Titel: Schule und Motivation
Autor: Alain Weins
Verlag: Bod
ISBN: 978-3-8370-4907-7
Seiten: 120
Preis: 11,80 Euro
Der Autor über das Buch:
In der öffentlichen Debatte entsteht zusehends der Eindruck, dass die Schule immer problematischer wird, dass Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern demotiviert und frustriert sind. Neue pädagogische Ansätze, Strukturen und Methoden sollen der Schule Impulse geben, damit wieder Begeisterung für Bildung aufkommt. Doch trotz aller Bemühungen scheint die Motivation in der Schule nicht zwangsläufig besser zu werden. Vorliegender Essay versucht es mit einem ganz anderen Ansatz. Außerhalb der ideologischen Diskussionen um unterschiedliche pädagogische Ausrichtungen und Methoden stellt der Autor den Faktor Mensch, das heißt die Schüler/innen, die Lehrer/innen und die Eltern in den Mittelpunkt und fragt nach den Ursachen für Demotivation. Dabei wird versucht anhand konkreter Ansätze Ideen für eine Schule der Motivation zu vermitteln.
Klappentext:
Aus dem Inhaltsverzeichnis (Auswahl):
Die Motivation der Lehrer/innen
Die Motivation der Schüler/innen
Die Motivation der Eltern
Zwischenbilanz und Verbesserungsvorschläge
Schule und Motivation - positive Ansätze
Die Schulgemeinschaft und ihr Potential
Realistisch bleiben - den Elfenbeinturm vermeiden
Inhalt:
Ist Schule ohne den Faktor Motivation möglich? Was fehlt dem unmotivierten Schüler? Wie kann sich der Lehrer selbst motivieren? Wie entstehen motivierte Eltern, Schüler und Lehrer? Motivation ist wohl eines der Schlüsselwörter im schulischen Alltag. Ihre Präsenz bei Schülern, Lehrern und Eltern macht zum größten Teil eine gute Schule aus. Leider ist das aber im schulischen Alltag nicht immer der Fall!
In Lehrergesprächen ist oft die fehlende Motivation der Schüler das Thema Nummer eins. Dieser Motivationsmangel wird von den Lehrern unterschiedlich bewertet: als generationsspezifisch, gesellschaftsinhärent, er wird auch schon mal als persönliche Beleidigung oder aber als bedauernswerte Fatalität empfunden. Paradoxerweise ergibt sich in solchen Gesprächen immer wieder die Feststellung, dass die Lehrer niedergeschlagen und letztlich demotiviert aus Klassen mit wenig motivierten Schülern kommen. Ein Teufelskreis demnach?
In den folgenden Überlegungen wollen wir das Thema „Schule und Motivation“ aus einer besonderen Blickrichtung angehen. Dabei sollen nicht in erster Linie wissenschaftliche Studien und Konzepte im Mittelpunkt stehen, welche die Schule, zwecks Optimierung, grundsätzlich neu strukturieren wollen. Neue pädagogische und methodologische Ansätze sind sicher wichtig und nützlich; in den folgenden Zeilen versuchen wir aber auf einer anderen Ebene anzusetzen, einerseits um die Frage zu beantworten, wie man jetzt, heute, innerhalb der bestehenden Strukturen ein Mindestmaß an Motivation erreichen kann; andererseits geht es darum festzustellen, wie Lehrer in ihrer Grundeinstellung, abseits aller Strukturen und neuer Ansätze, Motivation aufbauen und auf die Schüler übertragen können.
Auch wenn vorliegender Essay sich in erster Linie an die Lehrer richtet, so stehen im Zentrum der Darlegungen die Schüler, ihre Eltern und eben die Lehrer. Die drei Gruppen und ihr Bezug zur Motivation werden zuerst analysiert, dann wird versucht, Lösungsansätze zur Förderung der Motivation anzubieten. Um Missverständnisse zu vermeiden: Spektakuläre und neuartige Lösungshypothesen will und wird dieser Essay nicht liefern. Gerade deswegen wird es möglich sein, die dargestellten Vorschläge im Alltag umzusetzen. Die meisten Ansätze werden den Leserinnen und Lesern bekannt sein, allerdings kommt es darauf an, sie auch zu applizieren und in Augenblicken der großen Verzweiflung daran zu denken.
Die Schulen, die wir hier beschreiben, sind „Mainstream“-Schulen, genau wie die Schüler, Lehrer und Eltern, die wir erwähnen, den Durchschnitt der Gesellschaft repräsentieren. Es geht nicht um extreme Situationen, wo brutale Gewalt oder aber schwere psychische Probleme im Spiel sind. Es geht auch nicht um scheinbar durch und durch disziplinierte Internatsschulen, die glücklicherweise eher auf dem Papier als in der Realität existieren. Stellen sie sich also auf einige Überlegungen ein, die analysieren, Mut machen und Wege aufzeichnen sollen, ohne einen allzu unflexiblen wissenschaftlichen und allgemeingültigen Anspruch zu erheben. Es bleibt daher sehr viel Raum zum eigenen Nachdenken. |
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_________________ Schule und Motivation |
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Alain |
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| Anmeldedatum | 27.09.2009 | | Beiträge | 1 | | Wohnort | Luxemburg | |
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