 | Selbsterkenntnis führt zum Tod | Verfasst am: 12.11.2010, 17:45 |
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Ich schreibe schon eltwas länger und zwei Freundinnen geben mir dann immer "Kritik", die darin besteht zu sagen, dass es ganz gut war oder toll...
Allerdings ist diese Kritik nicht sehr konstruktiv ich bin sicher ihr bekommt es besser hin ^^
Ich muss vorweg sagen, dass es ein unvollendeter (ich arbeite noch daran) Jugendroman ist. Also wem das nicht so gefällt .. Aber es geht NICHT um Vampire
Also viel Spaß
PS: Wer Rechtschreibfehler finet darf die gerne behalten, es sei denn er kann das Wort nict mal lesen ^^ |
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Lea.li |
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 | Anfang: | Verfasst am: 12.11.2010, 17:47 |
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Nicht alles ist so wie es scheint.
Kapitel 1
Ihr fragt euch sicher, wer ich bin und worum es in den folgenden Seiten geht. Oder auch nicht. Aber ich sage es euch trotzdem.
Ich (oder besser gesagt mein Name ist/) bin Lora Aiken und hier werde ich euch eine Geschichte erzählen. Um genau zu sein, meine Geschichte. In ihr werde ich nette und auch weniger nette Bekanntschaften machen und über mich und die Vergangenheit mehr erfahren.
Aber das waren jetzt schon fast zu viele Informationen. Fangen wir nun mit meiner Geschichte an.
Am Anfang meiner Erzählung bin ich unschuldig zarte 14 Jahre alt. Meinen derzeitigen Lebensstil würde ich mit einem Rezept des Gemütes darstellen:
Man nehme 3 gehäufte Esslöffel Sarkasmus, 80 Tränen eines feigen Hühnchens und 2 Tropfen Blut eines Suizidopfers und köchelt das ganze bei mittlerer Flamme im Topf Scheinwelt. Als Serviervorschlag ratet
man, es überhaupt nicht zu servieren. Da der Sarkasmus einen zynisch lächerlichen Geschmack hat, die Tränen der Angst alles versalzen und das Blut alles viel zu unwichtig erscheinen lässt. Aber so habe ich nun mal geschmeckt: scheußlich
Jedoch heitert der große Klecks sahniger Freundschaft das trübe Süppchen um einiges auf.
Der Grund dafür war Naomi, meine beste Freundin.
Sie half mir in allen Lebenslagen, was auf Gegenseitigkeit beruhte, und wir kannten uns schon seit der Grundschule. Damals waren wir noch beste Feindinnen, weil sie mir einmal einen Regenwurm auf mein Pausenbrot gelegt hatte, aber seit dem Schullandheim in der 3. Klasse hat sich das geändert. Wir hatten uns zusammen bei einer Wanderung verirrt und den Rest der Gruppe nicht mehr gefunden. Zuerst haben wir uns angezickt, aber dann hatten wir beide Angst, sie hat uns dann zusammen geschweißt. Nach einer riesengroßen Suchaktion, haben wir bemerkt, dass wir viele gemeinsame Interessen hatten und so entstand eine wunderschöne Freundschaft.
Für uns war es gar keine Frage auf welche weiterführende Schule wir gingen. Auf eine, auf die die andere auch ging. Ich entschied mich, nein, wir entschieden uns für das Johanna-Aiken-Gymnasium. Meine Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur Großmutter Johanna Aiken setzte sich im 18. Jahrhundert für Frauenrechte ein, die Schule wurde ihr zu Ehren von dem Brügermeister der frühen 20. Jahrhundert gegründet.
Damals war sie noch eine reine Mädchenschule. Alle weiblichen Abkommen der Aiken-linie gingen auf diese Schule und die männlichen seit ein paar Jahren auch.Also entschied ich mich für diese Schule, obwohl ich auch die Wahl zwischen anderen Gymnasien hatte. Never change a runnig system, oder so ähnlich.
Mein Vater, ebenfalls ein Zeig des verästelten aikschen Familienstammbaums, und meine Mutter leben getrennt und mein großer Bruder Julius III , " der Dritte" ließ man eigentlich weg, wohnten folglich jede Woche bei einem anderen. Julius ging so wie ich auf das eben genannte Gymnasium und würde in 2 Jahren sein Abitur fertig haben, wenn er es schaffen würde. Trotz unserer Abstammung habe wir es nämlich nicht leichter, beinahe im Gegenteil. ab und zu werden wir gehänselt, aber nicht so schlimm. Es ist eigentlich alles so erdrückend langweilig und öde, dass man hätte ausrasten hätte können. Abgesehen davon, dass ich letztes Schuljahr mit einer Streberin das einzige Mädchen in einem Haufen kindischer, pupertierender (wobei das auch mich betraf) Jungen/Affen war, getrennt von Naomi, war mein bisheriges Leben damals annehmbar und ruhig.
Ich denke ihr habt verstanden, dass ich, die gerade erzählt, älter bin als mein 14-jähriges Ich. also werde ich jetzt, damit ihr es besser versteht, so tun als wäre ich 14 Jahre alt.
Es waren Ferien. Vor 4 Wochen bekamen wir unser Zeugnis. Sie waren nicht schlecht. Julius hatte einen Schnitt von 2,3, daher hatte er auch einen Tag danach schreckliche Kopfschmerzen (war da wohl ´ne kleine Party? ) und mein Schnitt betrug 2,6. In 2 Wochen wäre wieder Schule. die Zeit rauscht davon, wie ein Güterzug auf der Durchfahrt. Heute Abend würde Naomi zum Übernachten kommen. Wir wollten einen Beauty- Tag einrichten (man will ja schließlich gut und fit aussehen, wenn man wieder in die Schule geht). Ich war so fertig. Die Hälfte der vergangenen Ferien war ich nicht zu Hause, sondern bei Naomi oder in der Stadt gewesen. Während der anderen Hälfte war sie bei mir oder wir waren im Kino oder bei anderen Freunden. Und mehr als 8 Stunden Schlaf allerhöchstens war da leider nicht drin. Meine (überschminkten) Augenringe reichten schon bis zu den Kniekehlen. Um mich etwas zu entspannen, legte ich mich auf mein Bett und schlug den zerlesenen und zerflederten Klassiker "Stolz und Vorurteil" wahllos auf. Eine Weile las ich, doch ich bemerkte überhaupt nicht, wie ich versunken in Mr Darcys Charme, sanft in das Land der Träume glitt. Das Telefon, das neben meinem Kopf lag riss mich aber keineswegs sanft aus dem Schlaf. Orientierungslos, mit geschlossenen Augen, tastete ich nach dem Störenfried. Als ich erkannte, dass jemand anrief, öffnete ich entnervt die Augen. Auf dem Display erschien "Naomi <3", ich atmete durch, blinzelte ins Licht und hob ab. "Hmm?", brummte ich nur. Doch sie erkante mich natürlich und die Worte sprudelten wie aus einem frölhichen, niemals endenden Wasserfall.
"Hi! Stör ich? Ist ja egal. Was soll ich den alles mitnehmen? Ich bin gerade beim Packen. Soll ich meine Schminke und meine Kamera mitnehmen? Dann machen wir Fotos und verhunzen sie dann anschließend. Oh, dann muss ich meinen Laptop mitnehmen und das rote Babydoll. Das musst du unbedingt anziehen. Soll ich bestimmte Musik mitnehmen? Vielleicht Rihanna oder eher Billy Talent? Ach, ich nehm einfach meinen I-pod mit und die Anlage natürlich. Ah, und wegen der Masken. Welche willst du nehmen? Oder lieber ein Peeling besser gegen Unreinheiten. Selbst machen oder kaufen? Ich denke ersteres ist günstiger und wir wissen was drin ist. Wo bist du eigentlich zur Zeit? Lina (eigentlich Melina, meine Mutter) oder David (mein Vater)?"
Oho, sie machte eine Pause und holte tief Luft. und ich durfte antworten.
"Bei Pa." Kaum hatte ich den Satz beendet, riss der Schwall von Wörtern den kleinen Moment Ruhe |
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 | Fortsetzung | Verfasst am: 14.11.2010, 15:57 |
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"Oh Nagellack und Pediküre -Sachen darf ich auch nicht vergessen. Und welche Filme ? Wieder unsere drei Klassiker, oder was neues? Vielleicht der neue mit Angelina Jolie. Oder der mit Til Schweiger, der letzens im Fernsehn kam ..."
Ja, ja und so redete sie und redete sie und redete immer noch. Währenddessen stand ich auf, sah auf die Uhr - ich hatte ungefähr 1 1/2 Stunden geschlafen -, wusch mein Gesicht, kämmte meine Haare, räumte mein Zimmer auf und gab ab und zu, wenn Naomi Luft holte, unverständliche Laute wie: "Hmm.", " Mhm!" oder "Aha...", wobei man dabei sowohl die Betonung als auch die Bedeutung so ausgiebig, wie nur möglich auslegen konnte. (All das tat ich mit einem kleinem Lächeln auf den Lippen)
Dann fand ich, dass sie ihr Stimme schon lang genug strapaziert hat und sagte ihr, ich müsse noch etwas vorbereiten.
Wundert euch nicht. Naomi freut sich einfach so sehr auf "Mädchen. Abende". Nicht, dass ich mich nicht freuen würde, nur eben nicht so arg. Einmal stand sie kurz vorm Hyperventilieren. Sie steigert sich bloß ein klein wenig zu sehr hinein. Aber letzten endes werden solche Tage - oder Nächte- sehr angenehm und schön.
Ich ging hinüber ins Gästezimmer und zog das Bett aus. Mein Zimmer war zu vollgestopft, um ausreichend Platz für uns beider zu schafeen (nicht nur Für die Matraze ihr habt ja gehört, was ise alles mitnehmen wollte). Dieses Zimmer war der ideale Ort für Mädchen-/Beauty - Nächte. Es hatte ein ausziehbares Bett, einen Fernseher, ein eigenes Bad mit Fußbodenheizung, wobei die im ganzen Haus Bestandteil war.
So viel Platz hat man in einer Villa, die schon seit Generationen vererbt wurde. Das Erdgeschoss und den 1. Stok bezogen Dad, Nelly (seine Freundin) julius und ich. Das 2. Stockwerk bewohnten Oma und Opa, sie hatten sogar einen eigenen Aufzug, sie waren ja schon älter.Nelly war eine Krankenpflegerin(ratet mal wie Papa sie kennengelernt hat), sie ist sehr nett und fürsorglich manchmal etwas launisch.Ich finde, sie passen seht gut zusammen.
Mein Vater, David, arbeitet in einer Kanzlei und verdient besser als gut. Er und Mom hatten sich getrennt, ein Jahr nach meiner Geburt. Dad war damals sehr verwirrt, nachdenklich und betrübt gewesen. Nach drei Jahren im Ausland, wir kamen recht gut zurecht, weil Mam das Gels von Papa regelmäßig bekam und selbst arbeitete, kam er wieder fröhlich wie eh und je zurück. Bis heute kenne ich den Grund seines Verschwindens nicht. Er erzählte mir, er sei in Indien, China, Südamerika und Thailand gewesenund habe dort wundervolle Erfahrungen gemacht. Mehr wollte er nicht sagen Mama auch nicht und als ich Julius darauf ansprach wurde er immer sehr wütend und fluchte vor sich hin. ich glaube Mom hatte damals eine harte Zeit durch gemacht und er hatte das mitbekommen. Außerdem rastete er immer total aus wenn Nelly sagte er wäre mienm Vater wie aus dem Gesicht geschnitten. Aber das tat er wirklich. Er hatte die selben leuchtenden Augen von flüßigem Karamell, die fein geschwungene Nase, das Kantige Gesicht und die schwarzen Locken. Lediglich der Mud war etwas voller als der meines Vaters.
Ich war ein Mischmasch. Meine Nase und Augen waren dieselben von Julius, doch ich hatte die mahagoni braunen Haare, die in der Sonne broncefarebn schimmerten, und das ovale Muttermal am Haaransatz.
Nachdem ich das Bett bezoden und Kissen und Decken hingelegt hatte bereitete ich Schüsseln voll Chips, Schokolade, Gummibären und obst ( es war schließlich ein Beauty-Tag, da muss man auf seine Figur achten) vor. Getränke, Gläser, Schalen, Milch, honig und jede Menge hangtücher trug ich nach oben. Julius, "der Gast" und ich hatten das ganze 1. Stockwerk für uns. und, da ich wusste, dass heute Nacht vielleicht etwas gekreischt und gekichert werden würde, warnte ich Julius schon mal vor. Mein Vater wusste auch schon bescheit.
Als ich fertig war sah ich auf die Uhr. Ich hatte noch 2 Stunden bis Naomie kommen sollte.
Müde legte ich mich aufs Bett im Gästezimmer. und schon wieder schlief ich ein. Litt ich etwa unter einem Burn-out-Syndrom?
Aber ich wachte trotzdem rechtzeitig auf. Eine höabe Stunde bevor Naomies finger auf unserer türklingel landete. Genug Zeit, um mir noch ein mal eine Hand voll Wasser in mein Gesicht zu schmeißen, die Haare zu kämmen und dann noch entspannt zu lesen (ohne einzuschlafen).
"Hi, und wirst du von den Taschen erschlagen?" Ich öffnete ihr die Tür als das melodische Geklimper unserer Klingel ertönte. Und ja, sie wurde erschlagen. Von 3 riesengroßen Einkaufstüten (die überdemensionalen von C&A, Wöhrl und Müller), einer fetten Sporttasche und einer Luis Vuitton. Natürlich alle bis ander äußersten Rand bepackt.
"Hey, nimmst du mir vielleicht mal was ab?"
"Ja, klar. Komm rein und stell sie ab."
Wir umarmten uns herzlich.
"Ich dachte eigentlich du würdest bei mir übernachten und nicht einziehen."
Diese Bemerkung quittierte sie nur mit einem strahlendem Lächeln. Sie zog ihre Schuhe aus und drückte mir die Tüten in die Hand, unter deren Gewicht ich fast zusammenbrach. Ich musste meine Lippen fest aufeinander pressen, um mir ein Kommentar zu verkneifen.
"Es wird sicher wundervoll heite!", sagte sie in freudiger Erwartung.
"Das wird es doch immer" Allerdings musste ich mich schon wieder zügeln, um nicht "auch ohne das alles." zu sagen.
"Ja, schon klar. aber heute wird es besonders toll. Ich habe 10 Rezepte für verschiedene Masken und Peelings. Dann noch 50 Filme, 100 Outfits- und natürlich kommen deine Klamotten noch dazu. Den ganzen Schmiktisch von mir udn ein wundervolles Badeöl. Joghurt-Aprikose. Himmlisch!"
"Na dann sollten wir bald anfangen. Hast du Hunger?" Es war schließlich schon halb sieben.
Ich war schon gespannt was wir heute alles ausprobieren würden.
"Ohja! Was solen wir uns machen?" Naomi leiß sich auf das Gästebett fallen.
"Wir haben noch Baguette da. Wir können es belegen und überbacken."
Nachdem wir fertig gegessen hatten, führte Naomie mir ihr abendprogramm vor:
Zuerst wollten wir badebgehen, dann nahmen unsere Hände und Füße ein Honig und Milsch - Bad, anschließend eine gegensitige Mani- und Pediküre, danach eine Entspannungsmaske und ein Anti-Pickel Peeling, ein Fotoshooting und zu guter letzt Filme meiner Wahl.
Perfekt, oder? Vielleicht etwas viel, aber perfekt! Naomi sollte mal ein Spa oder ein Wellnes Center eröffnen.
Als Begleitmusik hatte Naomi extra eine CD zusammen gestellt und auf ihre schwere Anlage verzichtet.Wir zogen uns also um, während wir das Wasser einlaufen ließen.
"Ah!", quiekte Naomi "ich hab dir noch gar nicht von Becca und Jacques erzählt."
Rebecca. eine gute Freundin, und Jacques, ebenfalles in unserer Clique. allerdings hatte ich keine Ahnung, was mit beiden war. Denn ich wusste lediglich, dass beide irgendwo in der Karibik mit ihrer Familie Urlaub gemacht haben.
"Wieso? Was ist mit ihnen? Haben sie Malaria?" Ich hatte gehört, dass mehrere Fälle dort auf getreten sind.
Aber Naomi schüttelte den Kopf und grinste mich verschwörerisch an.
Wir stiegen in die wohlig warme und himmlisch duftende Wanne.
"Oh, nein. Sie sind jetzt so gut wie zusammen."
Meine Augen weiteten sich.Ich dachte, sie wären bloß Kumpels, Freunde. Krass.
" Du weißst ja, dass beide in die Karibik geflogen sind. Sie waren im selben Hotel und ihre Zimmer lagen auch nah beieinader."
"Ja, und weiter?", drängte ich sie.
"Zuerst haben sie sich nicht gesehen. Aber als Becca dann einmal, als sie allein im Meer schwamm, von einer Qualle gostochen wurde, rettete Jacques, der etwas weiter wg schwamm, sie. du weißt er ist ja bei der Wasserwacht. Er hat dann auch Mund-zu-Mund Beatmung gemacht. und als sie die Augen auf gemacht hat, haben beid sich ganz tief ind die aich gesehen. Rebecca sagte, dass für den Augenblick alles total still war.", sie seufzte "wie romantisch, nicht. Naja danach hat sie dann Wasser ausgespotzt, das ist vielleicht nihct so romantisch."
"Wie geht es ihr jetzt?"
"Hehe, was meinst du denn?", sie grinste mich an.
"Nein, das meine ich doch nicht. Ich denke an ihre Gesundheit." ich ginste sie ebenfalls an natürlcih ging es ihr gut, sie hatte ihren Traumlover gefunden.
"Achso. sie wurde sofort ins Kankenhaus eingeliefertund musste ein Tag zur Beobachtung da bleiben. Er war die ganze Zeit bei ihr und hat ihr Blumen und Pralienen mit gebracht und ihre Hand gehalten. Ist das nicht mega süß?"
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