Eigenverkauf von Büchern

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


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Imicherie
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Geschenke sind Werbung

von Imicherie (19.08.2009, 11:10)
hallo Julia,

es hat alles seine Richtigkeit. Verschenke ich ein Buch, so sind das Werbungskosten, denn ich erhoffe mir damit eine Multipliation. Zum Beispiel bei der Feier des runden Geburtstags guter Freunde: da kommen 50 bis 60 Leute, die mein Buch sehen und vielleicht kaufen, weil sie mich kennen. (oder weil es interessant ist). Da brauche ich beim Finanzamt keine Namen zu nennen, an wen ich schenke. Denn es wird ein Pauschale anerkannt. Sie habe ich ohnehin als Journalistin. Und im Moment überwiegen noch die Ausgaben, bevor ich dem "armen FA" ein paar Euro zukommen lassen. Und erkundige Dich mal bei den Reichen: deren Negativ-Einkünfte sind so hoch, dass sie bald noch Sozialhilfe beantragen können.

Würde ich Bücher unter Laden-Preis verkaufen, dann nur deshalb, weil vielleicht ein Eselsohr hineingekommen ist... Dafür gibt es auch beim Buchhandel Rabatt.

Gruß Ilsemarie
Mütter haben keine Lobby - deshalb habe ich über einige von ihnen Erzählungen verfasst.

Mirador
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Re:

von Mirador (24.08.2009, 20:12)
ich denke man möge sich von der last befreien mit büchern von BOD richtig geld verdienen zu wollen
kosten/nutzen , einkauf- verkauf -marge passen einfach nicht zusammen.

man hat etwas wirklich aussergewöhnliches zu papier gebracht das so noch niemand hat und "könnte" erfolgreich im finanziellen sinne sein.
wer aber im bereich bellestristik namenlos unterwegs ist kann im vergleich mit den anderen verlagen nicht gewinnen
ich war froh das meine selbstkosten wieder reingekommen sind
zugegeben lag es sicher auch an meinem schriftstellerischen können

ich schreibe nur aus spaß
wenn ich aberdabei über geld nachdenken müsste würde ich mich hinter einen zug werfen.....

MIrador
es gibt nichts gutes, ausser man tut es.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (24.08.2009, 22:24)
Hallo Mirador,
so ganz nachvollziehen kann ich dein Posting leider nicht.
Du schreibst nicht, für welches BoD-Modell du dich entschieden hast - von daher kann es natürlich sein, dass du einiges bezahlen musstest (z.B. bod-Comfort mit Schnick-Schnack?). Dennoch denke ich, dass deine Aussage keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat.
Wer möchte, kann mit 38 € sein Buch über bod veröffentlichen - und da muss man wirklich nicht viele Bücher verkaufen, um die Investition wieder herein zu bekommen.
In diesem Thread geht es ja um Direktverkäufe vom Autor. Damit kann jeder zusätzlich zum Verkauf im Buchhandel im Bekanntenkreis und darüber hinaus sein Buch verkaufen.
Wenn ein Buch bei BoD nicht "läuft", dürfte es vermutlich von so genannten richtigen Verlagen wohl erst gar nicht angenommen worden sein.

Gruß
Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

Detlef Schumacher
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Re:

von Detlef Schumacher (19.09.2009, 19:11)
Ich entnehme dem Wortgeplänkel, dass es um finanziellen Gewinn bei der Vermarktung des eigenen Buches geht. Schaut mal in eine Buchhandlung, da werdet ihr sehen, wie viele Produkte gestandener Autoren auf ihre Käufer warten.
Ist für einen BoD-Autoren der ideele Wert seines geistigen Elaborats nicht gewinnbringender, also das Hochgefühl, das eigene Buch in Händen zu halten? Oder ist man gewillt, den Verfassern von Groschen-Romanen den Rang abzulaufen?
Ich habe mir gründlich abgewöhnt, mit meinen gedruckten Erzeugnissen hausieren zu gehen oder mit ihnen um die Gunst gnädiger Leser zu buhlen.

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laruna
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Re:

von laruna (19.09.2009, 20:09)
Mal ne andere Frage: Mein Buch ist nun bestellbar. Wie erfahre ich denn wann und wo es erhältlich sein wird (Amazon etc) ????
Danke für die Hilfe
grüßle vom Tobi

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Peyton
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Re:

von Peyton (19.09.2009, 20:45)
laruna hat geschrieben:
Mal ne andere Frage: Mein Buch ist nun bestellbar. Wie erfahre ich denn wann und wo es erhältlich sein wird (Amazon etc) ????
Danke für die Hilfe
grüßle vom Tobi


Am einfachsten ist es, Du gibst direkt bei Amazon Deinen Titel ein. Nach einiger Zeit wird er dort erscheinen. Ebenso z.B. Libri, buch.de, bücher.de (das sind nur Beispiele). Du kannst auch bei google nach Deinem Titel suchen, u.U. erscheinen dann auch die Händler, bei denen Dein Buch zu erwerben ist.

LG

Peyton
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (19.09.2009, 21:04)
Hallo Detlef,
ganz so wie du sehe ich es nicht. Man k a n n natürlich, wenn man möchte, damit zufrieden sein, wenn die Investition wieder reinkommt - die sich bekanntlich bei bod-classic in Grenzen hält.
Man k a n n aber auch die Ansprüche höher schrauben. Ich rede nicht davon, dass man von dem Gewinn aus einem Buch leben könnte, sprich 2.000 € mtl. erzielt. Aber im Jahr müssten diese 2000 € schon drin sein - jedenfalls wenn man über bod publiziert, schließlich ist Werbung und Eigenverkauf ja auch eine Menge Arbeit.
Bei so genannten "richtigen" Verlagen fällt die Gewinnebeteiligung i.d.R. geringer aus, aber dafür muss man keine Zeit und Energie in Werbung und Eigenverkauf stecken.

Gruß
Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

xenia

Re:

von xenia (19.09.2009, 22:23)
Bei so genannten "richtigen" Verlagen fällt die Gewinnebeteiligung i.d.R. geringer aus, aber dafür muss man keine Zeit und Energie in Werbung und Eigenverkauf stecken.


Die von dir in Anführungszeichen gesetzten, sogenannten richtigen Verlage sind tatsächlich Verlage im Sinn des Verlagsgesetzes. Der Unterschied zu Dienstleistern scheint dir nicht wirklich bekannt zu sein, denn neben der Tatsache, dass sie Autoren bezahlen anstatt von ihnen zu kassieren, gibt es auch noch andere Unterschiede, angefangen bei echten Verlagsleistungen - Lektorat, Satz und Akzeptanz im Buchhandel - bis hin zu Vorschüssen, von denen ein Book on demand Autor nur träumt.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (20.09.2009, 05:51)
Hallo Xenia,
wie kommst du darauf, dass mir die Unterschiede nicht bekannt sein sollen?
Nur weil ich nicht weiter ausufernd hier darüber schreibe?
Keine Sorge, sie sind mir bekannt, denn ich veröffentliche auch bei eben diesen "richtigen" Verlagen!

Gruß
Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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lousalome
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Re:

von lousalome (20.09.2009, 13:12)
hallo,

mal davon ab, dass eure beiträge mir ein wenig den mut nehmen, jemals mit meinem buch auch nur einigermaßen erfolgreich zu sein, bin ich doch sehr überrascht, dass ich mein buch auf künftigen lesungen nicht unter laden preis verkaufen darf. :roll: ich dachte immer, man kann so einen zusätzlichen kaufanreiz schaffen. gut zu wissen, dass das nicht erlaubt ist ...

lg
tanja

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SonjaG
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Selbständig oder Gewerbe?

von SonjaG (20.09.2009, 17:49)
Hallo,

kann mir jemand sagen, ob ich, wenn ich mein Buch über meine Homepage verkaufen möchte, selbständig bin oder ein Gewerbe anmelden muss? Mir ist das absolut nicht klar. Wer von Euch hat da Erfahrung? Falls das Thema schon ausführlich diskutiert wurde, wäre ich auch dankbar für den entsprechenden Link. Habe die Suchfunktion benutzt und bin nur auf dieses Thema gestoßen.

Viele Grüße,
Sonja
"Zeitbandriss: Geschichten",
ISBN-13: 978-3837093551


Meine Homepage: http://sonjamariag.jimdo.com/

GerryS
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Registriert: 31.08.2009, 14:48
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Hallo, bin auch neu hier

von GerryS (28.09.2009, 19:30)
borgwin2 hat geschrieben:
Übt man denn dann nicht schon ein Gewerbe aus, zu dem man einen Gewerbeschein benötigt ?
Das ist ja keine freie Tätigkeit mehr, wie z. B. Schriftstellerei oder Journalismus. Selbst bei e-bay braucht man ja -wenn man es nicht hobbymäßig macht- einen Gewerbeschein.



Zu dieser Frage fehlt mir noch eine Antwort.
Ich bin "Zwangs Rentner" und darf nicht allzuviel nebenher verdienen.
Müsste ich dann also ein Gewerbe anmelden?

Wenn ich jetzt nur die Marge als reinen Verdienst ansehe, nun ja, dann müsste das Büchlein ja weg gehen, wie warme Semmeln.

Vielen Dank für die antwort im Voraus

LG
Gerry

HuWes
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Registriert: 03.02.2008, 19:22

Re: Hallo, bin auch neu hier

von HuWes (29.09.2009, 01:34)
GerryS hat geschrieben:
borgwin2 hat geschrieben:
Übt man denn dann nicht schon ein Gewerbe aus, zu dem man einen Gewerbeschein benötigt ?
Das ist ja keine freie Tätigkeit mehr, wie z. B. Schriftstellerei oder Journalismus. Selbst bei e-bay braucht man ja -wenn man es nicht hobbymäßig macht- einen Gewerbeschein.



Zu dieser Frage fehlt mir noch eine Antwort.
Ich bin "Zwangs Rentner" und darf nicht allzuviel nebenher verdienen.
Müsste ich dann also ein Gewerbe anmelden?

Wenn ich jetzt nur die Marge als reinen Verdienst ansehe, nun ja, dann müsste das Büchlein ja weg gehen, wie warme Semmeln.


Meine übliche Antwort zu diesem immer wiederkehrenden Thema:

Ein Anruf beim Finanzamt ist deutlich besser als das Herumgestochere hier.

Kollegiale Grüße
Hubert

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hawepe
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Wohnort: Berlin

Re: Hallo, bin auch neu hier

von hawepe (29.09.2009, 07:28)
HuWes hat geschrieben:
Ein Anruf beim Finanzamt ist deutlich besser als das Herumgestochere hier.


Und über die Forensuche findet sich auch mehr als ein Thread zu diesem Thema.

Beste Grüße,

Heinz.

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