Tipps für ein erfolgreiches E-Book-Coverdesign

Tipps für ein erfolgreiches E-Book-Coverdesign

Neben dem Inhalt eines E-Books zählt für starke Verkaufszahlen vor allem das Coverdesign. Design-Expertin Vanessa Baier erläutert alle wichtigen Punkte mit Hilfe einer übersichtlichen Infografik.

Gastbeitrag: Vanessa Baier

Sie haben Ihr Buch fertig geschrieben und möchten nun mit dem Verkauf starten? Haben Sie schon an das Coverdesign gedacht? Das Cover ist das Erste, was ein potenzieller Käufer sieht, es muss also überzeugen und das in sehr kurzer Zeit. Oft werden die Suchergebnislisten der E-Book-Shops nämlich nur kurz überflogen. Ihr Cover muss sich also von denen der Konkurrenz abheben. Der Suchende muss gleich erkennen können, worum es in Ihrem Buch geht. Natürlich muss dann auch der Inhalt überzeugen. Doch erst einmal muss Ihr E-Book gekauft werden.

Worauf Sie bei Ihrem E-Book Coverdesign unbedingt achten sollten, zeigt die folgende Infografik.

DIE 5 ELEMENTE EINES E-BOOK COVERDESIGNS

 

Der Titel
Der Titel beschreibt kurz und knapp, worum es im Buch geht. Er muss sehr gut lesbar sein, auch bei einer verkleinerten Abbildung. Wählen Sie also einen großen Schriftgrad und verwenden Sie nur gut lesbare Schriftarten.

Der Untertitel
Der Untertitel gibt etwas mehr Infos zum Buchinhalt preis und dient als Zusatz. Der Schriftgrad kann daher ruhig kleiner gewählt werden. Sie können eine andere Schriftart verwenden als für den Titel, aber auch hier sollten Sie auf gute Lesbarkeit achten.

Der Name des Autors
Der Name des Autors darf natürlich nicht fehlen, egal ob bei einer Printausgabe oder einem E-Book. Für die Platzierung haben Sie viele Möglichkeiten, es muss eben zum Gesamtbild passen. Wählen Sie eine der bereits verwendeten Schriftarten. Eine weitere Schriftart würde zu unruhig wirken.

Das Bild
Nehmen Sie sich für die Bildauswahl viel Zeit. Lassen Sie das Bild auf sich wirken, schlafen Sie auch einige Nächte darüber. Finden Sie es noch immer passend? Perfekt, denn das Bild muss den Titel unterstützen. Das Bild muss auch bei einer verkleinerten Darstellung noch gut zu erkennen sein. Nicht zwangsläufig muss die Abbildung das gesamte Cover bedecken, weißer Hintergrund sollte jedoch vermieden werden. Der Grund dafür ist einfach. Die meisten Shops verwenden einen weißen Hintergrund, davon muss sich das Cover gut abheben.

Verlag/Herausgeber
Das letzte Element ist kein Muss, soll aber der Vollständigkeit halber dennoch erwähnt werden. Wenn der Weg zur Veröffentlichung über einen Verlag bzw. Herausgeber erfolgt muss dieser auf dem Titel angegeben werden. Oftmals gibt es für das Logo eine vorgegebene Stelle, die am besten von Anfang an berücksichtigt wird, damit später nichts verdeckt wird.

Tipps zur Gestaltung

Überlegen Sie zu Beginn, welches Format sich am besten eignet. Beachten Sie dabei von Anfang an die Vorgaben der Shops, so ist man vor bösen Überraschungen einer verzerrten oder fehlerhaften Abbildung bewahrt.
Gehen Sie mit den Farben sparsam um und verwenden Sie nur zwei bis drei unterschiedliche Töne. Die Farben sollten für eine gute Erkennbarkeit einen starken Kontrast zueinander bilden. Dies ist besonders für die schwarz-weiße Variante wichtig. Viele E-Book-Reader können nur schwarz-weiß darstellen, das muss unbedingt berücksichtigt werden. Also immer testen, ob auch in schwarz-weiß alles gut lesbar und zu erkennen ist.

Infografik_Cover-Design_E-Book

Enorm wichtig ist die verkleinerte Darstellung im „Briefmarkenformat“. Auf diese Darstellung trifft ein Interessent eines E-Books immer zuerst. Hier müssen Titel und Bild gut lesbar bzw. erkennbar sein. Kann das E-Book Cover hier nicht überzeugen wird vermutlich nicht geklickt und somit auch nicht gekauft.

Welche häufigen Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten

Wählen Sie den Schriftgrad des Titels auf keinen Fall zu klein. Machen Sie den Test! Verkleinern Sie das Cover auf eine Breite von ca. 100 Pixel. Wenn der Titel noch immer lesbar ist, ist die Schriftgröße ausreichend. Verwenden Sie nicht zu viele Schriftarten, vor allem keine verschnörkelten. Das schadet der Lesbarkeit und wirkt unruhig. Die Grenze  von zwei unterschiedlichen Schriftarten sollte nicht überschritten werden.
Verwenden Sie für das Titelbild nicht viele kleine, unpassende oder nichtssagende Bilder. Beschränken Sie sich auf eines, das den Titel optimal unterstützt und neugierig macht.
Seien Sie bei der Farbgebung sparsam und verwenden Sie nicht zu viele Farben. Mehr als drei sollten es nicht sein. Die gewählten Farben müssen starke Kontraste haben, da das Cover auch in schwarz-weiß gut zu erkennen sein muss.

Pierre Kurby

Vanessa Baier

Vanessa Baier hat Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing studiert und ist seit 2013 bei designenlassen.de im Bereich Online-Marketing tätig. Dort schreibt sie unter anderem für den firmeneigenen Blog.

Fazit

Wenn Sie mit Ihrem E-Book Geld verdienen möchten, lohnt vor dem Verkaufsstart die Investition in ein professionelles E-Book Coverdesign. Falls Sie selbst nicht mit den nötigen Grafikprogrammen umgehen können und auch im Freundes- und Bekanntenkreis kein Grafikdesigner zu finden ist, lohnt es sich, Unterstützung von Experten in Anspruch zu nehmen. Ob über BoD im Rahmen der Autorenservices oder Online-Anbieter wie designenlassen.de – Ihr E-Book-Cover können Sie bereits für kleines Geld professionell designen lassen.

  1. Daniel am 29.05.2017, 14:01 :

    Sehr gutes Fazit! Bin absolut der selben Meinung das man diese Arbeit delegieren sollte und einem Profi überlassen die Qualität die dieser Profi liefert bekommt man nicht selbst hin.

Daniel antworten Antwort abbrechen

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