Internationale Ergebnisse der BoD-Self-Publishing-Studie liegen vor

Jeder dritte Self-Publisher in Europa veröffentlicht mit professionellem Interesse

20.01.2015

Self-Publisher in Europa veröffentlichen verstärkt mit einem unternehmerischen Interesse: Für jeden dritten Autor ist das Schreiben bereits eine Hauptbeschäftigung und Einkommensquelle – 2013 waren es nur 12,5 Prozent. Dies ist ein Ergebnis der internationalen „BoD-Self-Publishing-Studie 2014“. Mit über 2.700 Teilnehmern aus sieben Ländern ist die Studie die umfassendste Erhebung zum Thema Self-Publishing in Europa.

Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage nach der Professionalisierung und den Marketingaktivitäten der Self-Publishing-Autoren. Dabei zeigte sich, dass nicht nur der unternehmerische Anspruch der Self-Publisher, sondern auch das zeitliche und finanzielle Engagement für die Bucherstellung und -vermarktung beträchtlich gestiegen sind.

Self-Publisher im internationalen Vergleich

Gaben 2013 insgesamt nur 6,8 Prozent der Befragten an, fünf Stunden und mehr in der Woche auf Marketingaktivitäten für das eigene Buch zu verwenden, bringen heute schon 19 Prozent der schwedischen Self-Publisher diese Zeit auf. Selbst bei finnischen Autoren, die im europäischen Vergleich mit 5,1 Prozent mit Abstand am wenigsten Zeit in die Buchvermarktung investieren, gibt es ein deutliches Plus (1,7 Prozent im Jahr 2013). In Frankreich sind es hingegen 18 Prozent. Mit 64,7 Prozent bezeichneten hier auch besonders viele Autoren das Schreiben als eine Hauptbeschäftigung – im deutschsprachigen Raum waren es nur 34,9 Prozent.

Weiterhin nutzt europaweit durchschnittlich jeder dritte Selbstverleger die Unterstützung von Dienstleistern, um sein Buch professionell zu erstellen und zu gestalten. In Dänemark ist es mit 52,3 Prozent sogar mehr als jeder zweite Autor. Knapp jeder zehnte europäische Self-Publisher investiert hierfür bereits mehr als 1.000 Euro pro Titel.

Die Bereitschaft, bei der Buchvermarktung auf die Hilfe von Dritten zurückzugreifen, fällt hingegen noch hinter der Zusammenarbeit mit Dienstleistern bei der Bucherstellung zurück. Eine Ausnahme bildet die Gruppe der schwedischen Selbstverleger, deren Mitglieder mit 49,4 Prozent auch bereits bei der Realisierung der eigenen Buchprojekte vermehrt auf externe Unterstützung setzen. So arbeiten 27,6 Prozent von ihnen bei der Vermarktung mit Dritten zusammen, um den Verkaufserfolg ihrer Bücher zu steigern – im deutschsprachigen Raum sind bisher nur 16,2 Prozent. In Zukunft planen mit 85,4 Prozent vor allem dänische Self-Publisher eine stärkere Zusammenarbeit mit Dienstleistern bei der Bucherstellung und -vermarktung, bei den deutschsprachigen Autoren sind es 64,9 Prozent.

Self-Publishing wandelt sich in Europa

„Self-Publishing ist europaweit im Wandel. Die Motivation der Autoren, Bücher im Selbstverlag zu veröffentlichen, erfolgt nicht mehr nur aus einem leidenschaftlichen Hobby heraus, sondern ist zunehmend von einem professionellen Interesse geprägt“, erklärt Dr. Florian Geuppert, Geschäftsführer von BoD. „Einhergehend mit dieser Entwicklung steigt der Bedarf der Self-Publisher nach Serviceangeboten für die professionelle Erstellung und Vermarktung ihrer Bücher. Als führender Self-Publishing-Dienstleister werden wir in diesem Bereich unser Angebot künftig noch stärker ausbauen, um Autoren maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können.“

Studienergebnisse stehen als Download zur Verfügung

Die „BoD-Self-Publishing-Studie 2014. Entwicklung und Professionalisierung. Self-Publishing im internationalen Vergleich.“ ist die umfassendste Erhebung zum Thema Self-Publishing in Europa. Insgesamt nahmen 2.741 Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Dänemark, Schweden und Finnland an der Befragung vom 11. August bis 7. September 2014 teil. Die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung erfolgte durch Prof. Dr. Joerg Pfuhl und Prof. Dr. Vanessa Haselhoff von der Hochschule für angewandtes Management in Erding.

Bereits 2013 führte BoD die erste internationale Self-Publishing-Studie mit dem Schwerpunkt Motive, Motivation und Perspektiven von Self-Publishern durch. Ziel der Studien ist es, für mehr Transparenz in diesem noch jungen, wachstumsstarken Segment der Verlagsbranche zu sorgen. Die Studienergebnisse stehen unter www.bod.de/studien zum Download zur Verfügung.

Über BoD:
BoD – Books on Demand ist europäischer Markt- und Technologieführer im Bereich der digitalen Buchpublikation und das Original im Self-Publishing. Seit 1997 ist BoD die Anlaufstelle für das Publizieren von E-Books und Büchern ab einem Exemplar und der erfahrene Partner für über 27.000 Autoren und mehr als 1.700 Verlage. BoD bietet seinen Kunden die professionelle Komplettlösung für Produktion und Vertrieb von Büchern und E-Books – in bester Qualität und zu 100 Prozent „Made in Germany“. Kunden profitieren dabei vom weltweit größten Vertriebsnetz, das alle Onlinekanäle und den stationären Buchhandel umfasst. Dabei behalten sie die maximale Freiheit bei der Gestaltung von Inhalt, Layout, Form und Preis. Nach persönlichem Bedarf gibt BoD professionelle Hilfestellung und Beratung. BoD-Kunden treten einfach und schnell in die professionelle Autorenwelt ein und veröffentlichen ihr Buch risikolos und verlagsunabhängig. Weitere Infos unter www.bod.de.

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