 | Versuch | Verfasst am: 08.02.2009, 17:08 |
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auch ich versuche mich an einem, mir sehr wichtigen, Werk. Aber ohne Meinung von anderen komme auch ich nicht aus. Ich bitte euch einen kurzen Blick auf dieses Vorwort zu werfen. Sagt mir ehrlich was ihr denkt, und schaut über die noch vorhandenen Rechtschreib und Gramatikfehler hinweg.
Was kann es besseres geben als den Duft von frisch gebrühtem Kaffee, der sich langsam seinen Weg in die Nase sucht. Ich konnte ihn förmlich auf meiner Zunge schmecken.
Was würde ich jetzt geben für eine heiße Tasse dieses schwarzen Goldes.
Mir kroch die Müdigkeit langsam in die Glieder. Ich war seit Stunden unterwegs.
Als ich heute Morgen aufwachte freute ich mich darauf am Abend endlich in London zu sein. Oh Gott, wie ich meine Eltern vermisste. Seit ich in Boston studierte war meine Sehnsucht nach Zuhause nach jedem Besuch nur noch schmerzlicher geworden. Ich verließ meine gewohnte Umgebung um in Harvard Medizin zu studieren. Doch es hielt mich nichts mehr. Ich musste zurück in mein geliebtes England. So schloss ich mein Grundstudium ab und machte mich auf den Weg zurück auf die Insel.
Der Flug dauerte knapp sieben Stunden, und ich hatte noch immer zwei endlos werdende Autostunden vor mir.
Ich drehte die Musik lauter und öffnete das Fenster meines Mietautos einen Spalt. Regentropfen zusammen mit kalter Nachtluft suchten sich ihren Weg ins Wageninnere.
Was wäre England bloß ohne seinen unnachgiebigen Regen? Ich musste lächeln. Es war Herbst in meiner Heimat und ich freute mich auf die überraschten Gesichter meiner Eltern. Sie rechneten noch nicht mit meiner Ankunft. Ich erzählte ihnen am Telefon, dass ich erst Ende nächster Woche zurück zu erwarten sei. Doch ich hielt es nicht aus. Ich wollte so schnell wie Möglich nach Hause.
Ich sang mittlerweile die Lieder im Radio mit. Obwohl man meine Tonwiedergabe nicht als singen bezeichnen konnte; ich schrie eher in dem Versuch mir die Müdigkeit vom Leib zu halten.
Doch es half alles nichts. Meine Augenlider wurden immer schwerer. Vielleicht sollte ich kurz anhalten? Doch das prasseln des Regens, der unermüdlich auf mein Auto eindrosch, erinnerte mich daran wie nass die Tropfen doch waren. Ich verwarf den Gedanken und versuchte mich auf die Straße zu konzentrieren.
Ich merkte nicht wie mir die Augen zufielen.
Ich hörte von weitem Reifen quietschen und eine Tiefe Hupe brüllte mir zu. Meine Augen weiteten sich schlagartig. Ich sah wie zwei blendende Lichtkegel auf mich zurasten. Ich versuchte die Bremsen zu treten, doch ich trat ins Leere.
Ein lautes >>Scheiße<< entfuhr mir in meinem verzweifeltem Versuch das Auto zu stoppen. Doch die Katastrophe ließ sich nicht mehr abwenden. Ich raste ungebremst auf das entgegenkommende Fahrzeug zu. In meinen Gedanken spielten sich grauenhafte Szenen ab. Ich sah meine Eltern weinend an meinem Grab stehen. Mein Leben lief an mir vorbei. Wie in einer wütenden Abfolge spielte mir mein Gehirn jeden glücklichen Moment den ich einmal durchlebt hatte noch einmal vor. Nein, ich wollte noch nicht Sterben.
Nicht heute.
Nicht jetzt.
Langsam nahm ich splitterndes Glas dicht neben mir wahr. Ich ließ meinen angsterfüllten Blick zum Fenster schweifen. Ich schrie auf und warf die Arme vor mein Gesicht. Jemand packte mich und zerrte mich in einer rasenden Geschwindigkeit durch das - nun Glaslose - Fenster, aus dem unkontrollierten Auto.
Ich flog ein paar Meter rückwärts in den Straßengraben und landete unerwartet sanft. Ich sah durch einen Nebel aus Schock und Tränen mein Auto auf der nassen Fahrbahn schlingern. Ein lauter Knall durchbrach die regenschwere Nacht.
Ich sah mich verzweifelt um. Fragen wüteten im meinem Kopf. Wie konnte ich so unvermittelt aus dem Auto gerissen werden?
Der Fahrer des Trucks, der Mein Auto jetzt als Galionsfigur benutzte, sprang aus seinem Führerhaus und lief auf mich zu.
>>Lady, fehlt ihnen was?<< schrie er mich an.
Kein Laut kam über meine Lippen.
Kaum merklich schüttelte ich den Kopf. Ich stand wohl ziemlich unter Schock, da der Trucker sich veranlasst sah über sein Mobiltelefon einen Krankenwagen zu rufen.
>>Sie hatten verdammtes Glück, Mädchen.<< kam er schimpfend zurück
>>Sie hätten tot sein können. Wie haben Sie es eigentlich geschafft so schnell aus dem fahrenden Wagen zu springen?<< er sah mich besorgt und ungläubig an.
Ich suchte mit meinem Blick die Überreste meines Wagens ab. Die Fahrertür war geschlossen.
>>Ich....nicht...gezogen...<< stammelte ich. Die Tränen brannten erneut in meinen Augen und ich begann zu zittern. Ich sah mich außerstande aufzustehen.
Ich blickte verwirrt um mich. Ich habe es doch gespürt. Ich bin nicht gesprungen. Irgendjemand hat mich aus dem Auto gezogen. Und zwar in einem Tempo dass ich nicht mehr nachempfinden konnte.
Ich blickte in das kleine Waldstück vor dem ich lag. Da war doch etwas. Irgendetwas bewegte sich dort drinnen.
>>Hallo!!!<< rief ich mit Tränen erstickter Stimme. Ich drehte mich zur Seite und zerrte den alten Trucker zu mir.
>>Da, da...da<< ich deutete mit zitternder Hand in den Wald hinein.
>>Was ist, Mädchen? Was ist da?<<
Er blickte in den Wald. >>Ich kann nichts erkennen. Es ist zu dunkel.<< Er machte sich wütend los. Sirenen näherten sich.
Doch, ich sah etwas. Es war hell. Es schien zu leuchten. Ich konnte nicht begreifen was meine Augen mir zeigen wollten. Spielte mein Gehirn mir womöglich nach dem gerade Erlebten einen Streich? Sicher war dies nur eine Ausgeburt des Schocks, der mich für sich einnahm.
Als die Lichter des Krankenwagens immer näher kamen spürte ich plötzlich wie alle Anspannung von mir fiel. Ein Duft umhüllte mich. Die Aromen von Lilien und feuchtem Zedernholz umspielten meinen Geruchssinn. Ich wischte mir meine nassen, roten Locken aus dem Gesicht. Leise drang eine Stimme in meine Gedanken ein.
>>Emily. Weine nicht.<< klang es in mir
Eine Männerstimme so sanft wie Samt die mich auf seltsame Art und Weise zu beruhigen schien.
Ich glaubte den Mann zu sehen. Hinter den Bäumen; kaum wahrnehmbar. Er war die Quelle dieses Lichts. Ich konnte nur einen kurzen Blick auf ihn erhaschen, da er plötzlich verschwand. Ungläubig starrte ich auf die Stelle wo er gestanden hatte. Ich konnte nicht mehr unterscheiden ob es Wirklichkeit oder ein Traum war.
Als die Ärzte mich packten schrie ich als müsste ich um mein Leben fürchten.
>>Nein, nein...da.....Mann<<
>>Beruhigen Sie sich, Lady. Wir helfen Ihnen. Sie sind in Sicherheit.<<
Der Arzt packte mich schroff.
Nachdem ich auf eine Bare gehievt wurde starrte ich immer noch in den Wald. Aber es war nichts zu sehen. Ich spürte in meiner Befangenheit nicht, dass mir ein Beruhigungsmittel gespritzt wurde.
Ich sank in einen langen traumlosen Schlaf.
Als ich im Krankenhaus wieder zu mir kam sah ich meine Mutter weinend an meinem Bett stehen. Ich brachte nicht ein Wort aus meiner Kehle.
Da schlummerte ich auch schon wieder ein.
Nach etlichen Stunden des Dämmerschlafs öffnete ich erneut die Augen. Und da war er wieder. Leuchtend Hell und voller Glanz stand er am Fußende meines Bettes.
>>Wer...bist du?<< fragte ich voller Furcht.
Doch er antwortete nicht.
Ich spürte wie weiche, wohlige Wärme meine Venen durchfloss.
Mein Bewusstsein kämpfte gegen einen neuerlichen Schlaf an.
Nur kurz ich meine Augen, und als ich sie wieder öffnete war er weg. An seiner statt befand sich nur eine kahle, triste Krankenzimmerwand.
Eine Träne suchte sich ihren Weg über mein Gesicht. In diesem Moment spürte ich zum ersten mal diese unerträglichen Kopfschmerzen. |
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frauGeier83 |
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 | | Verfasst am: 08.02.2009, 17:23 |
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Hi,
ich finde den text ganz gut (nur die groß- und Kleinschreibung solltest du dringend nochmal überarbeiten )
Mir sind allerdings zwei sachen aufgefallen:
"Sie rechneten noch nicht mit meiner Ankunft. Ich erzählte ihnen am Telefon, dass ich erst Ende nächster Woche zurück zu erwarten sei."
Ich hatte ihnen erzählt, müsste das heißen. Bin da beim lesen irgendwie drüber gestolpert und musst dann erstmal überlegen.
Und weiter unten hast du irgendwas geschrieben, dass die Splitter der Scheibe langsam auf sie zukamen - das fand ich etwas merkwürdig. In der ganze Szene hatte ich eigentlich nicht den Eindruck, dass das ganze in Zeitlupe passiert - nur in diesem einen Satz.
In dieser ganzen Szene könntest du nochmal schauen wegen den zeitangaben, also schnell, langsam, etc.
Und zwischendurch fehlen hier und da mal ein paar Worte - man kann sich zwar denken was da stehen aber achte beim überarbeiten mal drauf.
Sonst find ich den Text interessant - sitz grade hier und grübel wer dieser Typ sein könnte
Liebe Grüße
Steffi |
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lostunicorn |
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 | | Verfasst am: 08.02.2009, 17:29 |
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Danke Steffi
ja ich weiss, so mancher Fehler ist noch drin. Überarbeitung ist dringen Notwendig. (Hab es grad selber festgestellt)
Auf deine Grübelei nach dem Typen kann ich dir noch keine Antwort geben, da ich gerade dabei bin meine Hauptperson auf ihn treffen zu lassen. Jedenfalls ist alles -wieder einmal- anders als es scheint.
Ich werde jedenfalls dein Feedback berücksichtigen und so manche Stelle neu überdenken.
Simone |
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frauGeier83 |
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 | | Verfasst am: 20.03.2009, 09:15 |
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Liebe Simone,
erstmal möchte ich sagen, dass ich den Ausschnitt durchwegs spannend finde. Ich mache ein paar Anmerkungen, du hast ja gesagt, der Teil ist bereits überarbeitet. Entscheide dann selbst, was davon du brauchen kannst und was nicht.
| Zitat: |
| >Was kann es besseres geben als den Duft von frisch gebrühtem Kaffee, der sich langsam seinen Weg in die Nase sucht. Ich konnte ihn förmlich auf meiner Zunge schmecken.< |
Da hatte ich den Eindruck, die Protagonistin sitzt gemütlich im Wohnzimmer und wartet darauf, dass die letzten Tropfen des Kaffeewassers durch den Filter geronnen sind. Hat mich aber nicht weiter gestört, dass dem nicht so war.
Was ich lange Zeit nicht kannte, war das Geschlecht des Protagonisten. An manchen Stellen könnte ich es vermuten, aber sicher bin ich erst relativ spät, wenn es eindeutig erwähnt wird.
Die Auto-Szene und die Versuche, die stärker werdende Müdigkeit zu vertreiben, finde ich stimmig. Ich habe früher mal als Hauszusteller für Tageszeitungen 7 Tage die Woche gearbeitet, aber das Fortgehen am Wochenende habe ich mir dadurch nicht entgehen lassen. Zustellungszeit war von halb 3 bis halb 7 morgens. Das war teilweise verantwortungslos. Jedenfalls habe ich gekündigt, nachdem ich am Steuer eingeschlafen und von der Straße abgekommen bin. Kann mich gut daran erinnern, wie es war, nicht einschlafen zu wollen. Ich finde, das kommt in der Szene auch gut rüber.
| Zitat: |
| >Seit ich in Boston studierte war meine Sehnsucht nach Zuhause nach jedem Besuch nur noch schmerzlicher geworden. Ich verließ meine gewohnte Umgebung um in Harvard Medizin zu studieren. Doch es hielt mich nichts mehr. Ich musste zurück in mein geliebtes England. So schloss ich mein Grundstudium ab und machte mich auf den Weg zurück auf die Insel.< |
Da komme ich inhaltlich nicht mit. Wo studiert sie nun? Oder hat studiert? Warum hielt sie nichts mehr? Der Satz steht da ohne jede Erklärung. Weil das Studium abgeschlossen ist??
| Zitat: |
| >Ich raste ungebremst auf das entgegenkommende Fahrzeug zu. In meinen Gedanken spielten sich grauenhafte Szenen ab. Ich sah meine Eltern weinend an meinem Grab stehen. Mein Leben lief an mir vorbei. Wie in einer wütenden Abfolge spielte mir mein Gehirn jeden glücklichen Moment den ich einmal durchlebt hatte noch einmal vor. Nein, ich wollte noch nicht Sterben.< |
Diese Szene gefällt mir nicht so gut. Auf mich wirkt das hier alles erdrückend viel, was passiert. Leben läuft vorbei, grauenhafte Szenen im Kopf, die Eltern am Grab, die glücklichen Momente. Wenn du das alles reinbringen willst, würde ich persönlich weiter ausholen. Vielleicht täusche ich mich auch. Oder es ist Geschmacksache.
| Zitat: |
| >Langsam nahm ich splitterndes Glas dicht neben mir wahr. Ich ließ meinen angsterfüllten Blick zum Fenster schweifen. Ich schrie auf und warf die Arme vor mein Gesicht. Jemand packte mich und zerrte mich in einer rasenden Geschwindigkeit durch das - nun Glaslose - Fenster, aus dem unkontrollierten Auto.< |
Nach dem ersten Satz hatte ich eigentlich den Eindruck, das der Unfall schon vorbei war. Das >schweifen< wirkt so langsam, dass ich dachte, das Auto liegt nun irgendwo, ist zum Stillstand gekommen. >Jemand packte mich ...< Da fiel mir der Fahrer des anderen Wagens/Trucks ein. Für mich sah alles nach einem Zeitsprung aus, bis ich dann weitergelesen habe
| Zitat: |
| >>>Sie hätten tot sein können. Wie haben Sie es eigentlich geschafft so schnell aus dem fahrenden Wagen zu springen?<< er sah mich besorgt und ungläubig an.< |
Hier finde ich den fremden Fahrer unglaubwürdig. Er kann doch nicht ernsthaft denken, Emily sei rausgesprungen?? Ist doch unmöglich. Dass sie rausgeschleudert wurde kann ich mir (und bestimmt auch der Trucker) besser vorstellen.
Eine Frage die sich mir bei der ganzen Szene stellt ist, warum auch Emily sofort der Meinung ist, jemand hätte sie herausgezogen. Wenn sie für einen Moment etwas gesehen hätte, okay, aber nur durch das Gefühl gezogen worden zu sein? Ich glaube kaum jemand der es nicht erlebt hat kann erahnen wie es ist, einen Autounfall mit hoher Geschwindigkeit zu haben. Die Kräfte die dabei auf die Insassen wirken sind zweifelsfrei mehr als ausreichend selbige aus dem Auto zu schleudern. Ich finde es nicht authentisch, dass Emily dazwischen unterscheiden kann, geschleudert oder gezogen worden zu sein.
Die Geschichte selbst finde ich gut. Gefällt mir. Freue mich auf eine überarbeitete Version - irgendwann.
Liebe Grüße,
Christian |
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CM87 |
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 | Re: Versuch | Verfasst am: 20.03.2009, 12:13 |
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Im Großen und Ganzen finde ich das Vorwort Klasse. Du hälst den Leser mit den Worten bei der Stange. Es gibt ein paar Sätze und Satzstellungen, die ich verändern würde (na ja, und die Rechtschreibung halt). Das ist mir hier an Ort und Stelle aber zu aufwendig. Vielleicht kopier ich ihn mir und schicke ihn dir wieder zurück.
Die Geschichte erinnert mich an meinen eigenen Autounfall. Der Fahrer, der mir frontal in die Seite meines Fahrrades fuhr, hatte mich hinterher, als ich neben seinem Wagen zu mir kam, gefragt, wie ich es geschafft hätte, mich so elegant über seiner Motorhaube abzurollen. Ich selber habe bis heute keine Erinnerung daran und denke: Von höheren Mächten wunderbar geborgen.
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 | Re: Versuch | Verfasst am: 20.03.2009, 13:38 |
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Hi!
Was kann es besseres geben als den Duft von frisch gebrühtem Kaffee, der sich langsam seinen Weg in die Nase sucht. Ich konnte ihn förmlich auf meiner Zunge schmecken.
Die ersten zwei Sätze haben mich schon aus der Geschichte katapultiert. Du vermischt zwei Sinnesempfindungen, die sich auf eine gemeinsame Ursache beziehen. Erst wird der frisch gebrühte Kaffe in die Nase gespült (eigentlich sollte da ja nur der Duft ankommen), dann schmeckt man den Duft auf der Zunge (wo nun aber der Geschmack des heißen Kaffees hingehört). Das muss auseinander gezogen werden.
Außerdem finde ich das als Anfangssatz eines Romanes nicht so toll.
Was würde ich jetzt geben für eine heiße Tasse dieses schwarzen Goldes.
Dieses "schwarze Gold" ist doch arg klischeehaft-kitschig.
Mir kroch die Müdigkeit langsam in die Glieder. Ich war seit Stunden unterwegs.
Und ab hier wurde es für mich völlig konfus:
Als ich heute Morgen aufwachte
Nach fünf Sätzen bereits die erste Rückblende. Rücksprung in der Handlung auf einen Zeitpunkt, der nicht aktuell ist
freute ich mich darauf am Abend endlich in London zu sein. Oh Gott, wie ich meine Eltern vermisste. Seit ich in Boston studierte war meine Sehnsucht nach Zuhause nach jedem Besuch nur noch schmerzlicher geworden. Ich verließ meine gewohnte Umgebung um in Harvard Medizin zu studieren. Doch es hielt mich nichts mehr. Ich musste zurück in mein geliebtes England. So schloss ich mein Grundstudium ab und machte mich auf den Weg zurück auf die Insel.
Jede Menge Info-Dumping, die so gar nichts am Anfang zu suchen haben. Warum löst du so etwas später nicht szenisch auf?
Der Flug dauerte knapp sieben Stunden, und ich hatte noch immer zwei endlos werdende Autostunden vor mir.
Mir ist bis jetzt noch immer nicht klar, wo sich der Ich-Erzähler befindet. Noch im Flugzeug, oder schon im Auto, oder irgendwo auf einem Flughafen?
Ich drehte die Musik lauter und öffnete das Fenster meines Mietautos einen Spalt. Regentropfen zusammen mit kalter Nachtluft suchten sich ihren Weg ins Wageninnere.
Jetzt erst ist die Location klar. Nochmal die Frage: Sind die ganzen Informationen über das Studium in Boston, die Sehnsucht nach den Eltern, die Mühe der langen Reise zu Beginn wirklich notwendig?
Was wäre England bloß ohne seinen unnachgiebigen Regen? Ich musste lächeln. Es war Herbst in meiner Heimat und ich freute mich auf die überraschten Gesichter meiner Eltern. Sie rechneten noch nicht mit meiner Ankunft. Ich erzählte ihnen am Telefon, dass ich erst Ende nächster Woche zurück zu erwarten sei. Doch ich hielt es nicht aus. Ich wollte so schnell wie Möglich nach Hause.
Für meinen Geschmack überflüssig. Streichen. Mit solchen Textpassagen verlierst du den Leser. Es passiert ja nichts.
Ich sang mittlerweile die Lieder im Radio mit. Obwohl man meine Tonwiedergabe nicht als singen bezeichnen konnte; ich schrie eher in dem Versuch mir die Müdigkeit vom Leib zu halten.
Doch es half alles nichts. Meine Augenlider wurden immer schwerer. Vielleicht sollte ich kurz anhalten? Doch das prasseln des Regens, der unermüdlich auf mein Auto eindrosch, erinnerte mich daran wie nass die Tropfen doch waren. Ich verwarf den Gedanken und versuchte mich auf die Straße zu konzentrieren.
Ich merkte nicht wie mir die Augen zufielen.
Ich hörte von weitem Reifen quietschen und eine Tiefe Hupe brüllte mir zu. Meine Augen weiteten sich schlagartig. Ich sah wie zwei blendende Lichtkegel auf mich zurasten. Ich versuchte die Bremsen zu treten, doch ich trat ins Leere.
Ein lautes >>Scheiße<< entfuhr mir in meinem verzweifeltem Versuch das Auto zu stoppen. Doch die Katastrophe ließ sich nicht mehr abwenden. Ich raste ungebremst auf das entgegenkommende Fahrzeug zu. In meinen Gedanken spielten sich grauenhafte Szenen ab. Ich sah meine Eltern weinend an meinem Grab stehen. Mein Leben lief an mir vorbei. Wie in einer wütenden Abfolge spielte mir mein Gehirn jeden glücklichen Moment den ich einmal durchlebt hatte noch einmal vor. Nein, ich wollte noch nicht Sterben.
Nicht heute.
Nicht jetzt.
Langsam nahm ich splitterndes Glas dicht neben mir wahr. Ich ließ meinen angsterfüllten Blick zum Fenster schweifen. Ich schrie auf und warf die Arme vor mein Gesicht. Jemand packte mich und zerrte mich in einer rasenden Geschwindigkeit durch das - nun Glaslose - Fenster, aus dem unkontrollierten Auto.
Ich flog ein paar Meter rückwärts in den Straßengraben und landete unerwartet sanft. Ich sah durch einen Nebel aus Schock und Tränen mein Auto auf der nassen Fahrbahn schlingern. Ein lauter Knall durchbrach die regenschwere Nacht.
Genau hier hast du mich als Leser verloren. Die Gedanken des Ich-Erzählers sind völlig konfus: "In meinen Gedanken spielten sich grauenhafte Szenen ab" - nicht wirklich. Dann das Abspulen des ganzen bisherigen Lebens - schon Tausend Mal gelesen. Das ist doch nur noch Klischee. "Langsam nahm ich splitterndes Glas dicht neben mir wahr" - das klingt wie die EU-Verordnung 09/127 für Romanschriftsteller.
Wenn dies der Anfang eines Romanes wäre, würde ich spätestens jetzt das Buch zurück auf den Stapel legen. Und fertig.
Frage an dich: Warum fängst du nicht direkt mit dem Unfall an? Der Ich-Erzähler wird wach und sieht riesengroße Autoscheinwerfer auf sich zu rasen, will noch bremsen, das Lenkrad herumreißen, es kracht, die Welt steht Kopf, Abflug in den Graben oder vor den Baum.
Tempo machen. Interessant schreiben. Eine spannende Situation erzeugen. Aber nicht sieben Stunden Flug von Boston zu herbeigesehnten Familie, die nichts von der Ankunft weiß, im natürlich regnerischen England. Nein, sorry, der Text packt mich nicht.
LG
Siegfried
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_________________ Grüße
Siegfried
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»Wer sich vor dem Ertrinken fürchtet, tut besser, schwimmen zu lernen, als dem Wasser auszuweichen.« (Karl Waggerl) |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 05.04.2009, 20:52 |
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Hallo ihr Lieben,
hab den Prolog komplett überarbeitet. Hoffe er ist jetzt besser als die Ur-Version. Meinungen, Feedback, Kritik - wie gehabt!!!!
PROLOG
Was kann es besseres geben, als den Duft von frisch gebrühtem Kaffee am Morgen, der sich langsam seinen Weg in die Nase sucht. Es gibt kaum eine Sorte Kaffee die ich nicht schon probiert hatte, und würde jemand den Versuch unternehmen mir Blut ab zunehmen, würde er womöglich mehr Kaffee als Blut in meinen Adern finden. So viel, wie ich normalerweise von diesem Zeug trank, bildete ich mir nun ein, ihn auf meiner Zunge schmecken zu können.
Was würde ich jetzt geben für eine heiße Tasse dieses schwarzen Goldes...
Mir kroch die Müdigkeit langsam in die Glieder. Ich war seit Stunden unterwegs.
Als ich heute Morgen aufwachte freute ich mich darauf am Abend endlich in London zu sein. Oh Gott, wie ich meine Eltern vermisste. Die Sehnsucht nach zuhause ist nach jedem Besuch bei ihnen nur noch schmerzlicher geworden. Ich verließ meine geliebte Heimat England um in Boston Medizin zu studieren. Doch dort hielt mich eigentlich nichts mehr. Sicher, ich hatte die Chance mit einem Stipendium an der Harvard Universität zu studieren, doch ich war eine Vollblutengländerin und das Heimweh hatte mich fest im Griff. Amerika war anders als ich es mir vorgestellt hatte; dem Land konnte ich keine Schuld geben. Alle hatten mich freundlich aufgenommen.
Ich schloss mein Grundstudium noch ab, wollte eine so angesehene Universität nicht unehrenhaft verlassen, und machte mich auf den Weg zurück auf meine Insel.
Der Flug hatte knapp sieben Stunden gedauert, und jetzt lagen noch immer zwei endlose Autostunden vor mir.
Ich drehte die Musik lauter und öffnete das Fenster meines Mietautos einen Spalt. Regentropfen, vermischt mit kalter Nachtluft, suchten sich ihren Weg ins Wageninnere.
Was wäre England bloß ohne seinen unnachgiebigen Regen? Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Es war Herbst in meiner Heimat und ich freute mich auf die überraschten Gesichter meiner Eltern. Sie rechneten noch nicht mit meiner Ankunft.
Ich sang mittlerweile die Lieder im Radio mit. Obwohl man meine krächzende Tonwiedergabe nicht als Singen bezeichnen konnte; ich schrie eher in dem Versuch mir die Müdigkeit vom Leib zu halten.
Doch es half Alles nichts. Meine Augenlider wurden immer schwerer. Vielleicht sollte ich kurz anhalten? Doch der unermüdlich auf mein Auto nieder prasselnde Regen erinnerte mich daran, dass er nass war und nass wollte ich dann doch nicht werden. Somit schlug ich mir den Gedanken aus dem Kopf und versuchte mich auf die Straße zu konzentrieren; versuchte mir den Kaffeeduft zurück in die Gedanken zu rufen. Meine Konzentration schwand zusehends, und ich merkte nicht wie mir die Augen zufielen.
Ein dröhnender Laut riss mich plötzlich aus dem Sekundenschlaf. Zwei blenden weiße Lichtkegel rasten auf mich zu. Die Bremse, die ich wie wild trat, griff ins Leere. Ich krallte mich am Lenkrad fest, mein Herz raste. Ich steuerte ungebremst auf das entgegenkommende Fahrzeug zu, die Lenkung blockierte.
Viel Zeit zum Nachdenken hatte ich nicht, wollte nur das Auto stoppen um die drohende Katastrophe abzuwenden. Ein knappes >> Scheiße << entfuhr mir aber dennoch.
Doch die Katastrophe ließ sich nicht mehr abwenden, ungebremst raste ich auf das entgegenkommende Fahrzeug zu. In meinen Gedanken spielten sich grauenhafte Szenen ab. Ich sah meine Eltern weinend an meinem Grab stehen. Mein Leben lief an mir vorbei. Wie in einer wütenden Abfolge spielte mir mein Gehirn jeden glücklichen Moment den ich einmal durchlebt hatte noch einmal vor. Nein, ich wollte noch nicht sterben.
Nicht heute, nicht jetzt.
Ich nahm splitterndes Glas neben mir wahr, blickte kurz aus dem Fenster, warf die Arme vor mein Gesicht. Die Fahertür flog auf.
Ich hatte mir nie groß Sorgen um meine Sicherheit gemacht; Sicherheitsgurte waren ein lästiges Übel. So, war ich auch heute nicht angeschnallt.
Etwas packte mich, riss mich aus dem Wagen.
Ich flog ein paar Meter rückwärts in den Straßengraben und landete unerwartet sanft. Aus einem Schleier aus Schock und Regentropfen, die mir über das Gesicht rannten, sah ich mein Auto auf der nassen Fahrbahn schlingern - mein Herz drohte zu zerspringen so raste es.
Ein lauter Knall durchbrach die Nacht.
Verzweifelt sah ich auf den Haufen Metall der an dem Truck, der mir entgegen gekommen war, klebte. Fragen wüteten im meinem Kopf. Wie konnte ich so unvermittelt aus dem Auto gerissen werden – wer hatte mich aus dem Auto gerissen....und noch dazu bei voller Fahrt?
Der Fahrer des Trucks, der mein Auto jetzt als Galionsfigur benutzte, sprang aus seinem Führerhaus und lief auf mich zu.
>>Lady, fehlt ihnen was?<< schrie er mich an.
Kein Laut kam über meine Lippen.
Kaum merklich schüttelte ich den Kopf. Ich musste wohl ziemlich geschockt ausgesehen haben, da sich der Trucker veranlasst sah über sein Mobiltelefon einen Krankenwagen zu rufen.
>>Sie hatten verdammtes Glück, Mädchen.<< schimpfte er los, nachdem er das Telefongespräch beendet hatte.
>>Sie hätten tot sein können. Wie haben Sie es eigentlich geschafft so schnell aus dem fahrenden Wagen zu springen? Warum sind sie nicht ausgewichen?<< er sah mich besorgt und ungläubig an.
Ich schaute zu meinem Wagen, die Fahrertür stand weit offen.
>>Ich....nicht...gezogen...<< stammelte ich. Tränen brannten in meinen Augen und ich begann zu zittern. Außerstande aufzustehen blickte ich mich um.
Doch, ich hatte etwas gespürt, hatte etwas gesehen. Wie konnte ich in solch rasender Geschwindigkeit von jemanden aus dem fahrenden Wagen gerissen werden, dachte ich mir.
Hastig wechselte mein Blick zwischen meinem Auto, dem Trucker und dem kleinen Wald vor dem ich lag, hin und her. Bis er von etwas zwischen den Bäumen eingefangen wurde.
Da war doch etwas. Irgendetwas bewegte sich dort.
>>Hallo!<< rief ich mit Tränen erstickter Stimme. Ich drehte mich zur Seite und zerrte den alten Trucker zu mir.
>>Da, da...da<< ich deutete mit zitternder Hand in den Wald hinein.
>>Was ist, Mädchen? Was ist da?<<
Er blickte in den Wald. >>Ich kann nichts erkennen. Es ist zu dunkel.<< Er machte sich wütend los. Sirenen näherten sich.
Doch. Ich sah etwas. Es war hell. Es schien zu leuchten. Ich konnte nicht begreifen was meine Augen mir zeigen wollten. Spielte mein Gehirn mir womöglich nach dem gerade Erlebten einen Streich? Sicher war dies nur eine Ausgeburt des Schocks, der mich für sich einnahm.
Als die Lichter des Krankenwagens immer näher kamen spürte ich plötzlich wie alle Anspannung von mir ab fiel. Ein Duft umhüllte mich. Die Aromen von Lilien und feuchtem Zedernholz umspielten meinen Geruchssinn. Ich wischte mir meine nassen, roten Locken aus dem Gesicht. Leise drang eine Stimme in meine Gedanken ein.
>>Emily. Hab keine Angst.<< flüsterte eine klare, samtigweiche Männerstimme in meinem Kopf. Unschlüssig starrte ich auf die leuchtende Gestalt.
Täuschte ich mich, oder hatte dieser Mann gerade mit mir gesprochen? Wie war das denn möglich, er stand doch viel zu weit weg! Nein, dies konnte doch nicht Möglich sein. Oder doch?
Waren das Licht, diese Stimme, der Duft nur Einbildung? Ich schloss kurz die Augen, wollte den Schock los werden.
Als ich sie wieder öffnete war der Mann weg. Sein Duft hing noch in der Luft.
War er nur ein Traum? War er mein Retter der mich aus dem Auto gerissen hatte?
Noch bevor ich aufstehen und in den Wald hinein laufen konnte, packten mich die Sanitäter.
Ich schrie wie um mein Leben, da ich wissen wollte wer dieser unheimliche Mann war.
>>Nein, nein...da.....Mann<<
>>Beruhigen Sie sich, Lady. Wir helfen Ihnen. Sie sind in Sicherheit.<<
Obwohl ich bereits auf die Liege verfrachtet wurde, starrte ich immer noch in den Wald. Aber es war nichts zu sehen. Ich spürte in meiner Befangenheit nicht, dass mir ein Beruhigungsmittel gespritzt wurde.
Ich sank in einen langen traumlosen Schlaf.
Als ich im Krankenhaus wieder zu mir kam sah ich meine Mutter weinend an meinem Bett stehen. Ich brachte nicht ein Wort zustande. Ich hörte nur, wie sie dauernd sagte wie viel Angst sie um mich gehabt hätte. Mein Bewusstsein war nicht stark genug, um gegen die Medikamente anzukämpfen und so schlummerte ich wohl wieder ein.
Nach gefühlten etlichen Stunden des Dämmerschlafs öffnete ich erneut die Augen. Und da war er wieder. Leuchtend hell und voller Glanz stand er am Fußende meines Bettes.
>>Wer...bist du?<< fragte ich voller Furcht, immer noch benommen.
Doch er antwortete nicht. Ich blinzelte, wollte ihn klarer sehen.
Ich spürte wie weiche, wohlige Wärme meine Venen durchfloss.
Nur kurz schloss ich meine Augen, und als ich sie wieder öffnete war er weg. An seiner statt befand sich nur eine kahle, triste Krankenzimmerwand.
Eine Träne suchte sich ihren Weg über mein Gesicht. In diesem Moment spürte ich zum ersten mal diese unerträglichen Kopfschmerzen. |
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frauGeier83 |
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| Anmeldedatum | 08.02.2009 | | Beiträge | 211 | | Wohnort | Riedlhütte | |
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 | | Verfasst am: 05.04.2009, 21:13 |
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Frau Geier schreibt
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Was kann es besseres geben, als den Duft von frisch gebrühtem Kaffee am Morgen, der sich langsam seinen Weg in die Nase sucht. Es gibt kaum eine Sorte davon die ich nicht schon probiert hatte, und würde jemand den Versuch unternehmen mir Blut ab zunehmen, würde er womöglich mehr Coffein als Blut in meinen Adern finden. So viel, wie ich normalerweise von diesem Zeug trank, bildete ich mir nun ein, ihn auf meiner Zunge schmecken zu können.
Was würde ich jetzt geben für eine heiße Tasse dieses schwarzen Goldes... |
Hallo Frau Geier
Meiner Ansicht nach müsstest du im ersten Abschnitt das Wort Kaffee etwas reduzieren.
Weiterer Text: Für meinen Geschmack benützt du das Wort <Ich> zu oft.
Zähle sie mal alle und nimm einige heraus. Gestalte die Sätze um. Du wirst sehen, der Text gewinnt dadurch. Er wird fliessender.
Liebe Kollegengrüsse von einer, der das auch ständig passiert!  |
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_________________ Herzliche Grüsse
Hanna
www.hanna-steinegger.ch |
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Hanna |
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| Anmeldedatum | 22.11.2008 | | Beiträge | 470 | |
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Forum für Books-on-Demand-Autoren » Lektorat
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