Absagen nach einer Woche

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El Creeco
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Re:

von El Creeco (16.01.2008, 05:02)
Hallo Judith,

Kopf hoch. :? Ich finde Deine Geschichten echt schön. thumbbup .
Diese Art der Absagen kenne ich. Habe bisher allerdings nur ein Buch an alle Verlage geschickt. Wenn ich nämlich zusammenrechne, was jedes meiner Werke einzuschicken kosten würde (das ganze Rückporto ... :P ), dann kann ich es ebenso gut über BoD veröffentlichen und habe noch die Pakete Novitäten Spezial und die Leseprobe inclusive im Preis. Und es geht auch so, wenn der Text gut geschrieben ist und die Initiative des Autors da ist. Und das ist ja der Fall. Auf alle Fälle weiterhin viel Glück!!!!
Alles Liebe
El Creeco book:
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skipteuse
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Re:

von skipteuse (16.01.2008, 09:51)
Ich teile die Verunsicherung, wie man ein Manuskript bewerben sollte. Von allen Seiten andere Tipps, schließlich ist ja auch jeder Verlag individuell. ich versuch es auf jeden Fall relativ kurz und informativ zu halten udn bin immer auf der Suche nach neuen Verlagen, die ich anschreiben kann... Ansonsten, BoD entwickelt sich - dann muss ich wohl eben doch mal mehr Eigeninitiative zeigen bei der Werbung etc., mal sehen, wann - obwohl: wer braucht schon Schlaf ...?! cool5 ;-)

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Judith
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Re:

von Judith (16.01.2008, 12:17)
El Creeco, im Kinderbuchbereich gibt es leider nicht so viele Verlage. Pro Manuskript fand ich - unter den größeren - nie mehr als etwa 15 Verlage, zu welchen das jeweilige Buch gepasst hätte. Da ist dann auch das Porto nicht so teuer - mit Papier, Umschlägen und Tinte komme ich dann wohl auf etwas über 30 Euro.

Barbara, selbst mit großem Einsatz und Werbeaufwand kann ich mir nicht vorstellen, mehr als 500 BoD-Bücher zu verkaufen. Gerade bei Kinderbüchern ist es besonders schwer, wie ich auch bei Amazon in den Verkaufsrängen feststellen kann. Deshalb hoffe ich immer noch auf einen Verlag.

Grüßle,
Judith
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skipteuse
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Re:

von skipteuse (16.01.2008, 12:25)
Ja Judith, so geht es mir zur Zeit ja auch .... :cry:

Setze meine Hoffnung auch in die neuen Bücher, die ich im Kopf und zum Teil schon im PC habe... ;-) Aber ein Selbstläufer ist schon sehr unwahrscheinlich un dmit vieeel Glück verbunden. Wieder rum hoffe ich, dass ich einige Anstöße gebe udn dann ... vielleicht. Ich denk, ich muss einfach auch Lesungen machne. Bei Kinderbüchern ist das sicher recht schwieirg, da ja imem rid eletern das buch letztendlich kaufen müssen, ja... Und eine Kooperation zu machen mit einem Kinderladen oder -garten - drei Bücher la sGewinn ausstezn beim Frühlingsfest? Und dafür darfst du ordentlich werbung machen an der Zielgruppe??? Oder vielleicht bringt es auch etwas, Praxis/Krankenhaus, eines zu spenden, denn die werden imemr wieder gelsen und du hast gleichzeitig etwas Gutes getan (bitte nicht falsch verstehen, das soll keines wegs pietätlos klingen)... Hm...

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Phoenix-Nubigena
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Re:

von Phoenix-Nubigena (17.01.2008, 00:23)
Huhu Judith,

ich kann dazu auch nur sagen, dass man mal ganz schnell eine Absage bekommt, mal gar nichts mehr von einem Verlag hört oder es sich sehr lange hinzieht, was ja natürlich logisch ist.

Auf jeden Fall habe ich gelernt, dass Absagen nichts Persönliches sind und schon gar nicht unbedingt viel Aussagen. Die großen Verlage bekommen täglich so viel Post, dass die wohl kaum hinterher kommen.

Ich habe mit meinem Fantasyroman auch etliche Absagen erhalten oder eben Zusagen von ganz dubiosen Anbietern.

Dennoch gewann ich einen der ersten fünf Plätze von über 600Einsendungen bei einem Rowolth-Literatur-Jugendwettbewerb.

Dies bedeutet wiederum, dass die zuvorigen Absagen womöglich nichta uf allzu schlechte literatur zurück zu führen sind.

Liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin,

Phoenix :)
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Phoenix-Nubigena
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Re:

von Phoenix-Nubigena (17.01.2008, 00:26)
Ach nochwas, Judith,

hast du es mal mit Literaturagenturen versucht?
da gibt es besonders im Jugend- und Kinderbuchbereich sehr viele Agenturen. Die seriösen davon sind aufgelsitet unter uschtrin (falls dir das was sagt).

Die Agenturen verlangen meist eine Arbeitsprobe, eine Kurzvita udn ein Exposé. Sie melden sich dann auch so nach 4-8 Wochen wieder bei dir.

das ist immernoch eine Möglichkeit, bevor man die Hoffnung ganz aufgibt...(was man ja sowieso niemals tun sollte!!!)


Grüße,

Phoenix
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Judith
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Re:

von Judith (17.01.2008, 00:53)
Hallo Phoenix,

das mit den Agenturen hatten wir hier schon an anderer Stelle. Ich möchte vorerst darauf verzichten. Und übrigens gibt es gerade im Kinderbuchbereich nicht so viele.

Die Hoffnung gebe ich nicht so schnell auf!

Grüßle,
Judith
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Judith
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Re:

von Judith (17.02.2008, 01:09)
Neuester Stand:

Mitte der Woche kam ein großer Umschlag vom baumhaus-Verlag. Ich wunderte mich, denn da hatte ich doch kürzlich schon die Absage bekommen. Öffnete den Umschlag, üblicher Absagebrief. Unter der Absage lag ......... das Manuskript meines Tanzromanes, das ich im Oktober 2006 an den Verlag geschickt hatte und seit September als BoD-Buch auf dem Markt ist. :shock::

Gestern ein anderer großer Umschlag: Absage von dtv-junior für meinen Außerirdischen. :( Jetzt sind es schon 5 von 14. :cry:

Grüßle,
Judith
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Weasel

Re:

von Weasel (17.02.2008, 02:06)
Kopf hoch, Judith, das wird schon thumbbup

Gruß Weasel

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PvO
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Re:

von PvO (17.02.2008, 10:29)
Ich kenne das auch alles. Bei meinen letzten Projekten hab ich gar nicht erst einen Verlag angeschrieben und gleich ein BOD gemacht.
Oder haben sie meinen Namen erkannt und dachten "ach, die schon wieder!"?

Diesen Verdacht hatte ich auch schon.
Unverlangt eingesandte Texte haben es ohnehin schwerer,

Ein Satz, den man immer wieder hört/liest.
Drehen wir den Satz mal um. Verlangte Manuskripte... Ich kann mir nicht vorstellen, wie das konkret funktionieren soll. Nehmen wir mal folgendes an: Ich bin Schriftsteller, ein richtiger. Und plötzlich klingelt das Telefon. Ein Verlag ruft an und sagt. Hallo, wir wollen ein Buch rausbringen, einen Krimi, wo der Mörder der Gärtner sein soll. Hast du Lust? Dann setz dich hin, fange an und reiche uns das Manuskript zu Sichtung ein...
Sieht die Realität so aus? Ist das dann das Gegenteil von dem was wir machen, unverlangte Manuskripte? Oder...?

hwg
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Re:

von hwg (17.02.2008, 10:51)
Ihr werdet lachen, bei mir ist es seinerzeit so gewesen. Durch meine Kurzgeschichten in Tageszeitungen - ja, so etwas hat es damals gegeben - aufmerksam geworden, hat mich ein Verlag - seinerzeit noch in Briefform, Internet war noch nicht geboren - kontaktiert. Seitdem bin ich dort zu den an anderer Stelle beschriebenen Bedingungen "Stammautor".
Glück muss man eben (auch) haben - und die Lust, viel zu schreiben, auch wenn es nicht immer den eigenen "Werten" entspricht.

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SandraR
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Re:

von SandraR (17.02.2008, 11:51)
Pvo man bekommt tatsaechlich anfragen. Sorry, aber tatsaechlich funktioniert es so. Die andere Frage ist ob man dazu Lust hat. Ich suche mir meine Themen lieber selber aus aber ab und an muss man fuer die Buecher die einem am Herzen liegen auch mal was auf Bestellung schreiben. Ich sehe den Unterschied darin, dass es bei uns um eine Buchreihe und nicht um einzelne Buecher geht, dazu gehoert eben auch Werbung fuer die Reihe, die man durch Auftragsarbeiten und Werbung im Gegenzug verlangt.
Sandra
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lverlag
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Re:

von lverlag (17.02.2008, 17:49)
Interessantes Thema, dass hier angesprochen wird :D

Es ist durchaus nicht unüblich, dass man Autoren anspricht und Ihnen ein ganz konkretes Thema vorschlägt. Einer der Hauptgründe ist, dass sich Verlage (zumindest die meisten und sofern Sie ein entsprechend breites Programm haben) sehr intensiv mit dem beschäftigen, was man gerne 'Marktnachfrage' oder 'Bedarf' nennt.

Angenommen ein Verlag sieht die Möglichkeit ein Buch über Thema XY gut absetzen zu können, dann wird es oft der Fall sein, dass man gerade kein passendes Manuskript vorliegen hat. Nun kann man die Idee über Bord werfen, oder man macht sich eben auf die Suche nach einem passenden Autoren für das Thema. Ein vollkommen normaler Vorgang.

Und das kommt sogar öfter vor als man denkt. Und hier kommen wir zu einem anderen Problem. Nämlich, dass viele Autoren mitunter 'am Markt vorbei' schreiben. Persönlich kann ich es sehr gut verstehen, wenn sich (und das ist jetzt nur ein willkürlich herausgegriffenes Beispiel) der Autor eines Fantasy-Themas annimmt. Allerdings mag es nun viele Verlage geben, die diesen Markt für gestättigt halten und schon aus diesem Grunde das Manuskript ungelesen zurücksenden werden.

Die Anzahl der Autoren bei Verlagen, die jedes Manuskript verlegt bekommen ist verschwindend gering. Selbst wenn man schon Bücher in einem Verlag veröffentlich hat ist es oftmals üblich, dass der Autor die Idee zu einem Buch vorab mit seinem Verlag bespricht um herauszufinden inwieweit Interesse an einer Veröffentlichung besteht.

Weasel

Re:

von Weasel (17.02.2008, 18:05)
Hey lverlag,

danke für deinen Beitrag. Ist ja interessant, auch mal die andere Seite zu dem Thema zu hören.

Gruß Weasel

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SandraR
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Re:

von SandraR (18.02.2008, 06:22)
Mein Rat, wenn jemand unbedingt ueber einen klassischen Verlag veroeffentlichen will ist; sucht einen guten Literaturagenten! In einen klassischen Verlag kommt man wirklich am ehesten ueber Literaturagenten rein oder ueber eine eigene Spezialisierung auf ein Thema x. Bei der Suche nach einem Literaturagenten sollte man aber nur auf Empfehlung gehen und ueber die Sichtungen der Empfehlungen die der Agent vorweisen kann.
Sandra
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