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Verlagswahl

BeitragVerfasst am: 28.08.2010, 13:33
Hallo,

momentan informiere ich mich über diverse Möglichkeiten, den Text, den ich gerade verfasse, in Druckform rauszubringen.

Hintergrund: Ich bin erblich bedingt geistig schwerbehindert, aber im Vergleich zu meinen "Artgenossen" noch relativ glimpflich davongekommen. Vor einigen Monaten haben wir uns mit mehreren, im Rahmen unserer Möglichkeit (= per Internet) zusammengetan und einige Texte verfasst, die die Lebensläufe und/oder unsere Sicht auf das Leben als solches enthielten. Einfach als Information "nach draußen", um interessierten Nichtbetroffenen ein Stück weit Einblick zu vermitteln.

Einer der Beteiligten hatte sich dazu an einen Verlag gewandt, der bereits eine gewisse Anzahl an Büchern zu diesem Thema herausgebracht hatte. Von daher waren wir uns sicher, dass das Buch überhaupt herausgebracht wird und waren uns sicher, dass das unter der Obhut eines Verlages wohl der einfachste und beste Weg ist. Meinen Anteil am Honorar (5% für alle Beteiligten zusammen) spende ich, da mir sonst wohl die Tränen kommen, wenn der Cent-Tsunami über mein Konto hereinbricht. Außerdem waren die Erfahrungen mit dem ersten Buch auch in weiteren Punkten nicht so prickelnd: Der Einband allerbilligst von einer Machart, wie ich sie noch nie bei einem Buch gesehen habe (Paperback ohne jeglichen Aufdruck eingeschlagen in ein farbig gedrucktes 80gr-Blatt, das am Rücken des Paperback angeleimt ist), im Handel ist es nur über Bestellung zu erhalten, keine Info über irgend eine Art der Bewerbung oder Teilnahme an Maßnahmen zur Bewerbung der Reihe in dessen Rahmen es herausgebracht wurde. Dazu kommt der Ladenpreis, der 10 € über dem des BoD-Kalkulators liegt. shocked eyes

Zur Zeit schreibe an einem Text, wie man in unserer Situation das Leben deutlich besser meistern kann und wie man die Tücken unserer Eigenart in diversen alltäglichen Situationen in geeigneter Weise umschiffen kann. Somit ist die Zielgruppe diesmal genau das Gegenteil der Zielgruppe des ersten Buches. Also nicht der interessierte Teil der Nichtbetroffenen, sondern die Betroffenen selber. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass ich über persönliche Kontakte (~99% im Internet) mehr potentielle Käufer erreiche, als ein Verlag über Werbung (die bei einer so kleinen Auflage eh gegen null tendieren wird) liegt wohl bei glatt 1.

Der Verlag würde das wohl auch im Rahmen der Reihe herausbringen.

Irre ich mich, oder ist BoD / Engelsdorfer tatsächlich die perfekte Lösung für mein Vorhaben? (Den Standard-Vertragstext von BoD habe ich noch nicht gefunden, besonders wegen der e-book-Sache bin ich mir noch nicht schlüssig.)

Habe ich irgend etwas ganz Wichtiges übersehen?

(Oder fehlt zum Verständnis meines Anliegens noch irgend eine Info?)[/b]
 
  Lasse 
 
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BeitragVerfasst am: 28.08.2010, 13:43
Hallo,

ob eine Veröffentlichung über BoD die "perfekte" Lösung für Dein Buchprojekt ist, weiß ich nicht, dass musst Du nach Lesen der Verträge selbst entscheiden. Auf jeden Fall ist BoD auf jeden Fall eine sehr gute Lösung seine Buchprojekte zu veröffentlichen.

Hier findest Du die verschiedenen Verträge
http://www.bod.de/download-vertraege.html

Viele Grüße
Cornelia

_________________
Fledermaus, Engel und Spinnen:
www.battys-reise.de
http://www.youtube.com/watch?v=C9XucEmWhqs

www.spinnenkalender.de.to
http://www.youtube.com/watch?v=6VsFLAayxx8

www.trostengel.de.to
 
  Cornelia 
 
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hm

BeitragVerfasst am: 28.08.2010, 14:00
"Perfekt" in dem Sinne, dass ein Verlag Kohle für eine Leistung einstreicht, die der Verbreitung in dem vorliegenden Fall keinen messbaren Erfolg bescheren wird.

Vielfach hatte ich hier im Forum gelesen, dass gerade das "Marketing" für die Autoren eine Angelegenheit ist, die sie lieber in professionelle Hände und allgemeine Vertriebswege legen würden. Bei mir ist es eben so, dass die wenigsten der Zielgruppe von Langeweile geplagt samstags durch die Buchhandlung ströpen und zufälligerweise über einen Aufsteller stolpern, der mein 500er-Auflage-Büchlein bewirbt. Wo die Sache mit dem Aufsteller oder ähnlich gelagerten Maßnahmen an sich schon utopisch wäre anzunehmen.

Danke für den Link zu den Verträgen. Ich finde die BoD-Seite ziemlich verwirrend.
 
  Lasse 
 
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