Titel: Windweit der Mensch
Autor: Thomas Christen
Verlag: BoD
ISBN: ISBN 978-3-8391-7560-6
Seiten: 192
Preis: 11.90
Der Autor über das Buch:
...plötzlich biegt die Wahrnehmung ab und schlendert durch eine neue Gegend. Dort, wo Tage und Nächte, unsere Tage und Anderer Nächte, unsere Nächte und Anderer Tage, etwas gebären, das überall anders gleich ist: einen einmalig unspektakulären Schatten und seine unzähligen, bunten Grautöne.
Und irgendwo dort, in dieser neuen Gegend, sitzen sie, auf einer Parkbank, das Verständnis für den Gegensatz, und das Gefühl für den Einklang.
Klappentext:
Thomas Christen gelingen in seinem neuesten Lyrikband immer wieder überraschende, stimmige, manchmal paradoxale, mindestens aber ungewöhnliche Sprachbilder. Veranschaulichungen von Lebenseinsichten, ohne dass Altklugheit aufscheint, oft gewürzt mit Schmerz oder Resignation, aber nie ohne die Grundhaltung der Lebensbejahung.
Man hört viel von dem, was an der Schwelle von Spätromantik zur Moderne im Arsenal lyrischer Tradition eingelagert und von avantgardistischen Formen-Zertrümmerern links liegen gelassen wurde: Heines frechen Witz, die Sprachmelodien Rilkes, die Disparatheiten van Hoddis´. Ist es ein Makel, dass Reime und metrische Formen in einer Opulenz verwendet werden, die man lange vermissen musste?
Wir reden hier nicht von neuem Wein in alten Schläuchen. Thomas Christen nimmt seine Themen aus dem Hier und Heute und gibt ihnen ihre ganz eigene Form. Er gibt auf Fragen Antworten, die man so noch nicht gehört hat.
Es tut gut, dass hier Lyrik, tief in der Tradition wurzelnd, zu neuer Gestalt gewachsen ist. (Volker Hermanns) |
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Christopher Haiden |
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| Anmeldedatum | 30.08.2010 | | Beiträge | 2 | |
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