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Platz 1

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Basel I, II, III - Kapital – Kreditrisiko/Kreditvergabe
Duthel, Heinz
Paperback
416 Seiten
ISBN 978-3-7322-9060-4
€ 34,50
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Basel I, II, III - Kapital – Kreditrisiko/Kreditvergabe

Durch die aktuell gültige Eigenkapitalvereinbarung wird die Kreditvergabepraxis der Banken limitiert. Das maximale Volumen der Ausleihungen wird dabei mit dem verfügbaren Eigenkapital verknüpft.
Grob gesehen wird das Eigenkapital einer Bank in zwei Klassen unterteilt:
1. Aktienkapital und einbehaltene Gewinne bzw. Gewinnrücklagen
2. Zusätzliche interne und externe Ressourcen der Bank (Ergänzungskapital; Langfristige Verbindlichkeiten, best. Rückstellungen)

Die Regelungen sehen vor, dass Banken im Verhältnis zu ihren risikogewichteten Aktiva mindestens 8 % Eigenkapital halten müssen. Die Aktiva werden dabei je nach Risikogehalt unterschiedlich gemessen, außerdem muss das Eigenkapital mindestens zur Hälfte aus Kapital der Klasse 1 bestehen. Die Forderungen werden in vier Risikogewichte eingeteilt, abhängig von der Schuldnerkategorie.
Risikogewicht in % 0 20 50 100
Schuldnerkategorie OECD Länder, cash OECD Bank, öffentliche Einrichtung ungesicherte (Wohnbau)Hypotheken alle anderen Forderungen Unternehmen und Privatkunden
Die erforderliche Eigenkapitalunterlegung berechnet sich demzufolge:
Erforderliche Eigenkapitalunterlegung = Forderungssumme x Risikogewicht x 8 %
Eine wichtige Änderung fand 1996 statt, als die Eigenkapitalvereinbarung um das Marktrisiko ergänzt wurde. Berücksichtigt werden Zinsänderungen- und Aktienkursrisiko im Handelsbuch; Fremdwährungs- und Rohstoffrisiko im Gesamten Institut. Es wurden zwei Methoden zur Bemessung des Marktrisikos definiert, eine Standardmethode sowie ein auf internen, stochastischen Modellen beruhender Ansatz.

Kritik
An Basel I wird kritisiert, dass Methoden zur Minderung des Risikos nicht berücksichtigt werden und die Differenzierung des Kreditrisikos nur unzureichend erfolgt. Diese Kritik führte zur Neuaufnahme der Verhandlungen 1999, und zur neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung Basel II.

Heinz Duthel

Heinz Duthel, Master in Philosophy. From 1992 till 2000 in Thailand, Laos, Vietnam and the Philippines. Author of over 300 published books

ratingstrategie.de (Hrsg.)

ratingstrategie.de Rating Agentur ist die Pluralform von Aktivum und bedeutet Guthaben oder positiver Saldo. Der Begriff wird von dem lateinischen Wort agere (= handeln, tätig sein) abgeleitet und bezeichnet die Aktivseite der Bilanz. Diese zeigt die Verwendung der Finanziellen Mittel bzw. den Besitz des Wirtschaftssubjektes und bildet im Gegensatz zu Passiva die linke Seite der Bilanz. Sie ist in § 266 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB) legal definiert. Das Unternehmen entwickelt für Banken und andere Finanzdienstleister objektive, leistungsfähige Frühwarnsysteme zur Bonitätsbeurteilung von Firmen- und Privatkunden.


Wie wird die Dienstleistung von uns vergütet?
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Was bedeutet Rating?

Rating ist ein Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung

Zukünftig werden von den Banken aber auch von Sparkassen und Volksbanken sehr viel strengere Maßstäbe an die Kreditvergabe angelegt. Natürlich hat sich ein Banker auch bisher schon eine fundierte Meinung über die Bonität seiner einzelnen Geschäftskunden gebildet. Heute wird neben positiven finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen der Bankkunden vor allem eine deutlich verbesserte Transparenz in allen geschäftspolitischen und wirtschaftlichen Fragen erwartet.

Der Ausschuss der Bankenaufsicht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich schlägt im so genannten Basel-II-Akkord vor, die notwendige Eigenkapitalquote der Banken davon abhängig zu mache

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