Gabrielle Rütschi


 
 
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Vielleicht - Die unverbindliche Verbindlichkeit

Klappentext des Buches

Wir erleben sie tagtäglich, die Unverbindlichkeit: Einladungen werden dankbar angenommen, aber niemand lässt sich blicken. Berufsverhältnisse werden abrupt beendet, ohne dass auch nur ein Wort des Bedauerns fällt. Beziehungen sind nur so lange attraktiv, wie sie den eigenen Vorstellungen entsprechen. Gleichzeitig gelten Vertrauen und Verlässlichkeit als unverzichtbare Werte. Allerdings setzt jeder seine eigenen Massstäbe.

Gabrielle Rütschi, Psychologin und Initiantin des Rencontre Culturelle, einem Denk- und Debattierlabor in Zürich, hat diese "Verbindlichkeit" einer näheren Betrachtung unterzogen. Ausgehend von konkreten Fällen aus ihrer Tätigkeit als Psychologin und Coach von Unternehmen lotet sie den Begriff in seinen aktuellen wie historischen Dimensionen aus. Denn Verbindlichkeit hat viele Gesichter; sei sie beruflich oder privat, in der Familie oder zwischen Freunden. Zwischen einer unbedingten, teilweise lähmenden Verbindlichkeit, und der beliebigen Unverbindlichkeit steht eine Fülle von Möglichkeiten. Das Buch plädiert dafür, nicht falschen Freiheiten aufzusitzen, sondern Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitgestaltung unseres Lebens zu ergreifen.

Im letzten Teil des Buches beleuchten Essays von Markus Huppenbauer, Ludwig Hasler, Christian Schüle, Philipp Tingler und Ariadne von Schirach das Thema aus philosophischer und literarischer Sicht.

Books on Demand
ISBN 978-3-8334-8652-4, Hardcover, 172 Seiten
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Pressestimmen zum Buch

Das Prinzip "Schaun mer mal"
Sich Hintertürchen offenhalten - das wollen viele, die nach der Devise "Vielleicht" leben. Feste Verabredungen meiden sie, stattdessen flüchten sie in ein vages "Mal sehen", andere beenden gar eine Beziehung per SMS. Verbindlichkeit scheint eine Seltenheit geworden zu sein. Ist diese Tugend in der Mitte zwischen Flatterhaftigkeit und Fixiertheit vom Aussterben bedroht?
Gabriele Rütschi hat den Eindruck, dass die Bereitschaft, Kontakt herzustellen und aufrechtzuerhalten, kleiner geworden ist.
PSYCHOLOGIE HEUTE, August 2009

Lesetipps
Anhand von Fällen aus ihrer Praxis geht die Psychologin Gabrielle Rütschi der Frage nach, was wir unter "Verbindlichkeit" verstehen, und zeigt, wie sich dieser Begriff im Lauf der Zeit verändert hat. Ergänzt wird das Sachbuch mit philosophischen und literarischen Essays.
SPRECH STUNDE, Juni 2009

Generation Unverbindlichkeit
"Die Technologien der virtuellen Welt machen es uns leicht, unverbindlich zu sein", sagt die Psychotherapeutin und Psychologin Gabrielle Rütschi aus Zürich. In ihrem Buch (...) untersucht sie, woher die um sich greifende Unzuverlässigkeit kommt.
HEILBRONNER STIMME, HOLSTEINISCHER COURIR; SÜDKURIER, März 2009

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