mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt werden.
LG
Siegfried |
Was sollen diese anmaßenden Unterstellungen und Beschimpfungen?
| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
Deshalb bekommt keiner von diesen "Hineinspringern und Abgreifern" auch nur eine Zeile kommentiert. |
Dann wirb in der Rubrik "Dienstleistungen" für einen gebührenpflichtigen Support. Niemand zwingt dich, diesen Text zu kommentieren, aber pauschale Angriffe dieser Art gegen Neue, die du noch gar nicht kennst und beurteilen kannst, sind nicht in Ordnung.
| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
Und ich möchte hiermit alle anderen Forum-Mitglieder auffordern, genau so zu verfahren. Wer sich hier anmeldet, nur um billig eine Dienstleistung abzugreifen, der sollte mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt werden.
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Und ich erweitere diesen Aufruf: Wer eine freundliche Anfrage
| Shadow hat Folgendes geschrieben: |
Es würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere Zeit nimmt, sich mein 'Werk' anzusehen. |
dermassen abwidert, ebenfalls runter vom Hof  |
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Zuletzt bearbeitet von LOFI am 02.06.2009, 12:11, insgesamt 4-mal bearbeitet |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 14:18 |
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| LOFI (Moderator) hat Folgendes geschrieben: |
Und ich erweitere diesen Aufruf: Wer eine freundliche Anfrage
| Shadow hat Folgendes geschrieben: |
Es würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere Zeit nimmt, sich mein 'Werk' anzusehen. |
dermassen abwidert, ebenfalls runter vom Hof! |
Dem kann entsprochen werden.
Und tschüss ...
Siegfried |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 14:33 |
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Hallo,
zuerst einmal möchte ich mich bei Kris.K und CM87 für ihre Kommentare bedanken.
Sollte ich jemandem hier auf den Schlips getreten sein, tut es mir leid. Ich wollte keineswegs eine 'Dienstleistung' abgreifen. Mag sein, dass es ungeschickt war, als ersten Post gleich in diesem Unterforum etwas einzustellen. Aber gut, ich habe nicht darüber nachgedacht, sondern war nur froh, ein Forum gefunden zu haben, um eine Meinung zu der Art wie ich schreibe zu bekommen, weil ich in dieser Hinsicht absolut unsicher bin. Übereifrig, aber vielleicht doch verzeihlich.
Zu Siegfried:
Ich hatte durchaus vor, mich vorzustellen, mich in dieses Forum irgendwie einzubringen und zu beteiligen. Genau deswegen bin ich gerade hier. Aber nachdem ich nun deinen Post lesen durfte, mit dem ich praktisch wieder rausgeschmissen wurde, was glaubst du, wieviel Freude an diesem Forum übrig ist?
Gruß,
Shadow |
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A. Einstein |
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Shadow |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 14:39 |
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| Shadow hat Folgendes geschrieben: |
Zu Siegfried:
Ich hatte durchaus vor, mich vorzustellen, mich in dieses Forum irgendwie einzubringen und zu beteiligen. Genau deswegen bin ich gerade hier. Aber nachdem ich nun deinen Post lesen durfte, mit dem ich praktisch wieder rausgeschmissen wurde, was glaubst du, wieviel Freude an diesem Forum übrig ist?
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Keine Sorge, du kannst bleiben. Allerdings wäre der umgekehrte Weg - sich erst vorstellen - dann mitteilen, was man hier sucht - dann den Text vorstellen) eindeutig der Bessere gewesen. Das hätte viel Ärger und Aufwand gespart.
Ich werfe jetzt das Handtuch. Du kannst nun also machen, was du willst. Lofi hat als zuständiger Moderator ziemlich eindeutig mitgeteil, wo ich mich hinzubegeben habe: Weit weg von diesem Forum. Bitte sehr, dem entspreche ich nun.
LG
Siegfried |
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_________________ Grüße
Siegfried
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 14:52 |
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Ist es nicht herrlich in unserem Forum?
Könnte man doch bloß diese verdammte Goldwaage (die, auf die hier die Worte gelegt werden) abschaffen! |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 15:05 |
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Guter Text, shadow. Aber noch viel Arbeit.
Wie wäre es, wenn du dich trotz der anfänglichen Missverständlichkeiten doch noch vorstellst.
Würde ich echt klasse finden.
Gruß von
Klaus
@Büchernarr
Psst. Mc Killroy is wathing you
muss mich berichtigen:
4 Mc Killroys are wathing us, in time. |
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Zuletzt bearbeitet von Klaus D. Klimke am 27.05.2009, 15:07, insgesamt einmal bearbeitet |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 15:07 |
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Psst. Mc Killroy is wathing you
Ey, boah, machte doch nix. Ist sich meine Kumpel. |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 15:20 |
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| büchernarr hat Folgendes geschrieben: |
Ist es nicht herrlich in unserem Forum?
Könnte man doch bloß diese verdammte Goldwaage (die, auf die hier die Worte gelegt werden) abschaffen! |
Das Problem ist nicht die Goldwaage, sondern die, die da ständig was drauflegen. Tadele also nicht die Goldwaage ... tadle nicht den Fluß, wenn du ins Wasser fällst. |
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_________________ Herzliche Grüße
Gerhard
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Die Welt ist anders, als sie uns erscheint. "Auf der Suche nach der Realität" , ISBN 978-3833493294
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Gerhard |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 15:23 |
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Gerhard, du hast mich nicht ganz verstanden (ist aber normal so, KEINER VERSTEHT MICH).
Ich meine, ohne Goldwaage kann keiner was drauflegen.
Gruß
Bernd |
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 15:28 |
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| büchernarr hat Folgendes geschrieben: |
Gerhard, du hast mich nicht ganz verstanden (ist aber normal so, KEINER VERSTEHT MICH).
Ich meine, ohne Goldwaage kann keiner was drauflegen.
Gruß
Bernd |
Ich mag Goldwaagen, aber nicht die Leute, die da ständig drauflegen ... ich hätte gerne eine Goldwaage, aus massivem Gold. Macht sich toll so als Briefbeschwerer auf dem Schreibtisch oder für Manuskripte, damit sie nicht runterfallen.
Also, mecker nicht wegen den schönen Goldwaagen ... sondern tadle die, die immer da was drauflegen.
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Gerhard
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 | | Verfasst am: 27.05.2009, 15:31 |
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Ei Gerhard,
das würde ich ja manchmal liebend gerne, aber lege ich dann nicht wieder etwas zusätzliches auf die Goldwaage? ICH TRAU MICH NICHT!!! |
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