Akzeptanz von BoD-Büchern bei Nur-Lesern

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Speedy
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Re:

von Speedy (24.10.2007, 10:39)
Sicherlich gibt es gerade bei der schreibenden Zunft Vorurteile gegen BoD. Doch wenn man sich einmal vor Augen führt, welchen Effekt selbst ein Verriß im Fernsehen auf die Verkaufszahlen von Büchern hat...

hwg
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Re:

von hwg (24.10.2007, 15:46)
Also, ich habe noch nie einen BoD-Autor im Fernsehen bemerkt. Gebe aber zu, dass ich mir ja nicht alle Sender zu Gemüte führe und auch nicht jeden empfangen kann.

Speedy
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Re:

von Speedy (24.10.2007, 16:55)
Hab ich auch noch nicht und einen der Gründe dafür, neben gewissen Vorurteilen habe ich versucht, anzudeuten.

Und als bekennender Zapper habe ich schon in sehr vielen Programmen nachgeschaut. cheezygrin

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (24.10.2007, 16:58)
Hi,
ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass "DER SCHWARM" ein BoD - Buch war. Das Buch wurde mit Sicherheit im Fernsehen vorgestellt. Wie gesagt - hab' ich nur gelesen!- Weiß hier jemand mehr?

Gruß, Thomas

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ChrisK
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Re:

von ChrisK (24.10.2007, 17:11)
Thomas Becks hat geschrieben:
Hi,
ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass "DER SCHWARM" ein BoD - Buch war. Das Buch wurde mit Sicherheit im Fernsehen vorgestellt. Wie gesagt - hab' ich nur gelesen!- Weiß hier jemand mehr?

Gruß, Thomas

Vollkommener Unfug. Der Schwarm ist ja nicht Schätzings erstes Buch, wie viele glauben. Das Buch war von Anfang an bei K&W.
Gruß
Chris

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ChrisK
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Re:

von ChrisK (24.10.2007, 17:14)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
Also, ich habe noch nie einen BoD-Autor im Fernsehen bemerkt.

Markolf Niemz, der Autor von "Lucy mit c" war mal bei Frank Elstner in einer Talkshow. Am nächsten Tag setzte der Run auf das Buch ein, und es gab den ersten BoD-Bestseller.
Apropos Talkshows... Else Buschheuer veröffentlicht bei BoD.
Gruß
Chris

MisterThirdAct
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Re:

von MisterThirdAct (25.10.2007, 17:26)
[Grundsätzlich kann man zur Akzeptanz von "on demand" produzierten Büchern sagen, dass der normale Leser nicht im entferntesten ahnt, dass es sowas gibt und was sich konkret dahinter verbirgt. So gesehen ist der durchschnittliche Leser, der bereit ist, auch abseits der offiziellen Bestsellerlisten zu kaufen, Buch gleich Buch.[/quote]


Hey speedy,

stimmt, der Leser hat keine Vorurteile gegenüber Selbstverlegern,aber der Buchhandel. Und ist es nicht so, daß eben dieser bestimmt, welche Bücher in den Regalen stehen? Ich meine, es ist ja auch schön, daß man beim Stöbern mal ein Buch in die Hand nehmen, es fühlen und begutachten kann. Ich denke, daß kann durchaus entscheidend für den Buchkauf sein, auch wenn es kein Bestseller ist.

Gruß

Dean

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PvO
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Re:

von PvO (26.10.2007, 09:34)
Wie viele BOD Autoren gibt es? Und wie viele Bücher von denen liegen in Buchhandlungen aus? Diese Leute sollten in Zukunft Buchhandlungen meiden und das auch den Inhabern mitteilen. Seit man meine Bücher abgelehnt hat, habe ich keine Buchhandlung mehr betreten. Ich order meine Bücher grundsätzlich im Net.
Man könnte mir jetzt vorwerfen: willst du nicht mein Bruder sein, schlage ich dir den Schädel ein. Ich antworte drauf: so, wie man in den Wald schreit, hallt es hinaus. thumbbup

hwg
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Re:

von hwg (26.10.2007, 10:15)
Es soll ja auch Autoren geben, die überhaupt nichts anderes lesen als ihre eigenen Werke... :lol:

Ein Dasein ohne Buchhandlungen wäre für mich genau so öde wie eines ohne Restaurants und ohne Cafès.

Speedy
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Re:

von Speedy (26.10.2007, 10:17)
Hallo PvO
Im Grunde hast Du natürlich vollkommen Recht, man sollte dann die Buchhandlungen meiden.
Nur, was macht so ein bekennender Buchhandlungsjunkey wie ich ohne seine regelmäßigen Pilgerfahrten zur nächsten Buchhandlung? Schon das Kramen und Stöbern und überall mal kurz Reinlesen ist doch eigentlich fast das Schönste am Bücherkauf. 8)

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PvO
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Re:

von PvO (26.10.2007, 10:20)
Man muss halt Prioritäten setzen. Ich habe schon über Jahre keine Buchhandlung mehr betreten.

hwg
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Re:

von hwg (26.10.2007, 10:21)
Bravo Speedy!!!! thumbbup

robertwalden
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Re:

von robertwalden (27.10.2007, 09:48)
Peter,

Ich glaube, dass hat weniger damit zu tun, dass Du bei BOD veröffentlicht hast, sondern eher mit dem im Begleitschreiben oder auf dem Buchrücken dargestellten Inhalt des Buches. Es stimmt schon, dass Radio und Fernsehen immer wieder gerne "lokale" Beiträge bringen und auch gerne Ideen und Vorschläge von aussen wahrnehmen. Allerdings müssen die zuständigen redakteure nicht nur darauf schauen, der Linie des Senders zu entsprechen, sondern auch, ob man den angebotenen Beitrag in ein Gesamtkonzept einfügen kann - was weiß ich: neue Autoren aus dem Norden, Krimis aus Deutschland, Cooking Crime und so weiter. Können die redakteure bei den Redaktionsmeetings kein solches Konzept vorweisen, werden die Beiträge, so interessant sie auch sein mögen, oft abgelehnt.

Dies hat mit der Qualität Deiner Bücher (Nicht gelesen, noch eingeschweißt) oder mit Dir als Person in dieser Phase noch gar nichts zu tun.

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Aengus
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Re:

von Aengus (29.06.2009, 18:31)
@Chaoshexchen

Lieber spät als nie, meine Antwort auf deine Frage.
Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit Nur-Lesern gemacht. Auf meiner Internetseite bekomme ich Gästebucheinträge, davon aber bisher nicht allzu viele. Dafür melden sich Leser über mein Kontaktformular und dort erhielt ich nur positive Resonanz. Dabei befürchtete ich gerade zu Beginn, dass man auf mich und meine Romane einschlagen würde. Zum Glück kam es nicht so. Man fragt nach Fortsetzungen, erzählt mir seine Eindrücke zu meinen Romanen, oder lobt einfach das eine oder andere.
Einige Leser haben sich auch zu Rezensionen entschlossen und auch bei denen kann ich nicht meckern.

Ich denke ein wirklicher "Leser" stört sich nicht daran dass man bei BoD veröffentlicht hat, der überliest vielleicht sogar den einen oder anderen Fehler. Dem geht es um die Qualität des Inhaltes, den Stil, die Ausführung und wenn man von seiner Arbeit wirklich überzeugt ist und dann auch noch die Bestätigung durch den Leser erhält, dann paßt es und macht einfach nur Spaß!

Hanna
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Re:

von Hanna (29.06.2009, 19:06)
Es besteht auch im Verwandten- und Bekanntenkreis ein großes Interesse daran, wieviele (tausend !!??!!) Bücher ich denn schon verkauft hätte. Ich rette mich dann mit der Aussage, dass ich erst am Jahresende eine Verkaufsabrechnung bekomme. Mein Fazit ist: Es sind doch viele, die sich die Hände reiben, wenn die Verkaufszahlen nicht so toll sind. (Vielleicht ist es auch nur der Neid, dass wir doch etwas geschaffen haben, wozu sie nicht den Mut hatten).

Olà Chiquita
Ist doch ulkig, ich bekomme oft die gleichen Fragen gestellt und gebe dann meistens die gleichen Antworten wie du. :lol:
Du liegst wohl schon richtig mit der Vermutung, dass sich die einen oder andern die Hände reiben, wenn sie hören, dass unsere Zahlen keine Feuchtgebiete erreichen. Lassen wir sie!
Liebe Grüsse aus der ausnahmsweise mal richtig warmen Schweiz!
Herzliche Grüsse
Hanna
www.hanna-steinegger.ch

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