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» Langfinger!?

VDM Verlag vs Igel Verlag vs Grin Verlag

BeitragVerfasst am: 30.05.2008, 19:30
Hallo,
ich habe vor einiger Zeit Veröffentlichungsangebote vom VDM und Igel Verlag bekommen und bin ein wenig skeptisch, schließlich möchte man sich ja richtig entscheiden.

Über dieses Forum bin ebenso auf den Grin Verlag aufmerksam gemacht wurden. Nun würde ich gern wissen, ob einige positive oder schlechte Erfahrungen mit diesen Verlag gemacht oder gehört haben.

Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen.

LG
MN
 
  manico 
 
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BeitragVerfasst am: 30.05.2008, 19:45
Hallo manico!
Herzlich Willkommen!
Guck doch mal hier:
http://www.autorenpool.info/sooo-t169,start,135.html

Du bist unser 1000stes Mitglied! hüpf Herzlichen Glückwunsch!

Zu Deiner Frage kann ich Dir leider nichts sagen, aber da findet sich sicher bald jemand.

LG Grete
 
  g.c.roth 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 31.05.2008, 08:11
Such dir Autoren aus dem Verlag, manche haben eine HP. Nehme Kontakt auf und stelle denen deine Fragen. So würde ich das machen.

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  PvO 
 
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BeitragVerfasst am: 31.05.2008, 12:14
Hi, also ich bin mit ein paar Hausarbeiten (Uni) beim Grin Verlag. War bis jetzt alles easy - hab 15 EUR im Quartal verdient ... keine Ahnung woran es liegt. Zumindest musste man nichts zuzahlen, grns Wink
Mehr kann ich dir leider nicht sagen...

Besten Gruß, Barbara

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  skipteuse 
 
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BeitragVerfasst am: 31.05.2008, 18:15
Ich hatte gehört, der Igel-Verlag hört auf, ich habe dort nämlich öfter Bücher subskribiert, und beim letzten lag irgend so eine Nachricht dabei. Die dort gekauften Bücher waren sehr in Ordnung, aber ich war dort wie gesat Käuferin, nicht Autorin.

Sigrid

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BeitragVerfasst am: 04.06.2008, 13:06
Nur meine Uniarbeiten habe ich dort als abrufbar gelistet. Bücher dort sind zu teuer.

www.umweltdebatte.de
 
  chachaturian 
 
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Grin-Verlag

BeitragVerfasst am: 18.07.2009, 16:21
Ich bin Autorin im Grin-Verlag und habe dort bereits 8 Veröffentlichungen. Ich bin erstaunt welche Reichweite diese Bücher haben, so finde ich meine Bücher bei 46 Online-Büchergroßhandels-Anbietern, auch in Österreich und in der Schweiz, in den verschiedensten Unibibliotheken und natürlich in der DNB wieder. Bertelsmann bietet vier meiner Bücher als Bestseller an... nur frage ich mich, wieso ich bei diesem Verbreitungsradius nur durchschnittlich 30€ im Quartal erhalte und mache mir inzwischen Gedanken, wie ich an die wahren Verkaufszahlen komme???
Viele Grüße
Anna48
 
  Anna48 
 
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BeitragVerfasst am: 18.07.2009, 17:01
Willkommen, Antje!

Wie kommst du darauf, dass deine Bücher bei Bertelsmann Bestseller sind? Wenn ich meinen Namen eingebe, tauchen rechts auch meine Bücher als Bestseller auf, obwohl sie sich ganz sicher nicht besonders gut verkaufen.

Leider ist Kontrolle immer schwierig. Irgendwo gab es kürzlich einen Thread zu dem Thema ...

Grüßle,
Judith

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  Judith 
 
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BeitragVerfasst am: 18.07.2009, 17:20
Ich habe es auch mal gestestet, ob ich es der Autorin schreibe??? ... besser nicht dozey
Hat also nichts, aber auch gar nichts zu bedeuten.

book Gruß

Jens
 
  AFV 
Gast 
 
 
   
   

Re: Grin-Verlag

BeitragVerfasst am: 18.07.2009, 17:33
Hallo Anna,

Anna48 hat Folgendes geschrieben:
Ich bin Autorin im Grin-Verlag und habe dort bereits 8 Veröffentlichungen. Ich bin erstaunt welche Reichweite diese Bücher haben, so finde ich meine Bücher bei 46 Online-Büchergroßhandels-Anbietern, auch in Österreich und in der Schweiz,


Einfach mal ein wenig hier im Forum lesen. Dass Titel angeboten werden, heißt leider überhaupt nichts, und schon gar nicht, dass sie jemand kauft Sad

Zitat:
in den verschiedensten Unibibliotheken


In den Unis hat sich Grin einen recht guten Ruf erworben. Aber das liegt meines Wissens auch daran, dass Studienarbeiten zugänglich gemacht werden, die an verschiedenen Unis für das Studium hilfreich sind.

Zitat:
und natürlich in der DNB wieder.


Eben. Dort sind sie auch dann zu finden, wenn ausschließlich Exemplare für die Pflichtablieferung gedruckt wurden.

Zitat:
Bertelsmann bietet vier meiner Bücher als Bestseller an...


Über die verschiedensten Bestsellerlisten und die tatsächlich verkauften Exemplare wurde hier schon häufiger diskutiert.

Zitat:
nur frage ich mich, wieso ich bei diesem Verbreitungsradius nur durchschnittlich 30€ im Quartal erhalte


Ich sehe bei dir noch keine Verbreitung. Die paar Exemplare in den Unis bringen leider nicht viel Geld. Da müssten deine Bücher schon weit darüber hinaus gekauft werden.

Beste Grüße,

Heinz.

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  hawepe 
 
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Hallo Hawepe

BeitragVerfasst am: 18.07.2009, 18:05
Ich weiß nicht, wie Du das beurteilst, mit der Verbreitung meiner Bücher, denn ich arbeite bereits seit Anfang 2007 mit Grin. Ich bekomme inzwischen Post von Lesern, die mich im Internet gesucht haben. Auch aus den Googleveröffentlichungen kann man sehen, wer mich in seinen theologischen Haus- oder Diplomarbeiten zitiert hat, und eines der Bücher "Der Zölibat und seine psychosozialen Folgen" ist für ein bestimmtes Klientel brisant und sehr interessant. Es wird in kirchlichen Kreisen diskutiert und sogar weiterempfohlen. Ich weiß das, weil kirchl. Mitarbeiter mich anscheiben.

Ich habe inzwischen bei Berteslmann nachgefragt, wieso sie meine Bücher unter der Rubrik: Unsere Bestseller... vorstellen, wie viel denn davon verkauft worden wären. Mal sehen, was da für eine Antwort kommt. Werde es Euch berichten.
In einem anderen Forum hat gerade ein Anwalt berichtet, wie ein Verleger seine Autoren um 500Tsd € pro Autor besch... hat. Er kann das nun erzählen, weil die Tat verjährt ist und der Verleger verstorben.
Man sollte also auf der Hut sein.
Viele Grüße
Anna48
 
  Anna48 
 
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Re: Hallo Hawepe

BeitragVerfasst am: 18.07.2009, 19:54
Hallo Anna,

Anna48 hat Folgendes geschrieben:
Ich weiß nicht, wie Du das beurteilst, mit der Verbreitung meiner Bücher,


Ich beurteile das gar nicht, sondern habe nur deine "Beweise" nennenswerter Verkaufszahlen widerlegt.

Zitat:
Auch aus den Googleveröffentlichungen kann man sehen, wer mich in seinen theologischen Haus- oder Diplomarbeiten zitiert hat,


Du hast aber selbst geschrieben, dass deine Bücher in Universitätsbibliotheken geführt werden. Man kann also auch sehr gut zitieren, ohne zu kaufen. Deshalb gibt es übrigens auch die Bibliothekstantieme der VG Wort.

Zitat:
und eines der Bücher "Der Zölibat und seine psychosozialen Folgen" ist für ein bestimmtes Klientel brisant und sehr interessant. Es wird in kirchlichen Kreisen diskutiert und sogar weiterempfohlen. Ich weiß das, weil kirchl. Mitarbeiter mich anscheiben.


Zum einen hast du das im ersten Posting nicht geschrieben und zum zweiten sagt das eben leider auch nur wenig über die Verkaufszahlen aus.

Zitat:
In einem anderen Forum hat gerade ein Anwalt berichtet, wie ein Verleger seine Autoren um 500Tsd € pro Autor besch... hat.


Ehrlich gesagt glaube ich das nicht. Selbst Bestsellerautoren dürften kaum auf eine halbe Million Autorenhonorar kommen. Und dann ein Verlag, der gleich mehrere Autoren in dieser Höhe betrogen hat?

Grundsätzlich ist es allerdings wirklich schwierig, Verkaufszahlen zu kontrollieren. Über Grin gab es aber meines Wissens bislang keine entsprechenden Gerüchte.

Beste Grüße,

Heinz.

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Hallo Heinz

BeitragVerfasst am: 18.07.2009, 22:23
Danke, dass Du Dich mit meiner Frage beschäftigst und Deine Überlegungen übermittelst.

Wenn Bücher in Fachbibliotheken einstehen, sind sie ja auch erstmal gekauft worden. Ich weiß natürlich, dass die Tantiemen der VG Wort Förderungen sind für gut befundene, von Unis anerkannte Fachbücher.

Ich möchte ja dem Grin-Verlag gar nichts nachsagen, im Gegenteil, wäre doch wunderbar, wenn man heutzutage auch einfach mal auf die Korrektheit eines Vertragspartners vertrauen könnte.

Das mit dem betrügerischen Verleger muss sich über lange Zeit hingezogen haben. Wenn sich Bücher tausenfach verkaufen, können durchaus solche Summen zusammen kommen.
Davon kann man nur träumen als neuer Autor.
Anna48
 
  Anna48 
 
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BeitragVerfasst am: 19.07.2009, 00:28
Hallo Antje,

ich weiß ja nicht, wie viele Prozente du bekommst, aber üblich sind 5 - 10 Prozent vom Netto-Ladenverkaufspreis. Wenn also ein Roman 9.80 Euro kostet und der Autor z.B. 7 % bekommt, dann sind das 64 cent pro Buch. Um auf 500.000 Euro Autorenhonorar zu kommen, muss das Buch also beinahe 800.000 mal verkauft werden. Und wenn man den Autoren dann um die genannte Summe verprellen möchte, dann müssten schon etwa 2 Mio. verkauft sein. Mir geht es wie Heinz, ich kann das nur sehr schwer glauben.

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 19.07.2009, 07:43
Was Judith da vorrechnet ist realistisch, daher ist die Darstellung, ein Verleger hätte seine Autoren um mehrere 500Tsd € pro Autor beschummelt, ziemlich ... naja derjenige wird schon wissen, was er da verbreitet, oder?

book Gruß

Jens

P.S Ich weiß gar nicht, wie man darauf kommt, Verleger seien nicht ehrlich zu ihren Autoren. Eine detaillierte Honorarabrechnung sollte gehegte Zweifel doch beseitigen.
 
  AFV 
Gast 
 
 
   
   
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