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Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


AF Verlag

Re:

von AF Verlag (12.10.2008, 20:54)
Haifischfrau hat geschrieben:
Hallo Jens,
du schreibst "die dafür zahlen, zählt man nicht zum Kreis der Autoren".
Wer ist denn MAN? Und was heißt, dafür zahlen?
Verleger, Lektoren, Kritiker und zum Teil Leser, mit einigen Ausnahmen, um die Steinewerfer hier zu besänftigen...

Haifischfrau hat geschrieben:
Es kann doch sehr unterschiedliche Beweggründe dafür geben, dass man bei bod publiziert. Mein Beweggrund war z. B., dass mein Buch vom Fachverlag angeboten einen etwa dreifachen Verkaufspreis des bod-Verkaufspreises gehabt hätte. Ich möchte aber, dass sich meine Zielgruppe mein Buch leisten kann. Und meine Investition bei bod (comfort) habe ich schon längst wieder eingefahren.
Ich kenne dein Genre nicht, und kann daher auch nicht mehr dazu schreiben.

Haifischfrau hat geschrieben:
Im Übrigen frage ich mich, ob es wirklich wichtig ist, von anderen als Autor "gezählt" zu werden. Und schließlich vermute ich, dass es einige Leute einfach nötig haben, über andere die Nase zu rümpfen.
Ist ein Hobby so mancher geworden, und findet doch eigentlich im "Verstecktem" statt, hinter einem Bildschrim und einer Tastatur...

Haifischfrau hat geschrieben:
Was alles so auf den Tischen im Buchhandel angeboten wird - über "seriöse" Verlage, kann schon richtig weh tun.
Auch hier möchte ich mir kein Urteil darüber erlauben...

Haifischfrau hat geschrieben:
Ansonsten gilt hier meine Zustimmung für Heinz!
Was immer einer Zustimmung bedarf, okay.
---------------------------
hwg hat geschrieben:
Literaturkritiker müssen für ihre Arbeit auch bei den Medien Abnehmer finden.
Richtig.

hwg hat geschrieben:
Und Kulturredaktionen haben nun einmal vielfach eine Abneigung gegen
Besprechungen von BoD- oder Eigenverlags-Produktionen.
Ist bekannt.

hwg hat geschrieben:
Erst wenn sich dort - und vor allem im Buchhandel - die Vorbehalte gegenüber diesen Büchern ändern, haben auch Rezensionen eine gute Chance, veröffentlicht zu werden.

Und wann wird sich in deren Köpfen etwas ändern? Wahrscheinlich nie, denn auch ein Buchhändler muß wirtschaftlich denken, und kauft entsprechend ein.
Unbekannte Autoren/innen spielen hier kaum eine Rolle, weil man ihnen nichts verdienen kann, egal ob selbst publiziert, dafür bezahlt, oder auch auf herkömmlichen Wege. Da kaufen sich die Damen und Herren Verleger lieber einen aus dem Ausland jubeln ihn hoch und schon läuft das Buch... und der Buchhändler läßt sich auf diesen Deal ein...
Übrigens hier mal ein interessanter Artikel über die junge deutsche Literatur: http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Buchmesse;art138,2632832

Literarischen Gruß

Jens

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MW
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Re:

von MW (12.10.2008, 21:03)
so ... nu kommt mal ´ne richtige fachmeinung: schaut euch mal den film ratatouille an thumbbup cheezygrin :shock:: :roll:

ne, spaß beiseite. aber dort ist wirklich nett das selbstverständnis mancher kritiker beschrieben, die es zumeist als ihre aufgabe betrachten, andere werk erst einmal schlecht zu reden. denn eine vernichtende kritik bringt in der regel mehr leser als eine positive (insofern sind auch kritiker autoren und auf ihre leserschaft angewiesen)

und leider habe ich hier das gefühl, dass dieser lustige kleine mausfilm mehr als nur eine nette geschichte ist ...

ich denke, insbesondere "möchtegern-kritiker" (ohne entsprechendem hintergrundwissen) beißen sich dann gern an argumenten wie BOD fest - was unterm strich aber auch nichts über die qualität der geschichte aussagt.
aktuelles sachbuch: "design kalkulieren"
www.designkalkulieren.de

artwork: www.designers-inn.de
schreiben: www.angenehme-vorstellung.de
thriller: www.marclinck.de
musik: www.linck-live.de

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MW
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Re:

von MW (12.10.2008, 21:03)
so ... nu kommt mal ´ne richtige fachmeinung: schaut euch mal den film ratatouille an thumbbup cheezygrin :shock:: :roll:

ne, spaß beiseite. aber dort ist wirklich nett das selbstverständnis mancher kritiker beschrieben, die es zumeist als ihre aufgabe betrachten, andere werk erst einmal schlecht zu reden. denn eine vernichtende kritik bringt in der regel mehr leser als eine positive (insofern sind auch kritiker autoren und auf ihre leserschaft angewiesen)

und leider habe ich hier das gefühl, dass dieser lustige kleine mausfilm mehr als nur eine nette geschichte ist ...

ich denke, insbesondere "möchtegern-kritiker" (ohne entsprechendem hintergrundwissen) beißen sich dann gern an argumenten wie BOD fest - was unterm strich aber auch rein gar nichts über die qualität einer geschichte aussagt.
aktuelles sachbuch: "design kalkulieren"

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thriller: www.marclinck.de

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julia07
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Re:

von julia07 (12.10.2008, 23:37)
Conny hat geschrieben:
... Der Aufhänger der Diskussion, die ich dort gelesen habe, war übrigens ein Buchcover, auf dem ein dicker Fehler gedruckt war. Aber dabei ist es eben nicht geblieben ...

Liebe Conny, dann dürftest Du Dich in diesem Forum aber auch nicht aufhalten, denn wir haben hier exakt das auch getan - wenn ich mich nicht ganz arg irre :wink:
LG,
Cornelia

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Re:

von Conny (14.10.2008, 11:00)
Liebe Julia,
ich erinnere mich. Aber darum geht es doch in dieser Diskussion nicht! Hier geht es um das grundlose Niedermachen eines Werkes, NUR weil es bei BOD erschienen ist.
Hier im Forum wurde das besagte Buch nicht schlecht gemacht, WEIL es bei BOD ist.

In dem anderen Forum wurde wie gesagt das Buchcover als Aufhänger benutzt, um anschließend übelst über die "Möchtegernautoren" bei BOD herzuziehen.

Conny
Zuletzt geändert von Conny am 14.10.2008, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
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Re:

von Conny (14.10.2008, 11:18)
Entschuldige!
Die "Julia" heißt ja Cornelia!
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PvO
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Re:

von PvO (15.10.2008, 08:49)
Andererseits gibt es auch genügend Bücher aus namhaften Verlagen, die nicht das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt sind.

Genau so ist es, ich kenne auch so einige Exemplare von „richtigen Verlagen", die nur eine Berechtigung haben, nämlich den Weg in die blaue Tonne.

Ich würde von Anfang an mit offenen Karten spielen. Man kann ja direkt sagen, dass man bei einem Dienstleister o.ä. veröffentlicht hat...


Warum? Du willst doch nicht den Verlag rezensiert haben, sondern den Inhalt deines Buches.

Gerade "BoD" Autoren haben darunter zu leiden, warum kann sich kaum jemand erklären. Aber oftmals werden diese von Leuten gekreuzigt, die selbst nicht einmal in der Lage sind überhaupt eine DIN A4 Seite zu schreiben, unabhängig vom Inhalt.


Fakt ist, dass dieses Thema nicht neu ist und das es in diversen Foren bereits heiß diskutiert wurde und Fakt ist auch, dass so mache Leseratte mit dem Begriff BOD überhaupt nichts anzufangen weiß. Teilweise interessiert es ihr auch gar nicht. Ich habe schon oft den Vergleich des kochens benutzt. Dem Esser wird es herzlich wenig interessieren, ob sein Mahl nun auf Gas, Elektro oder Holzfeuer gekocht wurde. Hauptsache es schmeckt. Neuerdings gibt es Induktionsherde (die werden nicht heiß). Man reiche diese Diskussion mal an ein Kochforum weiter, dann müsste es prompt heißen: bloß nicht ein Essen von einem Induktionsherd. Das sind doch alles nur Möchtegern Köche.

Ein Buch ist nur dann gut, wenn es auch gut ist, egal ob nun ein BoD oder im herkömmlichen Sinne veröffentliches Werk.


Genau so sehe ich das auch. Ich habe es immer wieder erlebt, dass jemand bei mir ein Buch kauft, Tage später wiederkommt und ein weiteres holt oder gar die restlichen Bücher auf einem Mal kauft. Man stelle sich mal folgendes Szenario vor (Hakket): ich sage dann: aber der Vollständigkeithalber muss ich sie aufklären und sagen, dass es sich um BOD`s handelt. Das nicht verstehende Gesicht möchte ich sehen.

Um es noch einmal klar zu sagen: der Verriss der BOD Autoren findet nur in diversen Foren statt, dem Leser ist es egal, gibt es doch genug Mist von namhaften Verlagen. S.o. Blaue Tonne.

PS
Ich würde gerne mal wissen, welche Foren hier gemeint sind.

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Conny
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Re:

von Conny (16.10.2008, 10:59)
Hallo Peter!
Den Vergleich mit dem Kochen finde ich absolut passend!
Welches Forum ich gemeint habe? Da muss ich erst noch mal goggeln. Ich habe den Suchbegriff "Autorenforum" eingegeben und hab da einige Treffer besucht. Den Namen hab ich mir allerdings nicht gemerkt.
Wenn ich es nochmal wiederfinde, sag ich Bescheid.

LG, Conny
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chiquitita
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Re:

von chiquitita (16.10.2008, 14:02)
Hallo Conny,

kann es sein, dass es das ist?

www.autorenforum-spruchreif.net/neues-f ... pic=6843.0

Gruß Uschi

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Re:

von Conny (16.10.2008, 14:23)
Liebe Uschi,
dürfen wir das? Ich meine, das quasi hier offenlegen?
Wenn ja, nicke ich mal heftig!
Wenn nicht, zucke ich mit den Schultern und nicke für mich alleine ... :P

LG, Conny
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chiquitita
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Re:

von chiquitita (16.10.2008, 15:19)
Das ist eine Frage an Heiner oder die Moderatoren.

Dürfen wir hier solche Links einstellen? Wenn nicht, werde ich den Beitrag löschen, nicht, dass wir noch eine Abmahnung bekommen.

Gruß Uschi

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Re:

von hawepe (16.10.2008, 15:22)
Hallo,

chiquitita hat geschrieben:
kann es sein, dass es das ist?


Und wo wird da "übelst über die 'Möchtegernautoren' bei BOD" hergezogen?

Beste Grüße,

Heinz.

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (16.10.2008, 15:39)
hawepe hat geschrieben:
Hallo,

chiquitita hat geschrieben:
kann es sein, dass es das ist?


Und wo wird da "übelst über die 'Möchtegernautoren' bei BOD" hergezogen?

Beste Grüße,

Heinz.


Hallo Heinz,
das mit dem "übelst .....hergezogen" kam nicht von mir sondern von Conny.

Ich bin aber auch der Meinung, dass

*zitat
Nach zwei Monaten ist noch niemand aufgefallen, dass das Cover – um es gelinde auszudrücken – einen groben Fehler enthält. Dass es in dieser Form vom Hersteller überhaupt gedruckt, vom Autor abgenommen und tatsächlich erscheint, lässt ahnen, warum die BOD-Fraktion den Ruf hat, den sie hat ...zitat ende

oder

*zitat
Ich kenne ein Buch von BoD, dessen Autorin viel Geld fürs Lektorat bezahlt hat und in dem jede Seite mindest drei Fehler aufzuweisen hat.
Autoren, die sich die
ser Dienste bedienen, sollten lieber singen statt schreiben oder was weiß ich ...zitat ende

Oder findest Du diese Aussagen über uns so positiv?

Gruß Uschi

LOFI

Re:

von LOFI (16.10.2008, 15:42)
chiquitita hat geschrieben:
hawepe hat geschrieben:
Hallo,

chiquitita hat geschrieben:
kann es sein, dass es das ist?


Und wo wird da "übelst über die 'Möchtegernautoren' bei BOD" hergezogen?

Beste Grüße,

Heinz.


Hallo Heinz,
das mit dem "übelst .....hergezogen" kam nicht von mir sondern von Conny.

Ich bin aber auch der Meinung, dass

*zitat
Nach zwei Monaten ist noch niemand aufgefallen, dass das Cover – um es gelinde auszudrücken – einen groben Fehler enthält. Dass es in dieser Form vom Hersteller überhaupt gedruckt, vom Autor abgenommen und tatsächlich erscheint, lässt ahnen, warum die BOD-Fraktion den Ruf hat, den sie hat ...zitat ende

oder

*zitat
Ich kenne ein Buch von BoD, dessen Autorin viel Geld fürs Lektorat bezahlt hat und in dem jede Seite mindest drei Fehler aufzuweisen hat.
Autoren, die sich die
ser Dienste bedienen, sollten lieber singen statt schreiben oder was weiß ich ...zitat ende

Oder findest Du diese Aussagen über uns so positiv?

Gruß Uschi


Käme ja einer Zensur gleich. Warum den Link löschen?
Wenn die die Meinung haben, haben sie sie eben. Tut uns das weh? Mir persönlich nicht.

VG

Lorenz

LOFI

Re:

von LOFI (16.10.2008, 15:47)
Ihr müsst immer bedenken: Wen interessiert es?
Das sind ja "Streitereien" zwischen "Autorengruppen", einfach nicht kommentieren, lesen und gut ist.
Unsere Leser, die zufrieden sind, interessieren solche "internen Streitereien" überhaupt nicht. Sie sehen das Buch und BOD sagt vielen genausoviel wie RORORO. Es ist ein Verlag. Diese Erfahrung habe ich gemacht, wenn ich mit Lesern sprach nund denen kleinlaut sagte: "Es ist aber ein BOD Buch". Fast alle antworteten: "Ja und, was ist damit?"

VG

lorenz

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