BOD versus Lulu

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Judith
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Re:

von Judith (21.11.2007, 23:46)
Hallo Raphaela,

such mal ein paar beliebige Bücher bei Lulu raus und dann ein paar andere bei BoD. Und dann klappere die verschienenen Lieferanten (libri, KNÖ, amazon, bol, buch24...) ab. Deine Entscheidung wird dann schnell zugunsten von BoD ausfallen. Übrigens auch im Vergleich zu den meisten Kleinverlagen.

Grüßle,
Judith
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Frischling
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Re: @Heinz wg. Lulu Kalkulation

von Frischling (22.11.2007, 09:12)
dbs (Moderator) hat geschrieben:
Danny hat geschrieben:

BoD VK-Preis = 19,50 € (Gewinn = 2,38 €)
Autorenpreise
25 - 99 Ex. = 13.48 €
100 - 199 Ex. = 10,91 €
200 und mehr = 9,31 €

Anbindung an den Buchhandel = 39 € einmalig
(vergibt Lulu inzwischen deutsche ISBN?)

Siegfried


habe gerade versucht, Deine bod Kalkulation nachzuvollziehen und stoße dabei auf seltsame Ergebnisse:
300 Seiten, Paperback, Standard, Verkaufspreis 20 Euro

bod Kalkulator zeigt folgende Preise
1-24 Bücher - 20,87 Euro !?!
Gewinn bei Verkauf im Buchhandel: 2.65 Euro !?!

wenn ich das Buch als Autor bei bod bestelle, zahle ich mehr als den Ladenpreis, kaufe ich das Buch im Buchhandel zum Ladenpreis erhalte ich von bod eine Gutschrift von 2.65 Euro!?!

wer kann dieses Rätsel lösen?

zum Vergleich habe ich auch versucht, die lulu Kalkulation nachzuvollziehen, habe keinen Kalkulator gefunden, nur die kalkulation der Herstellkosten (= Preis für den Autor)
http://www.lulu.com/de/products/paperback/
danach kostet mich das Buch mit 300 Seiten bei lulu 9,85 Euro, das wären weniger als die Hälfte des bod Preises!
es gibt nichts Gutes - ausser man tut es

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Judith
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Re: @Heinz wg. Lulu Kalkulation

von Judith (22.11.2007, 11:15)
Frischling hat geschrieben:
wenn ich das Buch als Autor bei bod bestelle, zahle ich mehr als den Ladenpreis, kaufe ich das Buch im Buchhandel zum Ladenpreis erhalte ich von bod eine Gutschrift von 2.65 Euro!?!


So ist es. Und auch noch die Portokosten, wenn du bei BoD bestellst. Bei einem Buch, von dem man guten Absatz erwartet, lohnt es sich, 100 Exemplare zu bestellen, sonst 25.

Grüßle,
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Danny
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Re:

von Danny (22.11.2007, 11:50)
@Frischling.. Das war ja auch mein Gedankenfehler. Ich dachte Herstellungskosten (z. B. 10 Euro) zzgl. Provision, die ich mir ausdenke. Davon 20% an Lulu. Dem ist aber nicht so.

Herstellungskosten zzgl. 50% Aufpreis davon, die an die Händler (Amazon und Co) gehen zzgl. Provision (die Du bestimmst). Von dieser Provision gibst Du dann nochmal 20% ab. Am Ende kommst Du auf den selben Preis, den BOD anbietet!

Das entnimmst Du auch der Supportantwort von Lulu, die ich in diesem Thread veröffentlicht habe:

Legst Du jetzt 20 Euro als Endkundenpreis fest. Würde der Betrag nach Abzug der 50% bei 10 Euro liegen und damit nur die Druckkosten decken, aber keinen Verdienst übrig lassen.

Du hast jetzt 25 Euro festgelegt. Wird Dein Buch also über Amazon etc. verkauft, erhälst Du den Betrag von 2,31 Euro, den Du errechnet hast und LuLu bekommt 58 Cent. Wird das Buch Über LuLu direkt verkauft, gehen natürlich die 50% Groß/Buchhandelsrabatt nicht ab. Und Du und LuLu teilen sich dann eben 15 Euro 80% zu 20%

Frischling
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Re:

von Frischling (22.11.2007, 12:10)
Danny hat geschrieben:
Am Ende kommst Du auf den selben Preis, den BOD anbietet! [/i]


wie das? bod verlangt vom Autor pro Einzelexemplar mehr als das Doppelte!

so wie ich das System verstanden habe sieht es wie folgt aus:

bod/lulu oder andere drucken Dein Buch, und geben es Dir zu "Herstellkosten" (darin enthalten ist eine nicht ausgewiesene Gewinnspanne für bod/lulu). Kunden können dieses Buch bei bod/lulu zu einem von Dir festgesetzten Ladenpreis kaufen (+ Versandkosten) Setzt Du in dem kalkulierten Buch mit 300 Seiten den Verkaufspreis auf 20 Euro, erhälts Du bei BOD 2,65 Euro, bei lulu hingegen 8 Euro pro verkauftem Exemplar.

Wird das Buch über einen Buchhändler oder amazon bestellt, erhälts Du bei bod ebenfalls 2,65, wieviel lulu zahlt kann ich mangels Kalkulator nicht ermitteln, nach Deinen Angaben scheint es in der gleichen Größenordnung wie bei bod zu liegen.

aus alledem schließe ich, dass es am günstigsten ist bei lulu mit Erwerb von isbn Nummer drucken zu lassen, damit die Listung bei online Händlern zu erlangen und dann über amazon market place selbst zu vermarkten -> siehe hierzu meinen Beitrag
http://www.autorenpool.info/direktvertr ... t1734.html
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Dalma Lee
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Re:

von Dalma Lee (22.11.2007, 12:33)
Da sieht man's... Lulu ist für mich persönlich zu umständlich und unübersichtlich.

Frischling
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Re:

von Frischling (22.11.2007, 12:39)
Raphaela_Taha hat geschrieben:
Da sieht man's... Lulu ist für mich persönlich zu umständlich und unübersichtlich.


kannst Du dazu näheres preisgeben?
noch habe ich keinen Unterschied ausser im Preis feststellen können. sieht so aus, als verdiente bei bod nur einer: bod, bei lulu scheint man auch als Autor mit verdienen zu können.
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dbs

Re: @Heinz wg. Lulu Kalkulation

von dbs (22.11.2007, 12:48)
Frischling hat geschrieben:
habe gerade versucht, Deine bod Kalkulation nachzuvollziehen und stoße dabei auf seltsame Ergebnisse:
300 Seiten, Paperback, Standard, Verkaufspreis 20 Euro

bod Kalkulator zeigt folgende Preise
1-24 Bücher - 20,87 Euro !?!
Gewinn bei Verkauf im Buchhandel: 2.65 Euro !?!

wenn ich das Buch als Autor bei bod bestelle, zahle ich mehr als den Ladenpreis, kaufe ich das Buch im Buchhandel zum Ladenpreis erhalte ich von bod eine Gutschrift von 2.65 Euro!?!

wer kann dieses Rätsel lösen?

zum Vergleich habe ich auch versucht, die lulu Kalkulation nachzuvollziehen, habe keinen Kalkulator gefunden, nur die kalkulation der Herstellkosten (= Preis für den Autor)
http://www.lulu.com/de/products/paperback/
danach kostet mich das Buch mit 300 Seiten bei lulu 9,85 Euro, das wären weniger als die Hälfte des bod Preises!


Zum ersten Rätsel:

Die Preisberechnung bei BoD ist so gestrickt, um Kleinstbestellungen (unter 25 Stück) durch den Autor unmöglich zu machen. Damit wird z.B. unterbunden, dass der Autor sein Buch selbst stückweise verkauft. Also ist der Autor gezwungen, sein Buch bei BoD im Paket ab 25 Stück zu bestellen.

Zum zweiten Rätsel:

Die Lulu-Preiskalkulation funktioniert nur, wenn der Autor selbst vertreibt und den Buchhandel komplett außen vor lässt.

Nehmen wir mal das genannte Beispiel mit dem Preis von 9,85 Euro:

Der Autor möchte an einem Buch 2 Euro verdienen. Auf diese Verdienstspanne addiert Lulu den eigenen Gewinn mit einem Aufschlag von 25 %. Das sind 0,50 Euro. Also kommt auf die Herstellungskosten von 9,85 Euro ein Auflschlag von 2,50 Euro drauf. Macht 12,35 Euro.

Das sieht gut aus - aber nur, so lange man nicht über den Buchhandel vertreiben will. Wenn ein Buchhändler das Buch verkauft, will er Geld dafür sehen. Dieser Betrag ist in der o.g. Berechnung noch gar nicht drin.

Der Buchhändler bekommt 40 bis 45 % vom Netto-Laden-VK. Dieser Betrag ist auf die 12,35 Euro aufzuaddieren. 45 % - das ist ein Faktor von ca. 1,82

Also 12,35 Euro x 1,82 = 22,48 Euro

Für ein deutsches Buch kommen dann noch 7% MWSt drauf. Damit sind wir bei 24,06 Euro.

Das Buch wird über den Buchhandel verkauft. Rechnen wir also rückwärts:

==> 24,06 Euro ist der Brutto-Laden-VK, den der Käufer zahlt
==> 1,57 Euro gehen an Vater Staat wegen der MWSt
==> 22,49 Euro ist der Netto-Laden-VK
==> 10,12 Euro will der Buchhändler haben (45%)
==> 12,37 Euro Restbetrag
==> 9,85 Euro verlangt Lulu für die Herstellung
==> 2,52 Euro verbleibt als Gewinnmarge
==> 0,50 Euro verlangt Lulu als Gewinnbeteiligung
==> 2,02 Euro bleiben dir als Gewinn


So sieht die Kalkulation bei Lulu aus, wenn das Buch über den Buchhandel vertrieben werden soll.

Ist jetzt vielleicht etwas klarer.

Grüße
Siegfried

P.S.: Bei BoD benötigt ein 300-Seiten-Buch einen Brutte-Laden-VK von 18.,90 Euro, um 2 Euro Gewinn für den Autoren abzuwerfen.
Merke: Wer Bücher schreibt, muss auch rechnen können! :D

Danny
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Re: @Heinz wg. Lulu Kalkulation

von Danny (22.11.2007, 13:04)
dbs (Moderator) hat geschrieben:

Merke: Wer Bücher schreibt, muss auch rechnen können! :D


*lol* Und nicht nur das.. ich weiß auch genau, warum mir erst neulich ein Licht bei dieser Kalkulation aufging. Ich bin im Rechnen eine Niete! Ist aber gar nicht so selten, daß sprachliche Talente absolute Mankos beim Rechnen haben cheezygrin

Frischling
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Re: @Heinz wg. Lulu Kalkulation

von Frischling (22.11.2007, 13:19)
dbs (Moderator) hat geschrieben:

Merke: Wer Bücher schreibt, muss auch rechnen können! :D


und sollte die Dinge nicht verkomplizieren thumbbup

halten wir fest:
- wir sind uns einig, dass bod im Gegensatz zu lulu nicht möchte, dass Autoren ihre Bücher selbst verkaufen.
- kaufen Kunden das Buch direkt bei bod oder lulu, verdient der Autor bei lulu deutlich mehr als bei bod
- kaufen Kunden bei online Händlern wie amazon verdient der Autor bei bod und lulu etwa gleich viel
- kaufen Kunden bei einem lokalen Buchhändler, bestellt dieser das Buch bei einem Großhändler wie libri (ist übrigens Teil von bod), Buchhändler und Großhändler verdienen beide mit, der Autor bekommt von bod und lulu etwa gleich viel bescheidenes Honorar.

damit ein Buch ein Verkaufserfolg wird, muss es beworben werden, wenn ich also Bekannten und Dritten von meinem Buch vorschwärme, muss ich eine zuverlässige Bezugsquelle nennen können, ein funktionierender link reicht für on demand Bücher heute aus, schaffe ich es, Kunden zum Kauf bei lulu zu verleiten, ist mein Verdienst höher als bei Verweis auf bod oder amazon, es sei denn, ich verkaufe über amazon market place - was bei bod Preisen keinen Sinn macht.
es gibt nichts Gutes - ausser man tut es

Danny
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Re:

von Danny (22.11.2007, 13:24)
Ja.. und genau das muß halt jeder für sich und sein ganz persönliches Buchprojekt selbst entscheiden, denke ich. Ich persönlich lege z. B. Wert darauf, daß mein Buch bei einem bestimmten Schlagwort über Amazon und Co gefunden wird. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich in meinem Fall, daß sich ein Betroffener erst mit dem Thema beschäftigt, wenn er selbst betroffen ist. Da reicht eine Mundpropaganda im Freundeskreis leider nicht aus.

Man muß halt immer PRO und CONTRA für sich selbst abwägen. Deshalb lege ich mich auch derzeit noch nicht fest, ob Engelsdorfer Verlag, BOD oder Ruck-Zuck. Das kann ich erst, wenn ich eine konkrete Seitenzahl habe, um exakte Kosten/Margen etc. gegenüberstellen zu können. Denn jeder der Anbieter hat seine VOR- und NACHTEILE. Nur Lulu habe ich zwischenzeitlich bereits (aufgrund der ISBN Nachteile) ausscheiden lassen - für mich persönlich!

dbs

Re: @Heinz wg. Lulu Kalkulation

von dbs (22.11.2007, 13:58)
Frischling hat geschrieben:

und sollte die Dinge nicht verkomplizieren thumbbup


Ich verkompliziere nicht - ich habe einige Fakten auf den Tisch gelegt.

Frischling hat geschrieben:

halten wir fest:
- wir sind uns einig, dass bod im Gegensatz zu lulu nicht möchte, dass Autoren ihre Bücher selbst verkaufen.


So einfach ist das nicht. BoD möchte sehr wohl, dass Autoren ihre Bücher selbst verkaufen. Allerdings bevorzugt BoD Autoren, die für den Selbstvertrieb ihre Bücher im größeren Paket bestellen. Das ist der Unterschied.

Frischling hat geschrieben:
- kaufen Kunden das Buch direkt bei bod oder lulu, verdient der Autor bei lulu deutlich mehr als bei bod


Dafür hätte ich gerne ein Beispiel, wieso das so ist.

In Deutschland gibt es eine Buchpreisbindung, d.h. weder Autor noch Verlag noch Handel dürfen das Buch zu unterschiedlichen Preisen abgeben.

Im o.g. Beispiel muss Lulu das Buch für 24,06 Euro verkaufen, BoD für 18,90 Euro. Wo soll da plötzlich eine Differenz im Verdienst für den Autor herkommen?

Frischling hat geschrieben:
- kaufen Kunden bei online Händlern wie amazon verdient der Autor bei bod und lulu etwa gleich viel


Ich kenne die Konditionen von Amazon gegenüber den Verlagen nicht, aber ich vermute, dass Amazon die 45% Buchhandelsmarge selbst einstreicht. Einen Unterschied zum Kauf beim Händler sehe ich da also nicht.

Frischling hat geschrieben:
- kaufen Kunden bei einem lokalen Buchhändler, bestellt dieser das Buch bei einem Großhändler wie libri (ist übrigens Teil von bod), Buchhändler und Großhändler verdienen beide mit, der Autor bekommt von bod und lulu etwa gleich viel bescheidenes Honorar.


Richtig, und zwar auf Basis des Buchpreises, der bei allen genannten Vertriebswegen immer gleich ist.

Die einzige variable Größe ist der Bezugspreis für das Buch bei Kauf durch den Autor direkt von der Druckerei/dem Verlag. Zu welchem Preis Lulu das Buch an den Autor für den Selbstvertrieb abgibt, konnte ich nicht feststellen. Zum Brutto-Laden-VK? Zu Produktionskosten zzgl. Lulu-Gewinnbeteiligung?

Verwirrend ist für mich auch, dass die Buchpreisberechnung im öffentlichen Bereich andere Ergebnisse liefert als im internen Bereich. Gehe ich unter "Publizieren" auf "Paperback" und nutze den Kalkulator unten rechts, so meldet er für ein 300-Seiten-Buch:

"Wieviel kostet mein Paperback?
6x9 Schwarz/weiß Klebebindung
Herstellungskosten pro Einheit € 9,85"

Im internen Bereich hingegen erhalte ich folgende Angaben:

"Retail Royalty: € 0.80
Lulu Fee: € 0.20
Manufactoring cost per unit: € 6.00
Retail Markup: € 7.00
Total Retail Price: €14.00"

Statt €9.85 jetzt nur noch €6.00 Herstellungskosten. Merkwürdig.

Frischling hat geschrieben:
schaffe ich es, Kunden zum Kauf bei lulu zu verleiten, ist mein Verdienst höher als bei Verweis auf bod oder amazon,


Wo kommt der höhere Verdienst her?
Verkauft Lulu Shop tatsächlich zu anderen Preisen als Amazon? Dürfen die das trotz Buchpreisbindung?

Grüße
Siegfried

Frischling
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Re: @Heinz wg. Lulu Kalkulation

von Frischling (22.11.2007, 15:32)
dbs (Moderator) hat geschrieben:

Frischling hat geschrieben:
- kaufen Kunden das Buch direkt bei bod oder lulu, verdient der Autor bei lulu deutlich mehr als bei bod


Dafür hätte ich gerne ein Beispiel, wieso das so ist.

In Deutschland gibt es eine Buchpreisbindung, d.h. weder Autor noch Verlag noch Handel dürfen das Buch zu unterschiedlichen Preisen abgeben.

Im o.g. Beispiel muss Lulu das Buch für 24,06 Euro verkaufen, BoD für 18,90 Euro. Wo soll da plötzlich eine Differenz im Verdienst für den Autor herkommen?


also bleiben wir bei Fakten:
lulu bietet mir das Buch für 9,85 Euro an, ich lege den VK-Preis auf 20 Euro fest, der Kunde bezahlt bei lulu 20 Euro für das Buch plus Versandkosten (ich meine 3 Euro gelesen zu haben), ich erhalte ein Honorar von 8,12 Euro (= 80 % der Differenz von HK und VK)

dbs (Moderator) hat geschrieben:
Frischling hat geschrieben:
- kaufen Kunden bei online Händlern wie amazon verdient der Autor bei bod und lulu etwa gleich viel


Ich kenne die Konditionen von Amazon gegenüber den Verlagen nicht, aber ich vermute, dass Amazon die 45% Buchhandelsmarge selbst einstreicht. Einen Unterschied zum Kauf beim Händler sehe ich da also nicht.


amazon kauft beim Großhändler, dabei kassiert bod doppelt, weil libri und bod Teil eines Unternehmens sind

dbs (Moderator) hat geschrieben:
Die einzige variable Größe ist der Bezugspreis für das Buch bei Kauf durch den Autor direkt von der Druckerei/dem Verlag. Zu welchem Preis Lulu das Buch an den Autor für den Selbstvertrieb abgibt, konnte ich nicht feststellen. Zum Brutto-Laden-VK? Zu Produktionskosten zzgl. Lulu-Gewinnbeteiligung?


im gewählten Beispiel für 9,85, ab 25 Stück gibt es Mengenrabatt

Frischling hat geschrieben:
schaffe ich es, Kunden zum Kauf bei lulu zu verleiten, ist mein Verdienst höher als bei Verweis auf bod oder amazon,


dbs (Moderator) hat geschrieben:
Wo kommt der höhere Verdienst her?
Verkauft Lulu Shop tatsächlich zu anderen Preisen als Amazon? Dürfen die das trotz Buchpreisbindung?


lulu verkauft genau wie bod die Bücher an Autoren zu speziellen Preisen, die bei bod über dem Ladenpreis liegen ("Dürfen die das trotz Buchpreisbindung?") bei lulu aber weit darunter, der preis für Kunden ist überall gleich, im lulu shop genauso teuer wie bei amazpn oder einem lokalen Buchhändler.
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Danny
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Re:

von Danny (22.11.2007, 16:35)
Der Mengenrabatt bei Lulu ist aber, im Gegensatz zur Kalkulation bei BOD, so gut wie NICHTS. Selbst wenn man 100 Bücher abnimmt, ändert sich der Preis kaum.

Mir persönlich ist egal, ob BOD und Libri EINS sind. Hauptsache der Preis stimmt für mich und den Leser!

Frischling
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Re:

von Frischling (22.11.2007, 19:13)
Danny hat geschrieben:
Mir persönlich ist egal, ob BOD und Libri EINS sind. Hauptsache der Preis stimmt für mich und den Leser!


genau das ist mein Ziel! smart2
nach allem was ich bisher recherchiert habe, zocken die bod Anbieter nicht ganz so viel ab wie die Zuschussverlage, haben aber Kostenstrukturen, welche die Autoren gewaltig knebeln, warum also nicht nach Wegen suchen, die dies ein wenig korrigieren können? thumbbup
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