Cover #12027

Stellt euren Coverentwurf vor und holt euch Feedback der BoD Community.


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ricochet
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Re: Cover #12027

von ricochet (15.05.2017, 08:25)
An alle,


dass mit diesem Forum ursprünglich ein Dienstleistungsangebot seitens Siegfried gemeint war, ist zwar eine für den Insider recht interessanter Hinweis, aber solange in der Titelzeile: „Stellt euren Coverentwurf vor und holt euch Feedback der BoD Community.“ steht, nehme ich das ernst und tue dies auch. Befremdlich finde ich es vielmehr, wenn sich jemand an Rückmeldungen stößt, wo diese doch ausdrücklich eingefordert werden. Meine Rückmeldungen als „Kritik“ mit einem ironischen Anführungszeichen zu versehen, ist unsachlich.

Ich verstehe die Absicht dieses Forums folgend: Wenn ich ein neues Projekt im Laufen habe, stellt mir dieses Forum die Möglichkeit zur Verfügung, mein angedachtes Cover zur Diskussion zu stellen, damit es professioneller werden kann. Ganz in diesem Sinne werde ich demnächst das Cover meines nächsten Projektes einstellen.

Ich habe bei transcript eine Veröffentlichung gefunden („Carolin John-Wenndorf / Der öffentliche Autor – Über die Selbstinszenierung von Schriftstellern“), die sich auf wissenschaftlichem Niveau mit Covergestaltung befasst. Leider ist das Buch wieder einmal schweinepriesterteuer (€ 44,99). Sollte es allerdings gewünscht sein, kann ich Grundsätze daraus in einem separaten Thread zur Verfügung stellen. Ob dies für eine professionelle Beschäftigung reicht, möge dann bitte jede/r selbst beurteilen. Sollte kein allgemeiner Wunsch diesbezüglich laut werden, tue ich mir die Arbeit jedenfalls nicht an.


@ Monika,

Chick-Lit … sensationell. Und schon wieder habe ich was dazugelernt.


@ mtg

„Hundsmarke“ ist ein salopper Ausdruck für Erkennungsmarke unter Soldaten. Ich z. B. habe meine Hundsmarke 54 Monate lang um den Hals spazieren getragen. Herzlichen Dank für deine Hintergrundsinfos betreffend Entstehungsgeschichte dieses Forums. Solange sich allerdings ein Widerspruch ergibt zu dem, wie das Forum offiziell ausgewiesen ist, ...(siehe oben).

Der Klappentext ist primär Sache des Verlages. Nur weil wir hier bei BoD sind, sind wir gewohnt, alles selber zu machen, sodass auch der Klappentext zu unseren Agenden zählt. Im Normalfall übernimmt der Verlag sämtliche äußere Gestaltung des Buches (Layout, Papiersorte, gebunden oder nicht und eben auch die Paratexte: Titel, Klappentext, usw.). Glücklicherweise, weil wir ja bei vielen der BoD-Veröffentlichungen sehen, was da alles verbockt wird.


@ Siegfried,

ich teile deine Ansichten betreffend Preis-Leistungsverhältnis einschlägiger Angebote und finde es eine gute Idee, wenn du Unterstützung anbietest. Dennoch meine ich, dass du damit hier im falschen Forum bist. In der Titelzeile zum Unterforum „Freie und Dienstleister“ heißt es definitiv: „Lektorat, Coverdesign, Marketing: Stellt eure Dienstleistungen für Autoren vor.“ Das sollte dein Heimathafen für diese Threads sein, dort wünsche ich dir jeden erdenklichen Erfolg.

Ehrlich gesagt würde ich lieber anhand konkreter Beispiele real existierender Projekte diskutieren, nicht anhand von Beispielen, die möglich wären, soferne Autorin oder Autor … Ist halt doch immer wie Trockenschwimmen. Zum Beispiel in diesem Thread möchte ich nur noch anmerken, dass der oberste Grundsatz für jedes Cover plakative Verständlichkeit ist. Wenn also z. B. die Schrift auf dem Buchrücken durch die unterlegte Grafik schwer zu lesen ist, ist das kontraproduktiv. Oder wenn im Zentrum der grafischen Gestaltung ein Objekt steht, das unverständlich ist (siehe Rückmeldung Hannelore Goos), geht das ebenfalls an den Absichten der Titelseite vorbei.

Du schreibst: „Es soll ja sogar Buchtitelseiten geben, die nur den Autorennamen, den Buchtitel, das Genre und den Verlagsnamen enthalten.“ Das nennt man puristische Cover-Gestaltung und hat nachvollziehbare Gründe. Denk bitte nur an die gelbe Reihe von Reclam. Auch das ist eine durchaus überlegte Marketing-Strategie, allerdings keine, die ich persönlich fahren möchte. Ich verstehe mich als kreativen Menschen und es drängt mich dazu, mich auch über das Cover auszudrücken. Dass BoD praktisch jedes Cover entgegennimmt war für mich einer der Gründe, mich für BoD zu entscheiden (weil ich mich da ein bisschen mehr ausspinnen, ...äh, austoben kann).

Weiters lese ich: „Es bietet sich natürlich an, ein Titelbild zu wählen, das zum Inhalt passt. Völlig logisch. Ich persönlich setze dabei aber den Eye-Catcher-Effekt ein Stückchen weit höher an als ein unauffälliges, aber inhaltlich zutreffendes Titelbild“ Die Maxime, Eye-Catcher vor Verständlichkeit finde ich problematisch. Ein Bild sagt nicht nur mehr als tausend Worte, es spricht auch früher. Es stellt daher das erste Selektionskriterium dar. Die Folge ist, dass du einerseits einen guten Teil des falschen Publikums ansprichst, während ein Teil des Zielpublikums daran vorbeizieht. Deswegen bin ich gegenteiliger Meinung.


Und nun, lasst uns alle den Ball flach halten: weder unsachlich, noch persönlich oder untergriffig werden, die Sache nach vorn, die Emotionen nach hinten. Der Sportsgeist möge unseren Disput beflügeln, und sei er noch so kontroversiell. (Das war das Wort zum Sonntag … ups, haben wir ja schon Montag :lol: :lol: )


rico
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Sam Osheen
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Re: Cover #12027

von Sam Osheen (27.10.2018, 18:03)
Hallo,

Ich habe einige der Kritiken und Anmerkungen gelesen. Ich kann dazu nur sagen, dass ich die Idee / Entwurf sehr einfallsreich finde. Dass es sich um einen Entwurf handelt, sollte man schon an der Autorin Mustermann erkennen.

Was nun die Einwände betrifft, dass einige Leser vielelicht nicht wissen, was die "Kette" auf dem Cover ist. Ich habe erkannt, dass es sich um eine Erkennungsmarke handelt. Aber durch das amerikanische Fernsehen bin leider auch ich verdorben, sodass ich sie in anderer Form kenne.

Ich denke aber, dass gerade das dazu führen würde, dass ich das Buch im Laden zur Hand nehmen würde, um herauszufinden, was das genau ist. Ich würde auch den Klappentext lesen. Und wir wissen alle, wenn ich den gelesen habe, bin ich schon auf halben weg, das Buch zu kaufen, es sei denn die Geschichte interessiert mich überhaupt nicht. Aber das ist bei mir selten der Fall, wenn ich das Buch erst in der Hand halte.

Also, kann ich nur sagen: Tolle Idee und weiter so.

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