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Subskription und Verpflichtung zur Veröffentlichung

BeitragVerfasst am: 27.07.2009, 11:12
Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken ein Buch zur Subskription auszuschreiben. In den wenigen Informationsquellen zu dem Thema habe ich gelesen, dass früher Subskriptionen durchgeführt wurden, um zu prüfen, ob ein Buch erfolgsversprechend ist. Es wird auch darauf hingewiesen, dass viele Bücher nie erschienen sind.

Für mich stellt sich jetzt folgende Frage:
Muß ein Buch - nach aktuellen und gültigen Recht, dass Subskribenten hat, auch tatsächlich erscheinen?

Gruß,
Torsten
 
  Thorny 
 
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Re: Subskription und Verpflichtung zur Veröffentlichung

BeitragVerfasst am: 27.07.2009, 13:42
Hallo Torsten,

Thorny hat Folgendes geschrieben:
In den wenigen Informationsquellen zu dem Thema habe ich gelesen, dass früher Subskriptionen durchgeführt wurden, um zu prüfen, ob ein Buch erfolgsversprechend ist.


Ich kenne es eigentlich nur, um vor Druckbeginn eine realistische Auflagenhöhe bestimmen und ein Buch schon vor Erscheinen teilweise refinanzieren zu können. Bietet man die Subskription zielgruppengenau an, gibt es meistens wegen des Preisvorteils zusätzliche Bestellungen.

Zitat:
Für mich stellt sich jetzt folgende Frage:
Muß ein Buch - nach aktuellen und gültigen Recht, dass Subskribenten hat, auch tatsächlich erscheinen?


Einfach mal beim Börsenverein anrufen. Da die Book-on-Demand-Dienstleister sich mit Subskriptionen nicht abgeben, bliebe die gesamte Abwicklung an dir hängen. Und da das Buch noch nicht erschienen sein darf, sollte unbedingt rechtzeitig eine ZTitelschutzanzeige geschaltet werden.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 30.07.2009, 18:23
Hallo Torsten,

also ich habe auch schon das eine oder andere Buch subskribiert, das dann nicht erschienen ist - also muß es das rechtlich geben (Wissenschaftsverlage). Du bezahlst ja nicht vor Erhalt des Buches (als Subskribent). Natürlich müssen alle Subskribenten bei Nichterscheinen per Brief o.ä. davon in Kenntnis gesetzt werden, das sind also Kosten!

Dafür kannst Du deutlich bessere Preise anbieten für alle Subskribenten bis vor Erscheinungstermin (der allerdings fest sein muß, Du kannst ihn nicht immer weiter verschieben), Klett-Cotta hatte im Frühjahr sogar einen Subskriptionstermin bis 4-8 Wochen nach Erscheinen ! (da war ich etwas überrascht ...), mind. 10% bis zu 20 oder 25%, soweit ich mich erinnere.

Sigrid

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BeitragVerfasst am: 30.07.2009, 18:44
Subskiptionsangebote von Autoren gibt es eigentlich nur, wenn diese auch Eigenverleger sind. Und ich denke, wer bei BoD veröffentlicht, benötigt keine Subskription, da die Bücher ja je nach Bedarf gedruckt werden.

Wenn ein "richtiger" Verlag zur Subskription einlädt, muss der Autor vorher davon verständigt werden. Schließlich entfällt diesem ja durch den Subskriptionsrabatt ein Teil des Honorars.

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BeitragVerfasst am: 31.07.2009, 18:19
Zitat:
Und ich denke, wer bei BoD veröffentlicht, benötigt keine Subskription, da die Bücher ja je nach Bedarf gedruckt werden.


Hallo Hans,

das sehe ich etwas anders. Ich beiße mich nachträglich in die Nase, daß ich nicht an Sukskription gedacht habe. Und zwar mußte ich bei meiner Preiskalkulation ja die Buchhandelsmarge mit bedenken (bei Shaker "nur" 25%). Dadurch ist mein Buch natürlich ziemlich teuer gemessen an der Seitenzahl. Hätte ich subskibieren lassen - bei dem sehr speziellen Thema wäre das bezügl. der Zielgruppe gegangen - hätte ich diesen Leuten einen deutlich geringeren Preis anbieten können, ggf. dadurch viel mehr Kunden gehabt, und bezügl. der Marge auch keinen Verlust erlitten.

Sigrid

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Subskription und Verpflichtung zur Veröffentlichung
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