 | | Verfasst am: 05.07.2010, 19:08 |
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Allmählich glaube ich zu begreifen, was das Problem ist.
PDF-X/3 ist nur anscheinend ein Standard, eben so einer, der hier so und dort anders aussieht.
Wie auch immer, ich danke allen für ihre Ratschläge und Angebote; auf das eine oder andere komm ich vielleicht zurück!
Vielen Dank! & lg
Alexander |
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Xando |
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 | | Verfasst am: 07.07.2010, 07:32 |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 07.07.2010, 09:09 |
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Diese Antworten sind für mich nicht sehr hilfreich.
Der Standard ist klar definiert.
Wenn ein PDF behauptet, X/3 zu sein, aber dennoch - wie behauptet - Transparenzen enthält, dann ist das PDF gemäß der Norm fehlerhaft. Wenn eine Software behauptet, X/3 zu erzeugen, aber die Norm verletzt und "transparente" Objekte mitspeichert, ist das Programm fehlerhaft.
Wenn eine Software mehr kann als X/3, ist das völlig in Ordnung. Trotzdem muss das Ergebnis beim Export in ein normiertes Format vernünftig aussehen. Meist verspricht die Software "WYSIWYG", "What You See Is What You Get".
Auch Computerbildschirme können keine Transparenzen darstellen. Zur Darstellung wird das Bild immer auf eine Ebene - die physikalische - reduziert.
Der Anwender darf erwarten, dass das Ergebnis dieser Ebenenreduzierung in einem PDF X/3 im Wesentlichen genauso aussieht wie auf dem Bildschirm. Wenn nicht, ist wiederum die Software fehlerhaft.
Ich kann aus dem Thread nicht klar erkennen, wo genau der Fehler liegt. Heinz, wenn du es kannst, dann kann ich es aus deinen Antworten dennoch nicht ablesen.
Ich vermisse InDesign jedenfalls nicht. Photoshop muss mir reichen. |
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Valerie J. Long |
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 | | Verfasst am: 07.07.2010, 09:42 |
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Hallo Valerie,
| Valerie J. Long hat Folgendes geschrieben: |
| Ich kann aus dem Thread nicht klar erkennen, wo genau der Fehler liegt. Heinz, wenn du es kannst, dann kann ich es aus deinen Antworten dennoch nicht ablesen. |
Das Problem ist, dass offenbar eine PDF-Datei an BoD geliefert wurde, die Transparenzen enthält, obwohl sie als PDF-X/3 deklariert wurde und PDF-X/3 keine Transparenzen zulässt.
Kritisiert wurde aber, dass BoD diese Datei nicht mit Transparenzen gedruckt hat und dass die Spezifikationen nicht eindeutig seien. Maximal kritisieren könnte man BoD, dass es solche Dateien nicht zurückweist. Bloß ich befürchte, dass dann viele Bücher nicht mehr gedruckt würden, weil es garantiert häufig Dateien mit dem einen oder anderen Mangel gibt.
Beste Grüße
Heinz |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 07.07.2010, 09:52 |
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Valerie, je wo das X3 integriert ist, kann man in der Druckfunktion mehr oder weniger Häckchen setzen siehe scribus! Setzt man die falschen oder prüft man seine Einstellungen zu wenig, so scheint es als wenn ein Programm etwas nicht kann was es können sollte!
Dazu gibt es noch open source wo ein Programm auch mal etwas mehr kann! Das Programm macht dies aber nicht mysteriös im Geheimen sondern sich einfach mit den eigenen Druckfunktionen und dem Postsscript befassen und zwar alle Varianten für die Druckfunktion ansehen! Damit zur Not etwas spielen und schon funktioniert es.
Ein gutes Programm ist nicht Wyswyg einfach deswegen, weil diese Funktionen auch einschränken und relativ langweilig im Resultat sind. Du willst ja nicht bei einem Bucheinband noch den Textrahmen sehen oder den Bilderrahmen. Das wäre auch wyswyg. Zu aber jedem Programm gibt es Manuelles und Hilfsprogramme da kann man auch mal nachlesen. Sehr hilfreich ist auch immer die Googlefunktion. Ich finde mehrere Leute haben sich nun Mühe gegeben es zu erklären! |
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SandraR |
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 | | Verfasst am: 07.07.2010, 12:01 |
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| hawepe hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Valerie,
Das Problem ist, dass offenbar eine PDF-Datei an BoD geliefert wurde, die Transparenzen enthält, obwohl sie als PDF-X/3 deklariert wurde und PDF-X/3 keine Transparenzen zulässt.
...
Beste Grüße
Heinz |
Alles klar! Also war kein X/3 drin, wo X/3 draufstand. Danke!
Nö, damit muss der Empfänger (BOD) nicht klarkommen. |
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Valerie J. Long |
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 | | Verfasst am: 12.07.2010, 21:35 |
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| Valerie J. Long hat Folgendes geschrieben: |
| hawepe hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Valerie,
Das Problem ist, dass offenbar eine PDF-Datei an BoD geliefert wurde, die Transparenzen enthält, obwohl sie als PDF-X/3 deklariert wurde und PDF-X/3 keine Transparenzen zulässt.
...
Beste Grüße
Heinz |
Alles klar! Also war kein X/3 drin, wo X/3 draufstand. Danke!
Nö, damit muss der Empfänger (BOD) nicht klarkommen. |
Aus meiner Sicht stimmt das nicht. Wie Heinz in einem früheren posting schon richtig geschrieben hat, ist PDF/X-3:2002 schon seit langem ein Standard.
Wenn PDF/X-3:2002 drauf steht, ist dieses pdf fast sicher auch Standardkonform, speziell wenn es von Adobe kommt. Allerdings habe ich auch Scribus erfolgreich getestet.
BoD druckt nach meinem Wissen auf einer Xerox IGen3-Maschine.
Transparenzen werden "geglättet" (flattened), wenn sie im RIP in Postscript gewandelt werden (wenn es keine x3 - Daten sind)
Deshalb sollte man Transparenzen VORHER, also in etwa InDesign, schon reduzieren, und zwar unbedingt in der höchsten Auflösung (InDesign bietet 3 an plus individuelle).
Und natürlich muss man die Transparenzreduzierung (da ist das Stichwort) auch beim Output als PDF/X-3:2002 einstellen.
Auf diese Weise sollte man mit einfachen Transparenzen keine Probleme haben, es sind dann eben keine "echten" Transparenzen, sondern von der Software gerechnete, geglättete Farben, aber der Eindruck sieht wie echt aus.
Dass man Transparenzen auch im Reader usw sieht, hängt mit den Optionen zusammen, man kann die auch genau auf den Druck simulieren.
Da pdf/x3 keine Tranparenzen zulässt, wurde Dein pdf wahrscheinlich schon automatisch transparenzreduziert, ev. nur mit den falschen Auflösungen, weil die Du die nicht gefunden hast (die muss man einstellen).
Ueber die verschiedenen pdf-formate und -standards gibt es haufenweise dicke wälzer. Das Thema ist komplex und Fachleute setzen sich jahrelang mit so Dingen auseinander.
Da kann man nicht erwarten, kurz einiges im Netz zu lesen, eine Software zu kaufen und alles muss laufen. So einfach ist das nicht.
Ich glaube auch nicht, dass da BoD einen Fehler macht, und auch die Software nicht.
Da kommen mir die Leute in den Sinn, die auf ein ein fantastisches Bild auf ihrem Monitor schauen mit leuchtenden Farben, es mit dem Tischdrucker ausdrucken ... und ganz enttäuscht sind.
Die verstehen einfach nicht, dass ein Bild auf dem Monitor anders aussieht als ausgedruckt.
Und dann schaut Dich so eine nette Dame an und meint "Aber schauen Sie doch mal den Bildschirm an! Diese Farben! Das rot ist rot und blau ist blau, aber bei meinem Drucker sieht alles schmutzig aus. Also ist doch ganz einfach der Drucker schlecht oder sonst stimmt was nicht..."
Soll ich in diese schönen Augen schauen und sagen "äh, sorry, ähm, mit dem Drucker stimmt schon alles, aber, ähm, Sie haben da etwas übersehen... " |
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grel |
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 | | Verfasst am: 13.07.2010, 08:24 |
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| hawepe hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Valerie,
Das Problem ist, dass offenbar eine PDF-Datei an BoD geliefert wurde, die Transparenzen enthält, obwohl sie als PDF-X/3 deklariert wurde und PDF-X/3 keine Transparenzen zulässt.
...
Beste Grüße
Heinz |
| grel hat Folgendes geschrieben: |
Aus meiner Sicht stimmt das nicht. Wie Heinz in einem früheren posting schon richtig geschrieben hat, ist PDF/X-3:2002 schon seit langem ein Standard.
Wenn PDF/X-3:2002 drauf steht, ist dieses pdf fast sicher auch Standardkonform, speziell wenn es von Adobe kommt. |
Ohne das PDF selbst geprüft zu haben, lässt sich euer Widerspruch wohl nicht mehr auflösen. Spannend.
Zum Glück nicht mein Problem, denn ich wäre jetzt nur noch mehr verwirrt.  |
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Valerie J. Long |
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 | | Verfasst am: 13.07.2010, 08:59 |
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| Valerie J. Long hat Folgendes geschrieben: |
Ohne das PDF selbst geprüft zu haben, lässt sich euer Widerspruch wohl nicht mehr auflösen. Spannend.
Zum Glück nicht mein Problem, denn ich wäre jetzt nur noch mehr verwirrt.  |
Das Problem ist, dass allen klar sein müsste, was Transparenzen sind.
So wie Du das beschrieben hast mit dem Computerbildschirm, die keine Transparenzen darstellen können ... ... kann man auch so sehen.
Jedenfalls sieht es Heinz, denke ich, schon genau richtig.
Das pdf, um da es hier wohl ging, enthielt eben wohl schon Transparenzen, aber wohl automtisch geglättete. Das erscheint dann auf dem Schirm schon als transparent, aber es ist im Prinzip keine echte Transparenz mehr.
Man darf in diesem Fall, denke ich, Adobe schon vertrauen, dass sie diesen Standard einhalten (auch wenn bei Adobe auch nicht alles gold ist, was glänzt).
Aber wenn man die Ebenenreduzierung in InDesign nicht vorgibt und auf die Automatik vertraut, dann wird es eben am Schirm angezeigt, aber nicht richtig gedruckt.
Schlussendlich war und ist der Umgang mit Transparenzen, Überdrucken usw Sache von Profis, die das lange, lange gelernt haben und da kann man nicht einfach mit Halbwissen -sorry- kommen und sagen, so, ich drücke auf diesen Knopf und da wär's dann.
So einfach ist es nicht bei InDesign und auch nicht bei Scribus.
Und, nebenbei, Photoshop ist wunderbar, aber es kommt halt darauf an, was man machen will. Bei vielen (Text)-Dingen ist halt InDesign das Werkzeug der Wahl und nicht Photoshop.
Da Dir PS genügt, nehme ich an, dass Du mehrheitlich mit Fotos arbeitest. Denn sonst kämst Du ohne ein Layoutprogramm schlecht durch.
Weiterhin viel Erfolg. |
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grel |
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 | | Verfasst am: 13.07.2010, 10:12 |
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Hallo grel,
| grel hat Folgendes geschrieben: |
| Schlussendlich war und ist der Umgang mit Transparenzen, Überdrucken usw Sache von Profis, die das lange, lange gelernt haben und da kann man nicht einfach mit Halbwissen -sorry- kommen und sagen, so, ich drücke auf diesen Knopf und da wär's dann. |
Genau das ist das Problem. Einfache Dinge kann man sich leicht selbst aneignen, aber wenn es tiefer hineingehen muss, braucht es nun einmal einer Aus- oder Weiterbildung durch Fachleute.
| Zitat: |
So einfach ist es nicht bei InDesign und auch nicht bei Scribus.
Und, nebenbei, Photoshop ist wunderbar, aber es kommt halt darauf an, was man machen will. Bei vielen (Text)-Dingen ist halt InDesign das Werkzeug der Wahl und nicht Photoshop. |
Oder, oder, oder ... Wirkliche Fachleute wissen, mit welchen Werkzeugen sie das jeweils gewünschte Ergebnis erzielen können und probieren auch mal neue Werkzeuge aus. Ich habe gerade mal Indesign getestet. Für einige Dinge ist es toll, für andere Aufgaben braucht es drei Mal mehr Zeit als mit LaTeX. Photoshop und Gimp sind geniale Programme, doch viele Aufgaben lassen sich mit ImageMagick genauso gut in einer Bruchteil der Zeit erledigen.
Beste Grüße
Heinz |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 13.07.2010, 12:45 |
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| grel hat Folgendes geschrieben: |
.... Bei vielen (Text)-Dingen ist halt InDesign das Werkzeug der Wahl und nicht Photoshop.
Da Dir PS genügt, nehme ich an, dass Du mehrheitlich mit Fotos arbeitest. Denn sonst kämst Du ohne ein Layoutprogramm schlecht durch.
Weiterhin viel Erfolg. |
Danke!
PS nehme ich für die Cover, da sind die textlichen Ansprüche überschaubar - und wenn ich ein PNG exportiert habe, stellen sich Probleme mit dem Glätten von Transparenzen nicht mehr.
Für den Innenteil muss mir StarOffice plus Acrobat genügen. Das ist nicht ganz so anspruchsvoll wie Indesign oder Latex, erzeugt aber brauchbare Ergebnisse mit vertretbarem Zeitaufwand.
Ob dem Threadstarter nun auch geholfen ist? |
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Valerie J. Long |
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 | | Verfasst am: 13.07.2010, 18:09 |
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| Valerie J. Long hat Folgendes geschrieben: |
Ob dem Threadstarter nun auch geholfen ist? |
Ja klar, hat er doch schon im zweiten posting gesagt, wie er es wohl macht.
Und wenn nicht, dann kann er ja -wie ich geschrieben habe- unter Transparenzreduzierung nachschauen. Da er schon stundenlang im Netz geschaut hat, würde es wohl auf diese Zusatzsuche auch nicht mehr ankommen ... wobei ich allerdings staune, dass er das nicht schon gefunden hat. |
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grel |
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