BoD-NOVITÄTEN: Vor- und Nachteile

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Pro oder contra BoD-NOVITÄTEN-Anzeige?

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hwg
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Re:

von hwg (13.07.2008, 16:07)
"Leere Bücher" gibt es in Buchhandlungen oft gratis, es sind das von den Verlagen für die Auslagen bereitgestellte "Blindbände".

Ich verwende diese oft für meine Aufzeichnungen in Wort und Bild. Und es ist für mich immer wieder anregend, in alten derartigen Bänden zu blättern.

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (13.07.2008, 16:09)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
"Leere Bücher" gibt es in Buchhandlungen oft gratis, es sind das von den Verlagen für die Auslagen bereitgestellte "Blindbände".

Ich verwende diese oft für meine Aufzeichnungen in Wort und Bild. Und es ist für mich immer wieder anregend, in alten derartigen Bänden zu blättern.


So etwas habe ich noch nirgends entdeckt. :roll:

hwg
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Re:

von hwg (13.07.2008, 16:11)
Direkt angeboten werden sie einem nicht, man muss schon danach fragen... :lol:

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (13.07.2008, 16:12)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
Direkt angeboten werden sie einem nicht, man muss schon danach fragen... :lol:


Das erklärt einiges. :lol:

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Judith
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Re:

von Judith (13.07.2008, 16:44)
Rabert hat geschrieben:
Mein Buch soll zwar die Welt verändern cool1 , hat aber nur 56 Seiten. Für derart schmale Bändchen scheint BoD nach wie vor unschlagbar günstig zu sein.

Die Marketingangebote von BoD sind unsinnig, überteuert, und wirkungslos. Ich vermarkte mein Buch selbst. Ich versuche die marketingtechnischen Nachteile von BoD zu vermeiden bzw. ihnen auszuweichen, und die kostentechnischen und administrativen Vorteile (ISBN etc) zu realisieren.


Genau so sehe ich es auch. Und hier wird wohl niemand BoD als "Verlag" sehen, das ist die falsche Bezeichnung, es ist wirklich nur ein Dienstleister.

Mein nächstes Buch, das ich gar nicht erst Verlagen angeboten habe, wird 72 Seiten haben, mit 16 Bildern, davon 8 farbig. Es soll 6,50 Euro kosten. Somit ist wird es nur wenig teurer als ein vergleichbares Buch eines großen Verlages.

Da ich keinen "Extra-Service" von BoD in Anspruch nehme, kostet mich der ganze Spaß alles in allem knapp 160 Euro auf die 5 Jahre Laufzeit, incl. Listung bei unzähligen Online-Anbietern. Das empfinde ich als akzeptabel.

Für meine anderen Manuskripte hoffe ich immer noch auf einen Verlag.

Grüßle,
Judith
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hwg
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Re:

von hwg (13.07.2008, 16:51)
...und ich drücke Dir dafür nach wie vor ganz fest beide Daumen!

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Judith
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Re:

von Judith (13.07.2008, 18:17)
Danke Hans, ich kann viele Daumen gebrauchen! thumbbup :D
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Arachne
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Re:

von Arachne (13.07.2008, 18:24)
Judith hat geschrieben:
Mein nächstes Buch, das ich gar nicht erst Verlagen angeboten habe, wird 72 Seiten haben, mit 16 Bildern, davon 8 farbig. Es soll 6,50 Euro kosten. Somit ist wird es nur wenig teurer als ein vergleichbares Buch eines großen Verlages.


Mein derzeitiges Buch hat 68 Seiten mit 25 schwarzweißen und 24 farbigen Abbildungen sowie mit 9 (z.T. farbigen) Karten, Größe DIN B5, fest gebunden. Der niedrigste Preis, den ich ansetzen konnte (durfte), war 16,80 €. Es ist ein Sach/Fachbuch zu einem sehr speziellen Thema. Glaubt ihr, der Preis ist sehr abschreckend? Ich habe mich auch sehr schwergetan. Aber wenn ich den Preis von dem hier früher zitierten LeerBuch http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=139141 anschaue - 19,95€ für nichts! -, ich ich habe weit über 5 Jahre daran gearbeitet ...


Sigrid

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hawepe
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Re:

von hawepe (13.07.2008, 18:30)
Hallo Sigrid,

Arachne hat geschrieben:
Der niedrigste Preis, den ich ansetzen konnte (durfte), war 16,80 €. Es ist ein Sach/Fachbuch zu einem sehr speziellen Thema. Glaubt ihr, der Preis ist sehr abschreckend?


Wenn es sich an Allerweltsleser wendet, mit Sicherheit. Aber nach deinen Formulierungen zu urteilen, richtet es sich doch an ein sehr spezifisches Publikum. Ich denke, da wird der Preis eher akzeptiert. Aber verkaufsfoerdernd ist er natuerlich nicht.

Ich haette es vermutlich als Paperback und eventuell zusaetzlich als ebook probiert, aber ohne dein Buch zu kennen, ist das jetzt wirklich aus dem Bauch heraus geschrieben.

Beste Gruesse,

Heinz.

hwg
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Re:

von hwg (13.07.2008, 18:39)
Misst man den Wert (Preis) eines Buches lediglich an der bedruckten Papiermenge, dürfte mancher "Bestseller" nicht einmal die 10 Euro
für eine TB-Ausgabe lohnen. :lol:
Für einen mich interessierenden Inhalt lege ich gerne auch eine
relativ hoch anmutende Summe aus. Schließlich hält ein Buch,
entsprechende Sorgfalt damit vorausgesetzt, ein Leben lang und
kann zudem für eventuelle Erben nützlich sein. :lol:

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (13.07.2008, 18:42)
Stimmt, den richtigen Buchpreis zu finden ist nicht so leicht. Kommt natürlich darauf an um was es sich im einzelnen handelt und was der Preiskalkulator so akzeptiert...

Ein Hochglanz Kochbuchband im Hardcover Din A4 ist da fast nicht realisierbar, auch wenn sich solche Bücher gerade ganz gut verkaufen.

Mein aktuelles Projekt kommt auf etwa 320 Seiten und wird im Paperback rund 16,95 Euro kosten. Meines Erachtens noch immer viel zu viel um wirklich eine angemessene Stückzahl an den Mann bringen zu können. Mal sehen, vielleicht findet sich ja noch eine andere Möglichkeit außer BOD...
Zahlreich sind die Dinge derer ich nicht bedarf...

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Rabert
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Re:

von Rabert (13.07.2008, 18:45)
Arachne hat geschrieben:
Mein derzeitiges Buch hat 68 Seiten mit 25 schwarzweißen und 24 farbigen Abbildungen sowie mit 9 (z.T. farbigen) Karten, Größe DIN B5, fest gebunden. Der niedrigste Preis, den ich ansetzen konnte (durfte), war 16,80 €. Es ist ein Sach/Fachbuch zu einem sehr speziellen Thema. Glaubt ihr, der Preis ist sehr abschreckend? Ich habe mich auch sehr schwergetan. Aber wenn ich den Preis von dem hier früher zitierten LeerBuch http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=139141 anschaue - 19,95€ für nichts! -, ich ich habe weit über 5 Jahre daran gearbeitet ...


Sigrid

Wenn es sich an sehr spezielles Publikum wendet, und dort auf eine bestehende Nachfrage oder noch besser auf einen ausgeprägten Bedarf stößt, sind 16,80 € billig. Solche Spezial-Bücher werden auch für 50 oder 100 € angeboten und verkauft.

Es gibt Themengebiete, bei denen die Fans (fast) jeden Preis bezahlen, wenn es keinen wirklichen Wettbewerb gibt.

Ob der Preis also akzeptabel ist, kannst du selbst beantworten wenn du deine Zielgruppe kennst, und wenn du deinen Wettbewerb kennst. Kennst du beides nicht, ist jedes Angebot ein Stochern im Nebel.

Gruß

Rabert

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Judith
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Re:

von Judith (13.07.2008, 18:48)
Hallo Sigrid,

Hardcover sind bei BoD etc. teuer. Wenn du dich zum Softcover durchringen könntest, dann wäre bei 68 Seiten mit 35 Farbseiten ein Verkaufspreis von 8,90 möglich, die Marge 0,80 Euro. Oder 9,80 Euro Verkaufspreis und 1,29 Euro Marge.

Es ist aber schwer zu sagen, wenn man das Buch nicht kennt. Ein 68seitiges Paperback macht natürlich nicht viel her.

Grüßle,
Judith
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Arachne
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Re:

von Arachne (14.07.2008, 18:43)
Ist nicht bei BoD, sondern bei Shaker, und da waren die Preisunterschiede bez. Einband und Papierwahl so marginal, daß es wenn schon nach etwas aussehen soll, sonst macht es einen Broschüre-Eindruck. Es liegt an der Buchhandelsmarge, sonst könnte ich es knapp über de Herstellungspreis von 11,18€ verkaufen ...


Sigrid

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Judith
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Re:

von Judith (14.07.2008, 23:43)
Hallo Sigrid,

wenn es ein wirklich gutes Fachbuch ist, dann wird der Preis die Käufer nicht abschrecken. Und dann ist vermutlich das Hardcover die bessere Wahl.

Grüßle,
Judith
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