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Wächter der Ruinen

BeitragVerfasst am: 08.04.2009, 11:11
Hallo,

ich möchte das folgende Projekt jemand ganz besonderem Schenken, daher habe ich dabei einen besonderen wunsch, es soll so gut werden wie es geht.

Ich Hoffe ihr helft mir dabei.

Kapitel 1
Eine Gruppe dunkel gekleideter Wesen, mit blasser Haut, streift durch verschneite Berge. Es ist ein stürmischer und verschneiter Tag. Die dunkel Gekleideten verfolgen eine tiefe Spur im Schnee, wobei sie selber keine Spuren hinterlassen. Die Spuren gehören zu einer Familie, die der Gattung der Zwerge angehört. Diese werden meist nicht größer als 150cm. Ihren Mangel an Körpergröße machen sie durch ihr handwerkliches Geschick und Robustheit wett. Kälte macht ihnen nicht viel aus, weswegen die meisten in kleinen Dörfern in den Bergen leben, aber einige leben auch in den Tälern. Die Familie flieht schon seit einigen Tagen vor ihren Verfolgern, ihnen können sie aber nicht entkommen. Dafür hinterlassen sie zu klare Spuren, denn ihre Verfolger zählen zu den gefürchtetsten Wesen ihrer Welt. Diese menschenähnlichen Geschöpfe sind in den Sümpfen auf der andern Seite des Kontinents zu hause. Sie haben spitze Ohren, gräuliche Haut, schneeweißes Haar und rötliche Augen. Sie werden von klein an geschult im Umgang mit Schwert und Bogen, Magie und handwerkliches Geschick ist ihnen hingegen fremd. Deswegen suchen sie bei den anderen Völkern nach fähigen Untertanen, finden sie welche holen sie sich diese. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht, was sie aber auch in die entferntesten Gegenden verschlägt.
Am Abend des anstrengenden Tages, rasten die Zwerge auf einem steinigem Hügel, von dem man weite Teile des Tales überblicken kann, in dem sie sich befinden. Zu der Familie gehören der Vater, ein grauhaariger alter Mann mit Bart, die Mutter, eine dicke Frau mit rot-weißem Haar und drei Kindern. Diese sind alle weiblich, und nicht älter als drei Jahre. Begleitet werden sie von zehn kampferprobten Zwergen, welche schwer gepanzert sind. Alle gemeinsam bauen Zelte auf, während die Mutter mit ihren Töchtern das Abendessen vorbereitet. Keiner achtet in dieser Zeit auf die Umgebung. Ein fataler Fehler, denn die Verfolger nutzen diese Unachtsamkeit aus. Pfeile fliegen durch die Luft, Schreie ertönen, kirschrotes Blut vermengt sich mit dem Schnee. Wer jetzt noch steht greift zu den Waffen, was aber auch für die meisten zu spät ist. Ehe die Verteidigungslinie steht liegen die meisten schon tot am Boden. Die Mutter rennt währenddessen mit ihren Töchtern, weg vom Schlachtfeld. Weit kommen sie nicht denn ein gut gezielter Schuss von einem Bogenschützen bringt die Mutter zu Fall. Die verängstigten Kinder bleiben bei der langsam verblutenden Mutter und weinen. Nach und nach werden die Kampfgeräusche leiser, und immer mehr von den Angreifern umzingeln die Kinder.
Diese schlagen, treten und beißen als man probiert sie an zufassen. Belustigt stecken die Sieger ihre Waffen weg. Einer bückt sich und wirft einen großen Schneeball einem der drei Kinder ins Gesicht. Dieses torkelt rückwärts gegen ihre Schwestern und bringt diese mit zu Fall. Nun ergreifen die dunkel gekleideten die drei, und fesseln sie an einander. Gut verschnürt sitzen die kleinen nun Rücken an Rücken im Schnee und müssen mit ansehen wie ihre Peiniger ihre Familie auch noch beklauen.

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Re: Wächter der Ruinen

BeitragVerfasst am: 08.04.2009, 12:05
Ich nehme an, Du hast diesen Text gerade geschrieben. Meine Empfehlung: Einige Tage ruhen lassen und dann "neutral" nochmals durchlesen. Und dann viieeel streichen.

Zitat:
Eine Gruppe dunkel gekleideter Wesen mit blasser Haut ...

Die blasse Haut passt hier nicht rein.

Zitat:
verschneite Berge ... verschneiter Tag ... Spur im Schnee

viel zu viel Schnee

Zitat:
Die dunkel Gekleideten verfolgen ...

Es kamen keine weiteren Personen vor. Also einfach nur: sie

Zitat:
eine tiefe Spur im Schnee, wobei sie selber keine Spuren hinterlassen. Die Spuren gehören zu einer Familie ...
3 x Spur, zudem hat man bei der letzten Probleme mit der Zuordnung ...

Weiter habe ich nicht gelesen. angle

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BeitragVerfasst am: 09.04.2009, 01:11
Hi, ich habe den Text jetzt selber noch mal über arbeitet. Die oben genannten Fehler habe ich probiert aus zubessern und habe noch einige weitere kleine Veränderunngen vor genommen. Aber seht selbst.

Kapitel 1
Eine Gruppe dunkel gekleideter Wesen, streift durch die Berge. Es ist ein stürmischer und verschneiter Tag. Sie verfolgen eine tiefe Spur, wobei auf sie auf Ski ähnlichen Brettern reisen. Die Abdrücke gehören zu einer Familie, die der Gattung der Zwerge angehört. Diese werden meist nicht größer als 150cm. Ihren Mangel an Körpergröße machen sie durch ihr handwerkliches Geschick und Robustheit wett. Kälte macht ihnen nicht viel aus, weswegen die meisten in kleinen Dörfern in den Bergen leben. Die Familie flieht schon seit einigen Tagen vor ihren Verfolgern, dafür hinterlassen sie zu klare Spuren. Ihre Verfolger zählen zu den gefürchtetsten Wesen ihrer Welt, diese menschenähnlichen Geschöpfe sind in den Sümpfen auf der andern Seite des Kontinents zu hause. Sie haben spitze Ohren, gräuliche Haut, schneeweißes Haar und rötliche Augen. Sie werden von klein an geschult im Umgang mit Schwert und Bogen, Magie und handwerkliches Geschick ist ihnen hingegen fremd. Deswegen suchen sie bei den anderen Völkern nach fähigen Untertanen, finden sie welche holen sie sich diese. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht, was sie aber auch in die entferntesten Gegenden verschlägt.
Am Abend des anstrengenden Tages, rasten die Zwerge auf einem steinigem Hügel, von dem man weite Teile des Tales überblicken kann, in dem sie sich befinden. Zu der Familie gehören der Vater, ein grauhaariger alter Mann mit Bart, die Mutter, eine dicke Frau mit rot-weißem Haar und drei Kindern. Diese sind alle weiblich, und nicht älter als fünf Jahre. Begleitet werden sie von zehn kampferprobten Zwergen, welche schwer gepanzert sind. Alle gemeinsam bauen Zelte auf, während die Mutter mit ihren Töchtern das Abendessen vorbereitet. Keiner achtet in dieser Zeit auf die Umgebung. Ein fataler Fehler, denn die Verfolger nutzen diese Unachtsamkeit aus. Pfeile fliegen durch die Luft, Schreie ertönen, Blut vermengt sich mit dem Schnee. Wer jetzt noch steht greift zu den Waffen, was aber auch für die meisten zu spät ist. Ehe die Verteidiger sich wehren können liegen die meisten schon tot am Boden. Die Mutter rennt währenddessen mit ihren Töchtern los, weg vom Schlachtfeld. Weit kommen sie nicht denn ein gut gezielter Schuss von einem Bogenschützen bringt die Mutter zu Fall. Die verängstigten Kinder bleiben bei der Mutter und weinen ängstlich. Nach und nach werden die Kampfgeräusche leiser, und immer mehr von den Angreifern umzingeln die Kinder.
Diese schlagen, treten und beißen als man probiert sie an zufassen. Belustigt stecken die Sieger ihre Waffen weg. Einer bückt sich und wirft einen großen Schneeball einem der drei Kinder ins Gesicht. Dieses torkelt rückwärts gegen ihre Schwestern und bringt diese mit zu Fall. Nun ergreifen die dunkel gekleideten die drei, und fesseln sie an einander. Gut verschnürt sitzen die kleinen nun Rücken an Rücken im Schnee und müssen mit ansehen wie ihre Peiniger ihre Familie auch noch beklauen.

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BeitragVerfasst am: 11.04.2009, 19:15
Also …
Zuerst klingt es für mich etwas ungewöhnlich, dass die Story in der Gegenwart geschrieben wurde. Kann man natürlich so machen. Dafür gibt es keine Vorschrift. Grundsätzlich finde ich aber, dass die Vergangenheit besser klingt.

Wenn das der Anfang der Story ist, würde ich ein bisschen weiter ausholen. Fang nicht direkt mit den Personen an, sondern schreibe ein bisschen was über die Landschaft.
Du hast hier Berge. Du schreibst, dass stürmt es und schneit. Du könntest z.B. ein wenig über den Winter in Gebirgen und über Schnee allgemein schreiben. Stell dir vor, du schaust von weit oben auf die Landschaft. Nach und nach zoomst du weiter an die Gruppe heran, bis du sie genau beschreibst.
Du könntest dann auch mit einem Dialog einsteigen. Zum Beispiel könnten sich zwei der Wesen über das Wetter unterhalten, was wieder einen gewissen Bogen zu dem Anfang (Schnee und Sturm) zieht.
Ich würde evtl. alles aus der Sicht der Zwerge (der Verfolgten) schreiben. Du kannst ja andeuten, dass sie wissen, dass sie verfolgt werden. Sie könnten sich auch darüber unterhalten, wer sie verfolgt. Wörtliche Rede lockert das etwas auf und der Leser kann sich auch besser in die Prots hineinversetzen.
So wirkt das etwas kühl auf mich. Ich habe nicht wirklich Mitleid mit den Zwergen. Lass sie Angst haben, lass sie schreien, lass sie kämpfen, lass sie reden und denken. Bau zischen dem Leser und den Zwergen eine persönliche Beziehung auf.



Eine Gruppe dunkel gekleideter Wesen streift durch die Berge. Es ist ein stürmischer und verschneiter Tag. Sie verfolgen eine tiefe Spur, wobei sie auf Ski (Ski würde ich nicht schreiben – besser wäre, wenn du nur „längliche Bretter an jedem Fuß“ schreibst) ähnlichen Brettern reisen. (Das meine ich mit zoomen: Du bist zuerst bei den Wesen, dann beim Wetter und dann wieder bei den Wesen. Bring das in nachvollziehbarere Reihenfolge.) Die Abdrücke gehören zu einer Familie, die der Gattung der Zwerge angehört (Diese werden meist nicht größer als 150cm. Ihren Mangel an Körpergröße machen sie durch ihr handwerkliches Geschick und Robustheit wett. Kälte macht ihnen nicht viel aus, weswegen die meisten in kleinen Dörfern in den Bergen leben. Die Familie flieht schon seit einigen Tagen vor ihren Verfolgern, dafür hinterlassen sie zu klare Spuren (Die Familie flieht schon seit Tagen, dafür hinterlassen sie zu klare Spuren? Das verstehe ich nicht.) (Ich frage mal nach: Die Gruppe verfolgt die Zwerge?) Ihre Verfolger zählen zu den gefurchtesten Wesen ihrer (wessen Welt?) Welt, diese menschenähnlichen Geschöpfe sind in den Sümpfen auf der andern Seite des Kontinents zu hause. Sie haben spitze Ohren, gräuliche Haut, schneeweißes Haar und rötliche Augen. Sie werden von klein an geschult im Umgang mit Schwert und Bogen, Magie und handwerkliches Geschick ist ihnen hingegen fremd. Deswegen suchen sie bei den anderen Völkern nach fähigen Untertanen, finden sie welche holen sie sich diese. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht, was sie aber auch (aber auch? Es ist ihnen jedes Mittel recht – so auch die Suche in entlegenen Gebieten. Nicht „aber“.) in die entferntesten Gegenden verschlägt. (Auch hier: Ich würde das in eine nachvollziehbare Reihenfolge bringen. Entweder beschreibst du zuerst die Verfolgten, oder die Verfolger.)
Am Abend des anstrengenden Tages rasten (rasten klingt ungut. Besser: erklommen) die Zwerge auf einem steinigem Hügel, von dem man weite Teile des Tales überblicken kann, in dem sie sich befinden. (Ich denke, sie sind in der Bergen?) Zu der Familie gehören der Vater, ein grauhaariger alter Mann mit Bart, die Mutter, eine dicke Frau mit rot-weißem Haar und drei Kindern. Diese sind alle weiblich, und nicht älter als fünf Jahre. Begleitet werden sie von zehn kampferprobten Zwergen, welche schwer gepanzert sind. (Du schreibst zuerst von einer Familie. Gehören die kampferprobten Zwerge zur Familie?) Alle (nicht alle – nur die Männer) gemeinsam bauen (bauen gemeinsam) Zelte auf, während die Mutter mit ihren Töchtern das Abendessen vorbereitet. Keiner achtet in dieser Zeit auf die Umgebung. Ein fataler Fehler, denn die Verfolger nutzen diese Unachtsamkeit aus. (Du schreibst, dass die Zwerge vor ihren Verfolgern fliehen. Warum werden sie dann auf einmal unachtsam, wenn sie rasten? Ist es nicht ausgesprochen unklug, Zelte aufzubauen, wenn man weiß, dass die Verfolger einem nah auf den Fersen sind? Außerdem sind sie auf einem Hügel. Sie haben eine gute Aussicht. Es sind kampferprobte Männer dabei. Werden sie so dumm sein, und die drohende Gefahr vergessen?) Pfeile fliegen durch die Luft, Schreie ertönen, Blut vermengt sich mit dem Schnee. Wer jetzt noch steht greift zu den Waffen, was aber auch für die meisten zu spät ist. Ehe die Verteidiger sich wehren können liegen die meisten schon tot am Boden. Die Mutter rennt währenddessen mit ihren Töchtern los, weg vom Schlachtfeld. Weit kommen sie nicht denn ein gut gezielter Schuss von einem Bogenschützen bringt die Mutter zu Fall. (Wie muss man sich den Hügel vorstellen? Normalerweise ist es nicht ganz leicht, von unten nach oben zu schießen.) Die verängstigten Kinder bleiben bei der Mutter und weinen ängstlich. Nach und nach werden die Kampfgeräusche leiser, und immer mehr von den Angreifern umzingeln die Kinder. (Versuche dir mal den genauen Kampfablauf vorzustellen. Es sind insgesamt 15 Zwerge. Vier davon Weibchen – diese werden also nicht kämpfen. Bleiben elf übrig. Du schreibst, dass Pfeile treffen. Die, die noch stehen, greifen zu den Waffen, es ist aber für die meisten zu spät. Ehe sie sich wehren können, liegen die meisten schon am Boden. Bedenke: Es sind elf. Wie viele sind die Angreifer? Mir kommt es so vor, als würden die Zwerge quasi überrannt. Es geht alles blitzschnell. Werden dann „nach und nach“ Kampfgeräusche leiser werden?)
Diese schlagen, treten und beißen als man probiert sie an zufassen. Belustigt stecken die Sieger ihre Waffen weg. Einer bückt sich und wirft einen großen Schneeball einem der drei Kinder ins Gesicht. Dieses torkelt rückwärts gegen ihre Schwestern und bringt diese mit zu Fall. Nun ergreifen die dunkel gekleideten die drei, und fesseln sie an einander. Gut verschnürt sitzen die kleinen nun Rücken an Rücken im Schnee und müssen mit ansehen wie ihre Peiniger ihre Familie auch noch beklauen (besser: berauben.).

Ich hab mich um Rechtschreibung jetzt nicht gekümmert. Auch ist der Stil insgesamt noch sehr „unrund“.
Das Ganze noch eingehender zu bearbeiten, würde länger dauern.
Beschäftige dich mit den gestellten Fragen. Vielleicht bin ich auch zu doof?



Gruß
Hakket

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Re: Wächter der Ruinen

BeitragVerfasst am: 12.04.2009, 13:06
Schön, Hakket, dass Du Fanagusin geantwortet hast, ich war zu faul - bei dem schönen Wetter.

Was mir noch aufgefallen ist:

Zitat:
die Mutter, eine dicke Frau mit rot-weißem Haar

Da habe ich erst einmal gestutzt. Rot-weiß gestreift oder gepunktet? Nein, ist schon klar, was Du gemeint hast. Sie hat rote Haare, die altersbedingt mit weißen durchzogen sind. Wenn dies für die Folgehandlung wichtig ist, wahrscheinlich sind die Kinder ja auch rothaarig, sollte es anders ausgedrückt werden. Falls nicht, einfach weglassen.

Zitat:
Belustigt stecken die Sieger ihre Waffen weg. Einer bückt sich und wirft einen großen Schneeball einem der drei Kinder ins Gesicht.


Die dunklen Gestalten sind skrupellos, morden was das Zeug hält. Diese Art von Humor passt meiner Meinung nach nicht dazu. Außerdem fehlt eine Aussage. Er bückt sich und wirft ... vorher muss er ja den Schnee aufsammeln und formen.

Zitat:
Gut verschnürt sitzen die kleinen nun Rücken an Rücken im Schnee und müssen mit ansehen wie ihre Peiniger ihre Familie auch noch beklauen.

Es sind doch drei Mädels. Wie können diese Rücken an Rücken sitzen?
Das Problem der Beraubung dürfte für die Mädchen wohl das geringste sein, immerhin sind gerade die Eltern umgebracht worden und sie sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.

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Liebe Grüße
Christel

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