Abstimmung: Wellende Buchdeckel bei BoD-Büchern

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Seid ihr mit der Qualität der hochglänzenden Softcoverbücher von BoD zufrieden?

Ja, ich bin zufrieden, kein Handlungsbedarf bei BoD
7
19%
Nein, ich bin nicht zufrieden, dringender Handlungsbedarf bei BoD
26
70%
Ich habe keine Meinung dazu
3
8%
Ich klicke immer nur Quatschantworten an, also dann diese hier
1
3%
 
Abstimmungen insgesamt: 37

büchernarr

Re:

von büchernarr (25.07.2010, 13:04)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Ja, Hanibal, du hast recht.

Meine Bücher sahen immer so aus wie auf diesem Foto (aus einem anderen Thread):

http://www.bod.de/autorenpool/files/pap ... er_114.jpg


Die wenigen BoD-Bücher, welche ich mir bisher gekauft habe, sahen genau so ABSCHRECKEND aus. Solange dem so ist, muss der Inhalt eines Buches mehr als überzeugend sein, um ein Buch aus dem Hause BoD zu kaufen.
Doch man soll es ja immer positiv sehen:
Also, wenn ihr mit euren Verkäufen zufrieden seid, dürft ihr euch auf die Schulter klopfen, eure Texte haben überzeugt.

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hawepe
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Re:

von hawepe (25.07.2010, 13:10)
Hallo Siegfried,

Siegfried hat geschrieben:
Bevor hier solche Behauptungen gemacht werden, sollte erst einmal eine Mengenaufnahme durchgeführt werden. Wie oft tritt der Schaden auf in Bezug auf die Gesamtmenge der hergestellten Bücher? Die Meldungen hier im Forum sind mit Sicherheit nicht repräsentativ.


Man kann natürlich jedes Problem zu Tode analysieren - oder mann es auch aktiv angehen. Weder die Meldungen hier im Forum sind repräsentativ noch die Beobachtungen auf der Leipziger Buchmesse 2009 und 2008. Rein theoretisch könnten in Leipzig durch Zufall immer vor allem fehlerhafte Bücher ausgestellt worden sein und ebenso könnten sich alle betroffenen Autoren durch Zufall im Autorenpool angemeldet haben.

Auch wenn alle die Beobachtungen keinen strengen wissenschaftlichen Kriterien standhalten, bleibe ich bei meiner Aussage, dass glänzende Softcover von BoD zu einem erheblichen Teil, d.h. in einem hohen zweistelligen Bereich, mangelhaft sind.

Beste Grüße

Heinz

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hawepe
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Re:

von hawepe (25.07.2010, 13:15)
Hallo Matthias,

mtg hat geschrieben:
Angelina hat geschrieben:
... das es ein Problem im zweistelligen Prozentsatz ist, wurde schon herausgearbeitet.

Bislang steht diese Zahl aber nur als vermutete Schätzung im Raum ...


Wie schon geschrieben, die Auswahl der Bücher für die Buchmessen in Leipzig 2009 und 2008 kann natürlich rein zufällig vor allem mangelhafte Bücher erwischt haben, aber noch gehe ich davon aus, dass dies unwahrscheinlich ist. Da es 2008 die Vermutung gab, es könne auch an den besonderen klimatischen und sonstigen Bedingungen einer Messe liegen, habe ich 2009 besonders darauf geachtet. An keinem anderen Stand gab es dieses Problem in ähnlicher Ausprägung.

Beste Grüße

Heinz

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hawepe
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Re:

von hawepe (25.07.2010, 13:26)
Hallo Matthias,

mtg hat geschrieben:
So, wie Du bislang argumentierst (auf der Basis einer einzigen, zahlenmäßig nicht greifbaren Schätzung), würde ich als BoD mich nicht genötigt sehen, etwas zu unternehmen. Zumal Heinz seine Angabe als Schätzung kenntlich gemacht hast, Du aber eine absolute Zahl darin zu erkennen glaubst. Das klingt mir ein bisschen zu sehr nach »Stille Post« ...

Ein konstruktiverer Umgang mit dem Thema wäre der Sache sicherlich dienlicher.


Und was wäre deiner Meinung nach ein konstruktiverer Umgang? Bekannt ist das Thema seit 2008, aber selbst hier im Forum gab es von BoD seitdem genau null Stellungnahmen dazu.

Der Knackpunkt sind nicht fehlende Statistiken, sondern fehlende betriebswirtaschftliche Auswirkungen. Wenn 99 Prozent der Autoren sagen, es sei ihnen völlig egal oder sie würden es gar nicht bemerken, und die anderen 1 Prozent es zwar bemängeln, aber Kunden bleiben - warum sollte BoD dann auch nur einen Cent in die Problemlösung investieren? Wenn BoD keine Bücher produzieren würde, wären es eben Särge oder Gießkannen. Bloß weil Autoren ihr Herzblut in ihre Bücher stecken, darf man das nicht auch vom Dienstleister erwarten.

Beste Grüße

Heinz

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Chrissi
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Re:

von Chrissi (25.07.2010, 15:02)
Hallo Thorsten,

kenne auch das Problem. ist wirklich ärgerlich, da die Bücher nicht gerade günstig sind. Verkaufsfördernd würde ich so etwas nicht nennen.

Liebe Grüße aus NRW

Chrissi
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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (25.07.2010, 15:03)
hawepe hat geschrieben:
Der Knackpunkt sind nicht fehlende Statistiken, sondern fehlende betriebswirtaschftliche Auswirkungen. Wenn 99 Prozent der Autoren sagen, es sei ihnen völlig egal oder sie würden es gar nicht bemerken, und die anderen 1 Prozent es zwar bemängeln, aber Kunden bleiben - warum sollte BoD dann auch nur einen Cent in die Problemlösung investieren? Wenn BoD keine Bücher produzieren würde, wären es eben Särge oder Gießkannen. Bloß weil Autoren ihr Herzblut in ihre Bücher stecken, darf man das nicht auch vom Dienstleister erwarten.


da hast du völlig recht, heinz. BoD ist ein erfolgreiches dienstleistungsunternehmen, das seine kunden behält, auch wenn es schlechte arbeit macht. eiskaltes wirtschafliches kalkül. aber das weiß man eigentlich.

erwartet werden darf in meinen augen aber eine gute, handwerkliche leistung. zumindest eine zufriedenstellende.
was tue ich, wenn ich mit einer leistung nicht zufrieden bin? dann reklamiere ich. und zwar in der form, dass ich "nachbesserung" fordere. das ist eigentlich im verbraucherschutzgesetz geregelt. d.h., im fall der gewellten bücher kann der käufer des buches sein exemplar innerhalb von 14 tagen zurückschicken und entweder sein geld zurückverlangen, oder kostenlosen ersatz anfordern.
verbraucherschutz. sind wir verbraucher? sicher nicht. doch was sind wir für BoD? zulieferer? ich weiß es nicht. man müßte in diese richtung mal die verträge prüfen. aber ich weiß von anderen druckproblemen, wie leere seiten, falsche farben im cover ... dass BoD - oft nach mehrmaligem rückerinnern, aber dennoch - ersatz druckt.

mein vorschlag wäre, sich telefonisch und / oder schriftlich an BoD zu wenden, sachlich das problem zu schildern, und kostenlosen ersatz zu fordern. wenn das alle unzufriedenen täten, dann wäre es für BoD ebenfalls ein wirtschaftliches kalkül, an diesem problem zu arbeiten und es zu beseitigen.

ich habe hier zwar mitgelesen, aber mich nicht geäußert, weil meine bücher, die beide über 300 seiten dick sind, sich zwar auch ein klein wenig wellen, aber nicht so, dass man sich beschweren müsste.

eines möchte ich auch noch anmerken: ich habe bislang eigentlich nur gute erfahrung mit dem beschwerdemanagement von BoD gemacht. das kann natürlich auch zufall sein ... ;-)

grüße
ursula
Die Cyriakusglocke - Fasanthiola 5
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Dem Ruf der Drachen folgen! - Fasanthiola 3
Die Felsenstadt Semal Rethis - Fasanthiola 2
Keine Zeit für Drachen - Fasanthiola 1

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (25.07.2010, 18:26)
fasanthiola hat geschrieben:
was tue ich, wenn ich mit einer leistung nicht zufrieden bin? dann reklamiere ich. und zwar in der form, dass ich "nachbesserung" fordere.


Genau das ist der Punkt. Es nutzt nichts, wenn es heißt, von 50 Befragten haben 40 ein Problem mit dem Umschlag. Es nutzt auch nichts, wenn darüber diskutiert wird, ob 10 oder 40 Prozent der Bücher sich wellen. Jeder, der ein unbrauchbares Buch geliefert bekommt, muss auf Nachbesserung (was hier nicht geht - es geht nur die Ersatzlieferung) bestehen. Nur wenn für BoD die Kosten der Nachbesserung (bzw. des Neudrucks) explodieren, wird man sich Gedanken machen, wie das Problem zu beseitigen ist. Der Aufruf muss also nicht lauten: Wir sammeln jetzt einfach mal, wie viele Leute gewellte Bücher zugeschickt bekommen haben und melden das dann an BoD - der Aufruf muss lauten: Hat das Buch einen Mangel, gebt es zurück und verlangt Ersatz. Unternehmen bewegen sich erst, wenn es finanziell weh tut.

Deswegen: Alle Zahlen in die Tonne - Autoren zum Handeln auffordern.

Grüße
Siegfried

Angelina

Re:

von Angelina (25.07.2010, 21:33)
Das mit der Reklamation ist ja in guter Ansatz. Aber wie soll das funktionieren wenn kundenseitig über Amazon bestellt wird?

Da muß man sich als Autor auf die Qualität verlassen.
Zuletzt geändert von Angelina am 15.08.2010, 01:20, insgesamt 1-mal geändert.

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hawepe
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Re:

von hawepe (26.07.2010, 07:57)
Hallo Angelina,

Angelina hat geschrieben:
Das mit der Reklamation ist ja in guter Ansatz. Aber wie soll das funktionieren wenn kundenseitig über Amazon bestellt wird?


Dann muss eben der Kunde reklamieren. Realistisch gesehen werden das aber viele nicht tun, weil es Arbeit macht und man das Buch ja trotzdem lesen kann.

Beste Grüße

Heinz

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Artus
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Re:

von Artus (26.07.2010, 12:49)
Die Frage nach dem prozentualen Anteil von fehlerhaft produzierten BoD-Paperbacks ist eigentlich völlig überflüssig, denn ich besitze schätzungsweise 1000 Taschenbücher von den verschiedensten Verlagen, und bei denen wellt sich nicht ein einziges!

Die sind z.T. vierzig Jahre alt, im Buchladen oder beim Versand gekauft, und dennoch löst sich die Seitenbindung nur bei einem Exemplar von Zweitausendeins.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wenn ja, ist das nicht ein eindeutiger Beweis dafür, dass die Qualität der Herstellung bei BoD generell unzureichend ist? :(

Wobei ich jedoch meine Zweifel habe, ob dies aus Kostengründen gerechtfertigt werden kann, denn es steht zu vermuten, dass sich unser Dienstleister hauptsächlich aus der Verarbeitung der Buchprojekte finanziert.

(Es wäre interessant, hierüber mal Zahlen zu erfahren.) book:

Ich persönlich habe jedenfalls eine Paperbackausführung meines zweiten Buches (Vom Nichts zum Jetzt - Eine andere Geschichte der Welt) bereits abgehakt. Es wird wie das erste so angelegt, dass es den erhöhten Preis der Hardcoverversion trägt.

Und bevor mir von den einschlägig bekannten Mitgliedern geraten wird, ich könne doch woanders hingehen:

Nein, ich bleibe hier und bestehe auf Vertragserfüllung!

Kollegiale Grüße
Artus

Angelina

Re:

von Angelina (26.07.2010, 18:14)
Ich habe nun bei einer örtlichen Druckerei ein Angebot angefordert, denn ich kann mich inhaltsmäßig nicht so "verbiegen" dass ein Hardcover preislich gerechtfertigt wäre.
Zuletzt geändert von Angelina am 15.08.2010, 01:20, insgesamt 1-mal geändert.

Angelina

Re:

von Angelina (26.07.2010, 18:20)
thumbbup
Zuletzt geändert von Angelina am 15.08.2010, 01:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (27.07.2010, 02:21)
Hallo,
Ihr macht mich noch wahnsinnig mit Euren Thread, habe gerade noch einmal meine Bücher überprüft, die sind alle okay. Dann habe ich Matthias' Buch geprüft, kein Problem.
Und trotzdem möchte ich Euch glauben.
Kann es sein, dass Ihr Eure Buchrückenbreite nicht richtig ausgerechnet habt, sodass Diese zu schmal sind?

Ich finde, so langsam könnte sich Mal BoD zu dem Problem äußern.
:twisted:

Gruß
Thomas

FL
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Re:

von FL (27.07.2010, 08:11)
Thomas Becks hat geschrieben:
Kann es sein, dass Ihr Eure Buchrückenbreite nicht richtig ausgerechnet habt, sodass Diese zu schmal sind?


Hallo,

na das würde beim Upload ja wohl zu einer Fehlermeldung führen. Ausserdem wären dann die Buchdeckel einfach nicht breit genug und die Buchseiten würden aus dem Cover rechts raus schauen. Also der User ist bestimmt nicht Schuld an dem Problem. blink3

fl

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (27.07.2010, 15:02)
Thomas Becks hat geschrieben:
Kann es sein, dass Ihr Eure Buchrückenbreite nicht richtig ausgerechnet habt, sodass Diese zu schmal sind?


Hallo Thomas,

Die Buchrückenbreite spielt wohl keine Rolle. Würde man die zu schmal wählen, würde der Druck des Einbandes nicht weit genug reichen. Als Reserve dienen sowieso die 5 mm Beschnittrand. Dann hat man unbedruckte Streifen.

Ich denke, daß die Bücher generell auf etwas größerem Papier gedruckt werden, dann eingebunden, und dann wird der Rand abgeschnitten, so daß Bucheinband und Seiten genau die gleiche Größe haben.

Außerdem tritt das Problem nur bei den glänzenden Büchern auf. Man muß aber davon ausgegehen, daß eine vom Autor fehlerhaft ausgerechnete Buchrückenbreite in gleicher Zahl bei glänzenden und matten Büchern vorkommt.

Viele Grüße

Torsten
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