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Suhrkamp und BoD

BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 09:15
Nur zur Info:
Suhrkamp und BoD
Gruß
Chris
 
  ChrisK 
 
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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 09:29
Hallo Chris,

ein wirklich interessanter Artikel.
Lohnt sich drüber nachzudenken...

Gruß
Maya
 
  Maya 
Gast 
 
 
   
   

Re: Suhrkamp und BoD

BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 09:30
Hallo Chris,

ChrisK hat Folgendes geschrieben:
Nur zur Info:
Suhrkamp und BoD


Sehr interessant.

Nur der letzte Satz ist reichlich duemmlich, weil vermutlich 99 Prozent der Autoren es ueberhaupt nicht merken werden, wenn ihr Buch ploetzlich nicht mehr als Offset-, sondern Digitaldruck ausgeliefert wird.

Beste Gruesse,

Heinz.

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  hawepe 
 
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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 09:33
Eine Tatsache, auf die ich hier bereits in mehreren Beiträgen - gemünzt auf österreichische Verlage - hingewiesen habe. Dass sich nun auch große deutsche Verlage dieser Methode bedienen, ist aus meiner Sicht ohnehin eine Bestätigung eines Vorganges, dem sich Klein- und Mittelverlage (Druckkostenzuschussunternehmen ohnehin) schon seit es das BoD-System gibt, angeschlossen haben. In Österreich gibt es ebenfalls bereits einige BoD-Unternehmen, die offenbar florieren.
 
  hwg 
 
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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 10:18
Es ist ja auch nichts verwerfliches daran, Angebot und Nachfrage zu beachten, selbst wenn es um Bücher geht, in anderen Bereichen läuft es ja auch so,
mein beliebtes Bäckerbeispiel - kein Bäcker würde, wenn er wüsste, das alle in Urlaub sind, die gleiche Anzahl Brötchen backen wie zu normalen Zeiten...

Dass das auch umgekehrt läuft, habe ich ganz früher am eigenen L(a)ibe erfahren, wenn man im Urlaubsort Petershagen bei Warnemünde nicht früh genug auf war, waren die Brötchen alle, weil das Mehl wohl nicht für alle Urlauber aus Sachsen reichte..., wer weiß was die mit den überschüssigen Brötchen in der Urlaubszeit in Sachsen gemacht haben...

Ich fahre jetzt los, um das Jubiläumsbrot kennen zu lernen.
Gruß Birgit

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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 12:32
Ich denke, das ist eine logische Konsequenz und eben einer der Vorteile des Digitaldrucks. Ist doch schön, wenn Bücher so auf lange Zeit lieferbar sind, ohne teure Lagerhaltung zu benötigen.
Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 18:47
Die Information ist interessant. Den DKZ-Verlagen dürfte dies nicht besonders gefallen.

@Heinz
Das ist zu kritisch. Der Satz bezieht sich meines Erachtens auf einen subj. Eindruck (Gefühl), und daher dürfte es eher nicht auf eine Überprüfbarkeit ankommen.

VGe
Frank
 
  frangsen 
 
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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 18:50
Zitat:
Nur der letzte Satz ist reichlich duemmlich, weil vermutlich 99 Prozent der Autoren es ueberhaupt nicht merken werden, wenn ihr Buch ploetzlich nicht mehr als Offset-, sondern Digitaldruck ausgeliefert wird.


Das merkt man schon, nicht am Buchblock, sondern wenn in einer Taschenbuchreihe das Cover absticht, z.B. durch glänzenden Einband (suhrkamp hat doch so eine griffige Papp-Oberfläche) oder durch ganz andere Farben (nicht pastell).

Sigrid

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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 20:42
Zitat:
Die Information ist interessant. Den DKZ-Verlagen dürfte dies nicht besonders gefallen.


Was haben denn DKZV mit dem Suhrkamp/BoD Druckabkommen zu tun?

cool silber
 
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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 21:19
Das Books-On-Demand-Verfahren dürfte als Alternative insbesondere zu Veröffentlichungen bei DKZ-Verlagen in Betracht kommen.
In dem Artikel geht es um Sachbücher, die vor allem im DKZ-Bereich verlegt werden.
 
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BeitragVerfasst am: 22.08.2008, 08:30
Zitat:
Ich denke, das ist eine logische Konsequenz

Ich habe diese Tendenz schon vor Jahren vorausgesehen. Die Vorteile von BOD liegen auf der Hand und lassen sich auch nicht von Möchtegernkritikern wegdiskutieren.

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BeitragVerfasst am: 22.08.2008, 08:57
Hallo Frank,

frangsen hat Folgendes geschrieben:
@Heinz
Das ist zu kritisch. Der Satz bezieht sich meines Erachtens auf einen subj. Eindruck (Gefühl), und daher dürfte es eher nicht auf eine Überprüfbarkeit ankommen.


Naja, es ist eben der uebliche Zeitungsstil. Der unkritische Leser bekommt vermittelt, "Oh, etwas neues, aber ob es wirklich gut ist?"

Dass der Leser zukuenftig auch Buecher erhalten kann, die sonst mangels Nachfrage nicht mehr aufgelegt werden, oder der Autor vielleicht auch noch ein paar Cent fuer ein Buch bekommt, dass nur noch durch den Digitaldruck verkauft werden kann - waere das nicht vielleicht ein inhaltsreicheres Ende gewesen?

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 22.08.2008, 09:05
Hallo Sigrid,

Arachne hat Folgendes geschrieben:
Das merkt man schon, nicht am Buchblock, sondern wenn in einer Taschenbuchreihe das Cover absticht, z.B. durch glänzenden Einband (suhrkamp hat doch so eine griffige Papp-Oberfläche) oder durch ganz andere Farben (nicht pastell).


Und du erkennst daran, dass es sich um einen Digitaldruck handelt?

Ich sehe nur, dass an dem Buch offensichtlich Aenderungen vorgenommen wurden, Zudem kann im Digitaldruck sehr wohl auch matt gedruckt werden.

Sehr aufpassen muss man tatsaechlich bei Pastellfarben, aber das gilt aehnlich auch fuer den Offsetdruck. Dass man beim Book on Demand eher von diesen Farben abraet, hat seine Ursache vor allem im fehlenden Know-how der Autoren. Ich wuerde die Zahl der Autoren, die mit Farbmanagement und kalibriertem Bildschirm arbeitet, im Promillebereich ansiedeln. Und die Zahl der Autoren, die ihren Farbdrucker kalibriert haben, sogar noch niedriger.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 22.08.2008, 16:33
Zitat:
Und du erkennst daran, dass es sich um einen Digitaldruck handelt?


Hallo Heinz,

natürlich nicht, dazu fühle ich mich nicht kompetent.
Aber der letzte Satz in dem Artikel, den Du kritisiert hattest, war im Original: "Auch wenn der eine oder andere betroffene Autor das eigene Werk lieber in der gewohnten Form in den Buchhandlungen sähe, [...]", d.h. es ging nicht darum, ob der Käufer erkennt, daß es sich um Digitaldruck handelt, sondern daß die äußere Form nicht mehr (ganz) dem seit Jahrzehnten so vertrauten Suhrkamp-Bild entspricht. Z.B. wenn man eine Taschenbuchreihe gesammelt aufstellt, fällt so was ins Auge.

Sigrid

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