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» Hat jemand Erfahrungen mit epubli?

BeitragVerfasst am: 04.10.2011, 17:33
Korrektorar und Lektorat gibt es schon, als eine dieser zubuchbaren Sonderleistungen, die dann zu bezahlen wären...
 
  Michael12354 
 
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BeitragVerfasst am: 04.10.2011, 17:49
Gut, wenn das angeboten wird und die Bedingungen klar sind, ist da nichts gegen zu sagen.

Alles in allem vielleicht ein guter Versuch, wie Siegfried wahrscheinlich richtig erkannt hat, in den Book on Demand Markt vorzudringen. Persönlich schrecken mich die Buchpreise ab.

Die Vertragslaufzeit von 3 Jahren oder 3.000 verkauften Büchern, was auch immer zu erst eintrifft, finde ich etwas ungewöhnlich. Dabei ist die anschliessende Kündigungsmöglichkeit beider Parteien zum jeweiligen Monatsende schon okay. Würde mich halt nur fragen, wie oft der Verlag davon tatsächlich gebrauch macht. Wäre ja schade wenn ich als Autor am Weiterverkauf/ -produktion interessiert bin und ich mich dann einer Neuauflage widmen muss.

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BeitragVerfasst am: 04.10.2011, 22:54
kasapv hat Folgendes geschrieben:
Da steht ja wirklich "verramschen". Rolling Eyes Die bieten aber auch kein Lektorat an, nicht mal ein Korrektorat. Ein Lektor hätte da bestimmt eine bessere Formulierung für einen formellen Vertrag gefunden.

Das ist nun mal der offizielle Ausdruck. Siehe dazu auch § 10 im Normvertrag vom Verband deutscher Schriftsteller).

Grüßle
Judith

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BeitragVerfasst am: 04.10.2011, 23:32
Wieder was dazugelernt. smart

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BeitragVerfasst am: 05.10.2011, 09:24
Siegfried, der Verlag ist in Österreich! Bezahlt der Kunde nicht hat aber diesen Vertrag unterschrieben wird man ihn vermutlich einfach etwas unter Druck setzen.
Zudem versuch ein Buch zu diesem Preis zu verkaufen. Und Achtung, wie schnell das Manuskript gesichtet wurde, in Rekordzeit!
Das Lektorat und Korrektorat wird sicherlich angeboten, nach dem der Vertrag unterschrieben ist und zum entsprechenden Mondpreis!

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BeitragVerfasst am: 05.10.2011, 17:25
So,
das kam jetzt als Antwort auf meine Fragen:

"danke für Ihr E-Mail. Gerne beantworte ich Ihnen Ihre offenen Fragen. Selbstverständlich übernimmt der Verlag die Kosten für den Druck bzw. den Vertrieb des Buches. Es ist jedoch nicht so, dass es eine gewisse Erstauflage gibt, wir drucken alle Bücher on-demand.

Wenn Sie sich zu einer Zusammenarbeit mit uns entscheiden entstehen Ihnen ausschließlich Kosten für gewählte Zusatzoptionen bzw. wenn Sie nach Bucherscheinung Bücher oder Werbematerial bei uns Kaufen. Die grafische Gestaltung der Werbedrucksachen passend zu Ihrem Buch übernimmt der Verlag.

Laut Vertrag übergeben Sie uns eine druckfertige Datei mit der wir weiterarbeiten.

Ihr Werk muss natürlich nicht für jeden Leser geeignet sein, wir sehen darin aber auch jeden Fall eine Chance auf dem Buchmarkt und daher haben Sie unser Vertragsangebot erhalten. Mit unserem kostenlosen Basisangebot möchten wir Autoren die Möglichkeit bieten Ihr Werk zu fairen Bedingungen am Buchmarkt zu platzieren."


Es verhält sich so, wie ich es mir schon gedacht habe, es ist natürlich gesetzeswidrig, auf einmal Geld für Dinge zu verlangen, die nicht im Vertrag besprochen sind. Im Prinzip ist gegen das Angebot nicht wirklich etwas zu sagen, wenn man es sehr bequem haben will und dennoch sein Buch veröffentlichen möchte. Ich denke, wenn man realistisch Leser haben will, ist wahrscheinlich die bessere Lösung, das Ganze unter Eigenregie als BoD zu veröffentlichen und sich selbst um alles zu kümmern. Insgesamt sind es eine Vielzahl von Kleinigkeiten, die mich davon abhalten, auf diesen Vertrag einzugehen - Kleinigkeiten, die u.a. gar nichts mit dem Verlag selbst, sondern mit meiner grundsätzlichen Einstellung zu tun haben -, aber Betrug ist es wohl. soweit ich das beurteilen kann, nicht, und wenn jemand etwas geschrieben hat und schon froh ist, dass sein Werk theoretisch erhältlich ist, warum sollte er nicht diesen Verlag anschreiben? Er spart sich auf alle Fälle gewisse Kosten und Mühen, ist sein Werk gut und wird in Zeitschriften/Zeitungen gut besprochen, dann wird es auch gekauft, auch wenn der Preis recht hoch ist.
 
  Michael12354 
 
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BeitragVerfasst am: 05.10.2011, 17:43
Danke für die umfangreiche Information. Wenn die Buchpreise nicht so utopisch wären, dann wäre es eine interessante Alternative. Ich denke, der Gewinn des Verlages liegt in der Autorenbestellung, da selbst nach Abzug des Autorenrabatts ein stolzer Preis verbleibt.

Mein Urteil: Teuer, aber fair.

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BeitragVerfasst am: 05.10.2011, 19:38
Also wenn ich mir z.B. bei Amazon die Preise der Bücher von diesem verlag so anschaue, dann finde ich die gar nicht so hoch. Nicht höher, als BoD Bücher. Die Cover sehen auch alle ganz vernünftig aus. Werden die Cover vom Verlag erstellt?

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BeitragVerfasst am: 22.10.2011, 20:27
Hallo Michael,

Ich habe Anfang des Jahres einen Vertrag von denen bekommen, wo ich einmalig 2615,- € zahlen sollte plus 950,- € für Lektorat.
Als ich mich nicht sofort gemeldet habe, habe sie mir ein neues Angebot gemacht, wo ich 50 Bücher zum Stückpreis von 19,50 € hätte vorab kaufen müssen.
Da der Buchpreis deutlich höher als bei BOD lag, habe ich dem Verkauf keine Chance gegeben.
Und selber 50 Stück zu diesem Preis zu verkaufen, fand ich für eine Anfängerin wie mich auch zu schwierig.
Schon komisch, dass DU gar nichts zahlen brauchst... thumb up

Gruß
Josefine

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