Das Schreibgerät im Retro-Look

Wie soll man denn die Muße eines brillanten Schriftstellers bekommen, wenn man ständig durch aufploppende E-Mails, Facebook und Twitter sowie sonstige verlockende Ablenkungen durch das Internet gestört wird?

Kuriositäten, Wissen | Carina Leberle

Klar wird heutzutage am Computer geschrieben, was schneller, praktischer, digitalisierter usw. ist. Trotzdem wünschen sich viele Schriftsteller das Schreiben ohne jeglichen Schnickschnack zurück.

Diesem puristischen Bedürfnis wollen die Erfinder von Hemingwrite Abhilfe schaffen, in dem sie eine Schreibmaschine kreeirten – „the Kindle of writing composition“. Diese Apparatur, die komplette Ablenkungsfreiheit aus dem Netz garantiert, ist lediglich mit einem kleinen, monochromen E-Ink Display ausgestattet und verhilft dank dem Design einer herkömmlichen Schreibmaschine zu einem wohl einzigartigen, nostalgischen Schreib-Erlebnis. Egal ob auf dem Segelboot, in der einsamen Waldhütte oder auf dem heimischen Balkon – Hemingwrite verspricht durch eine lange Akkulaufzeit problemloses Schreiben von Überall, ohne jegliche “Prokrastination”.

http://hemingwrite.com/

Hemingwrite BoD Kuriositäten

Alternative Lösung: Kurzerhand und schmerzlos das Internet für einige Zeit abschalten oder einfach: Die Anti-Social-App! Diese sperrt einschlägige soziale Netzwerke für einen angegebenen Zeitraum. Somit lässt sich der Computer weiterhin als Arbeitsgerät nutzen, ohne dass man der Versuchung nachgeben kann, ihn für Ablenkung zu missbrauchen.

Oder besser getreu dem Motto unseres Bundestrainers: Höchste Disziplin!

 

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