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Urteil zum Buchbeginn

BeitragVerfasst am: 05.12.2010, 14:51
Hallo,
Ich wollte euch mal um eine Meinung zu diesem Text bitten, also ob er interesse weckt, oder totaler Mist ist.

Der Traum


Langsam konnte sie mehr erkennen. Schwarze Wolken am Nachthimmel, dunkle Bäume wiegten sich im Wind und seltsame geformte Wurzeln standen hervor. Sie wusste nicht wo sie war, ihre Überlegungen wurden jedoch unterbrochen. Ein Schatten zog sie aus ihren Überlegungen, er bewegte sich nur knapp über dem Boden. Sie versuchte zu erkennen was sich dort bewegte, jedoch gelang es ihr nicht. Der Schatten verschwand auf der einen Seite hinter einen Baum, einen Augenblick später trat auf der anderen Seite ein Mann hervor. Seine breiten Schultern wurden von einem schwarzen Mantel verdeckt und vertuschten seine sonst eher magere Gestalt. Plötzlich sah er sich um, als ob er wusste, dass man ihn beobachtete.
Eine raue Stimme ertönte: „Jack was soll das, steht da nicht so rum! Du weißt doch wir müssen langsam unseren Job erledigen, ansonsten sind wir erledigt!“ Kurz danach ging der Mann weiter. Sie folgte ihm, offensichtlich muss es noch jemanden im Wald geben, denn aus ihrer Richtung kam die Stimme nicht.
Wenig später kamen sie an einem Haus an. Der zweite Mann, etwas kräftiger als Jack, stand direkt unter einer Straßenlaterne, man erkannte, dass sein Gesicht voller Narben war. Er nahm einen seltsamen grauen Stab aus der Tasche und hielt ihn unter die Lampe, und das Licht erlosch. „Jack geh vor, du kennst dich hier besser aus“ Jack zog einen Dolch aus der Tasche und ging ins Haus. Kurz darauf folge eine Explosion und das Haus ging in Flammen auf.
Eine weiß gekleidete Frau trat verletzt aus der Tür, mit einem lachenden Gesicht. Kurz darauf löste sich die Frau in weißen Rauch auf …



Lily schreckte hoch. Diese Art von Träumen verfolgten sie seit vier Wochen. Nachdem ihre Eltern spurlos verschwunden waren, spürte Lily seltsame „Kräfte“ in sich. Leider gehörte diese Art von Traum dazu und sie wusste nicht woher sie kamen.
 
  Baital 
 
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Re: Urteil zum Buchbeginn

BeitragVerfasst am: 05.12.2010, 21:01
Baital hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
Ich wollte euch mal um eine Meinung zu diesem Text bitten, also ob er interesse weckt, oder totaler Mist ist.


Hier ist meine Meinung (wohlgemerkt: Meinung, nicht Urteil, Anweisung, Forderung oder sonst was).


Langsam konnte sie mehr erkennen. Schwarze Wolken am Nachthimmel, dunkle Bäume wiegten sich im Wind und seltsame geformte Wurzeln standen hervor. [Vorschlag: Entweder die Verben entfernen zugunsten einer einheitlichen Satzstruktur oder hinter „Nachthimmel“ ein Punkt oder mindestens ein Semikolon, aber kein Komma] Sie wusste nicht[Komma] wo sie war, ihre Überlegungen wurden jedoch unterbrochen. Ein Schatten zog sie aus ihren Überlegungen, er bewegte sich nur knapp über dem Boden. [„Überlegungen“ ist gedoppelt. Der Sinn des zweiten Satzes ist doppeldeutig] Sie versuchte zu erkennen[Komma] was sich dort bewegte, jedoch gelang es ihr nicht. [Den Nebensatz würde ich für ein „vergebens“ im Hauptsatz streichen – oder das „vergebens“ dem Satz nachlagern] Der Schatten verschwand auf der einen Seite hinter einen Baum, einen Augenblick später trat auf der anderen Seite ein Mann hervor. [mir gefällt das mit dem „auf der einen Seite ... auf der anderen Seite“ nicht; macht den Satz sehr kantig. Ist das mit den Seiten notwendig?] Seine breiten Schultern wurden von einem schwarzen Mantel verdeckt und vertuschten seine sonst eher magere Gestalt.[Wenn du eine saubere Erzählperspektive durchhalten willst, dann die „sie“ das nicht sehen, eben weil es der Mantel verdeckt. Das „Sie“ kann in der Dunkelheit auch nicht die Farbe bestimmen – wenn aus ihrer Erzählperspektive berichtet werden soll] Plötzlich sah er sich um, als ob er wusste, dass man ihn beobachtete.
Eine raue Stimme ertönte: „Jack[Komma] was soll das,[Fragezeichen; neuer Satz] steht da nicht so rum! Du weißt doch[Komma] wir müssen langsam unseren Job erledigen, ansonsten sind wir erledigt!“ Kurz danach ging der Mann weiter. Sie folgte ihm, offensichtlich muss es noch jemanden im Wald geben, denn aus ihrer Richtung kam die Stimme nicht.[Hier frage ich als Leser nach der Motivation des „Sie“: Ein merkwürdig schwebender Schatten; ein plötzlich auftauchender Mann; eine raue Stimme, also ein zweiter Mann; das alles in der Nacht, in einem Baumbestand (Wald?) – und das „Sie“ (eine Frau) folgt dem Mann? Sehr ungewöhnlich! Wenn das „Sie“ einen Grund hat, dem Mann zu folgen, sollte der genannt werden, und wenn nur in groben Ansätzen. Sonst wirkt das wie in schlechten Gruselfilmen: Frau allein zu Hause, merkwürdiges Geräusch aus dem Keller, Licht kaputt, Frau geht voller Angst mit Kerze in Keller ... warum ruft sie nicht die Polizei oder versteckt sich? Das wäre die normale Reaktion]
Wenig später kamen sie an einem Haus an. Der zweite Mann, etwas kräftiger als Jack, stand direkt unter einer Straßenlaterne, man erkannte, dass sein Gesicht voller Narben war. [Wer ist „man“? Wenn es spannend für den Leser sein soll, muss er mit der Hauptfigur mitzittern. Also muss „Sie“ die Narben sehen] Er nahm einen seltsamen grauen Stab aus der Tasche und hielt ihn unter die Lampe, und das Licht erlosch. „Jack[Komma] geh vor, du kennst dich hier besser aus“ Jack zog einen Dolch aus der Tasche und ging ins Haus. Kurz darauf folg[t]e eine Explosion und das Haus ging in Flammen auf.
Eine weiß gekleidete Frau trat verletzt aus der Tür, mit einem lachenden Gesicht. Kurz darauf löste sich die Frau in weißen Rauch auf …

[Generell: Für meinen Geschmack – aber der ist relativ – wird die Szene mit zu großem Abstand und daher viel zu nüchtern erzählt. Es passieren eine Reihe merkwürdiger Dinge (der Schatten, der plötzlich auftauchende Mann, der zweite Mann mit dem Stab, die Explosion des Hauses (was ist mit Jack?), die weiß gekleidete Frau, die sich in Rauch auflöst), aber kein einziges dieser Ereignisse wird von dem „Sie“ irgendwie kommentiert, bewertet, gefühlt. Was denkt „Sie“, als der Jack auftaucht? Was denkt sie über den zweiten Mann, was empfindet sie bei der Explosion? Was geschieht mit dem „Sie“, als die weiß gekleidete Frau sich in Luft auflöst? Kurzum: Mit wem der vier Figuren soll ich als Leser mitzittern? Wer soll mein Mitgefühl bekommen? Um wen soll ich mir Sorgen machen? Das ist aus diesem zugegebenermaßen kurzen Stück Text nicht klar. Und der Zusatz am Ende ist eine böse Falle für den Leser. Die Handlung war nicht real. Also alle Angst, alles Mitgefühl war umsonst. Es gibt Leser, die nehmen so eine Konstruktion übel]


Als Beispiel (und nur als Beispiel) eine leicht veränderte Version. Sie ist nicht besser - sie ist anders. Anhand der beiden Texte kannst du - und jeder andere - im Vergleich feststellen, was funktioniert bzw. wie es wirkt. Und daraus den Rückschluss ziehen, welche Technik beim Schreiben die ist, die man für sich selbst benutzen will.



Langsam konnte Lily mehr erkennen. Schwarze Wolken am Nachthimmel, dunkle Bäume im Wind, seltsam geformte Wurzeln vor ihr. Sie wusste nicht, wo sie war. Verirrt! Woher war sie gekommen? Von dort? Und wohin wollte sie? Nach dort? Da wurden ihre Gedanken jäh unterbrochen.
Ein Schatten!
Er bewegte sich am Boden entlang, in kurzen, eckigen Bewegungen. Lily versuchte zu erkennen, was sich dort bewegte. Aber da war nichts. Nichts, was einen Schatten hätte werfen können ... einen Schatten in der Nacht.
Der Schatten sprang zu einem Baum, verschwand hinter ihm, und einen Augenblick später trat auf der anderen Seite des Stammes ein Mann hervor. Groß, breit, eingehüllt in einen knöchellangen Mantel.
Lily erstarrte.
Der Mann beugte sich vor, drehte den Kopf und schaute sich um. Es war, als würde er Lilys Anwesenheit spüren. Aber er blickte nicht in ihre Richtung.
In Lilys Ohren rauschte das Blut, und nur mühsam konnte sie die Stimme verstehen. Eine raue Stimme. Die nicht von dem Mann kam.
„Jack! Was soll das? Steht da nicht so rum! Du weißt doch – wir müssen langsam unseren Job erledigen, ansonsten sind wir erledigt.“
Der Mann zog kurz seinen Mantel zurecht und wandte sich ab, ging den Weg zwischen den Bäumen entlang. In Lilys Kopf überschlugen sich die Gedanken. Alles in ihr rief, einfach davon zu laufen. Aber ihre Füße gehorchten ihr nicht. Im Gegenteil! Wie unter Hypnose, als wäre da ein unsichtbares Band, das sie an den Mann fesselte, begann sie, ihm zu folgen.
Wenig später kamen sie zu einem Haus. Ein zweiter Mann stand direkt unter einer Straßenlaterne. Lily sah die Narben in seinem Gesicht, die schmalen Augen, den brutalen Zug um seinen Mund. Der Mann nahm einen eigenartigen grauen Stab aus der Tasche und richtete ihn gegen die Straßenlaterne. Das Licht erlosch.
„Jack, geh vor. Du kennst dich hier besser aus“
Jack zog einen Dolch aus der Tasche und ging ins Haus. Lily blickte aus sicherer Distanz auf das Geschehen. Was zum Teufel passierte hier gerade? Was hatten die beiden Männer vor? Sie fühlte sich zunehmend unwohl.
Da gab es einen gigantischen, ohrenbetäubenden Schlag. Die Fenster barsten. Die Tür flog aus ihren Angeln, Dachschindeln schossen durch die Luft, Glas klirrte. Flammen schlugen aus dem zerstörten Dach. Die Druckwelle der Explosion packte Lily und schüttelte sie.
Im Türrahmen des halb zerstörten Hauses erschien eine Frau. Sie war ganz in Weiß gekleidet. Eine weiße Bluse, ein weißer Rock. Weiße Schuhe. Selbst ihr Haar war schlohweiß. Die Frau öffnete den Mund – und lachte. Sie lachte aus vollem Hals.
Und verwandelte sich von einem Moment auf den anderen in weißen Rauch!
Lily schrie.
Sie schrie und riss die Augen auf. Das Haus verschwand, und auch der Wald. Der Mann unter der Laterne war fort und ebenso der Rauch. Lily sah nichts außer der Zimmerdecke ihres Schlafzimmers.
Sie hatte geträumt. Wieder geträumt.


Deine Aufgabe, Baital, wäre es nun, herauszufinden, was anders ist, warum es anders ist und wie es wirkt. Und dann kannst du für dich entscheiden, ob du die benutzten Techniken - denn nichts anders habe ich in der zweiten Version gemacht - für dein Schreiben benutzen willst oder nicht.

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 05.12.2010, 21:24
Danke für deine Meinung, ich werde mich damit auseinander setzten und ggf eine veränderte Version posten.

Also kurz zusammengefasst habe ich die Szene zu oberflächlich betrachtet und beschrieben. Zudem sollte ich dem Leser zeigen mit wem er mitfühlen soll.


Eine Frage noch: Wie kann ich dem Leser vermitteln das es sich um einen Traum handelt ohne zuviel zu verraten?
 
  Baital 
 
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BeitragVerfasst am: 05.12.2010, 22:59
Muss der Leser wirklich am Anfang wissen, dass es ein Traum ist? Warum? Es kann beim Leser mehr Spannung erzeugen wenn er dies eben nicht weiß.

Solltest Du dies aber anders sehen, würde ich das Mittel eines Intros am Anfang des Textes verwenden. Also in der Art, sie wälzte sich unruhig im Bett als.....

Aber wie gesagt, eventuell tut es dem Spannungsbogen gut, wenn der Leser erst am Schluss erfährt, dass es ein Traum ist.

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BeitragVerfasst am: 06.12.2010, 01:18
Baital hat Folgendes geschrieben:

Also kurz zusammengefasst habe ich die Szene zu oberflächlich betrachtet und beschrieben. Zudem sollte ich dem Leser zeigen mit wem er mitfühlen soll.


Nicht zu oberflächlich, sonder zu sehr von außen. Deine Beschreibung ähnelt einer Kamera, die über dem Geschehen schwebt und die Ereignisse aus der Distanz zeigt.

Die Frage ist, ob es für die Geschichte von Vorteil wäre, sie aus der Sicht einer Person zu erzählen. Damit können dann die Gedanken und Gefühle dieser Person eingebunden werden - und der Leser hat von Beginn an eine Identitätsfigur.

Schlüpf gedanklich in eine deiner Figuren und frag dich dann, was diese Figur sehen, fühlen, hören, schmecken, riechen kann. Schreib sinnlich. Und schreib, was diese Figur denkt und empfindet. Das macht sie lebendig.

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 06.12.2010, 18:03
Ist diese Version besser als die erste?



Langsam konnte Lily mehr erkennen. Schwarze Wolken am Nachthimmel, dunkle Bäume im Wind und seltsame geformte Wurzeln vor ihr. Sie wusste nicht, wo sie war, geschweige denn wie sie an diesen Ort gekommen ist. Ihre Gedanken wurden jedoch unterbrochen.
Ein Schatten bewegte sich schnell über den Boden. Ein Schatten, der nicht hätte existieren dürfen, da es nichts gab, was ihn hätte werfen können.
Vergebens versuchte Lily dem Schatten mit den Augen zu folgen.
Er verschwand hinter einen Baum um einen Augenblick später, in Form eines Mannes, wieder aufzutauchen. Er war groß und war in einen knielangen Mantel gehüllt..
Starr vor Angst musste sie feststellen, dass der Mann sich nach allen Seiten suchend umsah, als ob er ihre Anwesenheit spürte. Eine raue, gefühlslose Stimme beendete die eisige Stille. Eine Stimme, die etwas entfernter zu sein schien. „Jack! Was soll das? Steh da nicht so rum! Du weißt doch – wir müssen langsam unseren Job erledigen, ansonsten sind wir erledigt!“ Der Mann sah ein letztes Mal in Lilys Richtung, um sich dann mit großen Schritten in Bewegung zu setzten.
Ihr Kopf sagte sich „ Lauf weg! Das kann nicht gut gehen!“. Es schien jedoch als hätte sie jegliche Kontrolle über ihre Beine verloren. Sie folgte dem Mann.
Wenig später kamen sie zu einem Haus. Ein zweiter Mann stand direkt unter einer Laterne neben Jack. Das Gesicht des zweiten Mannes war mit einer großen Narbe überzogen, ein Teil der Narbe ging über sein linkes schwarzes Auge. Auch er war in einen knielangen Mantel gehüllt. Sie erkannte, dass alles an diesen Männern Schwarz war. Die Haare, die Mäntel, sogar die Augen waren Schwarz. Dies führte dazu, dass ihre Haut um einiges blasser aussah. Lily verspürte mehr und mehr, dass sie nicht hätte hier sein dürfte.
Doch was dann geschah, konnte sie nicht glauben. Der unbekannte Mann hielt einen grauen Stab direkt unter die Laterne und das Licht erlosch.
„Jack, geh vor. Du kennst dich hier besser aus.“
Jack zog einen Dolch aus der Tasche und ging ins Haus, der zweite Mann folgte ihm.
Aus sicherer Entfernung verfolgte sie das Geschehen.
Was passiert hier? Was tun diese Männer hier und warum gehen sie Bewaffnet in dieses Haus?
Jedoch sollten ihre Fragen unbeantwortet bleiben, denn wieder wurde Lily aus ihren Gedanken gerissen. Ein gigantischer Knall. Die Fenster barsten. Die Tür flog aus ihren Angeln und das Haus ging in Flammen auf.
Hilflos und geschockt musste Lily alles mit ansehen. Doch dann sah sie etwas.
Aus dem brennenden Haus trat eine Frau. Sie war ganz in Weiß gekleidet. Eine weiße Hose, eine weiße Bluse, sogar ihr Haar war schlohweiß.
Die Frau öffnete den Mund – und lachte. Ein schrilles, hysterisches Lachen kam aus der schlanken Frau.
Von einem Moment auf den anderen verwandelte sie sich in weißen Rauch.

Lily schrie.
Das Haus und der Wald verschwanden.
Lily sah nichts außer ihrer Zimmerdecke. Sie hatte geträumt, wieder einmal geträumt.
Dieser Traum verfolgte sie seit vier Wochen.
 
  Baital 
 
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BeitragVerfasst am: 08.04.2011, 02:38
Der Inhalt verspricht eine spannende Geschichte, wobei mir persönlich Siegfrieds Version am besten gefällt. Hut hab für die ausführliche und professionelle Beratung!

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