Ebook - ein Flop sondergleichen...

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Isautor
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Re:

von Isautor (14.05.2012, 17:42)
Ich muss echt sagen, ich mache mir all diese Gedanken nicht. Da wirste ja irre. Bei Amazon Kindle Direct Publishing gibt es sogar ein Rückgaberecht für die E-Books. Kannste also lesen und dann wieder zurückgeben, bei Erstattung des vollen Kaufpreises. Als Autor haste dann das Nachsehen. Natürlich wird diese Funktion von Kunden missbraucht, um kostenlos was zu lesen, aber die meisten behalten das E-Book dann doch. Stell dir einfach vor, das ist die Klaurate vom Buchladen.
Jedenfalls kann man bei Kindle PC auch alle Bilder in bunt sehen.
Seid gegrüßt,

Isautor

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hawepe
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Re:

von hawepe (14.05.2012, 18:06)
Hallo Siegfried,

Siegfried hat geschrieben:
Das kann ich kaum glauben. Aus einem PDF ein E-Book zu erzeugen, bedeutet, die Skalierbarkeit des Seitenlayouts im E-Book zu verlieren.


Nein, aus einer PDF-Datei kann man sehr wohl ein skalierbares Epub- oder Mobi-Ebook erstellen. Mit dem Adobe Reader, Adobe Acrobat oder pdftotext ist die Datei in Minutenschnelle je nach Programm ins Text-, HTML- oder Word-Format umgewandelt. Dann noch schnell calibre oder jutoh aufgerufen und fertig ist das Ebook.

Über die Qualität sollte man allerdings besser nicht reden. Aber für die massenhaft auf den Markt geworfenen 99-Cent-Schnellschüsse reicht es allemal aus :twisted:

Stellt man dagegen gestalterische Ansprüche, dann ist das PDF-Format tatsächlich das ungeeigneteste Dateiformat.

Beste Grüße

Heinz

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SandraR
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Re:

von SandraR (14.05.2012, 19:31)
Wer sich für solche Themen interessiert und in Berlin wohnt, dem empfehle ich dieses kostenlose Seminar http://akadem-publikation.info/index.php/news Richtet sich zwar an Hochschulabsolventen die Ihre Arbeiten publizieren möchten, kann aber auch für Autoren allgemein nützlich sein.

Da werden solche Themen behandelt und im Falle von eBooks sogar noch vorgeführt. Natürlich lässt sich mit entsprechender Software PDF umarbeiten, aber das Ergebnis bleibt trotzdem scheußlich. Zb. Nitro PDF wer sich weniger in Unkosten stürzen will. Aber empfehlen tue ich es für ein gutes eBook ausdrücklich nicht. Man sollte sich immer bewusst sein, auch über dem eBook steht der eigene Name!
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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Dorothea Minkels
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Der E-Book-Vertrag gilt auch rückwirkend für ältere Buchver!

von Dorothea Minkels (14.05.2012, 21:18)
Hallo,
meine Begeisterung für E-Books war abgekühlt, als ich den BoD-Vertrag las. Er sollte auch für meine drei anderen Bücher gelten. Das ging wegen der Bilderrechte nicht.
dorotheaminkels1950.jimdo.com

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (15.05.2012, 00:28)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Siegfried,

Siegfried hat geschrieben:
Das kann ich kaum glauben. Aus einem PDF ein E-Book zu erzeugen, bedeutet, die Skalierbarkeit des Seitenlayouts im E-Book zu verlieren.


Nein, aus einer PDF-Datei kann man sehr wohl ein skalierbares Epub- oder Mobi-Ebook erstellen. Mit dem Adobe Reader, Adobe Acrobat oder pdftotext ist die Datei in Minutenschnelle je nach Programm ins Text-, HTML- oder Word-Format umgewandelt. Dann noch schnell calibre oder jutoh aufgerufen und fertig ist das Ebook.


cheezygrin cheezygrin cheezygrin

Das zählt nicht!

cheezygrin cheezygrin cheezygrin

Letztlich wird nicht aus dem PDF das E-Book erzeugt, sondern über eine Zwischenstufe - hier Text/HTML/Word.

Wenn das der Weg ist, frage ich mich allerdings, warum der Verlag nicht von vornherein Text/HTML/Word verlangt. Aber das fällt wohl unter die großen Mysterien der Menschheitsgeschichte. cheezygrin
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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hawepe
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Re:

von hawepe (15.05.2012, 07:37)
Hallo Siegfried,

Siegfried hat geschrieben:
Wenn das der Weg ist, frage ich mich allerdings, warum der Verlag nicht von vornherein Text/HTML/Word verlangt.


Weißt du nicht, dass Geiz geil ist cheezygrin

Und solange Autoren wie Leser mit Tütensuppen zufrieden sind, bekommen sie auch nur diese serviert. Bessere Qualität kostet eben mehr Geld, das kaum jemand ausgeben möchte.

Beste Grüße

Heinz

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SandraR
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Re:

von SandraR (15.05.2012, 12:17)
Es gibt sehr wohl Verlage die Textdateien unformatiert verlangen. Hier trennt sich einfach die Spreu vom Weizen.
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FraRa
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Re:

von FraRa (15.05.2012, 22:32)
BoD würde sich vor allem mit dem navigierbaren Inhaltsverzeichnis im E-Book eigentlich die Arbeit erleichtern, wenn es für die E-Book-Edition eine Word-Datei akzeptieren würde. Mit der richtigen Überschriftenformatierung ist das ganz schon vom Autor leicht herzustellen und meines Wissens beim PDF hinweg und verschwunden.
Noch prekärer wird es bei künftigen E-Book-Formaten wie das neue amazon-Format KF8, die zB umflossene Grafikeinbindungen, diverse Schriftfonts und andere feinere Layoutmöglichkeiten als bisher bieten. Da braucht es, denke ich, als Vorlage eigentlich zwingend eine (mit Word erstellbare) HTML-Datei, die man aus einem PDF nicht gewinnen kann. Oder?
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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (16.05.2012, 06:32)
@FraRa

Es ist niemandem geholfen, wenn die Herstellung einer Mastering-fähigen Datei so kompliziert wird, als dass nur noch Experten sie zuwege bringen.

Beste Grüße

MichaelHA

FraRa
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Re:

von FraRa (16.05.2012, 07:30)
Wirds ja nicht. Ein einfach gestaltetes Buch wird weiterhin so gemacht werden können wir bisher.
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hawepe
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Re:

von hawepe (16.05.2012, 07:46)
Hallo Frank,

FraRa hat geschrieben:
Mit der richtigen Überschriftenformatierung ist das ganz schon vom Autor leicht herzustellen


Ja, es kommt vor, dass ich Manuskripte zum Setzen, Korrekturlesen oder Lektorieren bekomme, die mit Formatvorlagen formatiert wurden, aber die ganz überwiegende Mehrheit der Autoren formatiert grundsätzlich hart :-(

Trotzdem sind Word- oder Openoffice-Dateien allerdings trotzdem besser, weil wenigstens die Absatzumbrüche erkennbar sind. Bei der Umwandlung von PDF-Dateien gehen die nämlich leider zu einem Großteil verloren.

Noch prekärer wird es bei künftigen E-Book-Formaten wie das neue amazon-Format KF8, die zB umflossene Grafikeinbindungen, diverse Schriftfonts und andere feinere Layoutmöglichkeiten als bisher bieten.


Wobei KF8 lediglich nachholt, was Epub schon seit Jahren beherrscht.

Da braucht es, denke ich, als Vorlage eigentlich zwingend eine (mit Word erstellbare) HTML-Datei, die man aus einem PDF nicht gewinnen kann. Oder?


Da Amazon so schlau ist, für seine Formate keine Validierungswerkzeuge zur Verfügung zu stellen, wird es wohl weiterhin dabei bleiben, sich am Aussehen auf den verschiedenen Kindle-Geräten zu orientieren. Oder eben weiterhin alles der Umwandlung beim Hochladen zu überlassen. Für ein besseres Layout ist das leider alles Gift, und das ganz unabhängig vom Ausgangsformat.

Beste Grüße

Heinz

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jenne
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Re:

von jenne (22.05.2012, 11:35)
Sind eBooks üblicherweise eigentlich immer auch als PDF zu bekommen? Da gibt es doch praktisch null Kopiersicherheit, oder?
j.

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Isautor
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Re:

von Isautor (22.05.2012, 12:32)
Diese Frage verstehe ich gar nicht. Was meinst du damit, sie sind als PDF zu bekommen?

Du scheinst große Angst vor diesem Buchdiebstahl zu haben, was gerade in deinem Fall eher unwahrscheinlich ist. Wer sich für Tretroller interessiert, der kauft dein Buch einfach, weil er sich eben FÜR TRETROLLER INTERESSIERT. Er wird wohl kaum Tage seines Lebens mit dem Knacken des Kopierschutzes und der illegalen Verteilung deines Buches zubringen. Es ist kein belletristischer Mainstreambestseller, sondern ein Sachbuch mit überschaubarer Zielgruppe.

Wenn man ein Buch herausbringt, egal in welcher Form, kann es immer irgendwie kopiert, missbraucht, abgekupfert werden. Ideen können geklaut und imitiert werden. Hat ein Waschmittelhersteller ne Umweltkugel, haben kurz danach die anderen Ökokugeln, Waschkugeln, Dosiergloben, was weiß ich. Das ist eben so.
Seid gegrüßt,



Isautor



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jenne
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Re:

von jenne (22.05.2012, 12:41)
Unser eBook war kurzzeitig schon online, jedoch erstmal nur als PDF. Die anderen Formate kommen erst nach Konvertierung in einigen Wochen. Der, mit dem ich das Buch geschrieben habe, hat es sich gleich zum Testen gekauft, als PDF. Er hat es mir mal auf einem Server abgelegt und ich habe es mir runtergeladen (kann ja jeder so machen). Da war keinerlei Kopierschutz, wohl genau das gleiche PDF, wie ich es hochgeladen habe. Ich meine, soo einfach dürfte es doch nicht sein, das Buch kostenfrei zu verbreiten, oder? Ich habe den Verlag jetzt gebeten, es nur in den typischen eBook-Formaten rauszubringen. Sind denn ansonsten viele oder die meisten eBooks als PDFs Geräte-unabhängig zu bekommen? Mich wundert das. Warum sollte man sich denn noch das Buch kaufen, wenn es als PDF kursiert? Sind meine Bedenken wirklich übertrieben? Haben andere diese nicht?
j.

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MichaelHA
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...

von MichaelHA (06.06.2012, 03:39)
Der GRIN-Verlag bspw. bietet seine E-books als pure PDF's ohne jeglichen Kopierschutz an. Es ist klar, dass man damit keine größeren Umsätze generieren kann, denn das kopieren einer PDF-Datei ist bekanntlich kinderleicht...

Beste Grüße

MichaelHA

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