 | Zwischen Ohnmacht und "Macht" | Verfasst am: 24.10.2011, 15:16 |
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"Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." (Matthäus 18,20). So hat der Christus einst zu den Menschen gesprochen und ließ sie so teilhaben an seiner Geistesmacht. Macht ist so gesehen eine freiwillige Ermächtigung und das Spiegelbild der Ohnmacht. Wir müssen uns nur ins rechte Verhältnis zueinander setzen - und schon haben wir Macht. Wir können das an zahlreichen "Campact"-Aktionen, aber auch an Parlamentspetitionen, wie z.B. derjenigen von Susanne Wiest (Bedingungsloses Grundeinkommen) erkennen.
Politiker fürchten sich bekanntlich vor dererlei Macht, denn es lässt sie selbst ihre vermeintliche Ohnmacht erleben - eben die Spiegelseite der Macht.
Auch die Bewegung "Occupy Wall Street" wird von den Regierenden, die sich von der Macht der Spekulation treiben lassen, wie ein Haufen durcheinanderlaufender Hühner - sehr ernst genommen und gefürchtet.
Ja, das zitierte Christus-Wort kann sehr wohl auch politisch verstanden werden, es kann Ohnmacht zur Macht werden lassen, ohne den Verlust von Verantwortung und Ethik. Politik in diesem Sinne kann aus "Piraten"-Aktionen bestehen, es kann aber auch hinreichen zu bürgerschaftlichen Netzwerken, wie es z.B. die Tauschringe sind. Lasst uns doch unser eigenes Geld schaffen denken immer mehr Menschen und lassen die verlockenden EURO's achtlos liegen.
Gelänge es uns auf diese Weise eine Art christlicher Komplementär-Währung nach dem Vorbild Silvio Gesells, der Templer und den Überlegungen Rudolf Steiners in seinem "Nationalökonomischen Kurs" zu schaffen, so hätten wir tatsächlich den Götzen Mammon ein Stück weit besiegt - auch das ist Macht. (->Lit.: Flensburger Hefte 111).
Beste Grüße
MichaelHA  |
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MichaelHA |
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 | | Verfasst am: 24.10.2011, 15:26 |
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| Ist das Prosa oder P(B)rosamen-Politik? |
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Detlef Schumacher |
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 | | Verfasst am: 24.10.2011, 16:18 |
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| Detlef Schumacher hat Folgendes geschrieben: |
| Ist das Prosa oder P(B)rosamen-Politik? |
Weder das eine noch das andere  |
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_________________ Grüße
Siegfried
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»Wer sich vor dem Ertrinken fürchtet, tut besser, schwimmen zu lernen, als dem Wasser auszuweichen.« (Karl Waggerl) |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 24.10.2011, 19:48 |
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Klaus D. Klimke |
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 | | Verfasst am: 24.10.2011, 19:54 |
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| Ich glaube, hierher gehört "literarische Prosa" und kein Politikum. |
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Detlef Schumacher |
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 | ... | Verfasst am: 24.10.2011, 19:59 |
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MichaelHA |
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 | | Verfasst am: 24.10.2011, 20:07 |
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Klaus D. Klimke |
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 | | Verfasst am: 24.10.2011, 23:57 |
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Auch Prosa
Um von Wheating ein Leben tragen, denn mit und verlieren alle? Wer würde von der Zeit, den Schlaf, nicht der Hase im Pfeffer; für in diesem Unwort schüttelt die Erben in die träumenden Leiden? Es zu tragen, der Hase im Pfeffer, denn zu Traut Mannes des mit so komische Fragen Todes Gesetze Landleben, denn der Traum: ach, so gibt die Auflösung der und durch die von Soment und das ist über Devoutrages Qualen der Erben gegenwärtig angekränkelt in Liebe, die haben keine oder nehmen Peitschen gegen den Farbton der Zeit, oder Adligen, wenn wir geben.
Genau!  |
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Siegfried
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Siegfried |
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 | Re: ... | Verfasst am: 24.10.2011, 23:59 |
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| MichaelHA hat Folgendes geschrieben: |
Schau mal in der Foren-Beschreibung nach, dort findest Du das Wort "Essays" - genau darum handelt es sich hier.
Don't worry - be happy...
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Ein Essay ist (Zitat Wikipedia) eine geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden. (Hervorhebung von mir).
Texte auf Stammtischniveau sollten nicht Essay genannt werden.
Falls jemand damit ein Problem hat, ein Satz aus dem "Essay" ...
Macht ist so gesehen eine freiwillige Ermächtigung und das Spiegelbild der Ohnmacht.
Dieser Satz ist ziemlicher Käse und typisches Stammtischgeschwafel, weil Macht niemals eine Ermächtigung braucht. Macht ist die Fähigkeit des Menschen, ein selbstentworfenes Ziel unter den gegebenen Bedingungen auch gegen Widerstand durchzusetzen. Ein zwingend notwendiges Element der Macht ist also der Widerstand und dessen Überwindung. Ohne Widerstand keine Macht. Wenn alle das wollen, was ich will, habe ich keine Macht über die anderen.
Ohnmacht ist auch nicht der Auslöser für das Spiegelbild der Macht (man achte auf die Satzstellung im Originaltext! Die Macht ist das spiegelbildliche Ergebnis der Ohnmacht ... Unsinn, sage ich), sondern die Abwesenheit der Fähigkeit zur Durchsetzung seiner eigenen Ziele. Ohnmacht ist noch nicht einmal gebrochener Widerstand. Ohnmacht beschreibt die Nichtexistenz des Begriffes Macht.
Gibt es wirklich eine "Ermächtigung zur Macht"? Oder basiert Macht nicht doch letztens auf Verführung und Angst als Mittel zur Durchsetzung? Dort, wo keine Angst herrscht und wo man jeden Verführungsversuch als solchen erkennt, gibt es keine Macht. Für niemanden. Und auch keine Ohnmacht.
Mir ist der Satz im Originaltext für ein Essay einfach zu platt. |
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_________________ Grüße
Siegfried
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Siegfried |
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 | ... | Verfasst am: 25.10.2011, 02:26 |
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MichaelHA |
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 | Re: ... | Verfasst am: 25.10.2011, 07:52 |
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| MichaelHA hat Folgendes geschrieben: |
| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
| Ohnmacht beschreibt die Nichtexistenz des Begriffes Macht. |
Hier hat der angebliche Gralshüter des Autorenpools, Siegfried, mal wieder ziemlichen Käse von sich gegeben. Wie kann eine simple Negation ohne ihr Gegenteil zu verstehen sein?
Beste Grüße
MichaelHA |
Aber er ist doch so stolz auf sich! |
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hassan |
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 | | Verfasst am: 25.10.2011, 08:30 |
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Klaus D. Klimke |
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 | Re: ... | Verfasst am: 25.10.2011, 10:56 |
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| MichaelHA hat Folgendes geschrieben: |
Hier hat der angebliche Gralshüter des Autorenpools, Siegfried, mal wieder ziemlichen Käse von sich gegeben. Wie kann eine simple Negation ohne ihr Gegenteil zu verstehen sein?
Beste Grüße
MichaelHA |
Die Frage ist, ob es sich bei einer Negation um den kontradiktorischen, den komplementären oder den konträren Gegensatz handelt. Das müsste zunächst mal geklärt werden.
Deine Aussage, die "Ohnmacht" sei das Original und die "Macht" sei das Spiegelbild der Ohnmacht, also eine seitenverkehrte Abbildung des Originals, halte ich für falsch, weil nicht sauber durchdacht. Genau dies aber ist die Essenz eines Essays.
| Klaus D. Klimke hat Folgendes geschrieben: |
Bei aller Genialität
erschreckend nun
das Mittelmaß
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Absicht war nicht das Maß, sondern nur die Sache an sich, für sich und an und für sich. Nach deiner Aussage enthält der Begriff "Prosa" keinen wertenden Maßstab, sondern nur eine Formalie. Wenn dies gilt, dann ist auch mein Text Prosa. Quod erat demonstrandum.  |
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_________________ Grüße
Siegfried
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Siegfried |
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 | ... | Verfasst am: 25.10.2011, 11:25 |
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| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
| Absicht war nicht das Maß, sondern nur die Sache an sich, für sich und an und für sich. Nach deiner Aussage enthält der Begriff "Prosa" keinen wertenden Maßstab, sondern nur eine Formalie. Wenn dies gilt, dann ist auch mein Text Prosa. Quod erat demonstrandum. |
Was soll am Dadaismus beweiskräftig sein?
| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
Die Frage ist, ob es sich bei einer Negation um den kontradiktorischen, den komplementären oder den konträren Gegensatz handelt. Das müsste zunächst mal geklärt werden.
Deine Aussage, die "Ohnmacht" sei das Original und die "Macht" sei das Spiegelbild der Ohnmacht, also eine seitenverkehrte Abbildung des Originals, halte ich für falsch, weil nicht sauber durchdacht. Genau dies aber ist die Essenz eines Essays. |
Natürlich ist Macht das Original und Ohnmacht der konträre Gegensatz.
Ich habe auch nichts anderes behauptet.
Aber:
Das ist Siegfried, wie er leibt und lebt: hochnäsig, besserwisserisch und arrogant.
Seine vielen Intimfehden genügen ihm wohl noch nicht, er scheint sich nach weiteren Reibungsflächen zu sehnen...
Beste Grüße
MichaelHA  |
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MichaelHA |
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 | | Verfasst am: 25.10.2011, 11:32 |
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Michael,
was ist denn in dich gefahren? Mit sachlichen Beiträgen kommst du hier und im wirklichen Leben weiter als mit persönlichen Angriffen.
Haifischfrau |
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