BoD Lektorat und Korrektur und Bod Profi

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Danny
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Re:

von Danny (15.11.2007, 21:41)
Ich vermute mal, daß sich Frau Rowling solche Gedanken gar nicht erst machen mußte blink3

hwg
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Re:

von hwg (16.11.2007, 08:17)
...schon deswegen nicht, weil ihr erstes Manuskript, wenn auch mit langer Verzögerung, in einem "normalen" Verlag lektoriert worden ist. Übrigens, der Preis von 1.50 Euro fürs Lektorieren einer Seite ist garantiert unter dem Durchschnitt, er entspricht eher den Honorarvorstellungen eines Korrektors. Oder habe ich etwas nicht richtig verstanden? :lol:

Danny
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Re:

von Danny (16.11.2007, 08:21)
Bei den 1,50 Euro meines Angebots ging es auch nur um die reine Korrektur. Das war kein Angebot fürs Lektorat! Keine Ahnung worüber die anderen bei ihren Angebotspreisen sprechen :wink:

hwg
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Re:

von hwg (16.11.2007, 08:37)
Vielleicht werfen manche das Korrigieren und das Lektorieren immer noch in einen Topf? :?

Bei mir kostet das Korrigieren einer Manuskriptseite a 1800 Anschläge derzeit 2 Euro pro Seite. Ist das Manuskript sehr umfangreich, weist aber kaum Schreib- bzw. Tippfehler auf, gibt's einen Rabatt nach Absprache.

Ein fehlerfreies Manuskript ist mir in all den Jahrzehnten jedoch noch nie
untergekommen, eher das Gegenteil! Derzeit liegen übrigens zehn Druckfahnen zum Korrigieren und das Manuskript für ein Buch zum Lektorieren vor mir.

TD
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Re:

von TD (19.11.2007, 17:51)
Ich hänge hier mal noch eine Frage zum Lektorat an:
Erwähnt ihr den/die Lektor/in im Buch bzw. im Impressum? Ich habe verschiedene Bücher aufgeschlagen, in einigen ist der Lektor genannt, in anderen nicht.
Sofern ich mit dem Lektorat zufrieden bin, tendiere ich im Moment dazu, den Lektor im Buch zu nennen - nicht nur als Anerkennung für den Lektor, sondern auch als "Gütesiegel" für mein Buch (um zu signalisieren "dieses Buch wurde von einem Profi geprüft").
[Außerdem habe ich dann einen "Sündenbock" falls doch noch Fehler drin sind :D]
Oder gibt es Gründe, die gegen die Nennung sprechen?

Viele Grüße

Tobias

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (19.11.2007, 17:54)
Ich habe meine Lektoren im Impressum genannt und ihnen einen Dank im Nachwort ausgesprochen. Allerdings - nicht kleckern, sondern klotzen - waren das auch zwei Doctores... smart2

hwg
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Re:

von hwg (19.11.2007, 18:13)
Ein Grund könnte das Nein des Lektors sein,
falls er sich seiner "sauberen" Arbeit nicht
ganz sicher sein sollte... :lol:

Wir haben uns einmal den Spaß geleistet, ein
Manuskript sowohl in der ursprünglichen als
auch in der fachmännisch lektorierten Form
zu drucken und die Broschüre mit beiden
Fassungen an rund 100 literarisch "geübte"
Leser mit der Bitte, uns ihre Meinung kund-
zutun, verteilt. Selbstverständlich hat keiner
gewusst, welcher Text lektoriert worden ist.

Ergebnis: 80 Prozent der Leser haben
die Erstfassung, also die nicht lektorierte, als
die besser gelungene beurteilt. Das war
aber eine Überraschung! :lol:

Schreib- bzw. Druckfehler sind in beiden
Manuskripten keine vorgekommen. Auch so etwas
gibt's. :lol:

Nom
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Re:

von Nom (24.11.2007, 19:28)
Ich habe mich wegen meiner Rechdschreiprevorhm dank Heiner's Hilfe an den ab und zu hier rumgeisternden User 'lektor' alias Peter Puppe gewandt. Peter hatte unsere "Wandlungen" lektoriert.

Und ich muss Peter einfach mal ein Zertifikat "sehr gut" ausstellen. Flotte Arbeit und Knie bohrerisch genau!

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Zoba
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Re:

von Zoba (24.11.2007, 19:47)
Hi,

ich bleibe bei der alten Rechtschreibung, allein bin ich da glaube ich auch nicht wirklich :wink: Die kann ich selbst Korrektur lesen.

Was Rowling betrifft, so empfinde ich das Englische wesentlich einfacher: sowohl beim Schreiben an sich, als auch beim korrigieren. Ich weiß, ich bin pervers cheezygrin
Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

Nom
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Re:

von Nom (24.11.2007, 19:57)
Zoba hat geschrieben:
Hi,

ich bleibe bei der alten Rechtschreibung, allein bin ich da glaube ich auch nicht wirklich :wink: Die kann ich selbst Korrektur lesen.

Was Rowling betrifft, so empfinde ich das Englische wesentlich einfacher: sowohl beim Schreiben an sich, als auch beim korrigieren. Ich weiß, ich bin pervers cheezygrin


Zoba, diese allerdings mittlerweile auf fast drei Seiten angewachsene Rechtschreibreform meinte ich: http://www.autorenpool.info/skype-gespr ... t1293.html

Ich würde auch lieber die alte Rechtschreibung beibehalten, aber ich hab ein schulpflichtiges Kind. Da komm ich nicht aus.

PS. So gut kannst du Englisch!?!!? :shock:: Kompliment!

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Zoba
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Re:

von Zoba (24.11.2007, 20:11)
Hi,

he he - ich chatte schon so lange, daß mir sowas garnicht auffällt. Und Rechtschreibfehler in einem Forum sind mir echt egal, es soll ja ganz ausgezeichnete Autoren geben, die Legastheniker sind. Auch Tippfehler hängen vom Zustand des Boards ab (meins ist grade so zugekekskrümelt, daß mancher Buchstabe nicht ankommt).

Was die neue Rechtschreibung betrifft, ich würde sie wahrscheinlich nicht mal meinem Kind beibringen wollen. Ich finde sie nur widerlich. *bleh*

Das mit dem Englisch ist ein Fehler meines Vaters gewesen, der hat mir früh so viel davon beigebracht, daß ich bereits vor Beginn der 1. Klasse sowohl deutsche wie auch englische Bücher las. Ich ziehe das Englische dem Deutschen vor, es ist so viel einfacher sich ziemlich schlicht und präzise auszudrücken, ich empfinde es als weicher und wesentlich vielseitiger. Mit einem Wort kann man darin Dinge ausdrücken, für die man im Deutschen beinah schon einen Satz braucht. Fast meine gesamte Bibliothek ist Englisch, ich besitze nur wenige deutsche Bücher.

Ich schreibe Vieles erst auf Englisch und übersetze dann, ist für Manche nur schwer zu verstehen cheezygrin
Gruß,



Zoba



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Inaja
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Re: Nie wieder Korrektorat

von Inaja (24.11.2007, 21:50)
Friederieke Jakob hat geschrieben:
Hallo!
Ich würde nie wieder ein Korrektorat oder eine Buchblockbearbeitung beauftragen. Habe es beim ersten Buch teuer bezahlt und wäre ich nicht einigermaßen der deutschen Rechtschreibung fähig, hätte die Korrekturfahnen "abgesegnet" - Lieber BoD, das wäre der Anfang vom Ende gewesen.
Nach drei "Versuchen" habe ich mich selber hingesetzt und 14 Tage dran gearbeitet, nur 3% Skonto bekommen.

No jo, aber man arbeitet sich rauf. Nun weiß ich auch, wie man Cover erstellt, notiere alles und werfe es euch demnächst in den Kasten.
Mein einziges Problem - ich habe kein Original Acrobad pdf.
Vielleicht könnte man sich austauschen.
Cover gegen pdf-umwandlung dozey:


Hallo Rieke,
das problem mit Acrobat PDf hatte ich auch und habe mir kurzerhand bei Data Becker ein vergleichbares programm für erschwingliche 44 Euro gedownloadet.....


Das mit der Korrektur halte ich (sicher auch aus Kostengründen) wie viele andere hier. Duden Rechtschreib + Grammatikprogramm. Es ist keineswegs die Garantie für fehlerlose Texte, aber imemrhin eine große Hilfe, ebenfalls preislich erschwinglich oder (je nach Textprogramm) sogar kostenlos. Wenn ICH dann so an die 10 Mal Korrektur gelesen habe - am besten im Abstand von mehreren Tagen (sonst wird man betriebsblind), dann geht es an Freunde, die der deutschen Sprache sehr gut mächtig sind...
Wie ich schon an anderer Stelle erwähnte, selbst bei sehr teuren Büchern von Bestsellerautoren (und ich denke, die sollten keine Geldnot kennen), finde ich hier und da Fehler.

viele Grüße Ina

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lektor
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Re:

von lektor (26.11.2007, 16:46)
Hallo ihr Lieben,

ich 'tu mal Butter bei die Fische' und darüber können wir reden:

>Stufe 1:
Nur Korrektur der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Auffällige Stilfehler werden kenntlich gemacht (keine Änderungsvorschläge). Diese Form kommt fast nur für Dissertationen in Frage, bei der der Verfasser keine weiteren Änderungen wünscht.
Preis: 2,40 Euro pro Normseite

Stufe 2:
Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Zusätzlich die Kenntlichmachung (gelb) aller Stellen, die mir als Leser unangenehm auffallen. Die Aufgabe von Änderungen bleibt allein bei der Autorin, also keine Änderungsvorschläge von mir.
Preis: 3,65 Euro pro Normseite

Stufe 3:
Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Zusätzlich Änderungsvorschläge für alle Textpassagen, die mir als Leser unangenehm auffallen oder verbesserungswürdig erscheinen.
Preis: 4,85 Euro pro Normseite<

--
Sterbehilfe – die letzten Wochen des Klaus G.
Mehr Info: www.peterpuppe.de

Arthur-Koestler-Preisträger 2005
1. Preisträger des ‚Roland Schreibwettbewerbs 2004'

‚Der Fuchs oder Verständnis für Judas' - Erzählungen 2004
‚Hey Du - Limits exist only in your mind' - Briefroman 2003

Herzlich
Peter

hwg
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Re:

von hwg (26.11.2007, 18:47)
Guten Abend Peter!

Beim Honorar fürs einfache Korrigieren (entspricht bei mir der von Dir angeführten Stufen 1 und 2) bin ich mit 2 Euro pro 1800 Anschlägen offensichtlich z u preisgünstig. Werde mich Deinen Empfehlungen anschließen und künftig 3 Euronen verlangen.

Alles andere zählt für mich schon zum Lektorieren. Dafür bekomme ich vom Verlag je nach Zeitaufwand bzw. Manuskriptumfang bezahlt. Für Autoren direkt lektoriere ich selten, den meisten sind die Kosten zu hoch.
Außerdem bin ich gar nicht s o erpicht darauf, denn lieber arbeite ich
an meinen eigenen Texten, die regelmäßig an die verschiedenen Zeitungen pünktlich geliefert werden müssen.

Irgendwie wundert es mich immer wieder, dass ich noch genügend Zeit für Besuche im Autorenpool und auch fürs Lesen der zahlreichen Rezensionsexemplare finde. Dazu kommen noch die sich häufenden Teilnahmen an Pressekonferenzen, Vernissagen und anderen "Pflichtterminen".

Irgendwann werde ich mir wohl einmal eine längere Pause gönnen (müssen), ansonsten könnte mich das berüchtigte "Burn-Out-Syndrom"
heimsuchen. :lol:

Gruß aus der verschneiten Obersteiermark!

Kausde
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Re:

von Kausde (27.11.2007, 18:45)
Ich als Studentin könnte und wollte nicht so viel als Seitenpreis verlangen. Momentan lasse ich mit mir verhandeln; für mich ist ein lektoriertes Buch vor allem Übung (schließlich will ich ja Lektorin werden, wenn ich groß bin :wink: ) und ein kleines bisschen Werbung, wenn ich es gut mache, für den Autor ein wichtiges Projekt.

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