DIE STEINZEITFRAU Damals und Heute

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Artus
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DIE STEINZEITFRAU Damals und Heute

von Artus (18.05.2010, 15:49)
Titel: DIE STEINZEITFRAU Damals und Heute
Autor: Artus Daniel-Hoerfeld

Verlag: BoD
ISBN: 978-3-8391-8289-5
Seiten: 196
Preis: 29,95
Hardcover

Der Autor über das Buch:

Ursprünglich wollte ich zu Beginn meiner Recherchen einfach nur verstehen, welcher Teufel in meine beiden Ex-Frauen gefahren war, und warum das ausgerechnet mir passieren musste.

Später bin ich darauf gekommen, dass ihr schändliches Verhalten überhaupt nichts mit mir persönlich zu tun hatte, sondern fast schon traurige Normalität ist, denn es gibt in meinem Umfeld diverse „Partnerschaften“, die eigentlich nur deshalb fortbestehen, weil der Mann den Mund hält.

Meine Beziehungen hingegen waren zu Bruch gegangen, weil ich meine Frauen immer als gleichwertige Menschen behandelt hatte, und dies natürlich im Gegenzug auch von ihnen erwartete.

Ein tödlicher Fehler!

Ich hätte mich nun anpassen können, indem ich ein weiterer Pantoffelheld geworden wäre, der nach außen große Reden schwingt, aber zu Hause weder etwas zu sagen hat, noch wirklich ernst genommen wird. Doch ich habe nicht im Berufsleben stets meinen Mann gestanden, um dann im Privaten zum Frauenknecht zu werden.

Ich verschaffte mir das nötige psychologische und soziologische Hintergrundwissen, und bewegte mich in den unterschiedlichsten Internetforen, wo sich über Jahre im Kontakt mit Hunderten Menschen nach und nach herauskristallisierte, dass wir Männer in unserem Denken und Fühlen permanent von Urzeitinstinkten belastet und eingeschränkt werden.

Dies sind in der Hauptsache Revier- Status- und Rangmotive, die aber bereits allgemein als primitive Verhaltens- und Reaktionsmuster bewertet werden.

Diese Persönlichkeitsanteile gibt es aber prinzipiell auch bei den Frauen, allerdings unterscheiden sich ihre archaischen Motive erheblich von den unseren.

Diese besondere Situation der allgemeinen Frau wurde jedoch bisher noch nie beschrieben!



Klappentext:

Führen Sie privat ein schönes Leben?

Sind Sie glücklich mit Ihrer Frau und in der Beziehung gleichberechtigt? Werden Ihre Wünsche und Bedürfnisse geachtet und respektiert?

Wenn Sie also tatsächlich geliebt werden, dann legen Sie dieses Buch SOFORT wieder weg!

Denn wenn Sie eine köstliche Mahlzeit genießen, wollen Sie ja auch nicht vorgerechnet bekommen, was deren Bestandteile für schädliche Auswirkungen haben können.

Aber sollten Sie in der Ehe leiden, oder sich Ihr Paradies einmal in Luft auflösen, DANN brauchen Sie es, um die nächste Partnerschaft nicht wieder im Blindflug gegen die Wand zu setzen.

Zwei Ex-Frauen nebst Schwiegermüttern und die weiblichen Kontakte aus sechs beruflichen Karrieren haben mich gelehrt, dass Frauen die Bezeichnung „schwaches Geschlecht“ nicht wirklich verdienen, sondern für uns Männer oft zu einem wahren Alptraum werden können!

Mit diesem Buch verstehen Sie, warum das so ist, und wie es sich vemeiden lässt.

Ich beschreibe darin Dinge, die Frauen nicht mal selbst über sich wissen, und versetze Sie mit praktischen Tipps und Hintergrundinfos in die Lage, eine dauerhafte und faire Beziehung auf gleicher Augenhöhe führen zu können.


Inhalt:

Inhalt


- Wozu dieses Buch?...................................................... 9
- Vorwort....................................................................... 15
- Einleitung, Teil eins - Das Selbstbild.............................. 17
- Einleitung, Teil zwei - Das Fremdbild............................. 19

- Kapitel I - Das Problem

- 1. Eine Bestandsaufnahme......................................... 21
- 2. Überlegungen....................................................... 23
- 3. Einsichten............................................................. 29
- Interludium I – Predigt wider die Fleischeslust
(Eine Satire).......................................................... 35
- 4. Wann wird aus der Frau eine Hure?
(Eine schändliche Polemik)..................................... 39
- 5. Ein erstes Resümee................................................ 43
- 6. Einschränkungen.................................................... 45
- 7. Die Frau als Dämon................................................. 47
- 8. Weg mit der Maske!................................................ 63
- 9. Eine erste Bilanz..................................................... 67
- 10. Alarmstufe rot!........................................................ 71





- Kapitel II - Die Ursachen

- 1. Voraussetzungen.................................................... 73
- 2. Die Anfänge............................................................ 75
- 3. Die entscheidende Veränderung............................... 79
- 4. Die Ur-Motivation..................................................... 83
- 5. Der Rückschlag...................................................... 85
- 6. Warnung und Appell................................................ 87
- 7. Schockierende Erkenntnis....................................... 89
- 8. Der menschliche Geist............................................ 91
- 9. Die Frau als Haustier.............................................. 95
- 10. Der „erste Gott“ und seine Zähmung........................ 103
- 11. Die Frau holt auf.................................................... 107

- Kapitel III - Die Folgen

- 1. Analyse.................................................................... 111
- 2. Psychische Systematik............................................ 115
- Interludium II – Eine zenlose Frage............................ 125
- 3. Das Meta-Ich........................................................... 127
- Interludium III – Großmutters Rat............................... 137
- 4. Die Erwachsenheit................................................... 139
- 5. Das ursprüngliche Essay.......................................... 149
- 6. Ergänzungen........................................................... 153
- 7. Mann und Frau in Relation........................................ 157

- Kapitel IV – Die Maßnahmen

- 1. Wahl und Eroberung der Partnerin............................ 165
- 2. Die Erziehung der Partnerin..................................... 179

- Kapitel V – Das Fazit

- I. Die gemeinsame Situation....................................... 185
- II. Das Wesen der Frau............................................... 187
- III. Einsichten und Aussichten....................................... 201


- Nachwort..................................................................... 209

- Anhang....................................................................... 213

- Bibliographie (Auszug).................................................. 223

- Notizen........................................................................ 227


Bild
Zuletzt geändert von Artus am 02.08.2010, 01:15, insgesamt 4-mal geändert.

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Artus
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Sorry...

von Artus (18.05.2010, 15:52)
...aber die Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis bekomme ich einfach nicht ordentlich hin. Für einen Asperger der totale Horror!!! :shock:: :shock:: :shock::

Muß halt so gehen...

Grüße
Artus

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (18.05.2010, 16:10)
Hallo Artus,
das Bild ist, wie gesagt, super.
Aber wenn Du noch die Möglichkeit
haben solltest etwas zu ändern,
dann mache die Schrift unbedingt fetter.
Ansonsten denke ich, dass Dein Buch Erfolg haben wird.
Gruß Thomas

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Artus
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Re:

von Artus (18.05.2010, 16:39)
Thomas Becks hat geschrieben:

Aber wenn Du noch die Möglichkeit
haben solltest etwas zu ändern,
dann mache die Schrift unbedingt fetter.


Das habe ich alles im Vorfeld ausprobiert:

Die Grafik gerade statt versetzt, das Zeichen "weiblich" mit scharfen Rändern eingefügt, andere Schriftarten, -größen, -farben, andere weil lesbarere Positionen, und was nicht noch alles.

Aber ich bin immer wieder auf diesen zweiten Entwurf zurückgekommen, weil das grobpixelige Zeichen, der gewollt "schmutzige" Buchrand, und die wie zufällig "hingeklatschte" Beschriftung am Besten zum rücksichtslosen Charakter des Buches passt.

Trotzdem Danke für den Input! thumbbup

Grüße
Artus

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Goetkowski
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Re:

von Goetkowski (19.05.2010, 10:26)
Super Thema, Artus!

Und allein aufgrund des Untertitels "Ein Buch ausschließlich für Männer" werden sich mit Sicherheit auch/gerade Frauen angesprochen fühlen, weil damit schließlich einer ihrer "Ur-Instinkte", und zwar die Neugier geweckt wird :lol: . Wird sich bestimmt sehr gut verkaufen thumbbup ...!

Gruß, Uwe

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Artus
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Re:

von Artus (19.05.2010, 17:00)
Goetkowski hat geschrieben:
Super Thema, Artus!
...
Wird sich bestimmt sehr gut verkaufen



Hoffen wir das Beste! thanks:

Und was das Thema betrifft:

Ich habe im Laufe der letzten zwanzig Jahren bemerkt, dass das Männerbild in der Gesellschaft immer öfter mit einem negativen Klischee besetzt wird.

Dieses lautet: Ein Mann ist schwach, ungeschickt, unfähig, trottelig, und auf die Zurechtweisung und Führung einer Frau angewiesen.

Begonnen hat diese Entwicklung mit dem Auftauchen der starken Frau, wie es z.B. in den Hollywood-Produktionen der Alien-Reihe, oder der berühmten Spielfigur Lara Croft im PC-Game Tomb Raider der Fall war.

Ich war und bin selbst ein großer Fan dieser Produktionen, aber es hat sich daraus ein Trend entwickelt, der den Mann an sich immer mehr abwertet. Aktuell gibt es kaum noch eine deutsche Fernsehproduktion, die nicht eine oder mehrere männlich besetzte Rollen beinhaltet, denen das Attribut "unmännlich" verpasst worden ist.

Besonders ausgeprägt war dieses Phänomen in der Fernsehreihe Tatort mit der Schauspielerin Maria Furtwängler in der Rolle der Hauptkommissarin Lindholm. Dabei ist nicht so sehr diese weibliche Hauptrolle problematisch, sondern der Sidekick des gerne als "schrullig" bezeichneten Mitbewohners Martin Felser, dargestellt durch Ingo Naujoks.

Dessen unerträglich peinliche Rolle als "männliches Dienstmädchen mit Kinderhütefunktion" wurde schließlich durch den Schauspieler selbst beendet, der seinen Ausstieg offiziell damit begründet hat, dass es "mit der Rolle nicht mehr weitergehe."

Man kann sich vorstellen, welche Auseinandersetzungen hinter den Kulissen stattgefunden haben müssen, bevor ein professioneller Schauspieler eine deutschlandweit bekannte Rolle einfach so hinschmeisst!

Offensichtlich hatten es die verantwortlichen Produzenten rigeros abgelehnt, den Waschlappen-Charakter Martin Felser zu modifizieren, damit Ingo Naujoks seine schauspielerische Würde behalten könnte.

Dieses und andere Beispiele bestärken mich in der Ansicht, dass es momentan en vogue ist, den öffentlichen Mann als Witzfigur zu diffamieren.

Ich habe mit DIE STEINZEITFRAU versucht diesem Trend entgegen zu wirken, indem ich die männlichen Leser in die Lage versetze, mit Frauen selbstbewusster umzugehen, und in ihren Beziehungen vermehrt gestalterisch tätig werden zu können.

Denn wer versteht, warum Frauen so handeln wie sie es tun, der kann mit ihnen zum Nutzen beider Partner kompetenter umgehen.

Emanzipatorische Grüße
Artus

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Artus
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Oh NEIN!

von Artus (20.05.2010, 18:01)
Ich habe gerade bei erneuter Durchsicht des Manuskriptes festgestellt, dass der Inhalt des Buches ab der Mitte um fünf Zeilen nach hinten verschoben ist, und so auch die Kapitel und die Leerseiten durcheinander kommen!

Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob das nicht nach dem Upload passiert ist, aber wenn dem so ist (und ein bestelltes Probeexemplar wird dies erweisen), dann ist sofort die zweite Auflage fällig!

VERDAMMTE HÖLLENGRÜTZE!!! :twisted: :twisted: :twisted:

Fassungslose Grüße
Artus

Bello
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Re:

von Bello (20.05.2010, 22:30)
Hallo Artus!

Ich habe im Laufe der letzten zwanzig Jahren bemerkt, dass das Männerbild in der Gesellschaft immer öfter mit einem negativen Klischee besetzt wird.


Dem Gender-Mainstream sei Dank. Wir sind mittlerweile die Halbaffen der Nation. Vielen Dank daher auch an die Bundesregierung und die EU für ihre zahlreichen Initiativen zur Beseitigung des Patriarchats.

Viel Erfolg wünscht,

Bello

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Artus
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Ich habe es geahnt:

von Artus (26.05.2010, 15:47)
Die erste Auflage kann ich knicken und in die Tonne treten! :twisted:

Außerdem stehen beim Probeexemplar die Buchdeckel ab, als hätten hundert Kosaken beim Reiten drin gelesen... thumbdown:

Mir reichts mit dem Paperback, jetzt wird ein Hardcover im Format 13,5 x 21,5cm daraus. Das wird zwar leider für den Leser teurer, aber anders geht es nicht.

Ich formatiere die nächsten Tage den gesamten Text in das neue Format, und dann auf ein Neues...

Arbeitsintensive Grüße
Artus

Angelina

Re:

von Angelina (26.05.2010, 23:37)
Buchdeckel stehen ab? Ich mach mir echt Sorgen wenn ich bei meinem Buch eine Bestellung größer 200 tätige und die Qualität nicht stimmt.

Hatte bisher zwei Probebücher bestellt. Bei einem war die Klebebindung ... nun ja ich habe darüber berichtet.

Bello
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Re:

von Bello (27.05.2010, 01:04)
Hallo Artus!

Außerdem stehen beim Probeexemplar die Buchdeckel ab


Wie stark stehen die die Buchdeckel ab?
War das Buch bei der Auslieferung in einer Klarsichtfolie eingeschweißt?
War das Buch schon in einer Klarsichtfolie verbogen?

Ich würde das Buch erst einmal zwei, drei Tage liegen lassen. Vielleicht gibt sich das dann mit den Buchdeckeln. Eine kleine Hoffnung besteht. Wenn das Buch sofort nach dem Druck in die Folie eingeschweißt wird, ist es sehr trocken und zieht nach dem Auspacken etwas Feuchtigkeit. Im sehr trockenen Zustand kann sich der Buchdeckel leicht verziehen, vor allem wenn die Version >glänzend< gewählt wurde. Mehr als die kleine Hoffnung kann ich dir leider nicht machen.

Im Übrigen gilt: Mängel können beanstandet werden. Vielleicht war es ja nur ein Ausreißer. Also eine Nacht darüber schlafen.

Viele Grüße Bello

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.05.2010, 07:41)
Hallo Bello,

Bello hat geschrieben:
War das Buch bei der Auslieferung in einer Klarsichtfolie eingeschweißt?
War das Buch schon in einer Klarsichtfolie verbogen?


Diese Fragen zum Hundertsten Mal zu stellen, hilft leider nichts gegen den Produktionsmangel bei BoD.

Ich würde das Buch erst einmal zwei, drei Tage liegen lassen.


Auch der Hundertste Tip, einfach zu warten, beseitigt diesen Mangel nicht.

Im Übrigen gilt: Mängel können beanstandet werden. Vielleicht war es ja nur ein Ausreißer. Also eine Nacht darüber schlafen.


Du liest nur wenige Threads in diesem Forum? Andernfalls solltest du wissen, dass es leider kein seltener Mangel ist.

Beste Grüße,

Heinz.

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skipteuse
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Re: DIE STEINZEITFRAU Damals und Heute

von skipteuse (27.05.2010, 09:43)
Artus hat geschrieben:
Diese besondere Situation der allgemeinen Frau


Sorry Artus, aber mit solchen und anderen Allgemeinplätzen kann ich persönlich sehr wenig anfangen.

Ich wünsch dir aber, dass dein Buch(satz) gelingt und dir und deinen Leser damit Freude/ Trost/ Nutzen ...

Gruß, Barbara

Bello
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Re:

von Bello (27.05.2010, 21:56)
Hallo hawepe!

Ich kann bislang über Produktionsmängel bei BoD nicht klagen. Selbstredend erhebt diese Aussage nicht der Anspruch auf Verbindlichkeit. Dafür kenne ich zu wenige Bücher von BoD, um vergleichen zu können. Ich wundere mich nur, wie schnell die Schuld bei BoD gesucht und gefunden wird.

In jedem Einzelfall ist als erstes zu klären, ob überhaupt ein Mangel vorliegt oder nur überzogene Ansprüche an die gedruckten Bücher gestellt werden. Aus gutem Grund geht das deutsche Recht von einem subjektiven Fehlerbegriff aus. Weitere Ausführungen hierzu erspare ich mir.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ratsam ist, erst beide Seiten (in diesem Fall Autor und BoD) zu hören, bevor ein Urteil gefällt wird. Nebenbei bemerkt kann der Mangel auch auf dem Versandwege entstanden sein. Wohlgemerkt, wenn überhaupt ein Mangel vorliegt.

Ich rege an, Bilder von den mangelhaften Büchern einzustellen, damit man sich wenigstens eine ungefähre Vorstellung von den Mängeln machen kann.

Meines Erachtens ist es ein Gebot der Fairness, den Mangel so genau wie möglich zu beschreiben, dmit jeder Autor selbst entscheiden kann, ob seiner Meinung nach die Abweichung von der geschuldeten Leistung noch akzeptabel ist oder schon außerhalb der Toleranzgrenze liegt.

Wenn die bildliche Darstellung des mangelhaften Buches obligatorisch wäre, ginge vielleicht sogar die Zahl der Mängelanzeigen zurück. Ich weiß, das ist reine Spekulation, aber von den mangelhaften Büchern habe ich eben noch nichts gesehen.

Ich gebe zu bedenken, dass Autoren durch Hiobsbotschaften von völlig >ruinierten< Büchern verunsichert werden. Wer weiß, vielleicht möchten sie sich ein eigenes Bild über den Mangel machen. Was spricht also dagegen, eine >Inaugenscheinnahme< zu ermöglichen?

Soweit ersichtlich werden vor allem Fehler bei der Farbwiedergebung gerügt. Inwieweit dies den Tatsachen entspricht, vermag ich nicht zu beurteilen, weil ich Bildbände von BoD-Autoren noch nicht erworben habe. Ein etwaiger Farbfehler auf den Cover würde mich wenig, wenn überhaupt stören, weil ich ausschließlich am Text (der Geschichte) interessiert bin. Es gibt sicherlich auch Autoren, die diese Auffassung nicht teilen. Denen bleibt es unbenommen, ihre Rechte gegenüber dem Verlag zu verfolgen.

Der guten Ordnung halber weise ich darauf hin, dass sich dieser Beitrag nicht auf den von Artus geschilderten Mangel bezieht. Ich habe den Beitrag von Artus lediglich zum Anlass genommen, mich allgemein zu dem Thema mangelhafte BoD-Bücher zu äußern.

Viele Grüße Bello

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hawepe
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Re:

von hawepe (28.05.2010, 08:32)
Hallo Bello,

Bello hat geschrieben:
Ich kann bislang über Produktionsmängel bei BoD nicht klagen. Selbstredend erhebt diese Aussage nicht der Anspruch auf Verbindlichkeit. Dafür kenne ich zu wenige Bücher von BoD, um vergleichen zu können. Ich wundere mich nur, wie schnell die Schuld bei BoD gesucht und gefunden wird.


Du meinst also, sperrende Bucheinbände verursacht der Autor oder Käufer eines Buches?

In jedem Einzelfall ist als erstes zu klären, ob überhaupt ein Mangel vorliegt oder nur überzogene Ansprüche an die gedruckten Bücher gestellt werden.


Bücher zu verlangen, deren Einbände nicht ein paar Zentimeter hochstehen, heißt also, zu hohe Qualitätsanforderungen zu stellen.

Komisch, wie gering in Deutschland Qualitätsdenken ausgeprägt ist. Egal, wie schlecht eine Ware ist, immer wird als erstes eine zu hohe Erwartung des Kunden entdeckt.

Nebenbei bemerkt kann der Mangel auch auf dem Versandwege entstanden sein. Wohlgemerkt, wenn überhaupt ein Mangel vorliegt.


Klar, alle Welt hat sich gegen BoD verschworen. Ihre Bücher werden unterwegs in Wasser gebadet, damit sie beim Kunden als Mängelexemplar ankommen.

Ich rege an, Bilder von den mangelhaften Büchern einzustellen, damit man sich wenigstens eine ungefähre Vorstellung von den Mängeln machen kann.


Sorry, auch für dich gilt, hin und wieder mal die Forensuche zu bemühen. Solche Bilder sind hier schon etliche Male eingestellt worden.

Wenn die bildliche Darstellung des mangelhaften Buches obligatorisch wäre, ginge vielleicht sogar die Zahl der Mängelanzeigen zurück. Ich weiß, das ist reine Spekulation, aber von den mangelhaften Büchern habe ich eben noch nichts gesehen.


Du bist der geborene Unternehmer. Erst einmal alle Mängel bestreiten und dann die Beweisführung so aufwendig gestalten, dass die meisten Kunden freiwillig darauf verzichten.

Aber vielleicht überlegst du wirklich einmal, warum Unternehmen wie Amazon oder Aldi so erfolgreich sind. Dann wirst du erkennen, dass es sich um Unternehmen handelt, für die der Kunde keine Störfaktor ist, sondern ernst genommen wird.

Soweit ersichtlich werden vor allem Fehler bei der Farbwiedergebung gerügt. Inwieweit dies den Tatsachen entspricht, vermag ich nicht zu beurteilen, weil ich Bildbände von BoD-Autoren noch nicht erworben habe.


Auch hier empfiehlt sich die Forensuche. Wenn ein Cover bei jeder Bestellung farblich anders ausfällt, fällt es mehr als schwer, die Schuld alleine oder vor allem dem Autor in die Schuhe zu schieben.

Ein etwaiger Farbfehler auf den Cover würde mich wenig, wenn überhaupt stören, weil ich ausschließlich am Text (der Geschichte) interessiert bin.


Wenn dich Qualität nicht interessiert, ist das dein gutes Recht. Bloß daraus zu schließen, dass Unternehmen liefern dürfen, was und wie es ihnen behagt, ist doch sehr kühn.

Es gibt sicherlich auch Autoren, die diese Auffassung nicht teilen.


Leider gelten solche Autoren inzwischen als Deppen, weil es modern ist, für nichts Verantwortung übernehmen zu wollen. Übrigens - warum regt man sich so viel über "die heutige Jugend" auf? Sie lebt nur aus, was ihr tagtäglich gepredigt wird.

Beste Grüße,

Heinz.

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