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» Butter bei die Fische

BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 20:25
Hallo I.

I.Sinter hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht bin ich jetzt, besonders als Neuling, ein wenig zu provokativ, aber ich kann leider, wie immer, schlecht meinen Mund halten.

@Siegfried: Ich bin keine Autorin, habe das auch nie von mir behauptet, aber diese versteckte (Selbst) Ironie, dass alle Bod Kunden ihre Fehler nicht einräumen sondern bis zum letzten Moment verteidigen, ist mir ein wenig zu allgemein formuliert.


Zu allgemein? Durchaus nicht. dozey

Du kennst die Hintergründe nicht. Es gibt hier einige wenige (zu denen ich mich auch zähle), die seit Wochen, Monaten, Jahren darum kämpfen, dass On-Demand-Autoren ihre Bücher in einem vernünftigen Deutsch schreiben.

Hier wurden (und werden) Texte vorgestellt, die entweder bereits gedruckt sind oder kurz davor stehen, und in denen es vor Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehlern nur so wimmelt.

Sagt man was dazu, wird man vom Autor (sowie begeisterten Lesern) auf das Übelste beschimpft. Das Attribut "Oberlehrer" ist dabei noch das freundlichste.

Das Totschlagargument ist dabei immer "der künstlerische Ausdruck", der selbstverständlich viel wichtiger ist, als ein größtenteils fehlerfreier Text. Oder jene Formen von Unwillen, Ignoranz oder Gleichgültigkeit, die in dem Satz gipfelt: "Wer Fehler findet, darf sie behalten!"

Der Wille zur Verbesserung der eigenen Deutschkenntnisse - eigentlich das A und O eines jeden Autoren - ist nicht zu erkennen. Gleiches gilt übrigens auch für andere handwerklichen Grundlagen.

Deshalb habe ich es mir abgewöhnt, Texte zu kritisieren (andere übrigens auch). "Konstruktive Kritik" gibt es aus Sicht der Autoren ja gar nicht. Alles, was nicht Jubelsturm ist, ist unangemessen. Frag mal ein wenig herum. Twisted Evil

I.Sinter hat Folgendes geschrieben:

Hier ist fast keine Gemeinschaft vorhanden. Vielleicht aufgrund fehlender Möglichkeiten, sich mal wirklich off-topic zu unterhalten, vielleicht auch aus anderen Gründen.
Im Gegensatz zum Chat, ist das Klima hier eher als frostig anzusehen. Unterschwellig wird viel gelästert, ein Lektorat der Texte fast unvorstellbar und eine Buchvorstellung wird zur Nervenprobe.


Wenn du dich off-topic unterhalten willst, dafür ist doch der Chat bestens geeignet. Wenn du es lieber als Forenbeitrag machen willst, dann tu es doch einfach. Fang mit einem off-topic-Thema an. Was hält dich davon ab?

Was das Lektorat angeht ... Nun, wenn du das erste Mal einen Text eines anderen hier offen lektorierst, pack dich warm ein. Jede Kritik wird als unangemessen und zerstörerisch betrachtet, und man kritisiert viel lieber an der Kritik und dem Kritisierenden herum, als sich weiter mit dem Text auseinanderzusetzen ... aber ich wiederhole mich ... cheezy grin

I.Sinter hat Folgendes geschrieben:

Obwohl dieses Forum stark frequentiert wird, sind nur wenige Threads pro Tag neu. Tja, warum nur?


Nun ja, von den vielen Mitgliedern sind drei Viertel Karteileichen. Als ich mal ein solches Forum geführt habe, gab es eine feste Regel: Wer ein Jahr lang keinen Beitrag geschrieben hat, fliegt raus! Hier sieht man das anders. 2600 sieht eben einfach besser aus als 700. Für die Zahl der wirklich aktiven Mitglieder ist dieses Forum relativ lebendig.

I.Sinter hat Folgendes geschrieben:

Mir ist durchaus bewußt, dass ich mich hier ziemlich weit aus dem Fenster lehne.... aber was solls?!
So, und jetzt verbannt mich cool silber


Warum sollten wir? Jeder Frischling hat das Recht auf eigene Fehleinschätzungen! cheezy grin

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 20:37
...


Zuletzt bearbeitet von Lisa_Sonnenblume am 05.03.2010, 19:47, insgesamt einmal bearbeitet

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Lisa
 
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 20:49
Auf jeden Fall hattest Du den Mut Dich zu äußern!
Danke.

Nur, wenn ich hier einen Text reinstelle, der zB mit falsch gesetzten Anführungszeichen versehen ist und 37 Gäste und 8 registrierte Mitglieder sind vor Ort und KEINER macht mich darauf aufmerksam, frage ich mich ernsthaft, ob diese Besucher nicht eher Zombies sind.

Ich erwarte keinen, wie nanntest du es so schön...
Jubelsturm.
Sondern, jemand sollte sagen : Ey Du, das und das solltest Du ändern.
Das wäre keine inhaltliche Kritik, sondern ein nachvollziehbarer Punkt. Immerhin, sind bestimmt 80% der Nutzer des Forums nicht im Deutschen so bewandert, dass sie alle Regeln beherrschen.

Ich kann besser mit Leuten umgehen, die klar ihre Meinung vertreten, als dass ich von hinten das Messer im Rücken nicht spüre.
Warum verbessert hier keiner keinen? Damit man dann sich selber sagen kann: "Das war mir klar, dass das Buch nix wird...bei den Fehlern?!

Sorry, aber das ist ein Verhalten, dass mich stark an diese berühmten 3 Affen erinnert.
 
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 23:05
I.Sinter hat Folgendes geschrieben:
Auf jeden Fall hattest Du den Mut Dich zu äußern!
Danke.


Dazu brauche ich keinen Mut! cheezy grin Ich habe eine Meinung, und zu der stehe ich auch.

I.Sinter hat Folgendes geschrieben:

Ich erwarte keinen, wie nanntest du es so schön...
Jubelsturm.
Sondern, jemand sollte sagen : Ey Du, das und das solltest Du ändern.
Das wäre keine inhaltliche Kritik, sondern ein nachvollziehbarer Punkt. Immerhin, sind bestimmt 80% der Nutzer des Forums nicht im Deutschen so bewandert, dass sie alle Regeln beherrschen.

Ich kann besser mit Leuten umgehen, die klar ihre Meinung vertreten, als dass ich von hinten das Messer im Rücken nicht spüre.
Warum verbessert hier keiner keinen? Damit man dann sich selber sagen kann: "Das war mir klar, dass das Buch nix wird...bei den Fehlern?!


Prinzipiell müssten sich jetzt die anderen dazu erklären, warum sie einen Text lesen und nichts dazu schreiben. Ich kann nur meine Position darlegen und auf die Erfahrungen zurückgreifen, die ich hier als Textkritiker gemacht habe.

Vor vier, fünf Monaten schlugen hier die Wellen extrem hoch, weil ich einen Text sehr ausführlich unter die Lupe genommen habe. Neben offensichtlichen Grammatikfehler (falsches Geschlecht beim Wechsel vom Substantiv zum Pronomen) habe ich auch auf missverständliche Rückbezüge hingewiesen sowie auf einige Probleme bei der Erzählperspektive. Die Reaktion darauf gipfelte in dem Satz: Deine Kritik ist nicht nur überzogen, sie ist vollkommen fehl am Platz. Und diese Antwort kam nicht vom Autor des Textes, sondern von einem Leser (Okay, der Autor hat sich dann auch noch entsprechend drangehängt dozey ).

Ich vermute, dass genau solche Reaktionen - mit dem ganzen nachfolgenden Hin und Her samt verbalem Verprügeln und Beleidigen desjenigen, der sich die Arbeit mit der Textkritik gemacht hat - verantwortlich dafür sind, dass kaum noch vernünftige Textarbeit geleistet wird.

Meine ganz persönliche Meinung geht noch einen Schritt darüber hinaus: Kritik bedeutet auch Textarbeit (wobei die Betonung auf Arbeit liegt), und viele haben einfach keine Lust, die zweite, dritte oder vierte Version ihres Textes zu erarbeiten. Weil so etwas die "Genialität und Authentizität des ersten Entwurfes" zerstören würden (auch das bekommen Textkritiker als Antwort zu hören).

Wenn du wirklich ehrliche Kritik zu deinen Texten haben willst, gehörst du hier zu einer schützenswerten, aber aussterbenden Minderheit. Nochmals: Textarbeit - harte Textarbeit -, um sich wirklich zu verbessern, ist hier nicht angesagt.

Leider. Rolling Eyes

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 23:10
Hallo I.Sinter,

I.Sinter hat Folgendes geschrieben:
Warum verbessert hier keiner keinen?


Weil jene, die es könnten, inzwischen die Lust verloren haben Twisted Evil Es gibt einfach zu viele Forumsteilnehmer, die schon fast stolz darauf sind, keinen fehlerhaften Satz schreiben zu können. Erst vor ein paar Tagen ist mir wieder vorgeworfen worden, ich verhalte mich wie ein Oberlehrer. Und das war nicht das erste Mal. Sowohl offen im Forum als auch per PN haben ich von Forumsteilnehmern die Aufforderung erhalten, mich aus Threads herauszuhalten, in denen sie etwas schreiben.

Gerade Textarbeit ist aber zu aufwendig, um sie mal nebenbei zu erledigen. Dafür dann aber noch beschimpft zu werden ... Nein, Danke, ohne mich. Dafür fehlt mir die masochistische Ader. Und es gibt genügend andere Threads, in denen ich mich äußere. Mehr ist auch zeitlich nicht drin.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 23:39
Eure beiden Antworten geben mir zu Denken ...
Schade, dass ihr so resigniert. Wobei man aber auch ganz klar unterscheiden sollte:
In einem normalen Posting sollte man nicht auf Grammatik achten (müssen).
Da schreibt man einfach frei Schnauze. Und gerade bei der jüngeren Generation, zu der ich mich irgendwie immernoch zähle, machen gerade die LOL's, rofl,...., Smileys und ähnliches die Individualität der Person aus.

Anders verhält es sich im Lektorat und in der Buchvorstellung.
Ja, bitteschön... wenn man keine Kritik vertragen kann, sollte man dort nicht posten, oder?
Wobei es eigentlich zu spät ist, wenn man ein Buch schon veröffentlicht hat.

Die Definition eines Forums ist doch der öffentliche Austausch von Meinungen.
Ich bin alles andere als perfekt, genau deshalb bin ich hier!
Ich erwarte, dass man mich kritisiert, mir Denkanstöße gibt, mir sagt: dass ist gut, aber....
Wenn man nicht kritikfähig ist, sollte man vielleicht besser Tagebuch schreiben.
Ich zumindest habe das Ziel ein Buch zu schreiben. Ein Buch, mit dem ich mich (in welcher Form auch immer) in der Öffentlichkeit präsentiere.
Wie gesagt, ich kann nur für mich sprechen, aber wenn ich sehe das 60 Hits auf einem meiner Beiträge sind, aber nur 2 Leute antworten, dann fühl ich mich in Watte gepackt.
Und frage mich dann:
1. Schreibe ich so schlecht/uninteressant
oder aber
2. schreibe ich so, dass andere es so "naja" finden und sich deshalb deren Meinung erübrigt. ( es wird schon jemand etwas dazu sagen)
oder aber, dass schlimmste Szenario, schreibe ich so
3. das sich die Leute, die sonst gerne auf die Verkaufszahlen ihrer Bücher berufen, ihren vermeintlichen Stand in Gefahr sehen?

Alles in allem, bin ich genauso so dumm wie vorher.
Das kann es doch nicht sein, oder?
 
  I.Sinter 
 
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 23:53
Grrrr, nochwas:

Ich werde meine Fehler demonstrativ stehen lassen.
Es ist für mich ein Unding, das Fehler offensichtlich ausgemerzt werden.
Da wird geändert und manipuliert, ganz nach dem persönlichen Gusto.
Entweder, man steht dazu, oder aber...
Just my two cents.
 
  I.Sinter 
 
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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 00:17
I.Sinter hat Folgendes geschrieben:
Und frage mich dann:
1. Schreibe ich so schlecht/uninteressant
oder aber
2. schreibe ich so, dass andere es so "naja" finden und sich deshalb deren Meinung erübrigt. ( es wird schon jemand etwas dazu sagen)
oder aber, dass schlimmste Szenario, schreibe ich so
3. das sich die Leute, die sonst gerne auf die Verkaufszahlen ihrer Bücher berufen, ihren vermeintlichen Stand in Gefahr sehen?

Alles in allem, bin ich genauso so dumm wie vorher.
Das kann es doch nicht sein, oder?


Ich habe mir jetzt gerade mal deinen Text durchgelesen. book

Es stecken Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler drin (vor allem Zeichensetzungsfehler! cheezy grin ).

Außerdem lässt sich beim Schreibhandwerklichen eine ganze Menge - ich drücke es jetzt mal positiv aus angle - Verbesserungspotenzial finden. smart Es sind halt die typischen Dinge, die einem Schreibanfänger durch die Finger rutschen: Das stimmt mal die Erzählperspektive nicht, mal kommt die Informationsvermittlung zu direkt und geballt (was schreibhandwerklich als "Info Dumping" bezeichnet wird), mal werden unpassende Präpositionen gewählt. Und die Dialoge klingen doch ein wenig zu sehr nach Papier.

Immerhin beginnt dein Text recht ungewöhnlich in Form eines Dialoges. Die meisten Anfänger fagem ihren Text mit einem "Wetterbericht" an cheezy grin was ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass sie sich erst einmal "warmschreiben" müssen.

Wie gesagt: mein erster Eindruck - nichts weiter. cheezy grin

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 07:58
@I.:
Ich lese hier immer wieder brav mit und schaue, ob ich Tipps geben kann - und mittlerweile mache ich meist einen Bogen um die Textkritikbereiche. Ich würde mir gern mal einen Text von Siegfried konstruktiv zerpflücken lassen, um etwas daraus zu lernen ... aber nicht hier.
Von Heinz habe ich mir Anregungen zum Satz geholt, auch sehr hilfreich. Hier sind zahlreiche andere Mitglieder, mit denen sich der Austausch lohnt - wenn man die Störungen aushält und ausblendet, kommt man hier recht gut klar. Stürze dich einfach mutig hinein und du lernst, wo die interessanteren Gespräche stattfinden.

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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 08:08
@Siegfried,

Danke, jetzt noch ein bis zwei Vorschläge, wie ich zB die Dialoge verändern könnte, dann bin ich wieder still und setz mich brav auf meinen Platz. Very Happy

@Valerie,

Gut! Es war auch nicht meine Absicht, hier alle und jeden damit zu kritisieren. Dann wäre es besser, ich würde mich umdrehen und gehen.
Ich war nur verwundert darüber, wie der allgemeine Tenor hier ist.

Danke auch an diejenigen, die mir bisher mittgeteilt haben, dass es gut war, das Thema mal anzusprechen.
Bis natürlich auf den Jungautoren Bereich, sind wir doch alle erwachsene Menschen ?!
 
  I.Sinter 
 
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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 11:34
Hallo I.,

schau doch mal
http://www.bod.de/autorenpool/dialo.....-oder-lappalie-t5370.html

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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 12:14
I.Sinter hat Folgendes geschrieben:
@Siegfried,

Danke, jetzt noch ein bis zwei Vorschläge, wie ich zB die Dialoge verändern könnte, dann bin ich wieder still und setz mich brav auf meinen Platz. Very Happy


Ich hätte da was ... Twisted Evil


Hier ein paar genauere Anmerkungen zur ersten Szene deines Textes (meine Anmerkungen in kursiv, dein Originaltext in Normalschrift) - alles jenseits von Grammatik und Zeichensetzung natürlich nur meine persönliche Meinung. angle

Erst einmal: Ungewöhnlich – und damit interessant – ist der Einstieg in die Szene in Form eines Telefondialoges. Das ist deutlich besser als der sonst übliche Anfang wie:

Die Sonne schickte ihre wärmenden Strahlen von einem blauen Himmel mit kleinen Schäfchenwolken durch die Fenster in die Halle des Pariser Flughafens Charles-de-Gaulle ... usw. usw.

So fangen viele normalerweise an. Ich nenne das immer den „Wetterbericht“.

Bevor es in die Details geht, ein allgemeiner Hinweis, weil sich da etwas durch den gesamten Dialog zieht: Die Anrede „du“ (mit allen Ableitungen davon) wird im Dialog klein geschrieben. Nur das Höflichkeits-„Sie“ bleibt groß.

Nun zum Text:


„Manuel! Hast Du etwas neues?“

Neues groß, weil Substantiv. Ich bin die ganze Zeit am Überlegen, ob das „hast“ besser mit einem Zusatz „für mich“ klingt – denn dann fragt der Sprecher nach Informationen – oder ob der Sprecher eigentlich Informationen mitteilen will, was zu einem „Weißt du schon das Neueste?“ führen würde.

„Sam? Von woher rufst Du an? Jetzt sag nicht von einer Telefonzelle. Gibt es die überhaupt noch?“

Das ist ein Satz, wo ich das Gefühl von Papier (und nicht Dialog) bekommen habe. Die Formulierung „von woher“ klingt für mich leicht gestelzt – redet Manuel wirklich so? Oder passt ein kurzes „von wo rufst du an“ oder sogar „wo bist du“ besser? Die Sache mit der Telefonzelle habe ich überhaupt nicht verstanden. Telefonzellen am Straßenrand sind in Zeiten der Handys nicht mehr so angesagt, aber warum fragt Manuel danach? Ist das in diesem Moment wichtig? Wenn hinter der Benutzung eines öffentlichen Telefons eine Gefahr stecken würden, dann müsste Manuel anders reagieren, etwa mit einer Warnung. Ansonsten lenkt der Satz meine Gedanken als Leser in eine ganz andere Richtung: Warum gibt es keine öffentlichen Telefone mehr?

„Richtig geraten. Ich bin im Flughafen Charles de Gaulle Paris. Mein Handy musste ich aufgeben.“

Bei der Präposition „im“ habe ich innerlich gezuckt und mich gefragt, ob man „im Flughafen“ oder besser „am Flughafen“ sagt. Ich tendiere zu Letzterem. Das „im“ würde ich nur in Verbindung mit dem Wort „Flughafengebäude“ benutzen.
Dann werden mir als Leser Informationen gegeben: Flughafen – Charles de Gaulle – Paris. Erste Frage: Ist diese genaue Bestimmung wichtig? Zweite Frage: Redet Sam so bzw. redet man allgemein so, wenn man jemanden anruft? „Hallo, Schatz, ich bin jetzt am Flughafen Franz-Josef-Strauß München“ ... Irgendwie nicht. Nach meinem Gefühl.
Die Sache mit dem Handy ist mir nicht klar geworden. Flughafen und aufgeben – hat Sam gerade für einen Flug eingecheckt und sein Handy als Gepäck aufgegeben? Oder hat das Handy seinen Geist aufgegeben? Oder ist es ihm weggenommen worden? Der Satz mit dem Handy ist ungenau.


„Das du mich mal aus einer Telefonzelle anrufst hätte ich nie gedacht. Aber jetzt Spaß beiseite. Es gibt wirklich Neuigkeiten.“ Manuel machte eine Pause.

„Dass“ mit Doppelt-S, weil Einleitung eines Nebensatzes mit einer Konjunktion (einem Bindewort), das sich nicht durch „dieses“ oder „welches“ ersetzen lässt.
Hinter „anrufst“ muss ein Komma gesetzt werden (Ende des Nebensatzes).
Die Aktion nach dem Dialog (Manuels Pause) ist gefährlich, weil sie mich als Leser in die Erzählperspektive „Manuel“ zieht – Sam hat ja bisher noch nichts gemacht.


„Jetzt sag schon!“ Sam wurde ungeduldig.

Jetzt hänge ich zwischen zwei Stühlen – wer ist für diese Szene die Perspektivfigur: Manuel oder Sam? Vermutlich doch Sam.

„Zuerst die gute Nachricht: Anscheinend gibt es einen neuen Virus. Er verbreitet sich über Pressenachrichten, die nicht nur von Journalisten, sondern auch viel von der Konkurrenz gelesen werden. So werden immer mehr Server befallen. Der Virus sammelt alle internen Informationen zum Beispiel über Produktentwicklungen und verschickt sie weiter. Dadurch verdächtigen sich die betroffenen Unternehmen gegenseitig der Spionage.“

Da kommt das Info-Dumping aber knüppeldick! Es gibt also einen neuen Virus – Computer-Virus, wie sich herausstellt, kein echter Virus. So weit, so gut. Die Verbreitung läuft offenbar über verseuchte Pressenachrichten und schädigt die Computer von Journalisten. Und die von der Konkurrenz. Wessen Konkurrenz? Der Konkurrenz der Journalisten? Die Konkurrenz von Manuel? Die von Sam?
Dann beschreibt Manuel, was bei den infizierten Geräten geschieht. Da musst du unbedingt genauer recherchieren. Ein Virus wird auf Computer geschickt, um dort Schäden zu verursachen oder jemandem von außen den Zugriff zu gestatten. Computer-Viren haben vor allem die Eigenschaft, sich selbst zu vermehren und immer mehr Computer zu infizieren. Was du hier beschreibst, ist die Funktionsweise von Spyware. Wie gesagt: Hier musst du die Idee des Datenklaus genau recherchieren.
Ein anderes Problem ist, ob Manuel die Funktionsweise des Virus wirklich so wie geschrieben erzählen würde. Mein Eindruck ist, dass der wahre Empfänger für diese Informationen der Leser ist und nicht Sam.



„Wenn das die Gute ist, dann möchte ich die schlechte gar nicht hören!“

„gute“ klein, weil das Adjektiv sich auf das fehlende Substantiv „Nachricht“ bezieht (bei „schlechte“ hast du es ja richtig gemacht!)

„Musst Du aber. Die schlechte ist: Sowohl Du, als auch deine deutsche Freundin habt den Virus. Und das, bevor ihn andere hatten. Einer von Euch hat ihn ins Netzt gespeist!“

An dieser Stelle ziehe ich die Mütze! Da bist du in das so ziemlich kompliziertestes Kapitel der deutschen Sprache gestolpert, nämlich zwei Subjekte („du“, „deine Freundin“), die unterschiedliche Formen des Verbs erfordern. Das „du“ erfordert ein „hast“, die „Freundin“ erfordert ein „hat“ – wenn beide Formen das Satzsubjekt bilden, wird das Verb ins Plural der 2. Person gesetzt. Das ist sehr gut gemacht! Alle Achtung!
Was nicht stimmt, ist das Komma nach dem „du“. Und dann haben wir wieder einen Fall von „Info Dumping“ Richtung Leser. Dass Sams Freundin Deutsche ist, das weiß Manuel und das weiß Sam. Von daher braucht Manuel das gar nicht zu erwähnen – es sei denn, es ist eine Information ausschließlich Richtung Leser. Und so etwas macht den Dialog unglaubwürdig. In billigen Soap-Operas wird so etwas auch gerne gemacht, um Zeit zu sparen: „Da kommt Walter, unser Sohn, der Arzt.“ – Ganz grauenhaft!
Das „euch“ bitte klein.


„Mia? Du spinnst doch. Sie soll einen Virus programmiert haben? Das ist lächerlich!“

„Das habe ich nicht gesagt. Einer von Euch beiden. Obwohl ich weiß, dass Du es nicht warst. Jetzt kommt aber noch die ganz schlechte Nachricht: Unsere besonderen Freunde aus Mountain View wurden anscheinend darauf angesetzt.“

Also ... den Satz von Manuel solltest du dir noch einmal ganz genau auf den Inhalt hin durchlesen. Das Virus soll von Mia oder Sam entwickelt worden sein. Sam glaubt nicht, dass es Mia war. Manuel antwortet, das hätte er auch nicht behauptet, sondern dass es einer der beiden gewesen sei – und er wüsste, dass es nicht Sam war. Tja, wer bleibt denn dann noch übrig?
Hier verliert Manuel ganz deutlich an Glaubwürdigkeit, weil er sich nicht – auch das ein Begriff aus dem Schreibhandwerklichen – an der Obergrenze seiner möglichen Kapazität bewegt. Er macht in diesem Dialog einen Fehler, wo ein halbwegs intelligenter Leser sich an die Stirn tippt und das Ganze mit „So ein Idiot!“ kommentiert.


„Verdammt!“ Das änderte alles. Seit Jahren schon war man der Organisation auf den Fersen. Sie übten Selbstjustiz aus für jeden der bereit war genug zu bezahlen. Ihre Technik war den meisten Nachrichtendiensten haushoch überlegen. Leider war es noch keiner Regierung gelungen ihnen das auch zu beweisen.

In diesem Absatz habe ich mich völlig verlaufen. Zum einen: Das „verdammt“ kommt von Sam, folglich sind die nachfolgenden Gedanken von Sam (ist ja alles ein Absatz). Dann heißt es, man sei der Organisation auf den Fersen. Wer ist man, wer ist die Organisation? Ich habe das „man“ als Sam genommen, während die „Freunde aus Mountain View“ die „Organisation“ sind. Das „Sie“ im Satz mit der Selbstjustiz soll sich vermutlich auf die Organisation beziehen, allerdings ist das Verb ins Plural gesetzt, was wieder auf die beiden Personen Sam und Manuel hindeutet (bei Organisation hätte es heißen müssen: „Sie übte Selbstjustiz ...“
Nach „jeden“ muss ein Komma gesetzt werden, ebenso nach „bereit war“ und „gelungen“.


„Hast Du Mia gewarnt? Sie ist in größter Gefahr!“

Dieser Satz kommt von Sam, daher würde ich ihn an den vorhergehenden Absatz anschließen.

„Hm, an sie hatte ich gar nicht gedacht.“ Manuel musste sich eingestehen, dass er bis jetzt nur daran gedacht hatte Sam aus dieser Sache wieder heil rauszubekommen.

Hier brichst du mit der Erzählperspektive. Bisher habe ich als Leser die Gedanken und Eindrücke aus der Sicht von Sam bekommen (siehe oben: Sam wurde ungeduldig; Sams Gedanken über die Organisation). Jetzt werden die Gedanken von Manuel geschildert.

„Kontaktiere sie sofort! Mit den Jungs aus Mountain View ist nicht zu spaßen.“

„Ich werde mich darum kümmern. Versprochen!“

„Ich verlasse mich auf Dich. Sie ist mir wichtig. Morgen Abend um 20 Uhr GMT werde ich dich wieder anrufen. Okay?“

„Okay Sam. Bis morgen.“

Kontaktiere sie – sie ist mir wichtig – 20 Uhr GMT ... das klingt alles sehr technisch oder militärisch. Aber das kannst du besser bewerten, weil du die Figuren entsprechend kennst.

So, das war’s. Ich hoffe, es hat nicht zu sehr weh getan.

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 12:51
Weh getan? Du machst mir Spaß!
Es war mir ein Vergnügen!!!

Wie man so viele Informationen, aus ein paar Sätzen rausholen kann...
Das mit der Erzählperspektive war mir überhaupt nicht aufgefallen. Wenn ich darüber nachdenke, habe ich den Fehler vermutlich mehr als nur einmal gemacht.

Die Lorbeeren für den ungewöhnlichen Anfang muss ich leider zT wieder abgeben. Zwar fängt es wirklich mit einem Dialog an, allerdings nicht mit diesem. Dieser hier befindet sich weiter im Mittelteil der Geschichte.
Durch die Vorhergeschichte wird dann auch klar, warum das Handy weg ist bzw die "deutsche" Freundin so besonders betont wird.

Mit dem "von woher rufst" ist wirklich grenzwertig. Wird geändert.
Sowohl Du, als auch deine deutsche Freundin habt den Virus - Das ist kompliziert? Haha, hab ich gar nicht gemerkt. Ich hab es einfach aus dem Bauch heraus geschrieben.

Der Satz von Manuel ist absolut unsinnig bei der näheren Betrachtung.
Entweder er glaubt es, oder er glaubt es nicht. Wird geändert.

Danke für die Arbeit, die Du dir damit gemacht hast. Ich befürchte, ich werde alt und grau, bevor das Buch fertig ist und nur noch wenige Fehler vorhanden sind.
Ach ja, ist ein Wechsel der Perspektive nur störend oder aber unsinnig? Es sind immerhin 6 Hauptpersonen, die durchaus alle mal denken. blink
Ich bin mir nicht sicher, wie ich es ändern könnte.

LG
 
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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 13:30
I.Sinter hat Folgendes geschrieben:
Ach ja, ist ein Wechsel der Perspektive nur störend oder aber unsinnig? Es sind immerhin 6 Hauptpersonen, die durchaus alle mal denken. blink
Ich bin mir nicht sicher, wie ich es ändern könnte.


Für Romane, Kurzgeschichten, Erzählungen usw. gibt es unterschiedliche ... ich nenne das jetzt einfach mal so ... Erzählformen. Dazu muss man die verschiedenen "Ebenen des Wissens" kenne und welche Wirkung sie haben - alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Die unterste Ebene ist die einzelne Figur in der Handlung. Das Wissen um die Ereignisse ist für diese Figur immer begrenzt (in deinem Beispiel: Manuel weiß andere Dinge als Sam).

Die nächste Ebene darüber ist die des Erzählers. Hier ist es ganz wichtig, dass der Erzähler nicht verwechselt wird mit dem Autor! Der Erzähler ist der Mittler zwischen den Figuren und der Handlung auf der einen und dem Leser auf der anderen Seite. Der Erzähler legt fest, was der Leser an Informationen über die Figuren, über die Handlung, über die Orte des Geschehens erhält.
Nehmen wir an, eine Figur aus einem Roman setzt sich auf eine Parkbank und betrachtet das Geschehen im Park. Der Erzähler gibt von dem, was die Figur sieht, riecht, hört, sagt, fühlt und denkt, nur Teile an den Leser weiter. Bei der Abgrenzung des Erzählers gegenüber dem Verfasser der Geschichte haben die meisten Schreibanfänger die allergrößten Probleme. Dazu später weiter unten mehr.

Die dritte Ebene ist die des Autors. Der Autor ist in seiner Geschichte Gott. Er kann alles, er weiß alles, er hat alles unter Kontrolle. Der Autor weiß, warum eine Figur etwas tut (sich etwa sich im Park auf eine Bank setzt) und wie die Szenerie geschaffen ist (ein See mit Enten, eine Brücke aus Gusseisen, ein paar Weiden mit Moosbesatz, ein Gartenpavillon auf dem anderen Ufer des Sees). Der Autor weiß auch, was er mit seinen Figuren vorhat - die eine stirbt, die andere wird zum Mörder, die dritte erleidet einen Verkehrsunfall. Und der Autor kennt auch die Hintergründe zu seinen Figuren, selbst wenn die nie im Text genannt werden (das macht ein guter Autor, damit seine Figuren lebensecht und rund sind).

Nun von den Ebenen zu den Erzählperspektiven:

Die vermeintlich einfachste und doch schwierigste Erzählperspektive ist die Erzählung in Ich-Form. Ich-Erzählungen schreiben sich relativ leicht, wenn sie kurz sind. Je länger das Werk wird, desto schwieriger wird es. Weil alles Geschehen nur durch die Augen des "Ich" betrachtet werden kann. Oder anders gesagt: Der Erzähler ist identisch mit der Hauptperson der Erzählung, dem Ich. Was andere denken, fühlen oder außerhabl des Wahrnehmungsbereiches des Ich tun, kann eigentlich nicht geschildert werden. Der Vorteil ist aber, dass Ich-Erzählungen sehr persönlich und für den Leser oft sehr intensiv und gefühlsstark sind. Ich habe einige Bücher gelesen, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind und die zwischenzeitlich in die Perspektive einer dritten Person wecheln. Diese Romane lesen sich sehr eigenartig - ganz besonders, wenn der Ich-Erzähler dann am Ende auch noch stirbt (habe ich auch schon gelesen!). cheezy grin

Die zweite Erztählperpsektive ist die so genannte personale Perspektive in der dritten Person (er/sie statt ich). Für eine Szene wird eine Figur zur Perspektivfigur, d. h. der Leser nimmt das Geschehen aus Sicht dieser Perspektivfigur wahr. Ändert sich die Szene, kann der Autor auch die Perspektivfigur wechseln. Das wird vom Leser klaglos akzeptiert. Natürlich sollte man sich auf einige wenige Figuren beschränken und nicht gerade die dritten Nebenfigur zur Perspektivfigur wählen, wenn die Hauptfiguren sich gerade fürchterlich zoffen. Der Leser will mit den Hauptfiguren mitleiden, mitfühlen, mitfeiern. Bei der personalen Perspektive in der dritten Person ist es wichtig, die gewählte Perspektive innerhalb der Szene beizubehalten. Das Springen von einem Kopf in einen anderen, nur um die Gedanken- oder Gefühlswelt von zwei Figuren in einer Szene darzustellen, geht dann nicht. Das muss man dann durch Dialog oder Aktion darstellen (wenn Figur A die Perspektivfigur ist und Figur B soll als nervös dargestellt werden - eben nicht durch Zeigen der Gedanken von Figur B - wie macht man das? Das ist die künstlerische Herausforderung an den Autor! cheezy grin ). Der überwiegende Teil der Unterhaltungsliteratur arbeitet mit dieser Perspektive.

Die dritte Perspektive ist die neutrale Perspektive. Hier gibt es eigentlich keine Perspektivfigur, es wird alles so gezeigt, wie es geschieht. Also keine Gefühle, keine Gedanken, keine Kommentar oder Bewertungen. Nur das pure Geschehen. Diese Perspektive wird häufig benutzt, wenn es um schnelle Action-Szenen geht. Gezeigt, als ob eine Kamera über dem Geschehen hängt und alles aufzeichnet.

Die vierte Perspektive ist die auktoriale Perspektive. Hier kann der Erzähler in die Köpfe aller Figuren schauen, es können die Gedanken, die Gefühle, die Bewertungen von allen Figuren geschildert werden. Und der Erzähler kann das Geschehen aus seiner eigenen Sicht zusätzlich kommentieren. Es gibt sogar Bücher, die sich direkt an den Leser wenden. Bei deinem Text vielleicht so: "Der Flughafen von Paris war, wie Sie, liebe Leser, sicherlich wissen, in den 1980ern Jahren ein hochmodernes Projekt ... usw. usw.". Diese Art des Schreibens war vor allem im 19. Jahrhundert sehr angesagt. Vieles ist dabei einfacher, als etwa in der personalen Perspektive, aber die Leser wollen mit der Hauptfigur mitzittern, und genau das funktioniert bei der auktorialen Perspektive weit weniger gut. Außerdem hat die auktoriale Perspektive immer einen leichten Hang zum moralischen Zeigefinger, weil der Erzähler das Geschehen kommentiert und bewertet. Im 19. Jahrhundert waren Romane auch Bildungsmittel.

Je nach gewählter Perspektive kann der Erzähler von seinem Wissen kleiner sein als die handelnde Figur (dies insbesondere bei der neutralen Perspektive), gleich der handelnden Figur sein (personale Perspektive und Ich-Perspektive) oder größer als die handelnde Figur (auktoriale Perspektive). Genau das macht die Wahl der Perspektivform schwierig, das Buch aber um so interessanter.

Grüße
Siegfried

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Grüße
Siegfried

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Hartmut Dühr - Ergebung ohne Widerstand
ISBN 978-3-8423-3030-6
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»Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein« (Hans Rosenthal)
 
  Siegfried 
 
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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 14:13
Hallo I. Sinter,

ich habe einen Teil der Postings überflogen - aus Zeitmangel schaffe ich es nicht, mich genauer damit zu befassen. Also: 1 Klick und eine kurze Antwort von mir.
Wie schon einige Kollegen schrieben: Textarbeit ist ARBEIT - bitte schau mal, wie viele Texte hier eingestellt werden - wer sollte die alle lesen und kommentieren? Neben den Mimosen gibt es halt auch etliche Eintagsfliegen , die sich nach dem Einstellen noch 1 - 2 mal blicken lassen und dann im Nirwana verschwinden.
Es ist also keineswegs Unfreundlichkeit oder gar "Kälte", wenn nicht alle Texte (sofort) kommentiert werden. Den Rest haben Siegfried und Heinz schon gesagt.

Was mir auffiel: du schreibst "DER" Virus, das ist zwar nach neuer
Deutschart auch korrekt, aber dennoch grummelt mir der Magen dabei. Fachsprachlich korrekt ist DAS Virus.

Ich wünsche dir viel Erfolg

Haifischfrau

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