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Aengus
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Re:

von Aengus (23.06.2009, 06:59)
Ich gehe halt immer von mir aus. Bin ein friedliebendes Wesen, das in seinen Fantasien schwelgt und einfach nur seine Ruhe haben will.
Andererseits reagiere ich auf Ärger meist selbst aggressiv. Eigentlich total schizophren.
Man sollte sich angewöhnen die blöden Kommentare an sich abperlen zu lassen, ist aber eben einfach nicht so leicht.
Vor allem finde ich es eine Frechheit dann auch noch Pseudonyme aufzudecken und ungerechtfertigte Anklagen auszusprechen.
Denke bei 200 Rezensionen und keinem einzigen getagten Produkt bis dahin sollte ein denkendes Wesen wohl erkennen, dass es sich nicht um massenhaft Schleichwerbung handelt.
Seltsamerweise würde der selbe Kritiker es höchst amüsant finden, wenn ein Dan Brown, oder anderer bekannter Autor, so eine Masche tatsächlich anwenden würde. Dann hieße es: Der ist aber raffiniert!
Das ist der kleine Unterschied zwischen unbekanntem BoD-Autor und Bestsellerautor. So könnte ich mir den Typen jedenfalls vorstellen.

Ursula Prem (Moderator)

Re:

von Ursula Prem (Moderator) (23.06.2009, 09:02)
Hallo Aengus,

in solch einem Fall kann man eigentlich nur eines machen: Nichts! Und damit meine ich auch Nichts! Auch wenn es schwer fällt: Einfach nicht mehr reagieren. Dann läuft sich die Sache tot.
Wenn man sich im Internet bewegt, kommt es immer wieder mal zu solchen Situationen. Auch mir ist schon manchmal die Galle hochgekocht, und ich habe mich auf ungute Scharmützel eingelassen. Doch inzwischen werden sie seltener. Und vor allem: Kürzer. So die entsprechende Plattform eine "Block User"-Funktion hat, betätige ich diese, und nach mir die Sintflut. Wenn sie es nicht hat, meide ich sie konsequent für eine bestimmte Zeit, bis das Problem im Orkus verschwunden ist.

Immer im Auge behalten sollte man hierzulande auch die "deutsche Krankheit". Diese besteht in der latenten Angst, ein anderer könnte irgendwo einen Euro verdienen. Alles was mit Geld zusammenhängt, ist in unserem Lande verpönt, (auch wenn viele gerne für höhere Löhne streiken. Aber das steht auf einem anderen Blatt.)
Wenn man um diese Krankheit weiß, kann man sich in einem Fall wie dem Geschilderten einfach nur müde lächelnd abwenden und zu neuen Ufern aufbrechen.

In diesem Sinne alles Liebe,
Ursula

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Aengus
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Re:

von Aengus (24.06.2009, 09:39)
@Ursula

Danke für deine Tipps. Ich versuche sie bereits seit gestern zu beherzigen. Ich habe mir die Seiten nicht einmal mehr angesehen und halte mich demnächst vollkommen da raus.
Trotzdem verstehe ich solche Leute nicht. Ich denke gar nicht darüber nach, ob einer von Euch mehr Erfolg haben könnte als ich, oder mehr Bücher verkauft und somit mehr verdient. Mir macht es Spaß zu verfolgen wie mein Roman ankommt, ob er verkauft wird usw. Klar bin ich nicht böse wenn Geld dabei herausspringt, aber irgendjemanden deshalb mit Neid überschütten liegt mir echt fern.
Am Besten fand ich ja dann noch den Vorwurf ich hätte die Rezensionen des Meckerers alle mit nicht hilfreich bewertet. Ich hab mir die Rezensionen nicht einmal angesehen. Da hab ich wirklich besseres zu tun.

Na ja, wie du schon sagtest, ich lasse es jetzt im Orkus verschwinden.

Aber deine Worte tun trotzdem gut. Danke

Ursula Prem (Moderator)

Re:

von Ursula Prem (Moderator) (24.06.2009, 10:06)
Aengus hat geschrieben:
@Ursula
Na ja, wie du schon sagtest, ich lasse es jetzt im Orkus verschwinden.
Aber deine Worte tun trotzdem gut. Danke


Na, wenn das so ist, setze ich doch gleich noch einen drauf:
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass Anfeindungen aller Art das sicherste Zeichen des beginnenden Erfolgs sind? Denn: Neid muss man sich schwer erkämpfen. Mitleid hingegen bekommt man geschenkt. :-)
Sorgen machen musst Du Dir also erst, wenn keinerlei Anfeindungen mehr auf Dich zukommen!
So gesehen bin ich eigentlich für jeden Querschuss irgendwie auch dankbar. Denn es gibt kaum einen sichereren Gradmesser dafür, auf dem richtigen Weg zu sein!

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Aengus
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Re:

von Aengus (24.06.2009, 10:20)
@Ursula

Wow, bisher musste ich mir Neid tatsächlich erkämpfen. Nur Ärger, den bekomme ich immer von ganz allein.
Ich bin eine geborene Fettnapftreterin. Wenn ich ein Bein aus der Plörre befreit habe, stehe ich meistens schon mit dem anderen wieder drin.
Daher trifft mich das wohl auch noch mehr.

Aber du hast vollkommen recht, deine Sicht der Dinge trifft ins Schwarze. Trotzdem möchte ich nie zu einem Neidmenschen mutieren und wünsche dir deshalb auch jeglichen Erfolg den du dir im Leben wünscht.

Ursula Prem (Moderator)

Re:

von Ursula Prem (Moderator) (24.06.2009, 15:39)
Aengus hat geschrieben:
@Ursula

Wow, bisher musste ich mir Neid tatsächlich erkämpfen. Nur Ärger, den bekomme ich immer von ganz allein.
Ich bin eine geborene Fettnapftreterin. Wenn ich ein Bein aus der Plörre befreit habe, stehe ich meistens schon mit dem anderen wieder drin.
Daher trifft mich das wohl auch noch mehr.

Aber du hast vollkommen recht, deine Sicht der Dinge trifft ins Schwarze. Trotzdem möchte ich nie zu einem Neidmenschen mutieren und wünsche dir deshalb auch jeglichen Erfolg den du dir im Leben wünscht.


Vielen Dank! :D
Auch ich wünsche Dir alles Liebe, viel Erfolg, und dass Du den Fuß immer wieder mit einem Lachen aus dem Fettnäpfchen ziehen mögest!

WalterJoergLangbein

Was ich mir gemerkt habe...

von WalterJoergLangbein (25.06.2009, 05:40)
Was ich mir gemerkt habe, selbst aus eigener Erfahrung gelernt habe: Nach Verlassen eines Fettnäpfchens achte ich immer sehr darauf, nicht hinzufallen! Fett macht glitschig!

Walter

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Sylvia B.
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Re: Was ich mir gemerkt habe...

von Sylvia B. (15.07.2009, 10:34)
WalterJoergLangbein hat geschrieben:
Was ich mir gemerkt habe, selbst aus eigener Erfahrung gelernt habe: Nach Verlassen eines Fettnäpfchens achte ich immer sehr darauf, nicht hinzufallen! Fett macht glitschig!

Walter


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Sylvia B. ist Mitautorin in der Schriftstellergemeinschaft

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Aengus
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Re:

von Aengus (15.07.2009, 11:36)
Andererseits stelle ich fest, ist man erst einmal klitschig rutscht man schneller durchs Leben. :lol:

Alles hat Vor- und Nachteile.

LG

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