BOD-Autoren - Alles Nichtskönner?

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Benutzeravatar
Valerie J. Long
Beiträge: 777
Registriert: 19.11.2008, 16:20
Wohnort: Wiesbaden

Re:

von Valerie J. Long (07.07.2011, 20:16)
mtg hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
Vorschlag zur Selbsterfahrung:
Nimm dein Buch und klapper die diversen Buchhandlungen ab, damit dein Buch im Präsenzhandel erscheint (Amazon ist nur ein Teil des Buchhandels, nicht das Nonplusultra).
Die Idee ist eigentlich genial einfach - und trotzdem wird sie zumeist nur in der Theorie funktionieren. Die Gründe halte ich für durchaus diskussionswert:

1) Ein Buch zu schreiben ist einfacher, als ein Buch zu vermarkten.

2) Sich öffentlich zu seinem Buch zu bekennen, ist für viele Hobbyautoren ein (zu) großer Schritt.

3) Zu einem Buchhändler zu gehen, bedeutet, sich einer potenziell kompetenten Person gegenüber zu stellen, deren Urteil weitreichende Folgen haben kann - die man lieber vermeiden möchte.

4) Ich brauche doch keine Buchhändler, ich habe doch das Internet.

5) Buchhändler haben sowieso etwas gegen die BoD-Autoren.
Gut, ich diskutiere mit:

Zu 1) Vielen Autoren ist nicht klar - und mir ging es anfangs auch so - wie wenig Taylorismus es in dieser Branche gibt. Schreiben zu können (so, wie Siegfried es versteht) ist eine Sache, Marketing eine andere. Grundsätzlich ist es nicht verwerflich, nicht beides zu können... aber gefordert wird beides, nicht nur im Selbstverlag. smart2

Zu 2) Touché. Und dann schreibe ich auch noch unter Pseudonym! blink3

Zu 3) Okay. Ich bin stattdessen zu einem Verlag gegangen. Zählt das auch? angle:

Zu 4) So sieht mein Verleger das allerdings auch... dozey:

Zu 5) Hmm - wo sind die Buchhändler, die dazu mal Stellung nehmen? Ich sollte mal einen ansprechen... siehe 2) :oops:

Richymuc
Beiträge: 1914
Registriert: 12.01.2009, 16:58
Wohnort: München

Re:

von Richymuc (07.07.2011, 22:16)
Hallo in die Runde,

hier meine ausführliche Meinung zum Thema.
Falle es jemanden interessiert, was mit BoD so möglich ist ...

http://www.bod.de/autorenpool/bod-von-d ... 13283.html

.. mit einfachen Worten, es ist egal wo Dein Buch erscheint.

Es sollte möglichst ohne Fehler sein.
Über den Inhalt kann man streiten, dem Leser muss es gefallen.

Entscheidend ist, was unter dem Strich rauskommt, ob der Verlag Meier, Huber oder BoD heißt, spielt keine Rolle.
Dem Normal Käufer sagt der "Verlag" BoD eh nix, also warum aufregen?

Außer der Verlag gibt tausende Euros für Dein Buch und Werbung aus, dann wäre es mir nicht egal cheezygrin

BoD habe ich keine Minute bereut.
Gruß vom Richard
www.richymuc.de
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5785
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re:

von Siegfried (07.07.2011, 23:00)
Richymuc hat geschrieben:
Es sollte möglichst ohne Fehler sein.


... und damit fängt der Ärger an! cheezygrin
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Richymuc
Beiträge: 1914
Registriert: 12.01.2009, 16:58
Wohnort: München

Re:

von Richymuc (07.07.2011, 23:05)
Ja Siegfried cheezygrin

und was echt komisch ist, man sieht seine eigenen Fehler nicht, man überliest sie einfach, auch wenn man es zehn Mal liest.

Muss am Gehirn liegen, das sagt: Passt schon cheezygrin
www.richymuc.de

Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7

Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7

Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0

NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

Benutzeravatar
Alexandermerow
Beiträge: 250
Registriert: 22.09.2010, 01:57

Re:

von Alexandermerow (07.07.2011, 23:38)
Muss am Gehirn liegen, das sagt: Passt schon


Ja, das könnte gut sein. Man gewöhnt sich halt an alles :D

Benutzeravatar
Valerie J. Long
Beiträge: 777
Registriert: 19.11.2008, 16:20
Wohnort: Wiesbaden

Re:

von Valerie J. Long (08.07.2011, 07:19)
Richymuc hat geschrieben:
...und was echt komisch ist, man sieht seine eigenen Fehler nicht, man überliest sie einfach, auch wenn man es zehn Mal liest.

Muss am Gehirn liegen, das sagt: Passt schon cheezygrin

Duden Korrektor sagt auch nichts, wenn es nur ein verwechseltes Wort ist, und schon geht der Ärger los. Ich bin froh über jeden Fehler, den einer meiner zehn+ Korrekturleser entdeckt, und wenn ich danach meinen Probedruck mache und nochmal lese, finde ich wieder welche...

Benutzeravatar
mtg
Beiträge: 5576
Registriert: 20.01.2010, 09:59
Wohnort: Berlin

Re:

von mtg (08.07.2011, 08:02)
Valerie J. Long hat geschrieben:
Zu 1) Vielen Autoren ist nicht klar - und mir ging es anfangs auch so - wie wenig Taylorismus es in dieser Branche gibt. Schreiben zu können (so, wie Siegfried es versteht) ist eine Sache, Marketing eine andere. Grundsätzlich ist es nicht verwerflich, nicht beides zu können... aber gefordert wird beides, nicht nur im Selbstverlag. smart2

Zu 2) Touché. Und dann schreibe ich auch noch unter Pseudonym! blink3

Zu 3) Okay. Ich bin stattdessen zu einem Verlag gegangen. Zählt das auch? angle:

Zu 4) So sieht mein Verleger das allerdings auch... dozey:

Zu 5) Hmm - wo sind die Buchhändler, die dazu mal Stellung nehmen? Ich sollte mal einen ansprechen... siehe 2) :oops:


Danke für die Aufnahme des Balls ... :-)

zu 1) Natürlich muss man alles Mögliche lernen, wenn man sich auf ein neues Feld begibt. aber auch aus der Erfahrung des ganz normalen Konsumenten oder Fernsehzuschauers heraus sollte man schon mal was von Werbung gehört haben. Und man kennt sein eigenes Kaufverhalten, wenn es um Produkte aller Art - auch Bücher - geht. Warum sollten andere Menschen an mein eigenes (Buch-)Produkt andere Maßstäbe legen, als ich es an andere Produkte lege?

zu 2) :-) Mit der Pseudonym-Variante hat das nichts zu tun. Das ist ja eine frei gewählte, bewusst getroffene Entscheidung, deren Konsequenzen eigentlich klar sein sollten - und wohl in den allermeisten Fällen auch sind. Mit ging es um die »namentlichen« Bücher ...

zu 3) In meinem Posting nicht :-) Da ging es ja um Siegfrieds Idee, mit dem eigenen Buch in der Hand beim Händler vorstellig zu werden. Aber im Grundgedanken ist es mit dem Verlag natürlich ähnlich ...

zu 4) Wenn Verleger das Internet bevorzugen, fehlt offensichtlich der Vertrieb, was mittlerweile in kaum einer Branche anders ist. Aber die stetig wachsende, durch nichts zu rechtfertigende Internet-Gläubigkeit vieler Menschen - ich kenne das auch aus anderen Foren, z.B. einem HIV-Forum - erschreckt mich doch sehr ...

zu 5) Ich hatte ja mein Beispiel gebracht. Ich glaube, mich zu erinnern, dass auch über wenige andere »Selbstversuche« hier im Forum berichtet wurde. Und davon wünsche ich mir mehr.

Benutzeravatar
AnnetteH
Beiträge: 2942
Registriert: 17.02.2011, 10:28

Re:

von AnnetteH (08.07.2011, 09:11)
mtg hat geschrieben:
Valerie J. Long hat geschrieben:
Zu 5) Hmm - wo sind die Buchhändler, die dazu mal Stellung nehmen? Ich sollte mal einen ansprechen... siehe 2) :oops:


zu 5) Ich hatte ja mein Beispiel gebracht. Ich glaube, mich zu erinnern, dass auch über wenige andere »Selbstversuche« hier im Forum berichtet wurde. Und davon wünsche ich mir mehr.


Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Buchhändler aus dem Einzelhandel, die meistens auch ein sehr individuelles Sortiment haben, besonders aufgeschlossen auf mein Buch von BoD reagiert haben. Das mag am Thema liegen (Nische), aber diese Händler scheinen einfach offener für alles zu sein und sich ihre eigene Meinung über ein Produkt zu bilden. Bei dem heutigen Konkurrenzkampf auf dem Markt finde ich das mutig und gerade für die Autoren sehr Mut machend.

lg
Annette.

Benutzeravatar
Adriatic
Beiträge: 670
Registriert: 04.08.2010, 19:58
Wohnort: Bad Nauheim

Re:

von Adriatic (08.07.2011, 10:08)
mtg hat geschrieben:
zu 5) Ich hatte ja mein Beispiel gebracht. Ich glaube, mich zu erinnern, dass auch über wenige andere »Selbstversuche« hier im Forum berichtet wurde. Und davon wünsche ich mir mehr.


Meine Erfahrungen mit Buchhändlern:

Die regionalen Buchhandlungen standen mir und meinem Buch sehr offen gegenüber. Da gab es sehr nette Gespräche, als ich mit meinem Buch aufgetaucht bin. Gerade diejenigen, die Wert darauf legen, ein Fachgeschäft mit Fachkompetenz zu sein, suchen geradezu nach Möglichkeiten, sich von den Großketten abzugrenzen. Denn da werden nicht Buchhändler, sondern Verkäufer beschäftigt. Im kleinen örtlichen Buchhandel mag man seinen Kunden noch Geheimtipps empfehlen, möchte auf den örtlichen Autoren verweisen. Diese Art von Buchhandel gibt sich große Mühe, die Kunden zu binden durch Veranstaltungen wie Lesungen und die Zurverfügungstellung einer entsprechenden Atmosphäre für das "Kommen, stöbern, blättern, probelesen"-Erlebnis.

In meinem Wohnort ist mein Buch in der Buchhandlung vorrätig und ich habe eine regionale Flyeraktion gemacht, in der explizit darauf hingewiesen wurde. Diese Kooperation Flyer gemeinsam mit der Buchhandlung zu machen, ist eine Win-Win-Situation.

Wichtig ist das richtige Timing. Ich habe mich für folgendes Vorgehen entschieden:

1. Infopaket schnüren mit einem Exemplar des Romans, Flyern, Exposè, Auszug vorhandener Rezensionen/Lesermeinungen/Presseartikeln

2. Nach Chef fragen (vorher im Internet recherchiert), kurz und knappe Vorstellung, Übergabe Infopaket. "Schauen Sie es sich doch mal an. Lassen Sie sich Zeit, ich melde mich in zwei Wochen nochmal!"

3. Zeit lassen (Buchhändler wird sich im Allgemeinen bei einem BOD-Produkt und einem unbekannten Autoren genauer mit dem Buch beschäftigen wollen, bevor er Zusagen macht)

4. Nach zwei Wochen defensiv nachfragen. "Schon mal reingeschaut? Wenn nicht kein Problem. Lassen Sie sich Zeit..."

5. Irgendwann, wenn Buchhändler sich informiert hat, Termin für Gespräch vereinbaren.

6. Gespräch führen, Einzelheiten abklären

7. Kontaktpflege, neue Flyer/Plakate etc. vorbeibringen, Geschäftspartner auf dem Laufenden halten (-dosiert, nicht auf den Geist gehen)

Soviel zu den positiven Erfahrungen.

Anders sieht es aus mit Großketten oder der nicht persönlichen Ansprache.

Mein Roman handelt u.a. vom Bahnreisen, also ist es naheliegend, dass er der richtige Roman für Bahnhofsbuchhandlungen ist. Also habe ich mir die Mühe gemacht und recherchiert, welche Unternehmen welche Bahnhofsbuchhandlungen betreiben. Die drei größten haben ein ähnliches Infopaket erhalten, wie oben beschrieben, inklusive ein Exemplar des Buches. Reaktion: NULL.
Die kleineren Unternehmen, die nur eine oder wenige Bahnhofsbuchhandlungen betreiben, habe ich mit einer abgespeckten Version des Infopakets bedacht. Drei Wochen nach Versendung habe ich per Email nochmal nachgehakt. Alle Anschreiben gingen individuell personalisiert mit Anschreiben auf Buchcover-Briefpapier raus, alles auf Bahnhofsbuchhandlungen zugeschnitten, Rezensionen/Lesermeinungen waren ebenfalls hinsichtlich dieser Zielgruppe markiert.

Resonanz: 200 Unternehmen angeschrieben, eine telefonische Rückmeldung ("Sorry, feste Verträge mit Verlagen"), ein Dutzend Absagen ("Feststehendes Sortiment/generell kein BOD/kein Platz, da hpts. Zeitungen und Reiseführer/passt nicht ins Sortiment"), ansonsten hauptsächlich Ignoranz.

Und doch bin ich froh, es probiert zu haben. Ich muss meine Erfahrungen selbst sammeln. Muss einfach alles ausprobieren. Wichtig ist, dass man mit der Ignoranz rechnet und nicht enttäuscht ist. Natürlich gibt es Tage, wo man sich denkt "Macht der ganze Aufwand denn überhaupt Sinn?" Dann macht man mal zwei, drei Wochen Pause, hakt es ab und macht weiter.
Coccobello (Roman) - Eine Reise in einem alten VW-Bus durch die Toskana

Adria-Express (Roman) - Eine Reise mit der Bahn durch Italien

Autoreninformation:
www.gerritfischer.de

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5785
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re:

von Siegfried (08.07.2011, 10:23)
AnnetteH hat geschrieben:
Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Buchhändler aus dem Einzelhandel, die meistens auch ein sehr individuelles Sortiment haben, besonders aufgeschlossen auf mein Buch von BoD reagiert haben.


Dieses Vorgehen setzt aber auch voraus, dass man im Buchpreis die Margen für den Händler einkalkuliert. Hier im Forum gibt es ja immer wieder ein wildes Zusammenzucken, wenn es heißt, der Händler will 30% Provision vom Verkaufspreis. cheezygrin
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Benutzeravatar
Adriatic
Beiträge: 670
Registriert: 04.08.2010, 19:58
Wohnort: Bad Nauheim

Re:

von Adriatic (08.07.2011, 10:34)
Siegfried hat geschrieben:
AnnetteH hat geschrieben:
Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Buchhändler aus dem Einzelhandel, die meistens auch ein sehr individuelles Sortiment haben, besonders aufgeschlossen auf mein Buch von BoD reagiert haben.


Dieses Vorgehen setzt aber auch voraus, dass man im Buchpreis die Margen für den Händler einkalkuliert. Hier im Forum gibt es ja immer wieder ein wildes Zusammenzucken, wenn es heißt, der Händler will 30% Provision vom Verkaufspreis. cheezygrin


Ich lasse den Buchhändler die Bücher ausschließlich über dessen gewohnte Bezugsquellen (Großhändler) bestellen. Das ist selbst bei KNV als Partner kein Problem, bei Libri ja sowieso nicht.

Somit hat man als Autor keine Arbeit und erhält die Marge, die man sich "ausgesucht" hat, die Verkaufszahlen fließen in die BOD-Statistik ein. Dem Buchhändler dürfte es auch lieber sein, da er das Buch in den normalen Geschäftsablauf einfach integrieren kann.

Bei meiner Marge habe ich allerdings auch keine andere Wahl. cheezygrin
Coccobello (Roman) - Eine Reise in einem alten VW-Bus durch die Toskana



Adria-Express (Roman) - Eine Reise mit der Bahn durch Italien



Autoreninformation:

www.gerritfischer.de

Benutzeravatar
AnnetteH
Beiträge: 2942
Registriert: 17.02.2011, 10:28

Re:

von AnnetteH (08.07.2011, 10:39)
Siegfried hat geschrieben:
AnnetteH hat geschrieben:
Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Buchhändler aus dem Einzelhandel, die meistens auch ein sehr individuelles Sortiment haben, besonders aufgeschlossen auf mein Buch von BoD reagiert haben.


Dieses Vorgehen setzt aber auch voraus, dass man im Buchpreis die Margen für den Händler einkalkuliert. Hier im Forum gibt es ja immer wieder ein wildes Zusammenzucken, wenn es heißt, der Händler will 30% Provision vom Verkaufspreis. cheezygrin


Ja, auch wahr. Wobei mich eine Buchhändlerin direkt darauf angesprochen hat und meinte, ich solle mir mal überlegen, wie wir damit verbleiben (also keine klaren Forderungen). Fand ich interessant, denn es ging ihr anscheinend in erster Linie nur darum, von Autoren aus dem Ort etwas anzubieten.

Nachtrag: Stimmt, die Buchhändler bestellen mein Buch ansonsten auch direkt beim Großhändler.

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5785
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re:

von Siegfried (08.07.2011, 12:59)
Adriatic hat geschrieben:
Ich lasse den Buchhändler die Bücher ausschließlich über dessen gewohnte Bezugsquellen (Großhändler) bestellen. Das ist selbst bei KNV als Partner kein Problem, bei Libri ja sowieso nicht.


Die Handlungsweise verstehe ich jetzt nicht ganz. Du bietest dem Buchhändler dein Buch an, machst mit ihm u. U. einen Vertrag - und lässt ihn dann von KNO oder Libri beliefern?

Ich habe für ein Buch vor ein paar Jahren den Einzelhändlern immer diese Bedingungen vorgegeben:

30% Provision vom Ladenpreis bei Abnahme von mindestens 20 Stück mit Rückgaberecht nach sechs Monaten, wenn die Bücher noch eingeschweißt und unbeschädigt sind.

40% Provision vom Ladenpreis bei Abnahme von mindestens 20 Stück ohne jedes Rückgaberecht.

Bestellung und Versand nur über mich. Hat jahrelang bestens funktioniert. Interessanterweise sind die Händler alle ins Risiko gegangen .... cheezygrin
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Benutzeravatar
Adriatic
Beiträge: 670
Registriert: 04.08.2010, 19:58
Wohnort: Bad Nauheim

Re:

von Adriatic (08.07.2011, 14:46)
Hallo Siegfried,

nein, ich mache keinen Vertrag, sondern werbe nur für die Aufnahme meines Buches ins Sortiment. Da ich mein erstes Buch preislich günstig anbieten wollte, ist meine Marge sehr niedrig. Dafür habe ich aber mit 228 Seiten und 12,90 Euro ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis. Dieser Roman ist so etwas wie meine Ausbildung als Autor. Mir sind Rückmeldungen und Erfahrungen wichtiger als Gewinn. Somit gehts mir nur um eine möglichst große Verbreitung.
Coccobello (Roman) - Eine Reise in einem alten VW-Bus durch die Toskana



Adria-Express (Roman) - Eine Reise mit der Bahn durch Italien



Autoreninformation:

www.gerritfischer.de

Benutzeravatar
Alexandermerow
Beiträge: 250
Registriert: 22.09.2010, 01:57

Re:

von Alexandermerow (09.07.2011, 09:48)
Mir sind Rückmeldungen und Erfahrungen wichtiger als Gewinn. Somit gehts mir nur um eine möglichst große Verbreitung.


Mir ist auch die Verbreitung am wichtigsten, muss ich ganz ehrlich sagen. Vor allem bei Beutewelt. Da freue ich mich über jeden, den die Bücher vielleicht ein wenig zum Nachdenken anregen. Der Verkaufsgewinn ist ohnehin pro Buch so gering, dass ich lieber mit meinem echten Job Geld verdiene. Ruhm und Ehre reichen mir auch smart2

Zurück zu „Self-Publishing“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.