 | Torch in der Odysee der Toten | Verfasst am: 16.05.2009, 00:41 |
|  |
Guten Abend/Nacht/Morgen.
Ich will dieses Jahr ein kleines Onlinebuch rausbringen. Will bisschen Erfahrung sammeln. Na ja hier einmal der Anfang.
Keine Angst. Der Anfang ist zwar bisschchen "kitschig" aber der Stil wird immer lockerer und bleibt nicht ständig auf diesem Niveau.
Torch in der Odysee der Toten.
Krachend fiel das Wasser über die Felsen zusammen, welche aus dem Meer ragten. Kalt, dunkelblau tanzte heute Nacht das Wasser und sang sein eigenes Lied. Ruhig verstreute der leise, pfeifende Wind, der es nicht eilig hatte voran zu kommen, den salzigen Duft in der Gegend. Bloß ein geheimnisvolles Lied brach die üblichen Geräusche. Ein Lied, was Torchs Leben bald verändern sollte. Ein Lied, was einen ungebetenen Gast in seine Welt trug.
Weiß grell leuchtete der Mond auf die schwappende Oberfläche und bei genauem hinsehen konnte man einen kleinen Fisch aufblitzen sehen. Es wurden immer mehr. Silber zeichneten sie sich wegen des Mondlichtes ab und bildeten eine Brücke. Gerade so breit, dass ein Mann darauf gehen konnte. Kahle, nackte Füße berührten plötzlich die Rücken der kleinen Tiere und mit leisem Platschen folge er ihren Weg. Eingehüllt durch einen dunklen Mantel, gab der Fremde keine Details preis. Nur weiße Augen, in deren Mitte ein schwarzer Punkt flackerte, blitzen unter der Kapuze auf.
„Leise sind meine toten Füße.
Besitzt schon lange keine Tränendrüse.
Denn ich bin Tot.
Mein Blut ist nicht mehr rot.
Kann nicht sterben.
Denn ich war schon einmal am leben.“
Sang die Person in das dunkle hinein. Es klang so, als würde Glas zersplittern auch quietschte sie wie eine Tafelkreide. Lautes Klopfen weckte Torch auf. Er lag in seinem Fischernetzbett, neben ihm sein Kater Sandbad, der sich genüsslich die Tatzen abschleckte. „Kleines Mistvieh, hast du wieder was umgeschmissen?“
Copyright by Hubert Geisler |
|
|
|
| |
|
Jarda |
| |
| Anmeldedatum | 15.05.2009 | | Beiträge | 14 | |
|
|
| |
|
| |
|
| |
|
|
|
 | | Verfasst am: 02.06.2009, 10:38 |
|  |
Hallo Jarda
Ich denke mal, deine Frage nach Kritik ist noch aktuell.
Mal allgemein:
Würde den Schreibstil nicht als "kitschig", sondern eher als zu detailiert beschreiben. Du hast für meinen Geschmack zu viele Informationen in zu wenige Sätze gestopft.
Ich hab mal fröhlich drinrum geschrieben:
Donnernd
(krachend passt für Wasser nicht wirklich)
fiel das Wasser über die Felsen zusammen, welche aus dem Meer ragten. Kalt und dunkelblau tanzte heute Nacht
die See
(Achtung, Wortwiederholung)
und sang ihr eigenes Lied.
Unermüdlich
(Ruhig passt nicht, weil der Wind ja pfeift)
verstreute der leise, pfeifende Wind, der es nicht eilig hatte voran zu kommen,
(würde ich rauslassen)
den salzigen Duft in der Gegend. Bloß ein geheimnisvolles Lied brach die üblichen Geräusche. Ein Lied, was Torchs Leben bald verändern sollte. Ein Lied, was einen ungebetenen Gast in seine Welt trug.
Weiß
(würde ich auch rauslassen, zu viel Beschreibung)
Grell leuchtete der Mond auf die schwappende Oberfläche und bei genauem hinsehen konnte man einen kleinen Fisch aufblitzen sehen. Es wurden immer mehr. Silbern zeichneten sie sich wegen
das schwarze Meer
(Mondlicht ist auch silber, da kann sich nix mehr silbern abzeichnen)
ab und bildeten eine Brücke. Gerade so breit, dass ein Mann darauf gehen konnte.
Kahle
(weglassen - kahl und nackt ist doppelt gemoppelt)
Nackte Füße berührten plötzlich die Rücken der kleinen Tiere und mit leisem Platschen folge er ihrem Weg. Eingehüllt in einen dunklen Mantel, gab der Fremde keine Details preis. Nur weiße Augen, in deren Mitte ein schwarzer Punkt flackerte, blitzen unter der Kapuze auf.
„Leise sind meine toten Füße.
Besitzt schon lange keine Tränendrüse. Bessere Formulierung? Finde ich nicht so gelungen
Denn ich bin tot.
Mein Blut ist nicht mehr rot.
Kann nicht sterben.
Denn ich war schon einmal am leben.“
Sang die Person in das Dunkle hinein. Es klang so, als würde Glas zersplittern
oder Krallen auf einer Schiefertafel quietschten
Lautes Klopfen weckte Torch auf. Er lag in seinem Fischernetzbett, neben ihm sein Kater Sandbad, der sich genüsslich die Tatzen abschleckte. „Kleines Mistvieh, hast du wieder was umgeschmissen?“
Den letzten Satz finde ich etwas verwirrend. Aber wenn er später noch erklärt wird, ist's ok.
Ansonsten hast du eine schöne Stimmung geschaffen, in die man/frau sich gut hineinversetzen kann.
Weiterhin viel Erfolg/Spaß beim Schreiben!
Grüße
Maya |
|
|
|
|
|
|
Forum für Books-on-Demand-Autoren » Lektorat
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen
|
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1
|
|
|
|
| |