Blick ins Buch

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waldner
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Blick ins Buch

von waldner (11.11.2014, 14:47)
Hallo in die Runde.

Ich habe seit etwa 4 Wochen mein Buch bei Amazon stehen und habe zudem (vielleicht nicht ganz ungewöhnlich) eine 2. Auflage einstellen müssen, da mir bei der ersten diverse Fehler unterlaufen sind. Soweit, so gut.

Nun habe ich aber beim erneuten Einstellen wohl übersehen, das Häkchen für das Blick-ins-Buch-Feature rauszunehmen - und nun ist erstaunlich viel Text vorab einsehbar. :roll:

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit diesem Feature von Amazon? Ist das eher nützlich oder nicht? Und wenn nicht, wie kann man das rückgängig machen, insofern nicht nochmal das Buch hochgeladen werden muß?

Danke für die Antwort(en) ;)
Gruß
Thomas

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (11.11.2014, 15:59)
Hallo Thomas,

eigentlich finde ich die Funktion "Blick ins Buch" sogar sehr wichtig, da viele Kunden (ich auch) gerade bei BoD-Büchern nicht gerne die Katze im Sack kaufen wollen. Ich ließ das Häkchen bei meinem Gedichtband trotzdem absichtlich weg, weil im Humorbereich so viel geklaut wird, stellte jedoch nach der Veröffentlichung des E-Books fest, dass die Funktion plötzlich zur Verfügung stand. Mich störte es nicht sehr. Deshalb fragte ich bei BoD nicht nach. Aber es ist möglich, dass sie automatisch zum E-Book gehört. Deshalb würde ich an deiner Stelle erst bei BoD nachfragen, bevor du eine Neuauflage machst. Vielleicht lag der Fehler gar nicht bei dir.

Bei meinen Büchern beobachtete ich zudem, dass am Anfang der "Blick ins Buch" einen erstaunlich großen Umfang hatte, der aber nach einer Weile deutlich abnahm. Vielleicht wird es bei deinem Buch auch noch weniger.

Gruß,
Monika
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Oldenfelde
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Re: Blick ins Buch

von Oldenfelde (17.10.2017, 13:13)
Tut mir leid, dass ich wieder eine olle Kamelle hochhole, aber ich finde, dieses Thema ist sehr brisant.

Natürlich möchte ich, gerade als unbekannter Neuling, dass man sich einen Einblick in das Buch verschaffen kann, bevor man die Katze im Sack kauft.
Bei Amazon und BoD ist diese Funktion ja auch angemessen. Man kann ein paar Seiten und ggfs. das Inhaltsverzeichnis lesen.
Aber was ich bei bookview.libreka.de so alles lesen kann, ist mir dann doch etwas zu viel für eine Leseprobe. Das ist ja gerade so, als hätte ich mein Buch als e-Book eingestellt.

Daher mein Tipp an Jungautoren. Prüft genau, ob ihr den Haken für den Blick ins Buch machen wollt. Bei Sach- und Fachbüchern, Rezeptbüchern und Kurzgeschichten kann da schon deutlich zu viel Inhalt kostenlos verteilt werden.

Habe gerade mal bei mir nachgeschaut und 47 Seiten durchgehend lesen können. Das finde ich echt übertrieben.
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Als Autor finde ich auch diese Signatur sehr passend:
Aus Zeitgründen sehe ich meistens von der Korrektur von Schreibfehlern ab. Man möge es mir fazein.

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Monika K.
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Re: Blick ins Buch

von Monika K. (17.10.2017, 15:23)
Wenn du dich mit anderen über dieses Thema unterhalten möchtest oder eine Frage dazu hast, musst du dich nicht rechtfertigen.

Ich hatte mich bei meinem zweiten Buch gegen den Blick-ins-Buch entschieden und an der entsprechenden Stelle das Häkchen gesetzt. Da ich aber das E-Book mitgebucht hatte, tauchte er nach dessen Veröffentlichung dennoch auf. BoD kontaktierte ich nicht, weil mir mehrere Autorenkollegen bestätigten, dass bei E-Books der Blick-ins-Buch Pflicht sei.

Viele Grüße
Monika
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mtg
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Re: Blick ins Buch

von mtg (17.10.2017, 15:33)
Monika K. hat geschrieben:
… dass bei E-Books der Blick-ins-Buch Pflicht sei.

Das erklärt dann auch mir so manches. Danke für die Info! thumbbup

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Hannelore Goos
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Re: Blick ins Buch

von Hannelore Goos (17.10.2017, 16:32)
Noch blöder ist es, wenn man Farbbilder in einem Buch hat, das international vertrieben wird: Bei der E-Book-Vorschau bekommen die Leute in England/Amerika tolle Farbbilder zu sehen, aber das Print-Buch ist dann nur schwarz-weiß. Wir haben diesbezüglich bereits heftigen Ärger mit "Goddess Holle" gehabt.

Wenn wir also einen englischsprachigen Titel mit Farbbildern machen, gibt es für die Farbausgabe weder E-Buch noch internationalen Vertrieb. International gibt es eine (preiswertere) schwarz-weiß-Ausgabe. Das haben wir bei den beiden Bänden von "Gods of the Germanic Peoples" so gemacht. Auf diese Weise behalten wir auch die Kontrolle über die Qualität der s/w-Abbildungen.
Eine englische Künstlerin, Pollyanna Jones, hat farbige Kreidezeichnungen für die Farbausgabe gemacht. Die gibt es aber nur in Deutschland, vorzugsweise über unseren eigenen Shop. Dafür verkaufen wir auf Messen und anderen Gelegenheiten mit Büchertisch keine s/w-Ausgaben.

Klingt ein bisschen kompliziert, ist aber vom System her notwendig.

Gruß
Hannelore
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Monika K.
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Re: Blick ins Buch

von Monika K. (17.10.2017, 17:45)
Hannelore Goos hat geschrieben:
Bei der E-Book-Vorschau bekommen die Leute in England/Amerika tolle Farbbilder zu sehen, aber das Print-Buch ist dann nur schwarz-weiß.

Bei BoD kann man bei der Printausgabe auf das E-Book verzichten und das E-Book separat hochladen. Dafür entscheiden sich viele Autoren, die bestimmte Ansprüche ans E-Book stellen und sich nicht auf BoD verlassen wollen. Meines Wissens dürfte es dann keine Überschneidungen beim Blick-ins-Buch geben. Allerdings traue ich manchen Shops so einiges zu und weiß auch nicht, wie es im internationalen Vertrieb aussieht.

Viele Grüße
Monika
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Oldenfelde
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Re: Blick ins Buch

von Oldenfelde (17.10.2017, 18:54)
Danke für die Kommentare der schon länger im Forum weilenden Autoren.
Der „Warnhinweis“ war ja für die „Frischlinge“ wie mich gedacht.
Ich werde den Haken wohl nicht mehr setzen.

Ich hatte aber schon vorher hier im Forum die entsprechenden Hinweise zum „Blick ins Buch“ gelesen, aber leider nicht so ernst genommen. Und als Neueinsteiger wollte ich den Interessierten natürlich auch einen Blick auf mein Geschreibsel gestatten, bevor sie viel Geld ausgeben.

Aber Fehler muss man ja nicht wiederholen. :wink:
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Monika K.
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Re: Blick ins Buch

von Monika K. (17.10.2017, 20:09)
Das verstehe ich jetzt nicht. Du warnst dich selbst?

Ich rate jedem BoD-Autor, der sich noch nicht irgendwo einen Namen gemacht hat, auf jeden Fall den Blick-ins-Buch freischalten zu lassen, damit sich jeder potenzielle Leser ein Bild von der Qualität des Buchs machen kann. Es gibt - leider nicht immer zu Unrecht - Vorurteile gegenüber BoD-Büchern, und die Blick-ins-Buch-Funktion ist die einzige Möglichkeit für uns Autoren, diese Vorurteile zu zerstreuen.

Die Angst, dass jemand das Buch auf diese unbequeme Weise lesen würde, ist in meinen Augen übertrieben. Wer das macht, würde sich das Buch auch dann nicht kaufen, wenn die Funktion nicht freigeschaltet wäre. Leser lieben den Lesegenuss und sind entweder prinzipiell bereit, dafür zu bezahlen, oder prinzipiell nicht dazu bereit. Dann schauen sie sich auf den Piratenplattformen um und zahlen nie den Ladenpreis.

Viele Grüße
Monika
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Oldenfelde
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Re: Blick ins Buch

von Oldenfelde (17.10.2017, 22:37)
Monika K. hat geschrieben:
Das verstehe ich jetzt nicht. Du warnst dich selbst?

Viele Grüße
Monika

Nicht nur mich, alle Frischlinge.


Monika K. hat geschrieben:
Ich rate jedem BoD-Autor, der sich noch nicht irgendwo einen Namen gemacht hat, auf jeden Fall den Blick-ins-Buch freischalten zu lassen, damit sich jeder potenzielle Leser ein Bild von der Qualität des Buchs machen kann. …

Die Angst, dass jemand das Buch auf diese unbequeme Weise lesen würde, ist in meinen Augen übertrieben. Wer das macht, würde sich das Buch auch dann nicht kaufen, wenn die Funktion nicht freigeschaltet wäre. Leser lieben den Lesegenuss und sind entweder prinzipiell bereit, dafür zu bezahlen, oder prinzipiell nicht dazu bereit. Dann schauen sie sich auf den Piratenplattformen um und zahlen nie den Ladenpreis.

Viele Grüße
Monika

Genau diese (Deine) Meinung habe ich ja vorher schon hier im Forum schon mal gelesen und mich dann trotz aller Bedenken für den Haken entschieden. Mir ist Deine Aussage voll verständlich. Ich schaue selbst auch gerne erstmal in ein Buch, bevor ich es kaufe. Geht nur leider nicht immer.
Deshalb weine ich jetzt auch nicht, obwohl einige Internetseiten da mit der Leseprobe doch etwas übertreiben.
Ich möchte aber, dass alle „Frischlinge“ sich eben auch vorher informieren und dann den Haken setzen.
Dann gibt es hinterher nichts zu jammern.
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Bärentante
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Re: Blick ins Buch

von Bärentante (18.10.2017, 00:40)
Monika K. hat geschrieben:
Ich rate jedem BoD-Autor, der sich noch nicht irgendwo einen Namen gemacht hat, auf jeden Fall den Blick-ins-Buch freischalten zu lassen, damit sich jeder potenzielle Leser ein Bild von der Qualität des Buchs machen kann. Es gibt - leider nicht immer zu Unrecht - Vorurteile gegenüber BoD-Büchern, und die Blick-ins-Buch-Funktion ist die einzige Möglichkeit für uns Autoren, diese Vorurteile zu zerstreuen.


Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. thumbbup Danke, Monika.

Wenn Leser ein Buch im Laden auswählen, kann man ja auch nicht verhindern, dass sie einen Blick hineinwerfen und - je nach Gegebenheiten - sich setzen und darin lesen. Ein Auto fährt man ja auch Probe, bevor man es kauft.

Gefährlich, d.h. nicht verkaufsfördernd ist der Blick ins Buch allerdings für Krimi- oder Romanautoren, da meist die letzten drei Textseiten und die Buchrückseite abgebildet werden. Wer den Mörder schon kennt oder liest, dass der Held am Ende seine Prinzessin nicht bekommt, wird sich das Buch wohl nicht mehr kaufen. Also zum Schluss immer Werbung für andere Bücher machen, eine Danksagung platzieren oder das Inhaltsverzeichnis.
Liebe Grüße
Christel

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Hannelore Goos
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Re: Blick ins Buch

von Hannelore Goos (18.10.2017, 09:00)
Monika K. hat geschrieben:
Die Angst, dass jemand das Buch auf diese unbequeme Weise lesen würde, ist in meinen Augen übertrieben. Wer das macht, würde sich das Buch auch dann nicht kaufen, wenn die Funktion nicht freigeschaltet wäre. Leser lieben den Lesegenuss und sind entweder prinzipiell bereit, dafür zu bezahlen, oder prinzipiell nicht dazu bereit. Dann schauen sie sich auf den Piratenplattformen um und zahlen nie den Ladenpreis.

Das mag für Romane gelten. Bei Sachbüchern ist uns aus USA berichtet worden, dass der "Blick ins Buch" genutzt wird, um eine Quellenangabe zu generieren, ohne das Buch kaufen zu müssen, also genau anders herum.

Monika K. hat geschrieben:
Bei BoD kann man bei der Printausgabe auf das E-Book verzichten und das E-Book separat hochladen.
Das ändert nichts daran, dass potentielle Käufer bei der obligatorischen E-Book-Vorschau bunte Bilder sehen, die im gleichnamigen gedruckten Buch dann nur schwarz-weiß sind.

Gruß
Hannelore
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Monika K.
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Re: Blick ins Buch

von Monika K. (18.10.2017, 09:39)
@ Hannelore
Ich hatte meinen Gedankengang nicht bis zum Ende geschildert. Sorry. Ich dachte mir, man könnte auf diese Weise die Printausgabe für den internationalen Vertrieb freigeben und das E-Book nicht. Vielleicht liege ich mit meiner Annahme falsch, aber die Bilder sind ja nur im internationalen Vertrieb schwarz-weiß, nicht wahr? Wenn man also die Printausgabe ohne Blick-ins-Buch und mit internationalem Vertrieb hochlädt und das E-Book gezwungenermaßen mit Blick-ins-Buch und ohne internationalen Vertrieb, könnte man einen Spagat bei der Wahl zwischen Pest und Cholera hinbekommen. Oder habe ich dabei etwas außer Acht gelassen?
Wenn bei einem Buch bereits Teile für sich allein stehend interessant sein können, muss man natürlich abwägen, ob man nicht wirklich komplett auf den Blick-ins-Buch und damit auch auf das E-Book verzichtet. Dazu gehört dein Beispiel mit den einzelnen Kapiteln eines Sachbuchs oder mein Gedichtband, bei dem ich vor fünf Jahren auch aus diesem Grund verzichten wollte, die Sache mit dem E-Book aber noch nicht wusste. Allerdings hat der Leser trotzdem noch die Möglichkeit, das Buch zu bestellen und vom Rückgaberecht Gebrauch zu machen. Wie das international geregelt ist, weiß ich nicht, aber hier in Deutschland geht das problemlos. Einschweißfolien scheinen da offenbar gar keine Rolle zu spielen.

@Bärentante
Den Hinweis bezüglich der letzten Seiten kannte ich noch nicht. Vielen Dank. Es soll ja einige Leser geben, die aus mir völlig unerfindlichen Gründen bei einem Krimi grundsätzlich zuerst nachlesen, wer der Mörder war, und danach mit der Lektüre beginnen. Früher hielt ich es für eine Schrulle einer Bekannten, aber inzwischen kenne ich noch mehr Leser die so vorgehen. Das ist natürlich nicht repräsentativ ...

@Oldenfelde
Man muss eben sorgfältig abwägen, bei welcher Variante der Schaden größer ist. Der Verzicht aufs E-Book, der ja offensichtlich mit dem Verzicht auf den Blick-ins-Buch Hand in Hand geht, hat je nach Genre sehr unterschiedliche Folgen für die Verkaufszahlen. Im Fantasy-Bereich hörte ich von Kollegen, dass der E-Book-Anteil bei über 90% liegt. Bei mir ist es umgekehrt und ich verkaufe hauptsächlich Taschenbücher. Mir würde der Verzicht nicht wehtun, andere Autoren würden sich aber kräftig ins Knie schießen. Wenn sich ein Buch schlecht verkauft, würde ich den Grund dennoch nicht zuerst beim Blick-ins-Buch suchen, sondern beim Buch selbst, beim Preis oder in den Werbemaßnahmen. Wenn diese die Zielgruppe nicht erreichen, hilft auch der Verzicht auf den Blick-ins-Buch nichts, denn die Zielgruppe ist am Buch interessiert und möchte es sicher lieber auf herkömmliche Weise lesen.

Viele Grüße
Monika
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Hannelore Goos
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Re: Blick ins Buch

von Hannelore Goos (18.10.2017, 11:22)
Monika K. hat geschrieben:
Ich hatte meinen Gedankengang nicht bis zum Ende geschildert. Sorry. Ich dachte mir, man könnte auf diese Weise die Printausgabe für den internationalen Vertrieb freigeben und das E-Book nicht.


Beim E-Book gibt es keine Freigabe für den internationalen Vertrieb. Da die Lizenzen für die Konvertierungssoftware national vergeben werden, ist ein E-Book von BoD theoretisch immer nur für den deutschen Markt freigegeben. Was natürlich niemanden in Amerika hindert, sich bei Amazon.de die Kindle-Version oder im deutschen Apple-Store die entsprechende Version anzusehen :wink:

Gruß
Hannelore
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Re: Blick ins Buch

von Oldenfelde (18.10.2017, 11:38)
Danke für die rege Diskussion und die guten Tipps.
Am Ende mache ich im Buch schon Werbung für andere Bücher.
In der nächsten Ausgabe werde ich wohl am Anfang auch erst mal 50 Seiten mit Vorwort und Danksagungen unterbringen. :wink:

Monika's Empfehlung und Begründung für den Blick ins Buch hatte ich ja schon früher mal hier im Forum gelesen und fand und finde das für Neueinsteiger auch absolut richtig.

Aber Rezeptbuch- und Fachbuchschreiber können da viel verlieren, da sich das gesuchte Wissen leicht finden und lesen lässt, ohne ein ganzes Buch online durchzublättern. Ist ja oft nur eine Seite, die das geballte Wissen enthält.

Ich wünsche allen Schreibern viel Erfolg – mit und ohne Blick ins Buch!
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