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Search Inside bei Amazon

BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 10:57
Hallo,
Search Inside bei Amazon zu nutzen hat den Vorteil, bei einer Schlagwortsuche leichter gefunden zu werden und erhöht die Verkaufschancen.

Amazon lässt sich aber das Recht einräumen vom Verlag (in meinem Fall von mir, Selbstverlag), das GESAMTE Buch im Internet veröffentlichen zu dürfen. Im Normalfall wird das wohl nicht geschehen und sich nur auf die explizit für Suchzwecke bereitgestellten Seiten erstrecken. Doch warum braucht Amazon dann so weitgehende Rechte?

Ich habe Bedenken, dass das Buch irgendwie vollständig im Internet gefunden und gelesen werden könnte.
Hier berichtet jemand davon (im Kommentar):
http://www.boersenblatt.net/173440/

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Grüße,

Ankh
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BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 13:53
Ich nehme an, du bist dir sicher, daß die wirklich das Rechte für die Veröffentlichung des _vollständigen_ Buches haben wollen, sprich, du hast die entsprechenden Vertragstexte diesbzgl. studiert.

Aber wie auch immer: Wenn Amazon das heute nicht in Anspruch nimmt - was wohl so ist, die bei Google Books lesbaren Ausschnitte sind deutlich umfangreicher -, dann heißt das nicht, daß das übermorgen nicht anders sein könnte, wenn in China alle Reissäcke umgefallen sind. Ich vermute, daß das einfach eine typische vorsorglich gestaltete Formulierung ist.

Du als Selbstverleger (mit gedruckter Auflage, vermute ich) hast in der Tat ein Interesse daran, eine komplette Veröffentlichung zu verhindern. Ich für meinen Teil bin ich der (aus meiner Sicht und für mich) glücklichen Lage, daß es mir völlig egal sein kann, im Gegenteil - wenn Amazon die Bücher vollständig präsentiert, dann habe ich zwar vielleicht keine Verkäufe mehr (oder weniger - was ich so auch nicht glaube), aber es wird gelesen, gelesen, gelesen. (Und dafür hatte ich die Bücher eigentlich gemacht ... <g>.)

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Re: Search Inside bei Amazon

BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 14:27
Ankh hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
Search Inside bei Amazon zu nutzen hat den Vorteil, bei einer Schlagwortsuche leichter gefunden zu werden und erhöht die Verkaufschancen.
Amazon lässt sich aber das Recht einräumen vom Verlag (in meinem Fall von mir, Selbstverlag), das GESAMTE Buch im Internet veröffentlichen zu dürfen. Im Normalfall wird das wohl nicht geschehen und sich nur auf die explizit für Suchzwecke bereitgestellten Seiten erstrecken. Doch warum braucht Amazon dann so weitgehende Rechte?
Ich habe Bedenken, dass das Buch irgendwie vollständig im Internet gefunden und gelesen werden könnte.


Wenn du auf "Blick ins Buch" klickst, erscheint das Cover und einige Seiten werden angezeigt.
Versteckt links oben ist aber noch eine Suchmöglichkeit ("Suche in diesem Buch"). In das obere Feld den Suchbegriff eingeben und LOS klicken, dann werden Seiten aufgelistet, die diesen Begriff enthalten. Diese Seiten (und jeweils 2 Seiten davor und danach) lassen sich gleichfalls ansehen. Für diese Funktion muss man Kunde und eingeloggt sein. Es können so ca. 10 % des Buches gelesen werden (egal welche Seite, deshalb wurde das Buch ja auch komplett gescannt und die Suchfunktion durchsucht das gesamte Buch).
Ein Lesezirkel von einem Dutzend Leuten könnte sich mit dieser Suchfunktion dein gesamtes Buch aus den jeweils 10% zusammenstückeln.

Eine Künstlergruppe hatte dazu eine Aktion gestartet (bis zu 6000 Anfragen waren erforderlich, um ein Buch komplett zu haben), siehe
http://futurezone.orf.at/stories/138531/
 
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BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 17:41
@ holz: Gnichel. Das ist mir zu schwäbisch. Oder zu schottisch. Oder beides. Wie könnte man so geizig sein Smile

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BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 18:33
Es ist doch immer dieselbe Frage:

Würden die, die das mühevoll machen, das Buch kaufen, wenn es nicht
die Möglichkeit gibt?

Wieviele kopieren sich MP3-Dateien aus dem Internet, viele davon hören sie nicht einmal an. Sind das alles verlorene Käufe? (Wie die Musikindustrie immer gerne vorrechnet.)

Und ein Lesezirkel könnte sich sorgenfreier und praktischer organiseren.
Man erstellt eine Bücherliste, jeder kauft ein Buch. Später wird es Reih um
gegeben.

Wer gerne list, sitzt eher ungerne vor einem PC und blättert mittels search inside um.
Und wer meint, er hätte es nötig, der soll sich mal den Aufwand und die Kosten ausrechnen, die dieses Ausdrucken erzeugt.

Außerdem kann man immer noch angeben: mit search inside oder ohne
Zumindest bei BoD.

Gruß Uwe

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BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 20:21
Hm, ich weiß nicht...

Ich würde meine Klientel nicht gerade so einschätzen, dass Sie mit technischen Tricks oder durch Zusammentun sich das Buch online zusammenschustert.

Ich hatte das auch anders verstanden. So wie Holz es erklärt, sind es eben nicht ganz bestimmte Seiten, die ich vorher festlege, sondern im Prinzip alle Seiten, von denen dann aber nur ein Teil sichtbar wird - es können aber immer wieder ganz verschiedene sein. Je nach Suche.

So landet wohl das gesamte Buch dann bei Google?

Die Verlage scheint das allesamt nicht zu stören, die meisten Bücher haben mittlerweile Search Inside.

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BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 22:50
Ankh hat Folgendes geschrieben:


So landet wohl das gesamte Buch dann bei Google?



bei Google ist weniger zu sehen, als bei Amazon - wenn man die Suche im Buch berücksichtigt.

Bei meinem Buch sind seit kurzem auch Search Inside und die Google-Book-Suche aktiv. Google zeigt zwar von vornherein mehr Seiten als Amazon an, jedoch beschränkt sich die Suche im Buch genau auf diese Seiten. An anderer Stelle hier im Forum habe ich mal was von 80 % gelesen. Das ist völliger Quatsch. Google zeigt von meinen 208 Seiten gerade mal 40 oder 45, wobei immer einige Seiten dazwischen fehlen.

Bei Amazon ist es schon mühsam, durch diese Suche im Buch ein komplettes Buch zusammen zu stellen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Mehrheit der potentiellen Käufer das Buch auf diese Weise lesen (wollen). Wer genug geblättert hat, wird entweder kaufen oder es sein lassen.

Wenn ich in eine Buchhandlung gehe, kann ich den ganzen Tag dort sitzen und Bücher lesen - ohne sie zu kaufen. Und genau das wird dem Kunden mit Search Inside ermöglicht - einzukaufen, wie in einer "richtigen" Buchhandlung.

Ich recherchiere viel im Internet und bin dabei auch schon auf einige interessante Fachbücher gestoßen, die mir die Google-Book-Suche gezeigt hat. Anschließend habe ich das Buch gekauft, weil ich mir weitere wichtige Informationen erhoffte - ich wurde bisher nur selten enttäuscht.

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BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 14:30
Hallo Gitta,

Gitta hat Folgendes geschrieben:
Ankh hat Folgendes geschrieben:


So landet wohl das gesamte Buch dann bei Google?



bei Google ist weniger zu sehen, als bei Amazon - wenn man die Suche im Buch berücksichtigt.

Bei meinem Buch sind seit kurzem auch Search Inside und die Google-Book-Suche aktiv. Google zeigt zwar von vornherein mehr Seiten als Amazon an, jedoch beschränkt sich die Suche im Buch genau auf diese Seiten. An anderer Stelle hier im Forum habe ich mal was von 80 % gelesen. Das ist völliger Quatsch. Google zeigt von meinen 208 Seiten gerade mal 40 oder 45, wobei immer einige Seiten dazwischen fehlen.

Bei Amazon ist es schon mühsam, durch diese Suche im Buch ein komplettes Buch zusammen zu stellen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Mehrheit der potentiellen Käufer das Buch auf diese Weise lesen (wollen). Wer genug geblättert hat, wird entweder kaufen oder es sein lassen.

Wenn ich in eine Buchhandlung gehe, kann ich den ganzen Tag dort sitzen und Bücher lesen - ohne sie zu kaufen. Und genau das wird dem Kunden mit Search Inside ermöglicht - einzukaufen, wie in einer "richtigen" Buchhandlung.

Ich recherchiere viel im Internet und bin dabei auch schon auf einige interessante Fachbücher gestoßen, die mir die Google-Book-Suche gezeigt hat. Anschließend habe ich das Buch gekauft, weil ich mir weitere wichtige Informationen erhoffte - ich wurde bisher nur selten enttäuscht.


Ich verstehe dich aber richtig, dass das Erscheinen bei Google in deinem Fall auf einen Eintrag bei Google-Books zurückzuführen ist, was mit Amazon SI zunächst nichts zu tun hat?
Mich würde insbes. interessieren, was nur durch Amazin SI bei Google landet, denn theoretisch könnte das ja das ganze Buch sein, es sei denn, Amazon schließt Google explizit von den SI-Büchern aus.

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BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 15:55
ja, mein Buch ist über books.google.de zu finden. Dort wird es so gezeigt, wie ich es oben beschrieben habe.

Ob nun über die Eingabe eines Suchbegriffs bei Google andere Textpassagen zu finden sind, habe ich noch nicht herausgefunden. Die meisten Suchbegriffe findet man ohnehin auf meiner Website und deshalb wird meist dorthin verwiesen. Selbst wenn ich den Buchtitel bei Google eingebe, finde ich nicht den gesamten Buchtext.

Ich nehme mal an, dass die beiden Suchdienste nichts miteinander zu tun haben. Google stellt mehr Seiten bereit, dafür klar begrenzt. Während bei Amazon SI durch die Suche im Buch das ganze Werk zur Verfügung steht.

Für mich ist das so o.k. Ich möchte mein Buch unter die Leute bringen. Dabei ist der Verdienst nicht das ausschlaggebende Kriterium. Klar, will ich auch für meine Mühe entlohnt werden aber ich muss vom Schreiben nicht leben - für mich ist es Hobby, mehr nicht.

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BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 17:51
Kann man bei Amazon eigentlich nachträglich "Search inside" ein- bzw. abschalten?

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viele Grüße

Manu
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BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 18:00
ich habe es nachträglich aktivieren lassen. Ob man das nachträglich ausschalten kann, weiß ich nicht.

Schreib einfach eine email an BoD.

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BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 18:41
Nachträglich geht in Deutschland alles. Es ist ja bislang in Deutschland auch immer alles erst nachträglich gegangen.

Aber was mich an diesem Thread und der Fragestellung dahinter ein bißchen stört, das ist:
Hier tauchen immer wieder Threads auf, mit Fragen nach Umsatzzahlen bei BoD, Verkäufen, die man nicht auslesen zu können glaubt, Amazon-Rankings mit dem ganzen Hin und Her aus deren Datenbankchaos, mit Provisionen, Margen, Dings und Bums. Und dann sowas wie das hier.

Ich frage mich, was ihr eigentlich wollt. Ihr habt was geschrieben. Ihr habt was veröffentlicht. Was wollt ihr eigentlich? Daß ihr gelesen werdet? Oder wollt ihr lieber Ameisen f***en?

Sorry.

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BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 19:05
Beckinsale hat Folgendes geschrieben:

Ich frage mich, was ihr eigentlich wollt. Ihr habt was geschrieben. Ihr habt was veröffentlicht. Was wollt ihr eigentlich? Daß ihr gelesen werdet? Oder wollt ihr lieber Ameisen f***en?

Sorry.

My.


Ameisen fangen. cheezy grin

Wenn ich in eine Buchhandlung ginge und würde in einem Buch blättern, und ich wäre auf Seite 10, und es käme der Verkäufer und würde mir das Buch aus der Hand reißen, und er sagte: "Halt! Zehn Seiten sind genug! Erst kaufen, dann lesen!" - glaubt jemand im Ernst, ich würde das Buch dann noch kaufen?

Von mir aus kann mein ganzes Buch bei Google und bei Amazon durchzublättern sein. Wer will, kann es sich auch ausdrucken und aufs Klo hängen, oder in der Firma verteilen, oder wasweißichauchimmer damit machen. Je mehr Leute in meinem Buch blättern können, um so eher findet sich ein Käufer, der es für sich selber oder zum Verschenken kauft.

Deshalb bin ich froh, daß bei Amazon und bei Google viel draus zu lesen ist. Und deshalb verlinke ich auch in der Signatur gerne auf die Google-Leseprobe.

Das haben wir im Forum schon oft diskutiert, und es bleiben immer einige, die für die Volltextsuche sind, und einige, die dagegen sind. Muß halt jeder selbst wissen. Ist ein freies Land...

Viele Grüße

Torsten

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BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 20:13
@ Beckinsale

Was haben Ameisen mit Search Inside zu tun? shocked eyes

Eine Leseprobe finde ich völlig in Ordnung, aber bei Hugendubel lese ich auch nicht das ganze Buch ... leider kann man bei Search Inside nicht entscheiden, wie viele Seiten des Buches online erlaubt sind. Und so kann es passieren, dass dein Buch fast vollständig aus dem Internet runtergeladen wird. Wer das in Ordnung findet, bitteschön ... sonst, wie Torsten gesagt hat, es ist ein freies Land thumb up

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BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 20:23
Hallo zusammen,

mein Buch "Hunger auf Leben" war in Google book search mit einigen Fehlseiten komplett abgedruckt - was mich sehr störte, weil auch das Ende zu lesen war.
Auf diese Art der Werbung habe ich lieber verzichtet.

Grüße, Gabi

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Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs
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