Schreibblockade Adé – mit 5 Motivationstipps

Schreibblockade Adé – mit 5 Motivationstipps

Das Schreiben eines Buches ist ein langwieriger Prozess, bei dem so mancher Autor zwischendurch auf Hürden stößt. Die folgenden fünf Tipps helfen, Schreibblockaden spielend zu überwinden.

Allgemein, Self-Publishing, Tipps | Sandra Schulze

Vermutlich kommt es Ihnen bekannt vor: Als Sie angefangen haben, Ihr Manuskript zu verfassen, waren Sie so voller Tatendrang. Jetzt haben Sie es sich vor Ihrem Computer mit einer Tasse Kaffee bequem gemacht, um an Ihrem Buch weiterzuschreiben. Doch jetzt starren Sie auf den fast leeren Bildschirm und kommen mit dem Schreiben nicht so recht in Gange. Einen Handlungsstrang haben Sie vielleicht im Sinn, doch sie kriegen ihn partout nicht in Worte gefasst. Je länger Sie nun sitzen und um Worte ringen, desto schlimmer wird es. Sie beginnen, an sich selbst zu zweifeln…

Aber damit ist jetzt Schluss! Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, Ihrer Schreibblockade schnell „Lebewohl“ sagen zu können.

5 Motivationstipps für Ihren Schreiberfolg

1) Schrauben Sie Ihre Ansprüche herunter

Der erste Entwurf Ihres Manuskripts muss nicht gleich perfekt sein. Es geht vor allem darum, Ideen zu sammeln und diese schnell festzuhalten, bevor sie Ihnen wieder entwischen. Ständiges Löschen und Korrigieren kann Ihren Schreibfluss massiv stören. Also tippen Sie drauf los. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen einfällt und achten Sie dabei nicht zu penibel auf mögliche Fehler oder Ungereimtheiten. Verständlich, dass Sie den Anspruch haben, ein möglichst fehlerfreies Ergebnis abzuliefern. Aber der Feinschliff kommt später!

2) Schreiben Sie zweigleisig

Ein Buch muss nicht von vorne nach hinten durchgeschrieben werden. Das heißt, Sie müssen nicht unbedingt einen Textabschnitt komplett abgeschlossen haben, um mit einem anderen Kapitel anfangen zu können.

Wenn es mit einem Ihrer Kapitel gerade nicht so klappt, wie Sie es sich wünschen, dann schreiben Sie doch einfach an anderer Stelle weiter. Gehen Sie Ihre Recherchen und Planungen noch einmal durch und prüfen Sie, ob Ihnen nicht vielleicht etwas zu anderen Punkten einfällt. Sie werden sehen, die Abwechslung bringt neuen Schwung in Ihren Schreibprozess.

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3) Wechseln Sie den Ort, an dem Sie schreiben

Wenn Ihnen der Blick aus dem Fenster nicht mehr genügt und die Decke auf den Kopf zu fallen droht, dann packen Sie Ihren Laptop ein und gehen Sie woanders hin. Ein Tapetenwechsel kann wahre Wunder bewirken.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem naheliegenden Park, einer Bibliothek oder einem netten Café. Fahren Sie einfach mal an den See, gehen Sie in den Wald oder setzten Sie sich auf eine Wiese – zumindest so lange der Akku Ihres Laptops mitmacht. Suchen Sie Orte auf, die Ihnen neue Inspiration bieten und genug Ruhe lassen, um weiter an Ihrem Buch zu schreiben.

4) Legen Sie eine Pause ein

Bekanntermaßen arbeitet das Gehirn am effektivsten, wenn Sie ihm hin und wieder ein Päuschen gönnen. Gehen Sie zwischendurch raus, um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Laufen Sie einmal um den Block oder treffen Sie sich mit Freunden. Sprechen Sie mit ihnen über Ihre Schreibblockade oder noch besser, über etwas völlig anderes. Bauen Sie so Frust ab und kommen Sie auf andere Gedanken. Auch ein wenig Bewegung fördert Ihre Leistungsfähigkeit, damit Sie mit neuer Energie an den Schreibtisch zurückkehren.

5) Über den eigenen Tellerrand schauen

Wenn es mal an Formulierungen hakt, dann hilft es Ihnen vielleicht, andere Texte oder Bücher zu lesen. Nicht um diese zu kopieren oder Ideen zu klauen, sondern um ein wenig Inspiration zu erhalten, wie andere ihre Satzanfänge und Formulierungen wählen. Vielleicht hilft es Ihnen auch, einen Film zu schauen, der zu Ihrem Genre passt, um in die „richtige Stimmung“ zu kommen.

  1. Bettina Kupetz am 25.09.2015, 19:36 :

    Ideen zum Schreiben kommen immer und überall, besonders draußen in der Natur, beim Einkauf in der Stadt, mit Freunden etc. Also ist die Aufnahmetaste beim Handy eine wichtige Funktion :-) ersetzt oft Blatt und Stift. Aber diese beiden uralten Requisiten sind nicht wegzudenken.

    • Christiane Schönfeld am 22.01.2016, 23:48 :

      Grüß dich Bettina, eigene Erfahrung erlebte ich 2014 auf einer großen Autotour: Abends im McDonald – alle Geräte laden – schrieb ich die Tages Erlebnisse im Laptop aktuell nieder. All die Hektik um mich rum inspirierte zu schreiben. Manch gute Idee entstand. Daheim holte ich dies nach, indem ich auf dem Balkon sitze und die Welt weiterhin an Geräuschen, Gerüchen und gute wie auch böse Worte von Mensch zu Mensch mitbekomme. Im Winter, jetzt, fahre ich bei Schreibblockaden in Bäckerei-Cafes oder Einkaufszentren ihren Bistros. So hebel ich das Problem aus. Wenn ich will, höre ich was um mich rum läuft. Will ich nur schreiben, kann ich das ausschalten. Bei mir funktioniert es. Tschau

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