Abstimmung: Wellende Buchdeckel bei BoD-Büchern

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Seid ihr mit der Qualität der hochglänzenden Softcoverbücher von BoD zufrieden?

Ja, ich bin zufrieden, kein Handlungsbedarf bei BoD
7
19%
Nein, ich bin nicht zufrieden, dringender Handlungsbedarf bei BoD
26
70%
Ich habe keine Meinung dazu
3
8%
Ich klicke immer nur Quatschantworten an, also dann diese hier
1
3%
 
Abstimmungen insgesamt: 37

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Torsten Buchheit
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Abstimmung: Wellende Buchdeckel bei BoD-Büchern

von Torsten Buchheit (24.07.2010, 15:47)
Liebe Freunde im Forum,

in letzter Zeit sind zahlreiche Beiträge erschienen, die sich mit dem Problem der sich wellenden Hochglanzeinbände der BoD-Softcoverbücher beschäftigen.

Möglicherweise unterschätzt BoD das Problem und denkt, es wären Einzelfälle.

Deshalb diese Umfrage, um mal einen Überblick zu bekommen, wie wir - die Autoren, also die Kunden von BoD das Problem sehen.

Die Administratoren und überhaupt alle BoD-Mitarbeiter sind herzlich eingeladen, sich das Abstimmungsergebnis regelmäßig anzuschauen und vielleicht auch mitzudiskutieren.


Viele Grüße in die Runde

Torsten
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skipteuse
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Re:

von skipteuse (24.07.2010, 15:51)
Ich sehe da dringenden Handlungsbedarf - und freue mich auf Lösungsvorschläge seitens BoD ...

Besten Gruß,
Barbara :lol:

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (24.07.2010, 15:54)
Ich bin mit der Qualität auch nicht zufrieden und sehe dringenden Handlungsbedarf bei BoD.

Viele Grüße

Torsten
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mtg
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Re:

von mtg (24.07.2010, 16:03)
Ich hatte bislang mit wellenden Einbänden keinerlei Probleme. Da ich das angekreuzt habe, habe ich also zur Kenntnis gegeben, dass mich Euer Problem nichts angeht - oder, mein lieber Torsten? Etwas mehr Diversifizierung täte dem Thema schon wohl ...

Ich darf daher anführen, dass so eine Umfrage (besonders die vierte Antwort) in meinen Augen pille-palle ist ... aber, um mit Fritz Teufel zu sprechen: Wenn es der Wahrheitsfindung dient ...

Angelina

Re:

von Angelina (24.07.2010, 18:47)
thumbbup
Zuletzt geändert von Angelina am 15.08.2010, 01:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.07.2010, 19:57)
Angelina hat geschrieben:
Es ist also ein generelles Qualitäsproblem was auch schon sehr lange bekannt aber offenbar nicht behebbar ist.


Ist es ein "generelles Qualitätsproblem"?

Ich komme nochmals auf die Fehlerquote zu sprechen. Wenn BoD pro Jahr 500.000 Bücher produziert und davon hat 1 Promille diesen Defekt, ist das dann ein "generelles Problem"?

Bevor hier solche Behauptungen gemacht werden, sollte erst einmal eine Mengenaufnahme durchgeführt werden. Wie oft tritt der Schaden auf in Bezug auf die Gesamtmenge der hergestellten Bücher? Die Meldungen hier im Forum sind mit Sicherheit nicht repräsentativ.

Ach ja ... Könnten nicht ein paar Damen und Herren Ambassadore ihre guten Beziehungen zu BoD spielen lassen und dort nachfragen, wie es um die Problematik der Umschlagqualität "hochglanzkaschiert" steht? Wozu gibt es sonst die bevorzugten Kontakte zwischen BoD und Ambassadore?

Grüße
Siegfried

Angelina

Re:

von Angelina (24.07.2010, 20:48)
Hallo Siegfried,

das es ein Problem im zweistelligen Prozentsatz ist, wurde schon herausgearbeitet. Betroffen sind auf alle Fälle Bücher mit dem glänzenden Cover. Da es wohl sogar auf der Buchmesse merkbar war - bei dem mit Sicherheit einzelne fehlerhafte Exemplare aussortiert würden, muß es ein weitreichendes Problem sein.

Aber ist simme Dir zu, man sollte ggf. mal BoD befragen. Leider habe ich auch meine letzte Reklamation nur ein neues Buch erhalten und keine Aussage die weitere Schlüsse zulässt.

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mtg
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Re:

von mtg (24.07.2010, 20:50)
Angelina hat geschrieben:
... das es ein Problem im zweistelligen Prozentsatz ist, wurde schon herausgearbeitet.

Bislang steht diese Zahl aber nur als vermutete Schätzung im Raum ...

Angelina

Re:

von Angelina (24.07.2010, 21:36)
Ja, es ist eine Schätzung. Ich denke aber das Problem liegt bei 100%. Die Bücher sind maschinell hergestellt. Die auflaminierte Folie schrumpft nicht "zufällig" bei einem Buch und beim anderen tut sie das nicht.

Entweder das Material passt oder es passt nicht.

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Ereschkigal
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Re:

von Ereschkigal (24.07.2010, 22:53)
Hallo Angelina,
Angelina hat geschrieben:
Ja, es ist eine Schätzung. Ich denke aber das Problem liegt bei 100%. Die Bücher sind maschinell hergestellt. Die auflaminierte Folie schrumpft nicht "zufällig" bei einem Buch und beim anderen tut sie das nicht.


Das Problem liegt nicht bei 100%. Es taucht immer mal wieder auf, keine Ahnung warum und vermehrt bei den glänzenden Cover. Bei matten Covern existiert das Problem in sehr geringen Umfang.

Warum machst du nicht einfach ein mattes Cover, wahrscheinlich hast du dann kaum Ärger damit.

Gruß
Ereschkigal

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.07.2010, 23:01)
Angelina hat geschrieben:
das es ein Problem im zweistelligen Prozentsatz ist, wurde schon herausgearbeitet.


Wirklich?
Wo?

Ein zweistelliger Prozentsatz würde bedeuten, dass mindestens 50.000 Bücher pro Jahr diesen Defekt aufweisen (BoD produziert pro Jahr weit mehr als eine halbe Million Bücher). Woher hast du die Zahl, es seien mindestens 50.000 Bücher betroffen? Mein Eindruck ist, dass sich hier ein Problem hochschaukelt bis hin zur Allgemeingültigkeit. Ohne konkrete Zahlen.

Grüße
Siegfried

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (24.07.2010, 23:30)
mtg hat geschrieben:
Ich hatte bislang mit wellenden Einbänden keinerlei Probleme. Da ich das angekreuzt habe, habe ich also zur Kenntnis gegeben, dass mich Euer Problem nichts angeht - oder, mein lieber Torsten? Etwas mehr Diversifizierung täte dem Thema schon wohl ...

Ich darf daher anführen, dass so eine Umfrage (besonders die vierte Antwort) in meinen Augen pille-palle ist ... aber, um mit Fritz Teufel zu sprechen: Wenn es der Wahrheitsfindung dient ...


Hallo Matthias,

danke für deinen Einwand. Wenn du angekreuzt hast, daß du keinen Handlungsbedarf bei BoD siehst, bedeutet das natürlich nicht, daß dich das Problem nichts angeht. Es kann zum Beispiel bedeuten, daß du noch kein gewelltes BoD-Buch gesehen hast, oder daß du den Mangel als nicht schlimm betrachtest.

Was ich mit der Umfrage bezwecken will: Ich will versuchen, das Problem zu quantifizieren (nicht in Bezug auf die Zahl der sich wellenden Bücher, sondern in Bezug auf die Autoren, die einen Handlungsbedarf bei BoD sehen. Aktuell: 66% Handlungsbedarf, 26% kein Handlungsbedarf). Sollte sich eine große Mehrheit für den Handlungsbedarf aussprechen, ist BoD an der Reihe. Dann kann man die Fälle nicht als Einzelfälle abtun.

Ich hätte die Umfrage auch differenzierter gestalten können, aber das können wir ja jederzeit in einem weiteren Thread tun, wenn wir weitergehende Fragestellungen untersuchen wollen. Meine Intention war aber zunächst eine einfache Ja/Nein-Unterscheidung, hätte ich 30 Antwortmöglichkeiten vorgegeben, wäre bei bisher 15 Antworten noch kein Signifikanzniveau erreicht.

Ich persönlich neige zu der Vermutung, daß sich die Bücher zu 100% aufwellen und nur der Grad des Aufklappens je nach äußeren Umständen (z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit) variiert.

Punkt 4 wirst du mir sicher vergeben, den habe nur zur Erinnerung eingebaut, daß man im Leben nicht alles zu ernst nehmen sollte, vielleicht findet sich mal ein Witzbold, der seine Kreativität beim Auswählen unter Beweis stellen will, hier hätte er sein Betätigungsfeld.

Für eine Bewertung des Ergebnisses sind selbstverständlich nur die Punkte 1-3 relevant, und das Verhalten der bisherigen 15 Abstimmer zeigt, daß sie damit umgehen können.
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Angelina

Re:

von Angelina (25.07.2010, 00:45)
Hallo Siegfried, hier die von mir zitierte Prozenteinschätzung. Heinz hat sich das Problem auf der Buchmesse angeschaut und schätzt sogar einen hohen zweistelligen Anteil.


hawepe hat geschrieben:
Hallo Angelina,

Angelina hat geschrieben:
Glanzumschlag 100% Mangelware, da erhebliche Wölbung


Ob es 100 Prozent sind, weiß ich nicht, aber die Quote liegt auf jeden Fall im hohen zweistelligen Bereich. Ich habe mir letztes Jahr auf der Leipziger Buchmesser die BoD-Bücher auch gerade daraufhin angeschaut. Kein anderer Softcover-Anbieter hatte mit vergleichbaren Problemen zu kämpfen.

So gravierend tritt das Problem aber wirklich nur bei glänzenden Einbänden auf. Matte Einbände sind deutlich seltener und vor allem schwächer betroffen.

Die Bücher einfach eine zeitlang liegenzulassen oder zu pressen, bringt übrigens gar nichts.

Beste Grüße

Heinz

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (25.07.2010, 08:55)
Angelina hat geschrieben:
Hallo Siegfried, hier die von mir zitierte Prozenteinschätzung. Heinz hat sich das Problem auf der Buchmesse angeschaut und schätzt sogar einen hohen zweistelligen Anteil.


Auch da muss die Frage erlaubt sein: Woher kommt diese Angabe? Eigenschätzung? Anhand der ausgestellten Bücher auf der Leipziger Messe? Von der Stelle für Qualitätskontrolle am Ende der Produktionsstraße bei BoD?

Ich könnte eine Aussage wie "mangelhafte Leistung in Höhe eines zweistelligen Prozentsatzes der Gesamtproduktion" ohne empirisch belegte Zahlen nicht treffen. Wir bewegen uns da sehr schnell im Bereich der geschäftsschädigenden Aussagen und wären letztlich beweispflichtig.

Grüße
Siegfried

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mtg
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Re:

von mtg (25.07.2010, 09:09)
Selbst wenn man die hier im Forum niedergelegten Aussagen zum Thema quantifizieren wolle, bliebe man statistisch irrelevant. Es gibt über 3.000 angemeldete Forumsmiglieder, von denen 2.900 schlafen. Wie willst Du deren Erfahrung (wenn sie denn eine haben) hochrechnen?

Verstehe mich nicht falsch: Es gibt das Problem. Das kann und will ich gar nicht bestreiten. Aber ob das ein Mangel im von Dir beschriebenen Umfang ist, muss dahingestellt bleiben. Alleine die Tatsache, dass sowohl Siegfried als auch ich dieses Problem nicht haben/hatten, muss Dir doch zeigen, dass es zwei Seiten gibt.

So, wie Du bislang argumentierst (auf der Basis einer einzigen, zahlenmäßig nicht greifbaren Schätzung), würde ich als BoD mich nicht genötigt sehen, etwas zu unternehmen. Zumal Heinz seine Angabe als Schätzung kenntlich gemacht hast, Du aber eine absolute Zahl darin zu erkennen glaubst. Das klingt mir ein bisschen zu sehr nach »Stille Post« ...

Ein konstruktiverer Umgang mit dem Thema wäre der Sache sicherlich dienlicher.

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