BoD-NOVITÄTEN: Vor- und Nachteile

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Pro oder contra BoD-NOVITÄTEN-Anzeige?

Pro
4
17%
Contra
20
83%
 
Abstimmungen insgesamt: 24

Körsten
Beiträge: 67
Registriert: 15.03.2008, 17:32

...

von Körsten (13.07.2008, 15:11)
...
Zuletzt geändert von Körsten am 06.01.2009, 12:39, insgesamt 1-mal geändert.

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (13.07.2008, 15:17)
Corvinus hat geschrieben:
Denn BOD Bücher sind hauptsächlich deshalb so schlecht angesehen, weil bei dem Preis wirklich jeder jeden Schrott veröffentlichen kann. Der Buchmarkt wird faktisch überschwemmt mit dem "Zeug" das kein richtiger Verlag haben will.


Dazu fällt mir folgendes "Buch" ein. Bitte hier klicken.
Alleine der Klappentext ist so überhäuft mit Fehlern, dass ich mich frage, ob BoD überhaupt etwas Anstand zeigt oder wirklich nur auf Profit aus ist.

Diese Idee gehört in einen Scherzartikelladen, nicht aber in ein ernst zu nehmendes Unternehmen, von dem man ausgehen könnte, dass es daran wirklich interessiet ist, Autoren zu fördern.

Meine Meinung bezüglich BoD dreht sich mittlerweile in die andere Richtung...

LOFI

Re:

von LOFI (13.07.2008, 15:23)
Also, ich bin entsetzt! Also für soetwas sollte es doch eine Erweiterung der AGBs geben, dass es erst gar nicht veröfentlicht wird. das schadet echt dem Ansehen.
Zumal das Cover stark dem meines Gedichtbandes ähnelt. :shock::

LG

Lorenz

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (13.07.2008, 15:25)
LOFI hat geschrieben:
Also, ich bin entsetzt! Also für soetwas sollte es doch eine Erweiterung der AGBs geben, dass es erst gar nicht veröfentlicht wird. das schadet echt dem Ansehen.
Zumal das Cover stark dem meines Gedichtbandes ähnelt. :shock::

LG

Lorenz


Ohweh, du sagst es, Lorenz. Es sieht fast identisch aus. War es denn eine Vorlage oder hast du es selbst erstellt? :roll:

Ich finde, das ist unterste Schublade.
Dagegen müsste man vorgehen. :twisted:

LOFI

Re:

von LOFI (13.07.2008, 15:28)
Naja, Autor, Titel und Bild sind ja doch anders. ich denke, vernünftige Leser, die auf der Suche nach Gedichten sind, werden nicht darauf stossen. (hoff).
Ja, war ein Vorlage, die ich aber bei meiner zweiten Auflage (die kommt nämlich bald, kommen noch ein paar Werke rein) im Hintergrund umfärben werde. (Weiß nur noch nicht wie??)

LG

Lorenz

Thesken

Re:

von Thesken (13.07.2008, 15:28)
Da hört sich ja wirklich alles auf :shock::

Wie gut, dass ich bei Shaker Media veröffentliche, die gehören zumindest zu einer Verlagsgruppe und prüfen die Manuskripte (ansatzweise?), bevor sie sie akzeptieren. Darüber hinaus drucken sie immer einige Exemplare auf Vorat, um schnell liefern zu können, was meiner Meinung nach sehr für einen Verlag spricht. Sie gehen ein - wenn auch kleines - Risiko mit jedem Buch ein. Das lässt vermuten, dass so ein "Leerbuch" bei ihnen keine Chance gehabt hätte ...

Und was die Dienstleistungspakete angeht, scheint Shaker auch moderatere Preise zu haben als bod ...

Liebe Grüße,
Theresa

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hawepe
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Re:

von hawepe (13.07.2008, 15:36)
Hallo Thorsten,

Thorsten hat geschrieben:
Alleine der Klappentext ist so überhäuft mit Fehlern, dass ich mich frage, ob BoD überhaupt etwas Anstand zeigt oder wirklich nur auf Profit aus ist.


Wieso, das ist das Konzept von Book on Demand. Jeder kann alles drucken lassen, was nicht gegen geltendes Recht verstoesst.

Die Diskussion hatten wir hier uebrigens schon einige Male, und der Tenor ging immer in die Richtung, diese Moeglichkeit sei wichtiger als Qualitaetssicherung.

Beste Gruesse,

Heinz.

LOFI

Re:

von LOFI (13.07.2008, 15:39)
@Heinz:

schon, aber ich finde, auch da sollten Vernunftsgrenzen gezogen werden. Den Blödsinn wird zwar keiner kaufen, aber der Verlag schadet sich doch offensichtlich selbst damit.

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (13.07.2008, 15:42)
@ Körsten: Vielen Dank einmal für diesen ausführlichen Beitrag. Ich hab ihn mir genau durchgelesen und muss leider sagen, dass das Bild, das ich von BoD anfangs gehabt hatte, immer blasser wird.

Als Books-on-Demand-Verlag für mein zweites Buch kommt daher ausschließlich Shaker Media in Frage (sollte ich das Manuskript an keinen größeren Verlag bringen können).

@ Heinz: Da hast du wohl Recht, doch wie du siehst, gibt es außer mir noch andere Autoren, die so etwas "billiges" (schaut mal auf den Verkaufspreis!) nicht gutheißen wollen.

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (13.07.2008, 15:43)
Also dem was Körsten schreibt kann ich nur in vollem Umfang zustimmen...

Aus diesem Grund sieht aber auch kaum noch einer BOD als Verlag an sich an, sondern vielmehr als Servicedienstleister zum Publizieren von Werken ganz gleich welcher Art.

Aber mal abgesehen davon, die Idee mit dem leeren Buch find ich gar nicht so schlecht - allerdings als Scherzartikel gekennzeichnet und für 4,95 €. Wirklich ernst nehmen kann man so etwas doch nicht. Oder doch?

Aber mal ganz beiläufig. Ob nun BOD oder ShakerMedia - glaube, dass das kaum einen großen Unterschied macht. DKZS bleibt DKZS und hat somit kaum eine Chance im Buchhandel wirklich Fuß zu fassen. Hier bleibt höchstens zu überlegen welche Art der Erfolglosigkeit einem günstiger kommt...

LG MarkOh
Zahlreich sind die Dinge derer ich nicht bedarf...

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hawepe
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Re:

von hawepe (13.07.2008, 15:50)
Hallo Lorenz,

LOFI hat geschrieben:
schon, aber ich finde, auch da sollten Vernunftsgrenzen gezogen werden. Den Blödsinn wird zwar keiner kaufen, aber der Verlag schadet sich doch offensichtlich selbst damit.


Kann ich bislang nicht erkennen. Schau dir an, wie auch in diesem Forum fast alles von BoD verteidigt wird.

Und was sollten Vernunftsgrenzen sein? Zudem muessten dann alle Buecher kontrolliert werden. Von BoD und Co. mehr Qualitaet zu fordern, halte ich fuer illusorisch. Das koennte nur von den Autoren ausgehen. Wie? Keine Ahnung.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Rabert
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Re:

von Rabert (13.07.2008, 15:50)
Mein Buch soll zwar die Welt verändern cool1 , hat aber nur 56 Seiten. Für derart schmale Bändchen scheint BoD nach wie vor unschlagbar günstig zu sein.

Die Marketingangebote von BoD sind unsinnig, überteuert, und wirkungslos. Ich vermarkte mein Buch selbst. Ich versuche die marketingtechnischen Nachteile von BoD zu vermeiden bzw. ihnen auszuweichen, und die kostentechnischen und administrativen Vorteile (ISBN etc) zu realisieren.

Gruß

Rabert

LOFI

Re:

von LOFI (13.07.2008, 15:54)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Lorenz,

LOFI hat geschrieben:
schon, aber ich finde, auch da sollten Vernunftsgrenzen gezogen werden. Den Blödsinn wird zwar keiner kaufen, aber der Verlag schadet sich doch offensichtlich selbst damit.


Kann ich bislang nicht erkennen. Schau dir an, wie auch in diesem Forum fast alles von BoD verteidigt wird.

Und was sollten Vernunftsgrenzen sein? Zudem muessten dann alle Buecher kontrolliert werden. Von BoD und Co. mehr Qualitaet zu fordern, halte ich fuer illusorisch. Das koennte nur von den Autoren ausgehen. Wie? Keine Ahnung.

Beste Gruesse,

Heinz.


Ganz einfach Heinz,

BOD behält sich vor Manuskripte nicht anzunehmen (glaube sogar ohne Begründung), und das wäre so ein Fall, wo man diesen Vorbehalt, umsetzen könnte, wenn man wollte.

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Rabert
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Re:

von Rabert (13.07.2008, 16:03)
Ich glaube, es wurde schon geschrieben: BoD ist kein Verlag, sondern eine Druckerei mit verlagsähnlichem Zusatzservice. Deren Maxime ist die Auslastung ihrer digitalen Drucker. Punkt.

Das einzige was die nicht drucken sind Dinge, die sie in Konflikt mit dem Gesetz bringen würden. Dafür der Ablehnungsvorbehalt.

Gruß

Rabert

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hawepe
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Re:

von hawepe (13.07.2008, 16:05)
Hallo Lorenz,

LOFI hat geschrieben:
BOD behält sich vor Manuskripte nicht anzunehmen (glaube sogar ohne Begründung), und das wäre so ein Fall, wo man diesen Vorbehalt, umsetzen könnte, wenn man wollte.


Theoretisch, aber praktisch nicht. BoD sichert sich nur wie alle derartigen Unternehmen ab, dass sie nicht irgendetwas drucken muessen, was ihnen eventuell wirtschaftlichen oder juristischen Schaden zufuegen koennte.

Beste Gruesse,

Heinz.

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