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Soll ich weiterschreiben?

BeitragVerfasst am: 19.08.2009, 13:09
Hallo, mein Name ist Jessi und ich hab mich heute endlich angemeldet. Ich habe mal eine Geschichte geschrieben als ich 12 war, aber nach einer Zeit hab ich wieder damit aufgehört. Jetzt bin ich 15 und hab den Anfang mal überarbeitet. Jetzt wollte ich mal fragen ob ich überhaupt weiterschreiben sollte.

Nur er weiß wer oder was ich bin.
Niemandem außer ihm kann ich vertrauen.
Doch warum fühl ich mich so wohl bei diesem Kerl?
Weil er genauso ist wie Iseki damals?

Es ist nur ihre Schuld, dass die Könige noch herrschen.
Ohne die Mächte der Medaillons gäbe es schon lange keine Könige mehr.
Schon lange, lange nicht mehr.
Denn diese Geschichte spielt in der heutigen Zeit.
Sie spielt in einer Welt, in der nichts unmöglich ist.
Ich werde dafür sorgen, dass die Medaillons nie wieder in die falschen Hände geraten.
Auch wenn es das letzte ist was ich tue.

Die Katze im (Ruck)sack

Die Türe sprang auf. Ungeduldig wanderte der König in seinem Gemach hin und her. Erst als er seinen Sohn erblickte blieb er abrupt stehen. // Jesse du lebst! // rief der König erfreut. Es herrschte Krieg und der Prinz war mal wieder auf einer seiner Reise gewesen. Jesse verdrehte genervt seine Blaugrauen Augen // Natürlich! Glaubst du ich verrecke einfach irgendwo? // er lehnte sich an die steinerne Mauer. Plötzlich stürzte die Schwester des Prinzen in den Saal. Sie war recht klein und zierlich, ihr Gesicht glich dem einer wunderschönen Porzelanpuppe. Sie fiel Jesse in die Arme. Ihr braunes langes Haar umhüllte ihr Gesicht wie ein Schleier um die Tränen zu verstecken. Jesse schob sie sanft zurück und küsste sie auf die Stirn // Ich habe dich auch vermisst Namina. // flüsterte er ihr ins Ohr. Sie blickte nach oben und lächelte entschuldigen für die stürmische Begrüßung. Er strich ihr das braune Haar nach hinten das ihr vereinzelt im Gesicht hang. Noch einmal sprang die Türe auf diesmal kamen die zwei Brüder von Jesse und Namina, gefolgt von ihrer Stiefmutter und ihren zwei Töchtern. Miko war der jüngste und hatte das gleiche braune Haar wie seine Schwester. Auch er stürzte auf seinen ältesten Bruder zu //Bruder, du bist wieder da! //trällerte er aufgeregt. Seine Augen funkelten vor Freude und ein süßes Lächeln umspielte sein Gesicht. Jesse kniete nieder um mit ihm auf Augenhöhe zu sein. // Du bist ja richtig groß geworden und ich habe gehört du machst große Vorschritte im Schwertkampf. // Nun breitete sich auf Mikos Gesicht ein breites Lächeln aus. Für ihn war ein Kompliment seines großen mutigen Bruders immer etwas ganz besonderes. Jesse legte ihm sanft die Hand auf den Kopf und stand auf. Der zweitälteste, Jace, stand neben ihm und blickte auf den glatten Fußboden, doch dann streckte er stumm die Hand aus. Seit dem Tod seiner Mutter wurde er unheimlich still und unerreichbar für Familie und Freunde. Jesse schlug ein und auf Jaceks Gesicht zeichnete sich ein flüchtiges Lächeln ab. Die Töchter der neuen Königin, Maria und Rosella, drängten sich an den anderen vorbei. //Und Prinz, hast du uns etwas Schönes mitgebracht? // fragten sie gespannt. Beide waren unheimlich verzogen und nur auf Geld, Schmuck und schöne Kleider aus. //Ja, ich habe etwas mitgebracht … // Jesse legte seinen Rucksack auf den Tisch neben ihm. Er hatte schon einige Löcher und war ziemlich schmutzig .Er öffnete den Rucksack und heraus kam eine wunderschöne weise Katze. Sie blickte sich um und musterte die Menschen neugierig. Dann sprang sie auf die Schultern des Prinzen und legte sich um seinen Hals. // aber nicht für euch. // Rosella und Maria wollten gerade den Mund aufmachen um sich zu beschweren doch die Katze öffnete ihre grell gelben Augen und funkelte die beiden an. // Ich gehe zu Bett, die Reise war sehr anstrengend morgen werden wir mit dem König verhandel. //

Am nächsten Morgen wartete die königliche Familie im Speisesaal auf den Prinzen. Es war still, niemand sagte etwas, die Stimmung war betrübt. Als die riesige Türe aufging sprangen alle auf. Jesse trottete langsam herein und setzte sich auf einen der Stühle. Er seufzte laut. // Also, ich bin mir sicher ich werde diese Frage bereuen, aber es muss wohl sein… // er seufzte noch einmal // Was ist passiert? //er sprach jedes Wort langsam und deutlich aus, dann fügte er etwas schneller hinzu
//Die Kurzfassung bitte, hab schließlich nicht den ganzen Tag Zeit. // Der König schloss die Augen und faltete die Hände. Im missfiel der Ton seines Sohnes. An seinen großen Augenringen konnte man erkennen, dass er schon lange nicht mehr richtig geschlafen hatte. // Lies diesen Brief dann wirst du es vielleicht verstehen.// er zückte ein Blatt Papier aus einer Tasche hervor und reichte es seinem Sohn. Er begann zu lesen.

Mein guter alter Freund Ludwig, wie lange ist es her, dass wir uns gesehen haben?
Bestimmt mehr als 5 Jahre.
Ich habe eine große Bitte an dich, ich habe einen Pakt geschlossen mit dem Teufel persönlich.
Um meine Leben und das meines Gesamten Volkes zu retten brauche ich den größten Schatz deines Reiches, das Juwel der Könige.
Ich weiß, es ist viel verlangt aber ich hoffe doch du kannst mir helfen.

Dein Freund, Dante

Jesse blickte auf. // Lass mich raten, du hast abgelehnt, er war stink sauer und hat deswegen einen Krieg angefangen im Sinne von „Willst du es mir nicht freiwillig geben hol ich es mir eben mit Gewalt“, richtig?// Der König nickte nur sagte aber nichts. Jesse atmete laut aus //Gut dann stiefeln wir mal hin und beenden diesen bescheuerten Krieg.// Er schloss die Augen und lies sich auf die Holzlehne des Stuhles zurücksinken. //Wir alle sollen nach Gasanta reisen?// Fragten die beiden verzogenen Schwestern. //Ja klar, hier ist es doch viel zu gefährlich und etwas Bewegung wird euch bestimmt nicht Schaden.// Die Augen des Prinzen waren noch immer geschlossen doch über sein Gesicht zog sich ein schadenfrohes lächeln. Es war kein Geheimnis das Jesse seine Stiefschwestern nicht mochte. //Nun gut, aber wie sollen wir dahin kommen?// Fragte der König während er seinen roten Mantel zurecht zupfte. //Wir durchqueren den Fiarapass, er liegt direkt an Dantes Land an.// gab der Prinz lässig als Antwort zurück. Der König blickte erschrocken zu seinem Sohn. // A.. Aber der Fiarapass ist viel zu gefährlich! Dort lauern überall Monster!// Sein Atem ging stoßweise und seine Augen waren vor Angst geweitet. //Keine Sorge, ich habe ein Geheimwaffe!// Er strich sich durchs kurze Rabenschwarze Haar. //Was ist eine Geheimwaffe?// fragte Miko leise seine Schwester. Sie drehte sich zu ihrem kleinen Bruder und öffnete den Mund um ihm eine Antwort zu geben, doch Jesse kam ihr zuvor //Eine Geheimwaffe ist etwas womit keiner rechnet.// Er öffnete seine Augen und stand vom Stuhl auf. //Wenn wir jetzt aufbrechen müssten wir in 3 Tagen ankommen// Der König rang immer noch nach Atem. // Das geht nicht, ich möchte meiner Familie nicht so einer Gefahr aussetzen! // rief er nun wütend. // Oh natürlich, du willst lieber warten bis die Armeen hier antanzen und uns alle umbringen. // er legte seinen Kopf schräg und lächelte boshaft, denn er wusste das er recht hatte. Der König atmete schneller, dann beruhigte er sich und nickte er unbegeistert. Namina sprang auf und tänzelte zur Tür, Miko folgte ihr eilig. Jace verließ stumm den Saal.//Sie machen das ganz richtig, wir sollten uns vorbereiten.// Der König und die Königin erhob sich und lief auf ihr Gemach zu. Auch Maria und Rosella packten, wenn auch nicht gerade begeistert, ihre Koffer.

Als alle fertig gepackt hatten standen die Schwestern mit vielen Koffern und Truhen im Eingangsbereich. Sie trugen lange Kleider, mit Rüschen und edlen Stickereien. Jesse blickte verwundert drein. //Ihr wollt doch nicht tatsächlich so den Fiarapass durchqueren?!// er schüttelte den Kopf. //Doch natürlich, wo sind eigentlich die Diener?// fragte Maria ungeduldig. //Ja genau wo sind sie? Wer soll denn das ganze Gepäck tragen?// fügte Rosella genervt hinzu. //Es gibt keine. Es reist nur die königliche Familie und 5 Leibwachen nach Gasanta.// Wieder zog sich ein Schadenfrohes Lächeln über sein Gesicht. //Was!// beide waren fassungslos. // Ihr müsst halt auf ein paar Sachen verzichten.// Jesse lief eilig die Treppe hinunter, seine Katze folgte ihm. Er öffnete die Tür, blinzelte in die Sonne und stürmte los, dann fiel sie wieder zu. Die Schwestern blickten sich fassungslos an.
// Was denkt der eigentlich wer er ist, auch wenn er total heiß ist, niemand erteilt uns
Befehle! // meckerte Maria. // Ja, aber Dante hat angeblich 3 ganz heiße Söhne. // fügte Rosella schnell hinzu. Sie grinsten sich gegenseitig an und eilten dann auf ihre Gemächer und beschränkten sich auf zwei Rucksäcke. Der Reisetrupp versammelte sich im Schlossgarten. //So also, brechen wir auf.// er kraulte die weise Katze die um seinen Hals lag. Sie genoss die Streicheleinheiten und schnurrte zufrieden. //Sag mal Bruder, wie heißt eigentlich das Kätzchen?// fragte Miko und musterte die Katze interessiert. //Ihr Name ist Lujana.// Als sie ihren Namen hörte schaute sie auf und starrte den Jungen an, ihr Blick war warm und liebevoll. Die Diener kamen mit den Reittieren. Die Tiere glichen großen Pferden, nur hatten sie statt Hufen lange Greifvogelartige Füße und Krallen. Ihre langen Felle hatten die verschiedensten Farben und ihre Mähnen und Schweife waren vom Wetter abhängig. Scheinte die Sonne hatten sie eine prachtvoll stehende Feuermähne, regnete es hatten sie eine hängende Wassermähne. Jesse stieg auf und ritt voraus. Namina und Miko ritten nebeneinander her, sie trällerten Lieder und lachten vergnügt. Rosella und Maria tratschten und lästerten über andere. Der König blickte nervös umher und sprach ab und zu mit seiner Frau. Jace bildete stumm das Schlusslicht. Die 5 Wachen ritten an den Seiten nebenher. Als es dunkel wurde, schlugen sie kurz vor dem Fiarapass ihr Lager auf. Es lag auf einer kleinen Lichtung, man hörte das plätschern eines Baches in der Nähe. Das Feuer prasselte und alle hatten mit der aufkommenden Müdigkeit zu kämpfen. Lujana saß auf einem Ast, sie blickte in den mit Sternen besetzten Himmel. Im Mondlicht schimmerte ihr Fell silbern. Sie horchte die Gegend ab und prüfte die Luft nach Feinden. Doch da die Reise sehr anstrengend war, schliefen alle recht schnell ein.

Am nächsten Morgen wachte Miko recht bald auf und schlüpfte aus dem Zelt. Lujana lag zusammengerollt auf einem Stein und sonnte sich. Miko beobachtete die Katze eine Zeit lang dann lief er langsam auf sie zu. Sie blickte auf. Der junge Prinz hielt beschwichtigend seine Hände nach oben und sprach ruhig und gelassen //Keine Sorge, ich will dir nichts tun.// Langsam streckte er die Hand aus. Lujana öffnete das Maul und sog den bekannten Geruch von Jesse ein. Sie kam Miko entgegen und drückte ihren Kopf gegen seine Handfläche. Die weise Katze schnurrte laut. Jesse kam aus seinem Zelt gekrabbelt und blickte verwundert seinen Bruder an. // Normalerweise lässt sie sich nicht von anderen streicheln. Aber dich scheint sie sofort ins Herz geschlossen zu haben.// er lachte in sich hinein. Er trottete auf die beiden zu. Kraulte die weiße Katze und half seinem Bruder auf die Beine. Lujana sprang auf und lief gemütlich zum Flussufer um sich zu putzen. Doch als sie gerade etwas trinken wollte erstarrte sie. Ihr Fell sträubte sich und die Muskeln waren angespannt, ein tiefes fauchen kam aus ihrer Kehle. //Was ist los Lu? Was hast du?// fragte Jesse geschockt. Er blickte in den Wald, doch er konnte nichts erkennen. Plötzlich stürzten feindliche Soldaten schreiend aus den Büschen. Der Rest der Familie wurde durch den Lärm unsanft geweckt und alle eilten nach draußen. // Nett, die ganze königliche Familie auf einem Haufen, da ist der Job ja schnell getan! // rief ein großer dunkelhaariger Soldat. Die Wachen des Königs stellten sich schützend davor. // Lächerlich, ihr seid zu fünft wir sind mindestens zwanzig! // rief der Soldat spöttisch. // Geht zurück! // rief der Prinz lässig. Unverständnis machte sich bei den Soldaten breit, doch sie gehorchten. // Oh, will das Prinzchen den großen Helden spielen? Dir zieh ich das Fell über die Ohren, Bürschchen! // sagte der braunhaarige Krieger drohend. Wieder huschte ein boshaftes Lächeln über das Gesicht des Prinzen. // Na das will ich sehen. // gab er lässig zurück. Der feindliche Soldat zitterte vor Wut. // Dir stopf ich dein vorlautes Maul! ANGRIFF!! // brüllte er zornig. Der Prinz streckte seine Hand aus und Lujana machte einen Satz nach vorn. Erst musterte sie die Angreifer, doch dann zitterte ihr ganzer Körper, sie jaulte Qualvoll auf. Die kleine Katze wurde so groß wie ein Mensch und ihre Krallen verwandelten sich in monströse Pranken. An ihrem Schweifenden hatte sie eine Messerscharfe Klinge. Die feindlichen Soldaten blieben geschockt stehen. Ihre Augen weiteten sich und der Atem blieb ihnen im Halse stecken. Lujana fletschte die riesigen Säbelzähne und peitschte mit dem Schweif. Einer der Krieger erholte sich rasch von dem Schock, er ließ seine Hand langsam zu der Pistole gleiten. Als Lu das Geräusch der sich ladenden Pistole hörte, funkelte sie ihn gefährlich an. Er richtete die Waffe genau zwischen den Augen der riesigen Katze, doch bevor er abdrücken konnte sprang Lujana ihm an die Kehle. Das Blut wich aus dem leblosen Körper und bildete eine Pfütze auf dem Boden. Die anderen Soldaten wichen erschrocken zurück, sie blickten verstört auf ihren toten Kameraden.
// Habt ihr gesehen wie schnell das Mistvieh ist? // fragte einer leise. Ein tiefes kehliges knurren entwich ihr, dann peitschte sie wieder mit dem Schweif und lies ihn vorschnellen. Die scharfe Klinge streckte mehrere Soldaten auf einmal nieder. Die anderen, die der Klinge ausweichen konnten, vielen den scharfen Klauen zum Opfer. Einen nach dem anderen schickte sie in das Reich der Toten. Zum Schluss stand nur noch der dunkelhaarige Soldat auf der Lichtung. Sein Atem war unregelmäßig, auch sein Körper zitterte, aber nicht aus Angst oder aus Schmerz, sondern aus Wut.// So Lu meine Liebe, den Rest mache ich, vielen Dank // die große Katze blickte überrascht nach hinten, dann wich sie zurück. // Also, du wolltest mir den Mund stopfen? Na dann, fang an! // sagte Jesse spöttisch. Der dunkelhaarige stürmte wutentbrannt los. Das typische Schadenfrohe Lächeln wich in Jesses Gesicht. Er zückte sein Schwert und ging in Stellung. Sein Gegner rannte auf ihn zu und riess sein Schwert nach oben um ihn eine Kopf kürzer zu machen. Doch der Prinz war schneller und er rammte ihm die Klinge direkt ins Herz. Der Soldat taumelte zurück und fluchte laut // MIST!! Wie kann mich so ein dreikäsehoch nur besiegen! // er atmete schwer und kämpfte mit dem Tot, doch er verlor. Der dunkelhaarige klappte zusammen.

// Man sollte mich nicht unterschätzen, ich hab immer ein Aß im Ärmel, nicht wahr meine Liebe? // sagte der Prinz vergnügt. Lujana blickte nach oben und miaute zustimmend. Er streckte seinen Arm aus und Lu machte einen Satz nach oben, sie schmiegte sich an seine Wangenknochen und lies sich um seinen Nacken fallen. Seine Familie schaute verdutzt drein // Wo hast du das gelernt?! Und woher hast du dieses, dieses …. // flüsterte der König heiser. // Liebenswerte Geschöpf namens Schmusekatze? Ach ich hab sie gefunden.// Die weise Katze funkelte ihn an. // Na gut, sie hat mich gefunden.// gab er eilig zu. Lu schloss wieder die Augen und ruhte sich aus. // Ist das Kätzchen deine Geheimwaffe?// fragte Miko aufgeregt. Jesse nickte und schenkte seinem Bruder ein Lächeln. // Aber nicht nur. Los wir müssen weiter.// Er machte kehrt und lief zum Lager. Die anderen folgten.
 
  Corona 
 
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BeitragVerfasst am: 19.08.2009, 13:36
Das war ganz schön viel Text, den du da eingestellt hast. Deshalb habe ich ihn nur überflogen, das nächste Mal kurze Leseproben.

Wenn du dir die Frage stellst, ob du überhaupt weiterschreiben sollst, sollte deine allererste Frage sein: Für wen schreibst du? Für dich oder für andere Menschen? Jeder hat seinen eigenen Stil, und der wird im Laufe der Jahre besser, wenn man dazulernen MÖCHTE.

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BeitragVerfasst am: 19.08.2009, 13:36
Hallo, Corona.
sollst du weiterschreiben?
Wie sollte man einer 15jährigen darauf "Nein" sagen? Wer weiß, wie du dich weiterentwickelst?

Mit welchem Ziel würdest du weiterschreiben wollen? Um genau diese Geschichte zu veröffentlichen - oder um anhand dieser Geschichte und mit der Hilfe anderer Autoren zu lernen, wie man gute Geschichten schreibt?

Ich habe deine Geschichte nur angelesen, nicht komplett. Schon die ersten Absätze enthalten vermeidbare - und leicht zu korrigierende - Tippfehler, aber auch stilistisch unschöne Stellen.

Zitat:
Auch wenn es das Letzte ist was ich tue.
Es herrschte Krieg und der Prinz war mal wieder auf einer seiner Reisen gewesen. Jesse verdrehte genervt seine blaugrauen Augen.
Er lehnte sich an die steinerne Mauer. Plötzlich stürzte die Schwester des Prinzen in den Saal. Sie war recht klein und zierlich, ihr Gesicht glich dem einer wunderschönen Porzellanpuppe.


Dies finde ich stilistisch besonders misslungen:
Zitat:
Er strich ihr das braune Haar nach hinten das ihr vereinzelt im Gesicht hing.


Das ist jetzt nicht als harsche Kritik gemeint, es zeigt einfach nur, da ist noch etwas zu tun.

Also drehe ich die Frage um: Bist du bereit, an dir zu arbeiten, damit solche Fehler wie oben nicht mehr so oft passieren? Willst du lernen, wie man eine Geschichte so schreibt, dass keiner sie mehr "misslungen" nennt? Dann schreibe weiter!

Liebe Grüße,
Valerie

[edit: Ruth hat es kompakter formuliert, ich stimme zu.]

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BeitragVerfasst am: 19.08.2009, 13:45
@ Valerie,

es ging mir vor allem darum, dass sie sich selbst erst mal klar wird, für wen das Ganze sein soll.

Vor allem nach dem ganzen Theater hier im Forum mit einer gewissen B. aus F., die ja nicht Honig um den Mund geschmiert haben - aber auch keine ehrliche Kritik und Lösung hören wollte.

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BeitragVerfasst am: 19.08.2009, 15:07
Ich habe mich ernsthaft bemüht, jeden Vergleich mit anderen zu verdrängen und vorurteilsfrei zu antworten... ob das gelungen ist, mag Corona selbst entscheiden.

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Soll ich?

BeitragVerfasst am: 19.08.2009, 15:22
Willkommen hier im Forum, Jessi!

Zu Deiner Frage: »Soll ich weiterschreiben?«

Sei mir nicht böse, aber ich glaube, Du stellst die Frage falsch. Was einzig und allein zählt, das ist nicht das Urteil anderer. Was einzig und allein zählt, das ist Dein Wunsch.

Möchtest Du weiterschreiben? Hast Du den Wunsch, weiterzuschreiben? Dann schreibe weiter! Schreiben muss in erster Linie ein Bedürfnis sein. Wenn Du schreiben WILLST, dann MUSST Du schreiben, dann wirst Du schreiben!

Und ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Schreiben. Schreiben ist die wichtigste Belohnung des Schreibenden!

Walter
 
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Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 19.08.2009, 17:15
Liebe Jessi,

zuerst einmal meine Achtung vor deinem Mut, dich hier der Kritik zu stellen. Und deine Frage kann ich nur mit einem klaren JA beantworten. Für dich solltest du auf jeden Fall weiterschreiben. Und wer weiß, vielleicht wirst du auch etwas veröffentlichen. Wenn du so früh anfängst und bereit bist zu lernen ist alles möglich. Aber auch, wenn du nur für dich schreibst ist das doch etwas ganz tolles. So habe ich vor kurzem mein Tagebuch gefunden. Ich war damals genau so alt, wie du jetzt ... und dieses (Tage-)Buch war dann das spannendste, was ich seit langem gelesen habe - trotz aller stilistischen Unzulänglichkeiten. Aber eben nur für mich allein ...

Ein kleiner Tipp: vielleicht solltest du das nächste Mal nicht sooo viel Text einstellen, dann fällt es leichter alles zu lesen und dir Verbesserungsvorschläge zu machen. Das Geschriebene laut zu lesen, ist übrigens ein Tipp, den ich dir nach dem "Überfliegen" deines Textes geben würde: Dann bemerkt man z. B. den Gebrauch von sich wiederholenden Wörtern ("unheimlich" 2 x innerhalb von 3 Zeilen) eher. Es gibt auch ganz prima Ratgeber zum Thema "Schreiben" - u. a. speziell für Jugendliche.

Darf ich dir noch kurz von meiner Tochter erzählen? Sie ist jetzt 14 Jahre alt und schreibt seit ca. 3 Jahren. Außerdem verschlingt sie alle Bücher, die ihr in die Hände fallen. Letztes Jahr hat sie ihre erste Veröffentlichung geschafft! Ein Gedicht zum Thema "Weihnachten" wurde in der Anthologie eines kleinen (aber "normalen") Verlages gedruckt. In wenigen Wochen erscheint ein weiteres Buch dieses Verlages (Thema "Liebe"), das wiederum ein Gedicht meiner Tochter enthalten wird. Es ist also möglich, auch schon in jungen Jahren zu veröffentlichen - falls man das überhaupt anstrebt. Wenn ja, so gibt es auch sehr viele Schreibwettbewerbe gerade für Jugendliche (Hinweise darauf findest du auch hier im Forum). Auch wenn man nicht gleich zu den Siegern gehört, so bringt jede Auseinandersetzung mit einem Thema bzw. dem Schreiben dich wieder ein Stückchen weiter.

Auf jeden Fall wünsche ich dir ganz viel Freude am Schreiben und dass sich deine Träume erfüllen werden.

Einen lieben Gruß schickt dir

Gabriele

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Grenzliebe - ein deutsch-deutsche Liebesgeschichte

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