"Echter" Verlag um jeden Preis?

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MW
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Re:

von MW (17.01.2009, 12:38)
@ gerhardt
@ siegfriet

ich see dass so wei gerhart. dei Rächtschreibprüfung solll feler in dre Schreibunk kontrolieren unt nihct dei Säze schreipen!

unt so schlim sint doch die beiträge hir garnicht, oder?

cheezygrin

___

p.s.: nach dem Dudenkorrektor sieht der text im übrigen so aus:

Ich see (Vorschlag: See) dass so wie Gerhard. Die Rechtschreibprüfung soll Fehler in der Schreibung kontrollieren und nicht die Sätze schreiben!

Und so schlimm sind doch die Beiträge hier gar nicht, oder?

___

Immerhin: von 23 fehlern (wenn ich mich nicht verzählt habe) wurden 22 fehler gefunden und 21 richtig korrigiert. das ist nicht perfekt, aber auch gar nicht so übel ...

die entscheidung, welcher korrekturvorschlag der richtige ist, obliegt natürlich dem menschen. aber sinnig sind diese programme durchaus (zumindest für mich, da ich beim tippen gerne mal die buchstaben drehe und aus einen 'ist' ein 'ist' wird) :wink:
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Arachne
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Re:

von Arachne (17.01.2009, 18:46)
Da hieß es doch tatsächlich, die britische Marine hätte vor Kreta gegen die italienische Marine mit Kreuzfahrtschiffen gekämpft. Ganz offensichtlich hat man »Cruiser« (= Kreuzer) mit »Kreuzfahrtschiff« übersetzt. Ganz schlimm wurde es dann, als am Himmel »Tauch-Bomber« auftauchten (wörtliche Übersetzung von »Dive bomber«. die im Deutschen nun mal »Sturzkampfbomber« heißen).


Siegfried, selten so gelacht!! :lol: cheezygrin :D :?

Ich las mal, daß "black pudding" (Blutwurst), in einem Horrorroman verwendet, vom Übersetzer mit "Schokoladenpudding" wiedergegeben wurde. Der Horror-Effekt veringerte sich erheblich ...

Sigrid

julia07
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Re:

von julia07 (18.01.2009, 00:44)
Siegfried hat geschrieben:
Willkommen im Club! :wink:

Herr Kollege,
in dem Club war ich schon immer, aber ich habe mich nicht immer zu Wort gemeldet und den Rüssel verbrannt, habe ich mir deswegen hier schon oft genug cheezygrin

LG,
Julia

julia07
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Re:

von julia07 (18.01.2009, 00:50)
Judith hat geschrieben:
.. Nee, mit einem elektronischen Korrektorat käme man wohl nicht sehr weit ...

So sehe ich das auch, Judith - nice to have, aber denken sollte man/frau schon selber können, wenn man vorwärts kommen will :wink:

LG,
Julia

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (18.01.2009, 12:33)
Siegfried hat geschrieben:
Esse viel fiel Schnee auf Zittern. In Jonas wählt der Fisch seine Oper, die sie an den Hufen des Landes spukt. So gewann er Rom und Ähre.
Gibt es eine Software, die da auch nur einen Fehler feststellt?

StarOffice meckert bei "Jonas".

Wenn ich den Text flink 'runtertippe, sieht er so aus:
Esse viel fiel Sxchnee auf Zittern. In Jonas wählt der Fisch seine Oper, die sie an den Hufen des landes sopukt. So gewann er Rom und Ähre.
Schon hilft mir das Programm und findet drei weitere Fehler.

Nein, ich erwarte keine Wunder. Ich erwarte, dass Flüchtigkeitsfehler ausgemerzt werden. Für den Rest gibt es brain.exe. cool5

Gruß, Valerie

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MW
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Re:

von MW (18.01.2009, 14:41)
Valerie J. Long hat geschrieben:
Für den Rest gibt es brain.exe. cool5

Gruß, Valerie


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jenne
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Re:

von jenne (28.09.2011, 18:16)
Wieviel Werbung macht ein kleiner Verlag? Bringt das wirklich was? Ich habe noch nicht alle Seiten hier im Thread gelesen. Bei mir geht es um ein Sachbuch. Ich habe im Laden noch nie ein Buch aus diesem kleinen Verlag, mit dem ich in Kontakt bin, gesehen. Mir geht es nur um das eine Buch jetzt, ich habe nicht vor, mir als Autor einen Ruf aufzubauen, da ich nicht weiß, ob später mal Bücher folgen werden. Aber ich möchte natürlich schon, dass es sich gut verkauft. Vielleicht ist in meinem Falle BoD/Tredition o.ä. die bessere Wahl?
j.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (28.09.2011, 18:57)
Ob bzw. welche Werbung ein (kleiner), d.h. konkret dein kleiner, anvisierter Verlag macht, musst du schon mit ihm selbst besprechen.

Wenn man so wenig Informationen zum Projekt hat wie bei dir, darfst du dich nicht wundern, dass kaum Erfahrungswerte hier einfließen können.

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NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (28.09.2011, 20:24)
Ja, das musst du wirklich vorher abklären, denn "klein" ist ja relativ und die Werbemöglichkeiten und -pläne sehr unterschiedlich ...

Werbung muss ja nicht immer teuer, kann aber dafür sehr zeitintensiv sein ... (vgl. Social Marketing)

Barbara

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kasapv
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Re:

von kasapv (28.09.2011, 21:49)
Ich habe mir gerade tatsächlich die 13 Seiten des Themas durchgelesen. Eine der besten Diskussionen, die ich bisher im Forum gelesen habe.

Interessant finde ich vor allem, dass der AF Verlag seine Produktpalette seit Anfang 2009 anscheinend erweitert hat und nun interessante Preispakete für angehende Autoren bietet. Ein Fortschritt? Ein Rückschritt? Das kann ja jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall scheint ein Gedankenwechsel erfolgt zu sein.

@jenne:
Lies viel in diesem Forum. Hier gibt es viel wertvolle Information. In Deinem konkreten Fall wäre es wohl am Besten, den Verlag direkt nach (vertraglich festgelegten) Werbemassnahmen zu fragen und diese mit anderen zu vergleichen. Schau doch mal die Autorenliste des Verlags an und schreib mal ein paar an. In den "Erfahrungsberichten" in diesem Forum findest Du wahrscheinlich viel Informationen, die Dir helfen können.

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jenne
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Re:

von jenne (29.09.2011, 17:12)
Haifischfrau hat geschrieben:
Ob bzw. welche Werbung ein (kleiner), d.h. konkret dein kleiner, anvisierter Verlag macht, musst du schon mit ihm selbst besprechen.


Ich habe jetzt einfach nochmal einen größeren Verlag angemailt, zu dem ich schon mal Kontakt hatte. Da hatte man nach einiger Überlegung abgesagt, weil man bei den Zeitschriften im eigenen Verlag keine Unterstützung fand zu Tretrollersport. Wenn's da nicht klappt, nehme ich wohl doch Tredition, BoD oder NorddeutscheReihe. Der Mensch vom größeren Verlag ist aber erst in einer Woche wieder da (autom. Mailantwort kam).

Wenn man so wenig Informationen zum Projekt hat wie bei dir, darfst du dich nicht wundern, dass kaum Erfahrungswerte hier einfließen können.


Hier habe ich zu meinem Sachbuchthema allgemein etwas getippt: http://www.bod.de/autorenpool/tretrolle ... 13739.html
j.

Don Leo
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Erstrebenswert

von Don Leo (02.10.2011, 08:20)
Ein "richtiger" Verlag ist natürlich erstrebenswert, wenn man alleine die Marketingpower betrachtet. Ausserdem ist man dann in allen Buchhandlungen vertreten etc.
Ganz bekannte Autoren können es aber wieder mit Selbstverlag und Selbstvermarktung probieren...aber das macht natürlich auch Arbeit und stellt ein Risiko da.

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jenne
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Re: Erstrebenswert

von jenne (02.10.2011, 17:45)
Don Leo hat geschrieben:
Ein "richtiger" Verlag ist natürlich erstrebenswert, wenn man alleine die Marketingpower betrachtet. Ausserdem ist man dann in allen Buchhandlungen vertreten etc.


Die Frage ist da dann aber noch, ob das eigene Buch dann auch mal ohne konkrete Bestellung für die Auslage im Laden gekauft wird. Werden auch Bücher von einem richtigen Verlag mit kleiner Stückzahl mal im Läden ausgelegt oder sind die genauso wenig dort zu finden wie ein "Selbstverlag"?
j.

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SandraR
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Re:

von SandraR (02.10.2011, 18:07)
Das "ein richtiger Verlag" wegen dem Marketing erstrebenswert sei, ist eine der laufenden Irrtümer. Jeder Verlag (und unabhängig der Größe) hat A, B und C Autoren. Geld in das Marketing wird nur für die A Klasse investiert, B und C müssen selber Werben oder zahlen. Bei Letzteren sind wir ganz schnell im Bereich DKVZ.
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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jenne
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Re:

von jenne (03.10.2011, 10:48)
SandraR hat geschrieben:
Geld in das Marketing wird nur für die A Klasse investiert, B und C müssen selber Werben oder zahlen.


Ah, sowas habe ich schon vermutet.

Bei Letzteren sind wir ganz schnell im Bereich DKVZ.


Was heißt DKVZ?
j.

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