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» Ein Verlag möchte mein Buch drucken!

BeitragVerfasst am: 03.07.2010, 14:05
mtg hat Folgendes geschrieben:
Die Vorselektion übernimmt immer noch jemand anderes – und wenn Du den überzeugst, bleiben die Flyer auch in der Auslage bzw. werden von den richtigen Leuten mitgenommen.


Diese Erfahrung habe ich auch gemacht.
Ich kenne alle Autoren und Bücher, die in diesem Flyer aufgelistet sind, aus dem Autorenpool, und konnte so den Geschäfts- und Büchereiinhabern aufschlussreiche Nebeninfos bieten (z.B. über den Inhalt der Bücher oder die Leser-Zielgruppe. Im Wartezimmer einer Ärztin erregte auch die Tatsache große Aufmerksamkeit, dass viele der Autoren die Bücher auf Wunsch handsignieren. Also alles Dinge, die über die eigentliche Flyer-Info hinausgehen.).
Durch diesen persönlichen Kontakt habe ich deutlich spürbares Interesse erzeugt - und zweimal kam dann auch die Nachfrage: "Die Flyer sind alle. Bringen Sie uns neue?" thumb up

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Re: WERBUNG

BeitragVerfasst am: 04.07.2010, 10:09
STEF8983 hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

also ich habe genau deine aktionen durchgeführt, aber kein einziges buch verkauft, was wohl daran liegt, dass ich Lyrik a la Beatles schreibe, was überhaupt nicht in den Buchmarkt passt. Mittlerweile weiß ich, dass ich nicht für leute schreibe, die Ken Follet, Stephen King oder all den anderen Müll lesen. Ich schreibe für Leute, die sich mit Rock & Roll auskennen: Showbusiness, L.A. Sunset Strip, USA, Country... Mit der Geschichte derBeatles, Rod Stewart, 60's, 70's, 80's, mit Models(Britt Ekland etc) Wenn du nämlich jetzt fragst, wer ist Britt Ekland, sage ich dir: "Danke für's Gespräch!" Meine Welt ist Hollywood. Vinnie Vincent sagte in den 80ern: "Those Heavy Metal days of fun: smoking pot, cruisin' around, picking up girls; those are all memories now."
Keine Ahnung von Musik, Keine Ahnung von meiner Lyrik!
Ich werde jetzt mein nächstes Buch "Gamblin' Shootin' Lovin' in Angriff nehmen und Kleinanzeigen in der SZ und FAZ schalten, da das je nach Größe recht günstig sein kann, da das die einzige Möglichkeit ist, mein Publikum zu erreichen, weil sich dieses dummerweise in alle Himmelsrichtungen verstreut hat, und "Gott sei Dank" Buchhandlungen meidet Smile
Übrigens: Wer nicht fließend Englisch spricht, ist ziemlich unterbelichtet...
I don't write for the working class!


Also, ich weis noch, wer Britt Ekland ist/war (Ex-Freundin von Rod Steward und Ex-Bond-Girl). Ich denke, mit deinem Buch kannst du nur gezielt deine Leser ansprechen. Da, wo sie sich gemeinhin aufhalten. Ein Flyer wäre nicht schlecht, verteilt in Musikläden und Musikinstrumenteläden. Rezensionen in Musikzeitschriften und das Web Nutzen bis zum abwinken (facebook, twitter, xing etc)

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viele Grüße

Manu
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TODES-WIND, Samtpfote auf Mörderjagd
ISBN 978-3-83915-307-9
Krimis mit Fell und Schnauze
ISBN 978-3-8423-7050-0

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  Manu 
 
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BeitragVerfasst am: 04.07.2010, 21:16
Hmm.. ich probieren zur Zeit noch eine weitere Werbeform aus... Ob diese Schneeballsysteme etwas bringen ist jedoch zweifelhaft...

http://www.emailknecht.de?ref=Schatzsucher
 
  Angelina 
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BeitragVerfasst am: 04.07.2010, 21:32
Angelina hat Folgendes geschrieben:
Hmm.. ich probieren zur Zeit noch eine weitere Werbeform aus... Ob diese Schneeballsysteme etwas bringen ist jedoch zweifelhaft...

http://www.emailknecht.de?ref=xxxxxxxxr


Ein Reflink. Der soll wohl erst mal DIR was bringen dozey

>Was ist ein Reflink> http://de.wikipedia.org/wiki/Reflink
 
  malschaun 
 
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BeitragVerfasst am: 04.07.2010, 21:39
@malschaun: Hmm, das Ganze ist wohl etwas verrufen, wenn man jedoch lange genug dabei bleibt könnte vielleicht etwas dabei herauskommen?

Habe keine Erfahrungen damit...
 
  Angelina 
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BeitragVerfasst am: 11.07.2010, 03:30
Hallo Freunde shocked eyes

Hüüüülfe Sad Bin erst auf der Seite 23 und im September 2009. Ich möchte noch nichts schreiben, ohne dass ich alles gelesen habe. Also wird es noch paar Tage dauern bis ich aktuell bei euch bin. Nun lese ich weiter book (Bin schon seit Tagen dran dozey )

Lieben Gruß

Nebi
 
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Werbung / Werbeetat eines BOD-Autoren

BeitragVerfasst am: 11.07.2010, 04:58
Mein Werbeetat ist sehr klein, daher muss das Kostennutzen-Verhältnis stimmen.

Ich werbe für meine Bücher mittels Postkarten von vistaprint, die ich an geeigneten Stellen auslege.

Außerdem habe ich mir von vistaprint auch noch T-Shirts mit dem Titel und dem Coverphoto anfertigen lassen.

Alles übrige ist mir zu teuer.

Natürlich verschicke ich an ausgewählte potentielle Interessenten gelegentlich noch die eine oder andere Werbemail.

Was für den Buchverkauf noch relativ viel bringt sind Lesungen. Doch es ist manchmal schwierig noch einen Lesetermin zu ergattern, denn geeignete Locations werden oft bombardiert mit Angeboten von Hobby-Autoren. Der Buchhandel verweigert sich oft, mit dem Argument, da könnte ja jeder kommen. Eine positive Buchhandelserfahrung habe ich
aber gemacht. Dort sind die Bücher im Laden präsent. Es wird auch auf der Buchhändler-Webseite Werbung dafür gemacht.

Das wären in aller Kürze meine Erfahrungen mit Werbung.

Beste Grüße

MichaelHA

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BeitragVerfasst am: 13.07.2010, 22:16
Ich lese und lese und lese...

Richard hat auf einer Seite vorgeschlagen, dass wir uns hier unsere Fyler vorstellen. Ich weiß nicht wieviele es inzwischen getan haben aber ich stelle mal meins vor. Habe ich erst bekommen und angefangen "sinnvoll" zu verteilen. Danke allen für die tollen Tipps Smile
 
  Parwana 
 
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BeitragVerfasst am: 22.09.2010, 17:38
Wow hier gibt es ja einige Gute Ideen und Tips um das Buch an den Leser zu bringen

Danke für den Thread und alle Konstruktiven Beiträge.

Ich hab mein Büchlein ja gestern erst in Auftrag gegeben, aber über Werbung hab ich mir auch schon so meine Gedanken gemacht...

Postkarten find ich schön, vor allem weil sie ja "wiederverwertbar" sind. Also nicht nur Werbung sondern auch einen praktischen Nutzen haben.

Dann hab ich mir Überlegt Lesezeichen an ausgewählten Stellen mit meiner Werbung auszulegen. Auch hier hat der Mitnehmer ja ein Mehrwert.

Die Idee mit der Bibliothek find ich gut, da fallen Lesezeichen gar nicht auf.

Dann Kostenlose Exemplare an Stadt- und/oder Schulbibliothek abgeben. Gerade die Stadtbibliothek hat immer interesse an Autoren aus der eigenen Stadt.

Ansonsten arbeite ich derzeit an meiner HP so daß ich das Buch auch ordentlich Präsentieren kann und überleg mir in Kanälen wie Twitter, Facebook, myspace und Co Werbung zu machen..

Werbetrailer für Youtube und Myvideo sind kein Prob, sowas hab ich schon öfters gebastelt, zwar nicht als Werbung aber mit ein wenig "Alte Bekannte Anstupsen" die es weitererzählen, wird es schon einige Zuschauer bekommen... Evtl auch eine Kleine Video Lesung..

Mehr hab ich bis jetzt noch nicht geplant, hab mir aber ein Buch zum Buchmarketing für Autoren und Selbstverleger besorgt, mal sehen was da noch so an Tipps zusammen kommt.

Jetzt bin ich erst mal ganz gespannt selbst mein Buch in der Hand zu halten, ich kann es schon gar nicht mehr erwarten Smile
 
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Frankfurter Buchmesse

BeitragVerfasst am: 22.09.2010, 19:34
...eins hatte ich noch vergessen: ich lasse zwei meiner Titel von BOD auf der Frankfurter Buchmesse ausstellen, in der Hoffnung, dass das auch etwas Umsatz bringt...

Beste Grüße

MichaelHA

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BeitragVerfasst am: 23.09.2010, 08:12
Na, das ist doch schon eine ganz Menge an geplanten Werbemaßnahmen ... Wunderbar, das erste Buch dann in Händen zu halten Smile

Berichte mal Micha, sind gespannt. smart

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BeitragVerfasst am: 23.09.2010, 10:34
Mal wieder was zum Thema Presearbeit:

Pressearbeit: So wird Ihre Pressemitteilung zum Erfolg

Pressearbeit ist eines von vielen Marketinginstrumenten, das kleine und große Unternehmen, Selbständige, Freiberufler, Handwerker und jeder Mittelständler nutzen können. Der Aufwand ist überschaubar und der Erfolg ist messbar. Für den Erfolg sind aber einige Faktoren ausschlaggebend, die Sie berücksichtigen müssen. Eine Presseinformation schreiben Sie bitte nur:

a) wenn es etwas zu berichten gibt,
b) wenn der Pressetext keine Werbung ist und
c) wenn die Punkte a) und b) erfüllt sind.

Außerdem sind einige formale Punkte zu berücksichtigen:

1. W-Fragen

Beantworten Sie in den ersten 1-2 Sätzen die klassischen sechs W-Fragen, die sich jeder Leser (auch der Redakteur) unbewusst stellt: Wer macht was, wann, wie, wo und warum?

2. Reihenfolge

Das Wichtigste zuerst! Redakteure kürzen Pressetexte von hinten. Schreiben Sie das Wichtigste am Anfang, dazwischen weniger wichtige Informationen und einen kurzen Abschluss. So geht nichts verloren, wenn der Redakteur von hinten kürzt.

3. Länge

In der Kürze liegt die Würze. Der Pressetext sollte nicht länger als 1-1 ½ DIN A4 Seiten lang sein. Richtig sind einseitig beschriebene Seiten und doppelter Zeilenabstand. Redakteure haben dadurch Platz für Korrekturen und Bemerkungen.

4. Kontaktdaten

Schreiben Sie deutlich Ihren Absender mit Ansprechpartner, Adresse, Telefon, Fax, E-Mail und Internet auf jedes Manuskriptblatt. Dadurch erleichtern Sie Rückfragen.

5. Überschrift

Die Überschrift muss den Leser in den Text „ziehen“. Zusätzliche Zwischenüberschriften machen bei längeren Texten Sinn. Bei Online-Pressearbeit berücksichtigen Sie (wenn möglich und sinnvoll) wichtige Suchbegriffe.

6. Aktualität

Ihre Information muss aktuell sein (am besten brandheiß!). Nichts ist älter als die Nachricht von gestern. Berichten Sie umgehend über Ereignisse bei Veranstaltungen am nächsten Tag oder sogar am gleichen Tag. Beachten Sie, dass meist gegen 11.00 Uhr die Redaktionssitzung für die Nachrichten des nächsten Tages stattfindet. Meldungen müssen vorher eintreffen, damit sie für den nächsten Tag berücksichtigt werden.

7. Korrektur

Lesen Sie den Pressetext vor dem Versand sorgfältig Korrektur. Die Rechtschreibung muss stimmen. Ihr Pressetext soll einen professionellen Eindruck machen, damit er ernst genommen wird.

8. Planung

Pressearbeit ist immer langfristiger Natur. Sie müssen sie kontinuierlich betreiben. Machen Sie einen Jahresplan. Legen Sie (soweit möglich) fest, wann welche Meldung an wen verschickt wird. Gewinnen Sie auf Dauer (mit Ausdauer und Professionalität) das Vertrauen der Pressevertreter.

9. Fotos

Ein Bild ist ein Muss – es sagt mehr als tausend Worte. Schicken Sie ein Pressefoto zur freien Veröffentlichung zu. Immer in Farbe, das Foto wird dem Medium von der Bildredaktion angepasst.

10. Zugänglichkeit

Stellen Sie Ihre Pressetexte und Fotos online zur Verfügung. Entweder für jeden zugänglich oder in einem eigenen Pressebereich mit Login.

(Quelle: http://www.unternehmer.de/pressearbeit-so-wird-ihre-pressemitteilung-zum-erfolg-71503)

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BeitragVerfasst am: 23.09.2010, 10:53
Hallo

Mal den Versuch wagen, bei den "richtigen" Institutionen ... Lebenshilfe, Krebshilfe, Feuerwehr, Gemeindeflohmarkt überall wo es Tombolas gibt, Versteigerungen die folgenden zwei Überlegungen anbringen.

1.) Buch als Tombolapreis zur Verfügung stellen, da wird vor der heimischen Masse kurz über dein Buch gesprochen....
2.) Eine Lesung oder eine Verkaufsveranstaltung so gestalten, daß ein gewisser Erlös (bleibt ja ohnehin nicht viel übrig) dem Veranstalter gespendet wird. Dann übernimmt dieser automatsich die Werbung für dich, indem er seine "eigenen" Kundschaften, Fans oder Mitglieder über dein Buch informiert.

Bleibt zwar unter dem Strich nicht viel übrig, aber das Buch geht unter die Leute und wenns gut ist, was gibt es besseres als die Mundwerbung.


Oder?

Harry

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Das Leben ist wie eine Droge, einmal davon gekostet, kann man kaum mehr die Finger davon lassen....
 
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BeitragVerfasst am: 23.09.2010, 11:05
Bzgl. Verlosungen/ Gewinnspielen habe ich auch - v.a. zielgruppenaffin = Tierportale, -heime, etc. - mit meinen COLUMBO Hundebüchern schon einiges gemacht ...) Leider ist der Einzeleffekt selten zu messen bei einer Vielzahl von Werbemaßnahmen ...
hüpf
Auf jeden Fall sind in meinen Büchern immer hinten Infos zu meinen weiteren "Werken" drin. cool

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BeitragVerfasst am: 23.09.2010, 18:06
skipteuse hat Folgendes geschrieben:
Auf jeden Fall sind in meinen Büchern immer hinten Infos zu meinen weiteren "Werken" drin. cool

Das halte ich für eine sehr gute Idee. Habe ich jetzt mit meinem zweiten Teil des Fantasyromans auch so gemacht. smart
Solche Werbung findet man ja bei jedem "klassischen" Verlag auch - also warum sollte man das bei den eigenen Büchern nicht so machen? thumb up

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