Anfängerfrust

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Bardioc
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Re:

von Bardioc (10.12.2014, 19:36)
Klonschaf hat geschrieben:
Bardioc hat geschrieben:
Auch ich feile oft sehr lange an einer Passage, einem Satz, die Kommentare betragen oft ein Vielfaches des dann übernommenen Textes. Aber das ist es ja, was am meisten Spaß macht!


Ja, ich feile auch total gern rum, trotzdem bin ich bisschen unsicher - ich schreibe so ins Blaue hinein, und weiß eben nicht, ob eine Szene dann letzlich wirklich gebraucht wird - und unter diesen Voraussetzungen frag ich mich dann, ob dieses viele Überarbeiten nicht Zeitverschwendung ist. Daher hätte ihc mir manchmal einen Plot gewünscht. Feilen macht wie gesagt Spaß, aber einfach nur ewig Arbeit in Szenen stecken, die dann im fertigen Produkt nihct mal erscheinen - weiß nicht, ob das so effizient ist, wenn man auch mal aus dem Quark kommen will.

Schreiben sollte doch keine Frage der Effizienz sein, sondern eine der Qualität und der guten Ideen. Und bei Filmen gibt es ja den Director's Cut mit Bonusszenen ... warum sowas nicht auch mal bei Büchern?

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (10.12.2014, 19:48)
Bardioc hat geschrieben:
Klonschaf hat geschrieben:
Bardioc hat geschrieben:
Auch ich feile oft sehr lange an einer Passage, einem Satz, die Kommentare betragen oft ein Vielfaches des dann übernommenen Textes. Aber das ist es ja, was am meisten Spaß macht!


Ja, ich feile auch total gern rum, trotzdem bin ich bisschen unsicher - ich schreibe so ins Blaue hinein, und weiß eben nicht, ob eine Szene dann letzlich wirklich gebraucht wird - und unter diesen Voraussetzungen frag ich mich dann, ob dieses viele Überarbeiten nicht Zeitverschwendung ist. Daher hätte ihc mir manchmal einen Plot gewünscht. Feilen macht wie gesagt Spaß, aber einfach nur ewig Arbeit in Szenen stecken, die dann im fertigen Produkt nihct mal erscheinen - weiß nicht, ob das so effizient ist, wenn man auch mal aus dem Quark kommen will.

Schreiben sollte doch keine Frage der Effizienz sein, sondern eine der Qualität und der guten Ideen. Und bei Filmen gibt es ja den Director's Cut mit Bonusszenen ... warum sowas nicht auch mal bei Büchern?


Natürlich gehts beim Schreiben nicht um betriebswirtschaftlich kalkulierte Effizienz. ich selber hatte aber in letzter Zeit das unangenehme Gefühl, mich komplett zu verzetteln und daher auf der Stelle zu treten ...
Zuletzt geändert von Klonschaf am 10.12.2014, 20:28, insgesamt 2-mal geändert.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (10.12.2014, 20:14)
Abdingen hat geschrieben:
@Monika
Falls es bei mir tatsächlich irgedwann soweit käme, dass es einen Alphaleser braucht, (hüstel) dürfte ich dann evtl. auf dich zukommen?


Das hängt vom Genre und der Länge des Buchs ab. Wenn ich Zeit habe und mich das Buch interessiert, springe ich gern als Testleserin ein. Wenn mich das Genre nicht interessiert, ist mir ein ganzes Buch zu viel. Außerdem könnte ich dann die Wirkung deines Werks auf die Leser nicht beurteilen, und meine Einschätzung wäre wertlos. In dem Fall könnte ich mir aber ein Kapitel oder eine Schlüsselszene ansehen. Allerdings muss dir klar sein, dass ich Satirikerin bin. Das heißt nicht, dass ich beim Testlesen alles ins Lächerliche ziehe, aber ich kann dir keine Tipps aus einer Autorenschatzkiste geben, denn ich bin keine Romanautorin. Sende mir einfach eine PN, wenn es so weit ist, und wir besprechen dann die Details.

Gruß,
Monika
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Bardioc
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Re:

von Bardioc (11.12.2014, 13:28)
Klonschaf hat geschrieben:
Bardioc hat geschrieben:
Klonschaf hat geschrieben:
Bardioc hat geschrieben:
Auch ich feile oft sehr lange an einer Passage, einem Satz, die Kommentare betragen oft ein Vielfaches des dann übernommenen Textes. Aber das ist es ja, was am meisten Spaß macht!


Ja, ich feile auch total gern rum, trotzdem bin ich bisschen unsicher - ich schreibe so ins Blaue hinein, und weiß eben nicht, ob eine Szene dann letzlich wirklich gebraucht wird - und unter diesen Voraussetzungen frag ich mich dann, ob dieses viele Überarbeiten nicht Zeitverschwendung ist. Daher hätte ihc mir manchmal einen Plot gewünscht. Feilen macht wie gesagt Spaß, aber einfach nur ewig Arbeit in Szenen stecken, die dann im fertigen Produkt nihct mal erscheinen - weiß nicht, ob das so effizient ist, wenn man auch mal aus dem Quark kommen will.

Schreiben sollte doch keine Frage der Effizienz sein, sondern eine der Qualität und der guten Ideen. Und bei Filmen gibt es ja den Director's Cut mit Bonusszenen ... warum sowas nicht auch mal bei Büchern?


Natürlich gehts beim Schreiben nicht um betriebswirtschaftlich kalkulierte Effizienz. ich selber hatte aber in letzter Zeit das unangenehme Gefühl, mich komplett zu verzetteln und daher auf der Stelle zu treten ...

Nun ja, das ist ein Aspekt des von mir erwähnten Alltags.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (11.12.2014, 15:00)
Ein kleiner Tipp für alle, die einen Roman schreiben wollen und nicht weiterkommen. Schreibt in einem Satz mit höchstens 15 Wörtern, worum es in Eurer Geschichte geht. Mit Ausgang natürlich. Ihr braucht den Satz nicht zu posten, sagt nur, wie weit Ihr gekommen seid.
Beispiel:
Romeo und Julia
Liebespaar aus unterschiedlichen Familien soll sich trennen, ehe sie sich trennen, töten sie sich selbst.
Den Satz habe ich aus einem anderen Forum aufgeschnappt und hier auf die Schnelle sinngemäß zusammengeschustert. Ihr sollt nur erkennen, worum es geht. Ich sitze schon eine Stunde an meinem eigenen Satz.
Das ist verdammt schwer, obwohl mein Roman schon zur Hälfte fertig ist.

Das ist eine sehr hilfreiche Storyline, die man nicht mehr verlassen sollte. Doch man sollte hier herumfeilen, bis es einem am besten passt.
Das habe ich gestern in der Schreibwerkstatt gefunden. Es ist erstaunlich, wie viele Plot-Verweigerer es gibt. Der Thread über die Schneeflockenmethode war sehr aufschlussreich. Vielen reichten die ersten zwei Aufgaben dieser Methode. Der Thread ist schon ein wenig älter. Die Reaktion war, dass nicht wenige wieder Auftrieb bekommen haben weiterzuschreiben.

Die erste Aufgabe habe ich oben hingeschrieben. In der Zweiten schreibt man seine Story in fünf Sätzen auf. Der Verfasser der Methode schwört auf drei Akte, deswegen sollen sich hier im Text vier Wendepunkte oder Katastrophen befinden, die die Story nach vorne bringen. Der vierte Wendepunkt ist das Finale, die Auflösung, der Showdown oder was auch immer.
Ich finde das sehr interessant.

Bardioc
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Re:

von Bardioc (11.12.2014, 15:17)
Thomas Becks hat geschrieben:
Ein kleiner Tipp für alle, die einen Roman schreiben wollen und nicht weiterkommen. Schreibt in einem Satz mit höchstens 15 Wörtern, worum es in Eurer Geschichte geht. Mit Ausgang natürlich. Ihr braucht den Satz nicht zu posten, sagt nur, wie weit Ihr gekommen seid.
Beispiel:
Romeo und Julia
Liebespaar aus unterschiedlichen Familien soll sich trennen, ehe sie sich trennen, töten sie sich selbst.
Den Satz habe ich aus einem anderen Forum aufgeschnappt und hier auf die Schnelle sinngemäß zusammengeschustert. Ihr sollt nur erkennen, worum es geht. Ich sitze schon eine Stunde an meinem eigenen Satz.
Das ist verdammt schwer, obwohl mein Roman schon zur Hälfte fertig ist.

Fünfzehn Wörter, weil gerade dieser Satz fünfzehn Wörter lang ist?

Thomas Becks hat geschrieben:
Das ist eine sehr hilfreiche Storyline, die man nicht mehr verlassen sollte. Doch man sollte hier herumfeilen, bis es einem am besten passt.
Das habe ich gestern in der Schreibwerkstatt gefunden. Es ist erstaunlich, wie viele Plot-Verweigerer es gibt. Der Thread über die Schneeflockenmethode war sehr aufschlussreich. Vielen reichten die ersten zwei Aufgaben dieser Methode. Der Thread ist schon ein wenig älter. Die Reaktion war, dass nicht wenige wieder Auftrieb bekommen haben weiterzuschreiben.

Plot-Verweigerer! Dann sind wir ja in guter Gesellschaft.

Wenn jemand anfängt zu schreiben, dann vermute ich mal, daß er sich vorher keinen Plot überlegt. Er probiert einfach aus, ob die Idee, die er eben hatte, ob das, was er davon gerade aufgeschrieben hat, irgendwie ''gut klingt'' oder sich gut runterliest. Dann kommt immer mehr dazu. Da es um einen Jungen und ein Mädchen ging, brauchte ich entsprechende Namen. Die hatte ich, obwohl Namensgebung eines der schwierigsten Sachen beim Schreiben ist. So fing ich mit meiner Geschichte an.

Thomas Becks hat geschrieben:
Die erste Aufgabe habe ich oben hingeschrieben. In der Zweiten schreibt man seine Story in fünf Sätzen auf. Der Verfasser der Methode schwört auf drei Akte, deswegen sollen sich hier im Text vier Wendepunkte oder Katastrophen befinden, die die Story nach vorne bringen. Der vierte Wendepunkt ist das Finale, die Auflösung, der Showdown oder was auch immer.
Ich finde das sehr interessant.

Mir ging und geht es nicht darum, zumindest noch nicht, eine Auflösung oder einen Showdown zu haben. Mir geht es eher darum, eine Gesellschaft zu beschreiben, in der ich gerne leben würde. Die steht natürlich im Konflikt mit einer anderen Gesellschaft, z. B. einer Gesellschaft wie der unseren. Da ist in den seltensten Fällen eine Auflösung oder ein Showdown zu erwarten, eher gewaltsame oder kriegerische oder sonstige Auseinandersetzungen. Und am Ende muß auch nicht der bessere gewinnen. Oder der Konflikt bleibt bestehen, für alle Ewigkeit. Es geht also darum, in einer fiktionalen Geschichte ''realistisch'' zu bleiben.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (11.12.2014, 15:51)
Schade muss jetzt weg und bin heute Abend zurück.
15 Wörter wegen der Disziplin, es darf nichts verschönert werden. Das wäre zum Beispiel ein Slogan, ein Pitch. Versuche es einfach. Wie gesagt, ich muss los. Ich erzähle später mal, warum ich keinen roten Faden bisher brauchte.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (11.12.2014, 20:55)
So! :D Mit den 15 Wörtern soll nur das Wesentliche des Romans beschrieben werden. Es zählt nur dieser eine Punkt des Wesentlichen.
Ich frage mich, wer hier überhaupt außer mir plant, einen Roman zu schreiben. Bardioc, das was Du schreibst, hört sich auch nicht gerade nach Roman an.
Ich kann mich nur wiederholen, man kann nicht einfach so drauflosschreiben. Ich muss doch wenigstens eine Grundidee für eine Geschichte haben.
Bei Oracoli war es so, dass ich von der perfekten Geldübergabe geträumt habe. Am Tage habe ich darüber nachgedacht, Dagobert hätten sie mit meiner Geldübergabe nie in die Finger gekriegt. Ich habe vor und hinter der Übergabe eine Geschichte gebaut und fertig war die Kriminalkomödie.

Bei Hexenänneken brauchte ich keinen roten Faden, die Frau hat schließlich gelebt. Der rote Faden stand sozusagen in den Grichtsakten. Ich musste nur reichlich recherchieren, bevor ich loslegen konnte. Und planen musste ich auch. Denn in den Akten war natürlich nicht ihr komplettes Leben zu lesen. Deshalb musste ich z.B. bei ihren indirekten Nachfahren recherchieren. Die restlichen Lücken habe ich mit Fiktion geschlossen. Aber immer in Kombination mit den historischen Ereignissen, damals.
Die Vest Saga konnte auch nicht planlos beginnen. Es soll ein Jugendroman werden. Kilian ist ein Bauernjunge, der Ritter werden möchte.
Um dieses Vorhaben einzuleiten, muss ich knallhart planen, um nicht später von Hinz oder Kunz, die sich ein wenig mit Geschichte auskennen, niedergemetzelt zu werden.
Da stellen sich Fragen, z.B. wie mache ich aus einem 14-Jährigen, der auch noch ein Höriger ist, einen Freien oder Halbfreien? Wenn er nicht frei ist und von Zuhause wegläuft, macht er sich selbst und seine Familie strafbar.
usw. usw.

So, wie weit seid ihr mit Euren Hausaufgaben? cheezygrin

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (11.12.2014, 21:06)
Bardioc hat geschrieben:
Klonschaf hat geschrieben:
Natürlich gehts beim Schreiben nicht um betriebswirtschaftlich kalkulierte Effizienz. ich selber hatte aber in letzter Zeit das unangenehme Gefühl, mich komplett zu verzetteln und daher auf der Stelle zu treten ...

Nun ja, das ist ein Aspekt des von mir erwähnten Alltags.


Ist jetzt die Frage, ob sich deine und meine Situation so direkt vergleichen lässt.

Ich kam beim Schreiben halt an einen Punkt, wo ich gewisse Entscheidungen zu fällen hatte, die ich nicht fällen konnte und bis heute nicht fällen kann.

Alternativ hätte ich eine bestimmte Szene in vier, teilweise konträren Varianten schreiben können, um mich vor der Entscheidung zu drücken - und jede Variante würde sich dann in eine andere Richtung entwickeln, und das ist mir bei meinen dauernden Überarbeitungen dann echt zu viel, vier Romane parallel zu schreiben - und wer weiß, ob es bei den vieren bleibt, vielleicht verästelt es sich weiter. :wink:

Wie gesagt: an dem Punkt hätte ich mir einen Plot gewünscht, mit meiner üblichen Bauchschreiberei kam ich sozusagen an eine Grenze, meine Konzentrationsfähigkeit ist nicht endlos, leider!

Aber wer weiß, vielleicht brauch ich einfach nur mal Abstand vom Schreiben!

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guenther h. klein
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Literatur

von guenther h. klein (12.12.2014, 08:20)
Hallo Abdingen,

Mal ehrlich: Mit glühenden Ohren habe ich als Kind die Klassiker der Literatur förmlich in mich hinein gefressen. Dumas (ja, der Ältere), Karl Mey, J.F. Cooper ... Herrgott, darf mich das nicht wenigstens etwas geprägt haben?


Dumas und Cooper sind mir bekannt. Wer aber ist Karl Mey?
Es irrt der Mensch, so lang er strebt. Goethe

www.g-h-klein.de

Abdingen
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Re:

von Abdingen (12.12.2014, 13:32)
Ich kaufe ein "A"
:wink:
In meinen Posts verstecken sich sicher noch so einige Fehler.

Bardioc
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Re:

von Bardioc (12.12.2014, 13:54)
Klonschaf hat geschrieben:
Bardioc hat geschrieben:
Klonschaf hat geschrieben:
Natürlich gehts beim Schreiben nicht um betriebswirtschaftlich kalkulierte Effizienz. ich selber hatte aber in letzter Zeit das unangenehme Gefühl, mich komplett zu verzetteln und daher auf der Stelle zu treten ...

Nun ja, das ist ein Aspekt des von mir erwähnten Alltags.


Ist jetzt die Frage, ob sich deine und meine Situation so direkt vergleichen lässt.

Sicher nicht.

Klonschaf hat geschrieben:
Ich kam beim Schreiben halt an einen Punkt, wo ich gewisse Entscheidungen zu fällen hatte, die ich nicht fällen konnte und bis heute nicht fällen kann.

Kann ich sehr gut verstehen. Ich verfolge seit langem die Strategie, Entscheidungen so lange wie möglich aufzuschieben.

Klonschaf hat geschrieben:
Alternativ hätte ich eine bestimmte Szene in vier, teilweise konträren Varianten schreiben können, um mich vor der Entscheidung zu drücken - und jede Variante würde sich dann in eine andere Richtung entwickeln, und das ist mir bei meinen dauernden Überarbeitungen dann echt zu viel, vier Romane parallel zu schreiben - und wer weiß, ob es bei den vieren bleibt, vielleicht verästelt es sich weiter.

Das ist kein ''vor der Entscheidung'' drücken, es ist halt noch nicht soweit! Wenn es soweit ist fällt die Entscheidung leicht. Es gibt auch Geschichten, die alternative Ausgänge haben. Gefällt mir gar nicht! Sich vielleicht mal in die Charaktere hineinversetzen und herausfinden, was Du an deren Stelle machen würdest. Oder was Du denkst, das der Charakter in dieser Situation machen würde. Das gibt vielleicht eine Richtung vor.

Klonschaf hat geschrieben:
Wie gesagt: an dem Punkt hätte ich mir einen Plot gewünscht, mit meiner üblichen Bauchschreiberei kam ich sozusagen an eine Grenze, meine Konzentrationsfähigkeit ist nicht endlos, leider!

Wenn Du vorher einen Plot gemacht hättest, hätte sich die Geschichte vielleicht in eine ganz andere Richtung entwickelt -- oder sie wäre vielleicht gar nicht erst so weit gediehen.

Klonschaf hat geschrieben:
Aber wer weiß, vielleicht brauch ich einfach nur mal Abstand vom Schreiben!

Ja, mal etwas Abstand nehmen ist immer gut.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (12.12.2014, 14:40)
Bardioc hat geschrieben:
Wenn Du vorher einen Plot gemacht hättest, hätte sich die Geschichte vielleicht in eine ganz andere Richtung entwickelt -- oder sie wäre vielleicht gar nicht erst so weit gediehen.

thumbbup Spitze!
Natürlich hätte die Geschichte eine andere Richtung genommen - die Richtige.
Und stimmt! Sie wäre nicht so weit gediehen, sie hätte sich nicht in Sackgassen verlaufen.
Einer der ermüdetsten Threads, seit ich hier im Autorenforum bin. Aber immerhin, der Fragensteller ist wenigstens so weit gekommen, dass er sich ein A kaufen konnte.

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (12.12.2014, 15:09)
@Thomas

bitte was is, ich glaub mich knutscht wohl n Elch??? 8)

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (12.12.2014, 15:24)
Klonschaf hat geschrieben:
@Thomas

bitte was is, ich glaub mich knutscht wohl n Elch??? 8)

Das ging nicht gegen Dich, Du siehst wenigstens ein, dass Plots wichtig sind. Bardioc meint es sei besser, wenn man einfach drauflosschreibt.

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