Jeder zweite Buchhändler führt Self-Publishing-Titel

Jeder zweite Buchhändler führt Self-Publishing-Titel

Der stationäre Buchhandel zeigt sich zunehmend offen für Self-Publishing. Welche Genres besonders beliebt sind und worauf Buchhändler bei ihrer Titelauswahl Wert legen, verraten die Ergebnisse der Buchhandelsumfrage von BoD und Indie Publishing.

Zentrale Voraussetzungen für mehr Präsenz in Buchhandlungen sind aus Sicht der Buchhändler ein professionell erstelltes Buch und die Anbindung der Titel über das Barsortiment. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter knapp 330 Buchhändlern von der Self-Publishing-Plattform BoD in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin Indie Publishing.

Hohes Potenzial für das eigene Sortiment sehen 56 Prozent der befragten Buchhändler bei Self-Publishing-Titeln mit einem regionalen Bezug. Hier ergeben sich dann auch häufig Möglichkeiten der Zusammenarbeit. So veranstalteten 28 Prozent der Umfrageteilnehmer Lesungen mit Self-Publishing-Autoren. 8 Prozent planen dies noch zu tun.

Die beliebtesten Genres

Bei erfolgreichen Self-Publishing-Genres wie Fantasy (21 Prozent), Krimi/Thriller (21 Prozent), Ratgeber/Erfahrungsberichte (20 Prozent) und Liebesromanen (19 Prozent) zeigen sich die Befragten noch zurückhaltend bei der Einschätzung des Potenzials.

Insgesamt führen aber bereits 49 Prozent der teilnehmenden Buchhändler Self-Publishing-Titel in ihrem Sortiment. 12 Prozent haben früher schon einmal selbstverlegte Bücher präsentiert.

Regelmäßige Lesernachfrage

Immer mehr Leser fragen gezielt nach Self-Publishing-Titeln in Buchhandlungen. So berichtet jeder vierte Buchhändler, dass sich Kunden ein- oder mehrmals pro Woche nach selbstverlegten Büchern erkundigen. Nur bei 3 Prozent gab es bisher noch keine Anfrage nach Self-Publishing-Titeln.

reduziert_BoD_Infografik Self-Publishinung und der Buchhandel
Buchhandelsumfrage_Grafik 4

Bestellbereitschaft der Buchhändler

Die große Mehrheit von 98 Prozent der befragten Buchhändler bestellen auf Kundenwunsch Self-Publishing-Titel. Entscheidende Voraussetzung ist für 53 Prozent die Verfügbarkeit über das Barsortiment. Nur 23 Prozent beziehen die Titel, wenn diese nur über das Verzeichnis lieferbarer Bücher gelistet sind. 22 Prozent würden sogar direkt beim Autor bestellen.

Das A&O: Gestalterische & inhaltliche Qualität der Bücher

Für mehr Präsenz von Self-Publishing-Titeln im stationären Buchhandel sehen Buchhändler neben der Barsortimentsanbindung und den Buchhandelskonditionen Verbesserungspotenzial bei der gestalterischen (77 Prozent) und inhaltlichen (72 Prozent) Qualität der Bücher.


GUT ZU WISSEN!

BoD-Titel sind an das Barsortiment angeschlossen und über die Großhändler Libri, Umbreit, KNV sowie das Schweizer Buchzentrum nicht nur für die Buchhändler bestellbar, sondern auch remissionsfähig. Zudem profitieren Buchhändler bei Bestellung von BoD-Titeln von attraktiven Buchhandelsrabatten.

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  1. Heiko Mallau am 18.10.2016, 11:27 :

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich finde die Art, wie sie sich um Ihre Kunden bemühen, einfach vorbildlich. Ich denke, das musste mal gesagt werden.

    Info: Ich werde in Kürze einen kleinen Satireband bei Ihnen herausgeben.

    Mit freundlichem Gruß

    Heiko Mallau

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