amazon nutzt Marktmacht um unliebsame Bücher zu behindern

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mtg
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Re:

von mtg (26.05.2016, 13:54)
holz hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:
Bei CreateSpace/KDP gab es anscheinend solche Fälle. Da reichte auch mittelstarker Tobak, und das Buch war weg.


Zwei eigene Titel (also zuverlässige Quelle):
Bei Buch Nr. 1 hatte ein Markeninhaber aus USA reklamiert und bei Nr. 2 glaubte die CS-Kontrolle nicht an die Gemeinfreiheit enthaltener Texte (trotz entsprechender Nachweise).


Danke für die Information. Beide Beispiele betreffen das Urheber- bzw. Markenrecht. Das sind tatsächliche oder angenommene Verletzungen von Rechtsgütern, die aber mit dem Inhalt als solches nichts zu tun haben. Insofern zeigen sie auf, dass Amazon in Form von CS wohl auf Sachlage reagiert, aber sie bestätigen nicht die in diesem Thread geäußerten Vorhaltungen Amazon gegenüber hinsichtlich der inhaltlichen Sperre. (Darüber sind wir uns ja offensichtlich alle einig – außer MHA).

Wurdest Du wenigstens vor der Löschung bzw. über die Reklamation informiert und um Stellungnahme gebeten oder wurde Dir das hingeworfen nach dem Motto »Friss oder stirb…«? Immerhin scheint der zweite genannte Fall ja keine Grundlage gehabt zu haben …

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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (26.05.2016, 14:07)
Solange amazon.de hier nicht einlenkt, bleibe ich bei meiner eingangs getätigten Vermutung eines inhaltlichen Grundes für das - aus meiner Sicht und in meinem Falle - rätselhafte Verhalten von amazon. Rechtliche Fragen dürften bei beiden Büchern nicht wirklich relevant sein - sonst wäre ja auch der Weitervertrieb der Kindle-Produkte problematisch...

Beste Grüße

MichaelHA

holz
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Re:

von holz (26.05.2016, 14:31)
mtg hat geschrieben:
Wurdest Du wenigstens vor der Löschung bzw. über die Reklamation informiert und um Stellungnahme gebeten oder wurde Dir das hingeworfen nach dem Motto »Friss oder stirb…«? Immerhin scheint der zweite genannte Fall ja keine Grundlage gehabt zu haben …


Ja. Den Markeninhaber habe ich persönlich kontaktiert, von der Löschung informiert und er war zufrieden.
Im zweiten Fall ließ sich CS nicht überzeugen. Obwohl ich schon jahrelang das Buch auf Amazon verkaufte (über Advantage). Wollte nur zwecks Vereinfachung umstellen.

MichaelHA hat geschrieben:
Solange amazon.de hier nicht einlenkt, bleibe ich bei meiner eingangs getätigten Vermutung eines inhaltlichen Grundes für das - aus meiner Sicht und in meinem Falle - rätselhafte Verhalten von amazon.


Von den ca. 30 Verlags-Titeln, die ich letztes Jahr auf Druck und Vertrieb durch BoD umgestellt habe, sind auch 11 Titel vom "Virus" befallen.
Zuvor hatte ich Amazon mit den Büchern jahrelang selbst beliefert (Advantage), da gab es dieses Problem nicht.
Also keine Unterdrückung unliebsamer Inhalte, sondern entweder ein Datenbankproblem bei Amazon oder ein Problem zwischen BoD und Amazon.

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mtg
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Re:

von mtg (26.05.2016, 15:02)
Im weiter oben genannten Thread …

Streusalzwiese hat geschrieben:
Kürzlich hat hier im Forum eine Autorin ein ähnliches Problem geschildert:
http://www.bod.de/autorenpool/artikelbe ... 17848.html.


… stellte sich ja auch ein Datenbankproblem heraus.

Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (26.05.2016, 15:54)
mtg hat geschrieben:
Im weiter oben genannten Thread …

Streusalzwiese hat geschrieben:
Kürzlich hat hier im Forum eine Autorin ein ähnliches Problem geschildert:
http://www.bod.de/autorenpool/artikelbe ... 17848.html


… stellte sich ja auch ein Datenbankproblem heraus.


Das stimmt so nicht. Ein anderer User verwies darauf, dass er einmal ein Datenbankproblem mit amazon hatte.
Warum das Buch der Autorin nicht vertrieben wurde, blieb unklar. Geändert hat sich bei dem Buch nichts: Es wird auch heute noch nicht vertrieben.

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mtg
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Re:

von mtg (26.05.2016, 16:15)
Die Geschichte mit den Bauchtanz-Kalendergeschichten ist in der Tat vergleichbar mit dem vorliegenden Fall. Allerdings entnehme ich dem Thread, dass sich die Autorin nicht weiter gekümmert hat. Wenn doch, würde mich der Fortgang interessieren.

Ich bezog mich allerdings auf den Post des anderen Users:

picmogo hat geschrieben:
Eines meiner Bücher war von heute auf morgen ebenfalls nicht mehr bei Amazon direkt bestellbar. Es konnte nur noch über den Marketplace mit den dort üblichen 3,00 € Versandkosten bestellt werden.

Ich habe mich per Mail direkt an Amazon gewendet und nachgefragt, ob es einen Grund gäbe, dass Amazon dieses Buch nicht mehr im Sortiment habe. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass es sich um einen Datenbankfehler handelte. Es dauerte allerdings sehr lange, bis der Fehler behoben werden konnte. Ich habe mich im Drei-Wochen-Turnus immer wieder bei Amazon in Erinnerung gebracht. Schließlich nach ungefähr 4 Monaten war mein Buch wieder lieferbar.

Somit kann ich aus meiner Erfahrung heraus nur empfehlen, direkt bei Amazon nachzuhaken. Vermutlich wird es sich nur um Einzelfälle handeln, wo im System von Amazon einfach mal etwas klemmt.


Hieran sieht man, dass auch ein direkter Kontakt nicht bedeutet, dass der Fehler von jetzt auf gleich korrigiert wird. Ich hatte selbst mal das Problem, dass Amazon ein völlig farbverfälschtes Cover zeigte (statt sandfarben war es pink); die Korrektur hat selbst bei Einschalten von BoD lange gedauert. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass das eine gegen mich gerichtete Aktion gewesen wäre …

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (26.05.2016, 18:11)
Für mich sind das Verhalten von Amazon und die Mutmaßungen über die Gründe dafür zwei verschiedene Themen, die wir getrennt behandeln sollten. Das Problem, das hier bei einigen Büchern auftritt, betrifft uns alle, denn es kann jeden treffen. Daher sollten wir es ernst nehmen und die Mitglieder, die ihre Erfahrungen mit uns teilen, nicht mit irgendwelchen Weisheiten über "Handelslehre" oder die "Rechte von Amazon" in die Wüste schicken, sondern Interesse zeigen, um noch mehr Mitglieder zu ermutigen, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.

Seien wir doch zur Abwechslung mal großzügig und solidarisch!
Wenn ich mich in die Lage eines Betroffenen hineinversetze, kann ich sehr gut nachvollziehen, dass nach kurzer Zeit die Nerven blank liegen und man die Sache nicht mehr objektiv und sachlich betrachten kann. Daher nehme ich Mutmaßungen über Amazons Gründe nicht so wichtig, sondern konzentriere mich auf das Wesentliche:
Das Problem kommt nicht ganz selten vor, es geschieht willkürlich, und es gibt keine schnelle Lösung dafür.
Ich finde es einen guten Ansatz, dass unser Foren-Admin sich mit Michaels Fall auseinandersetzt und klarstellt, dass BoD sehr wohl daran gelegen ist, unsere Print-Ausgaben bei Amazon unterzubringen. Das ist für mich eine eindeutige Ansage, auf die wir im Zweifelsfall bauen können. Jetzt können wir nur warten, wie es weitergeht, und Michael ermuntern, uns in der nächsten Zeit auf dem Laufenden zu halten. (Menschenskind, es ist doch scheißegal, ob er mit seiner Theorie recht hat oder nicht.)

Gruß,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (26.05.2016, 18:40)
Völlig richtig!

Jeder von uns könnte der Nächste sein, dessen Bücher bei Amazon nicht mehr auftauchen, aus welchen Gründen auch immer.

Deshalb müssen wir Self-Publishing-Autoren zusammenhalten.
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hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (26.05.2016, 23:42)
Monika K. schrieb:

"Menschenskind, es ist doch scheißegal, ob er mit seiner Theorie recht hat oder nicht"

Torsten Buchheit schrieb:

"Jeder von uns könnte der Nächste sein, dessen Bücher bei Amazon nicht mehr auftauchen, aus welchen Gründen auch immer. Deshalb müssen wir Self-Publishing-Autoren zusammenhalten."

Das unterschreibe ich.
Hugo

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.05.2016, 00:34)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Deshalb müssen wir Self-Publishing-Autoren zusammenhalten.


Hmm...

Wie halten denn Self-Publishing-Autoren zusammen?

Ich kann mich da dunkel an ein Buchprojekt von Self-Publishing-Autoren erinnern ... so etwa vor drei Jahren ... wo es mit dem Zusammenhalt nicht sehr weit her war ... Zusammenhalt = Worthülse?

Wie soll Zusammenhalt aussehen? ... Blinde Unterstützung für jeden, der irgendwo eine Weltverschwörung gegen sich vermutet? Soll man zu jemandem halten, der ein Gedankengut vertritt, das ihn in die Nähe von AfD o. ä. rückt? Wie soll also Zusammenhalt aussehen?

Wie oft wurde hier von Projekten wie Buchläden geredet, die man selbst gründen wollte, um darin Bücher von Self-Publishern anzubieten - und was ist daraus geworden?

Welche Erfolge können Aktionen hier im Forum aufweisen, wenn es darum ging, die handwerkliche Qualität der Bücher von Self-Publishern zu verbessern? Wie oft wurde Kritik am Handwerklichen als persönlicher Angriff abgewiesen nach dem Muster: "Wer Fehler findet, darf sie behalten"?

Was versteckt sich also hinter diesem Begriff "wir Self-Publishing-Autoren müssen zusammenhalten"? Wie soll dieser Satz mit Leben gefüllt werden?
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (27.05.2016, 01:04)
Den Gedanken zusammenzuhalten, den möchte ich hier nachhaltig unterstützen.

Auch wenn vereinzelt wieder Nebelkerzen geworfen werden, z.B. durch Siegfried:

Siegfried hat geschrieben:
Blinde Unterstützung für jeden, der irgendwo eine Weltverschwörung gegen sich vermutet? Soll man zu jemandem halten, der ein Gedankengut vertritt, das ihn in die Nähe von AfD o. ä. rückt?


Es ist die Frage, ob das die Punkte sind, worauf es hier ankommt. Die AfD-Nähe weise ich übrigens von mir, falls ich damit gemeint sein sollte.

Politisch - und dies nur zur Klarstellung - bin ich Mitglied der "Linken Grünen" (FB-Plattform), bzw. Mitglied des OV Troisdorf von B90/Die Grünen.

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mtg
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Re:

von mtg (27.05.2016, 07:49)
Monika K. hat geschrieben:
(Menschenskind, es ist doch scheißegal, ob er mit seiner Theorie recht hat oder nicht.)

Nein, Monika, das ist es nicht.

Bereits in der Eröffnung des Threads und in seinem Titel wird Amazon eines Verhaltens bezichtigt, das in keiner Weise beweisbar ist. MichaelHA tut nämlich so, als würde Amazon ihn absichtlich und bewusst behindern. Wenn diese Behauptung aufgestellt wird, sollte sie besser beweisbar sein, weil sie durchaus justiziabel ist. Bewiesen wurde bislang nichts.

Zweitens hat er in der »Diskusssion« gezeigt, dass er weder willens noch in der Lage ist, andere Meinungen zuzulassen; sofort werden beleidigende Äußerungen getan, ohne sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen.

Drittens ist er bisher die Antwort auf diverse Fragen schuldig geblieben, so z.B. warum Amazon ihn benachteiligen sollte oder auch wie die bisherige Marktdurchdringung seiner Bücher ist.

Und viertens ist es, auch wenn es Dir unwichtig erscheint, nach wie vor so, dass jeder Händler das Recht auf eigene Sortimentsgestaltung hat. MichaelHA tut aber so, als sei Amazon verpflichtet, alle seine Bücher in Print und eBook-Version zu führen. Dem ist nicht so.

Und last not least: Dass MichaelHA Bewohner einer humorbefreiten Zone ist, wird schon alleine dadurch deutlich, dass er jede Gegenrede als persönlichen Angriff versteht und sofort verbal zurückschlägt.


Nun zum Stichwort »Solidarität«: Ich verweigere mich der Solidarität mit einem Forumsteilnehmer, dessen Verhalten ich schon seit Jahren nicht billige, weil er nicht selten beleidigende und verletzende Äußerungen gegen mich ins Spiel gebracht hat. Ich belasse es allerdings beim »nicht billigen«, da MichaelHA für mich nicht satisfaktionsfähig ist. Nun wird wieder der Einwand kommen, dass man mein Verhalten auch nicht billige – aber ich erwarte auch keine Solidarität und ich buhle erst recht nicht darum. Das ist der Unterschied.

Es ist eine schöne Worthülse, dass »wir« Self- oder on-demand-Publisher zusammenhalten müssten. Warum sollten wir das tun? Was eint uns außer der Tatsache, dass wir z.B. bei BoD veröffentlichen? Welcher »Zusammenhalt« steckt in »geheimen Facebook-Gruppen«, welcher in der Verweigerung, Informationen – selbst wenn sie aus zweiter Hand sind – zumindest als Gedanken in die Diksussion einzubringen? Vielleicht würde gerade dadurch ein anderer User aufmerksam und könnte seine Problematik einbringen?

Ich muss Siegfried recht geben: Das Projekt »Jede Menge Erben«, das als Gemeinschaftsprojekt geplant war, hat dieses Forum eher zerstört, denn geeint. Die (unbezahlte) Arbeit an diesem Projekt blieb an exakt zwei Leuten hängen, die hinterher freundlicherweise auch noch beschimpft wurden – und nur wenige der beteiligten Autoren haben wirklich etwas für das »gemeinsame« Projekt getan.


Wenn in Zukunft dieses Forum einen Zusamenhalt zeigen soll, dann sind vor allem die User gefordert, ihre Fragen, Probleme, Auffälligkeiten als Diskussionsthema einzubringen. »Amazon nutzt Marktmacht um unliebsame Bücher zu behindern« ist kein Diskussionspunkt, sondern eine ungeprüfte und unbeweisbare Aussage. Sie impliziert einen Sachverhalt, der keine Diskussion mehr zulässt. Fragen, die die Antworten bereits enthalten, sind für mich keine ernstzunehmenden Fragen, sondern reine Provokation. Und darauf reagiere ich so, wie ich reagiere.


Und zum Thema allgemein: Wenn ich dieses Forum Revue passieren lasse, sind hier in den letzten Jahren vielleicht zehn Fälle thematisiert worden, die ein vergleichbares Problem zum Inhalt hatten. In den meisten Fällen stellte es sich – was Amazon betrifft – als Datenbankfehler oder – was User betrifft – als durch direkte Kommunikation lösbare Fragestellung heraus.

Vielleicht wird in geheimen FB-Gruppen öfter über solche Fällle gesprochen, aber das entzieht sich meiner Kenntnis, denn die sind ja geheim. Und nein, Monika: Eine (gelegentlich bereits gehörte) Aussage wie »Du weißt schon selbst, warum Du da nicht Mitglied bist« ist nicht hilfreich und noch weniger zielführend, sondern platt.

Und @ Torsten – oder wer immer sich berufen fühlt: Es würde mich freuen zu erfahren, auf welcher Basis die Aussage »Jeder von uns könnte der Nächste sein« beruht. Denn erst, wenn der Grund bekannt ist, kann man gegensteuern. Ansonsten bleibt es Bashing.

Danke für die Aufmerksamkeit.

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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (27.05.2016, 08:50)
@mtg

Endlich hast Du einmal abschliessend (fast) alle Gründe genannt, weshalb es sich nicht lohnt sich mit Dir inhaltlich auseinanderzusetzen.

Da Du ein konstruktives Verhalten mir gegenüber ohnehin - in Bausch und Bogen - ablehnst, so werde ich ein gleiches tun.

@an die übrigen Forumsteilnehmer

Wie die übrigen Forumsteilnehmer sich dazu stellen mögen, nun das sei in ihr Belieben gestellt.

Auf die hier zur Schau gestellte Arroganz eines Herrn Gerschwitz kann ich persönlich jedenfalls gut und gerne verzichten.

Beste Grüße

MichaelHA

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (27.05.2016, 09:05)
mtg hat geschrieben:
Und @ Torsten – oder wer immer sich berufen fühlt: Es würde mich freuen zu erfahren, auf welcher Basis die Aussage »Jeder von uns könnte der Nächste sein« beruht. Denn erst, wenn der Grund bekannt ist, kann man gegensteuern. Ansonsten bleibt es Bashing.


Zunächst einmal ist es ein uns unbekanntes und unerklärliches Phänomen, das ohne bisher erkennbare Gesetzmäßigkeiten Autoren aus unserem Forum getroffen hat. Weder konnte man anhand der Titelauswahl noch anhand des Autors oder anhand der Coverfarbe irgendwelche Einordnungen machen.

Überhaupt: Wer weiß, ob sich das Phänomen nur auf Bücher bezieht? Ich habe schon öfter verschiedene Artikel auf Amazon plötzlich gar nicht mehr bei Amazon, sondern nur bei Drittanbietern über den Marketplace bestellen können, beispielsweise CDs oder Akkus oder Handyzubehör.

Aber vielleicht ist es doch ein bücherspezifisches Phänomen. Es könnte das zumindest sein. Und da wir noch keine Regelmäßigkeiten erkennen konnten, könnte jeder von uns der Nächste sein, den es trifft.

Sollte es aber der Beginn der Ausgrenzung von Self-Publishing-Autoren oder BOD-Autoren sein, empfiehlt sich erhöhte Wachsamkeit und Zusammenstehen.
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mtg
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Re:

von mtg (27.05.2016, 09:28)
@ Michael:
Die Art, wie Du Dich immer wieder zum Opfer stilisierst, kotzt mich an. Übrigens traue ich im Gegensatz zu Dir den anderen Forumsteilnehmer auch ohne Deine Aufforderung zu, Stellung beziehen zu können, wenn sie das möchten.


@ Torsten:
Die Aussage »Zunächst einmal ist es ein uns unbekanntes und unerklärliches Phänomen, das ohne bisher erkennbare Gesetzmäßigkeiten Autoren aus unserem Forum getroffen hat« – welche Aussage steckt dahinter? Es ist etwas unbekannt, es ist etwas unerklärlich, und es hat keine Gesetzmäßigkeiten. Also was ist es? Und trifft es wirklich nur Autoren aus diesem Forum? Wie viele Autoren aus diesem Forum hat es denn getroffen? Wie viele aus anderen Foren? Wie viele, die gar nicht in einem Forum sind? Und wie viele hat es getroffen, aber sie konnten das Problem selbst lösen?

»Wer weiß, ob sich das Phänomen nur auf Bücher bezieht?« Ja – wer weiß das denn? Niemand. Aber ist das ein Grund, dahinter eine Absicht zu vermuten? Ich kann mich nur wiederholen: Amazon ist ein selbständiger Anbieter und kein Erfüllungsgehilfe von Autoren. Wenn da etwas schief läuft, sollte man hinterfragen, aber nicht pauschal anklagen. Auch ich kann entscheiden, ob ich einen Auftrag annehme oder ablehne. Ich bin auch ein Anbieter, aber ich bin zu nichts verpflichtet außer, es liegt ein Vertragsverhältnis vor. Und im hier diskutierten Falle liegt kein Vertragsverhältnis zwichen einem Autor und einem Anbieter vor.

»Sollte es aber der Beginn der Ausgrenzung von Self-Publishing-Autoren oder BOD-Autoren sein, empfiehlt sich erhöhte Wachsamkeit und Zusammenstehen.« Ja, wenn es denn wirklich so ist. »Sollte« ist eine Vermutung, die sich in keiner Weise beweisen lässt. Im Zweifelsfalle ist es der viel gescholtene Amazon-Algorithmus – und da wäre die Frage zu stellen, warum es denn – wenn es so wäre – gerade Selfpublisher oder on-demand-Autoren trifft. Die Frage nach der Qualität der Arbeit oder dem Selbstverständnis einiger Mitglieder dieser Spezies stelle ich schon gar nicht mehr in den Raum, sie verhallt eh ungehört …

Im Moment ist der Stand der Diskussion derselbe wie jüngst, als es darum ging, was passieren könnte, wenn Flüchtlinge in der Nachbarschaft einquartiert werden. Da wurde wild in die Zukunft hineinprognostiziert, was uns bevorstehen könnte. Übertragen auf diese Diskussion: Keiner weiß was, aber alle sind sich einig: Amazon ist schuld.

Ich halte diese Methodik, diese Argumentation und dieses Ängsteschüren für ein weitaus größeres Problem als die Tatsache, dass Amazon einige wenige Bücher nicht anbietet.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

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