COLUMBO. Vier Pfoten und ein Halleluja!

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Judith
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Re:

von Judith (19.03.2008, 11:54)
Zoba, ich putze meinem Hund auch die Zähne. Besser, als später Probleme mit Zahnstein zu bekommen und für die Beseitigung auch noch viel Geld zu bezahlen.

Grüßle,
Judith
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hwg
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Re:

von hwg (19.03.2008, 12:07)
Hallo Babs!
Zuerst einmal Respekt angesichts des offensichtlich schön gelungenen Buches, dessen Umschlagbild besonders herzig ist, und außerdem Gratulation zur Rezension!

Frage an Judith!
Welchen Geschmack hat denn die Hunde-Zahncreme eigentlich? Eher in Richtung Fleisch oder Schokolade? Menthol-Geschmack wird ein Vierbeiner ja nicht so mögen, denke ich.

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Zoba
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Re:

von Zoba (19.03.2008, 12:10)
Hi Judith,

ich habe seit ich denken kann Hunde, aktuell auch, und ich habe noch nie, wirklich niemals nicht, irgendeinem Hund die Zähne geputzt. Machen die doch von Natur aus auch nicht! Stattdessen gibts regelmäßig solches Futter, das ihnen eigenständig die Zähne putzt und natürlich kein Fertigfutter, das die Hauptursache für Zahnbelag ist. cool5 Keiner meiner Hunde, egal ob Zamperl oder Rassehund, hatte jemals Zahnbelag, nicht mal im hohen Alter.

Deshalb mein irres Staunen. Echt, ich käm nicht auf so eine Idee.
Gruß,

Zoba

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Judith
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Re:

von Judith (19.03.2008, 12:12)
Muss mal kurz nachsehen ... Steht gar nichts drauf. Probieren mag ich sie nicht. Aber dem Hund schmeckt's :wink:

Für alle, die ihren Hunden Zähne putzen wollen/müssen: Geht besonders gut mit einem Stückchen Mull auf dem Zeigefinger, da die Zahncreme drauf. Damit geht der Zahnstein besser ab als mit der Bürste. Notfalls ein bisschen mit dem Fingernagel kratzen.

Früher hatte mein Hund mehr Zahnstein und ich musste 2 x wöchentlich putzen, inzwischen reicht's alle zwei Wochen.

Grüßle,
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skipteuse
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Re:

von skipteuse (19.03.2008, 12:41)
Danke sehr für die netten Worte!

Da wir jetzt auch das Hundezahnputzen thematisiert haben: Columbo putze ich nur mit einer speziellen Bürste die Zähne, ohne Zahncreme - allerdings findet er dies meist nicht so flockig udn tut, als würde ich ihn grillen wollen, sprich, ich werde evtl. doch mal eine wohlschmeckende Zahncreme wie von Judith vorgeschlagen zum Einsatz bringen... (Vielleicht lasse ich diese vorher zum 1. April mal von meinem Freund testen, hi hi.) :twisted:

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Zoba
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Re:

von Zoba (19.03.2008, 14:43)
Hi,

mal die blöde Frage: warum füttert ihr eure Hunde nicht so, daß man ihnen keine Zähne putzen muß? :?
Gruß,



Zoba



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skipteuse
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Re:

von skipteuse (19.03.2008, 17:18)
Wenn du verrätst, wie das gehen soll...? Trotz Dentsticks etc. ist mit den Jahren Zahnersatz entstanden. Unsere Tierärzte sagte, das sei normal und nicht komplett zu verhindern. Mein erster Hund - ich schenkte ihr Glauben ;-)

PS. Hm, alle Hunde im Bekanntenkreis haben etwas Belag, vor allem die Älteren ...

Was fütterst du denn Tolles?

Weasel

Re:

von Weasel (19.03.2008, 17:26)
Also, ich putze meinen Fischen auch dreimal täglich die Zähne. Fischzahnärzte sind nämlich teuer...

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Zoba
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Re:

von Zoba (19.03.2008, 17:54)
Hi,

meine Hunde werden teils gebarft (heute gabs z.B. für jede 3 rohe Hühnerkarkassen vom Metzger zum Frühstück) und teils bekocht, jede Woche gibts u.A. kräftige Knorpelknochen, 2x im Monat Sandknochen (Rinderhüften) und 1x im Monat werfe ich ein paar ganze Rinderbeine hin, inkl. Hufe, die halten dann einen knappen Monat. Keiner meiner Hunde hatte je Zahnstein, wenn mal vom Gekochten am Abend vorher Belag dran war, ist der nach der ersten Viertelstunde Knorpelnagen und Gelenkeknacken weg. Selbst meine derzeitige "Olle" hat ein blitzendweisses Gebiss und ist immerhin über 10. Und alle riechen sie bestens aus dem Maul (ich fürchte besser als ich blink3 ).

Ganz ehrlich, ich find Zähneputzen a bisserl arg vermenschlichend cheezygrin , artgerecht ernährt haben Hunde normalerweise ihre altersentsprechend gesunden Zähne.

Zahnstein fand ich immer nur bei solchen Hunden, die vorher mit Fertigfutter ernährt wurden (der war bei mir dann immer ganz schnell weg, ohne Tierarzt) und schlechte Zähne (sieht wie Zahnstein aus) bei jenen, die zum Zeitpunkt der Zahnbildung geimpft wurden.
Gruß,



Zoba



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Re:

von Zoba (19.03.2008, 17:56)
@weasel: ROFLMAO!!!! cheezygrin thumbbup cheezygrin

Wobei mein Bruder einen Kugelfisch hat, von dem möchte ich nicht gebissen werden, wenn ich sehe, was der mit großen Schnecken macht! :shock::
Gruß,



Zoba



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Re:

von skipteuse (19.03.2008, 19:18)
Ok, ich hab hier echt etwas gelernt cool5 - das Fertigfutter wird es sein ..., aber, was du da auf die Beine stellst, Respekt ...
Vielleicht sollte meine nächste Hundegeschichte von Knorpelknochen handeln ... :lol:

Ganz liebe Grüße an dich deine Vierbeiner! Und natürlich an alle Fischzahnärzte cheezygrin

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Re:

von Zoba (19.03.2008, 19:43)
Hi Adriana,

übrigens - Warnung beim Nachmachen, holterdipolter gehts nicht, auch Hundis müssen lernen, wie sie mit Knochen und Knorpeln umgehen müssen. Zu Anfang schlingen die meisten das Zeug ganz hastig runter, weil sie so geierig drauf sind. Deshalb sollte man anfangs wirklich nur reine Knorpel füttern und solange immer wieder mehr/größere davon, bis sie nicht mehr so wahnsinnig drauf abfahren. Erst dann nach und nach auch mal Sandknochen. Wichtig bei Knochen ist, daß sie roh sind, gekocht sind sie zu hart und verstopfen zu sehr. Auch wenns putzig aussieht, sollte man einem kleinen Hund keine Riesenrinderhüfte hinlegen, sondern vom Metzger vierteln lassen. Frag mal bei deinem Metzger nach der "weichen Rippe" von Rind/Kalb, das sind diese Knorpel und man bekommt sie sehr günstig (jedenfalls weit billiger als Dentasticks oder Rohhautknochen). Und Retriever haben eine Mordsbeißkraft, also bei denen auch Vorsicht mit splitternden Röhrenknochen.

Daß es am weichen Fertigfutter liegt, ist eigentlich auch logisch, da ist nichts dran, was die Zähne von "allein" putzt, der Hund muß ja nirgends beissen oder richtig nagen/kauen. Selbst Rohhautknochen sind eigentlich noch sehr weich, meine zerlegen diese Megateile (40cm lang) in weniger als 5 Minuten... :shock:: blink3
Gruß,



Zoba



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Re:

von Judith (20.03.2008, 00:15)
Hallo Zoba,

bei unserer letzten Hündin war es auch nicht nötig. Sie hatte mit 10 Jahren nicht mehr Zahnstein als unsere jetzige mit einem Jahr, ob wohl die jetzige besser ernährt wird und kaum Leckerchen bekommt. Und wenn, dann kaum mal Frolic oder anderen Zuckerkram, sondern eher Kaurollen oder getrocknete Rinder(Kopf-)haut.

Die frühere Hündin fraß gerne Büffelhautknochen etc., die jetzige überhaupt nicht. Außerdem hat sie einen sehr schmalen Kiefer, und bekanntlich neigen die Hunde dann eher zu Zahnstein.

Ich habe übrigens schon einige Male erlebt, dass Leute meinten "meinem Hund braucht man die Zähne nicht zu putzen, der hat keinen Zahnstein", und wenn man sich dann mal die Eckzähne (Canini) angesehen hat, war da eine deutlich bräunliche Schicht zu erkennen.

Weasel, schau dir mal das hier an (und das sind ganz bestimmt nicht die schlimmsten Bilder!), dann lachst du vielleicht nicht mehr über Zähneputzen bei Hunden.

Grüßle,
Judith
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Re:

von Zoba (20.03.2008, 08:13)
Hi Judith,

na du beantwortest das Ganze doch selbst: deine Hündin hat keine Lust ihr Gebiß ordentlich zu benutzen und hat ergo Zahnstein. Schau mal hier:

http://www.barfers.de/barf.html vor allem Abschnitt "Der Hund ist ein Karnivor".

Ich selbst bin zwar kein 100%iger Barfer, sondern koche einiges aus frischen Zutaten stattdessen, aber nach den entsprechenden Mengen-/Rezeptmaßgaben. Ist auch wirklich nicht schwer thumbbup Ich hatte nie einen Hund, der nicht scharf auf echte Knochen mit Knorpel und Fleisch dran gewesen wäre.
Gruß,



Zoba



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Re:

von Judith (20.03.2008, 12:07)
Hallo Zoba,

ich kenne Barf zur Genüge, doch haben wir schon alleine mangels großer Tiefkühltruhe nicht die Möglichkeiten.

Unsere Hündin bekommt trotzdem Hühnerknorpel, wie gesagt getrocknete Rinderhaut, auch die kleineren Büffelhautröllchen (etwa jeden zweiten Abend), aber bei schmalem Kiefer kommt wohl Zahnstein wesentlich häufiger vor. Wir beide haben kein Problem mit dem Zähneputzen, und wenn es dann im Alter mal noch akuter wird, ist sie daran gewöhnt. Sehe kein Problem damit.

Ihr muss ich übrigens auch alle zwei Wochen die Krallen schneiden, da sie relativ leicht ist und wir nicht so viel auf Teerboden laufen. Da schreien auch manche auf, ihre Hunde würden die Krallen ablaufen, und sehen nicht, dass sie beinahe einwachsen. War aber bei unserer letzten Hündin auch nie nötig, da sie etwas schwerer war und vielleicht die Krallen langsamer gewachsen sind. Dafür hatte sie mehr Zecken.

Wichtig ist doch wohl, seinen Hund zu beobachten und die passenden Maßnahmen zu ergreifen, um ihn glücklich und gesund zu erhalten. Und das ist bei jedem Hund anders. :D

Grüßle,
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