Lesung in der Hamburger Meile

Lesung in der Hamburger Meile

Zwei Tage lang drehte sich in der Hamburger Meile alles ums Vorlesen. In Kooperation mit dem Einkaufszentrum veranstaltete BoD Lesungen mit Autoren aus Hamburg und Umgebung. Andrea Bielefeldt war eine davon.

Wie es dazu kam …

Würde ich meine Taschenbücher nicht bei BoD drucken und vertreiben lassen, dann hätte ich von dem Event sicherlich nichts mitbekommen. Doch wie es eben so sein soll – oder wie meine Protagonistin Cat in Nilamrut immer sagt: Es gibt keine Zufälle – erhielt ich einige Wochen vorher eine Mail von BoD. Sie suchten noch Autoren für diese Lesung. Oh – wie aufregend, dachte ich und war sofort Feuer und Flamme. Da Hamburg bei mir fast um die Ecke liegt, spielte ich mit dem Gedanken, an der Lesung teilzunehmen. Nach einem regen Mailwechsel, in dem mir alle Fragen zügig beantwortet wurden, war ich hochmotiviert: Ich sagte zu.

Die Ruhe vor dem Sturm?

Von „Die Leute werden mich ausbuhen und mit Tomaten bewerfen“ über „Sie werden sich gelangweilt wegdrehen“ bis „Sie werden mir die Bücher aus den Händen reißen“ hatte ich so allerlei Befürchtungen.

Die wichtigste Frage war – was sollte ich lesen? Es sollte ja spannend sein, und witzig und dazu noch neugierig machen auf mehr. Und vor allem – es durfte nicht zu lang sein. Nur gute 10 Minuten reine Lesezeit waren pro Autor eingeplant. Aufgeregt, den Kopf voller Bilder und mit klopfendem Herzen fand ich die halbe Nacht keinen Schlaf. Aber sowas gehört eben dazu.

Lesung in der Hamburger Meile
Lesung Hamburger Meile

In der Hamburger Meile angekommen

Auf einem recht großen Podest befand sich ein Tisch mit einem Mikrofon, an dem der Autor Platz nehmen konnte, um aus seinem Werk zu lesen. Eine Wand mit dem Banner von BoD und dem Slogan zur Veranstaltung „Das sind keine Autoren – das sind Texthelden“  versehen, grenzte die Bühne vom Eingangsbereich der dahinterliegenden Geschäfte ab, was dem ganzen einen schönen Rahmen gab. Vor der Bühne waren einige Reihen Stühle aufgebaut, so dass bequem 40 bis 50 Leute Platz gefunden hätten. Der Empfang durch Daniela Engelking und Thorsten Simon war sehr freundlich. Daniela kannte ich bereits von der Frankfurter Buchmesse 2014 und mit Thorsten hatte ich auch schon per Mail geschrieben. So waren wir uns nicht fremd und die Atmosphäre sehr locker.

15:00 Uhr – der große Moment

Thorsten moderierte meine Lesestunde an und gab dann an Daniela ab, die mir durch Fragen zu meinem Roman „Remember Winterzauber“ die Einleitung einfach machte. Trotz der Aufregung schaffte ich es, die 10 Minuten souverän zu lesen und durfte mich danach noch einigen Fragen zu mir als Autor und meinen Büchern stellen.

Mein Fazit

Auch, wenn die Meile nicht so gut besucht war, wie gedacht, hat es mir unwahrscheinlich viel Spaß gemacht. Danke an BoD, dass sie mir diesen Tag ermöglicht haben.

 

Text: Andrea Bielfeldt

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