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PvO
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Re:

von PvO (16.10.2008, 08:45)
Mein Erstling hat über 400 Seiten und liegt seit Jahren beim Verkauf an erster Stelle.

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Astor
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Re:

von Astor (27.10.2008, 02:35)
Hallo,

habe den Versuch gewagt und meine Audiobiografie, 480 Seiten, als Hartcover zu bestellen. Der Preis von 38.90 ist schon ein Hammer. Da ich nur einen kleinen Kreis von Bekannten anspechen will und das Buch eine gewisse Qualität haben sollte hab ich in den saueren Apfel gebissen.

Wer kann mir sagen, was ich bei einem anderen Verlag und normalen Druck bezahlt hätte.

LG,
Astor
Das einzige, was man mit Geld nicht kaufen kann, ist die Freundschaft eines Hundes.

franziska rechperg
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Re:

von franziska rechperg (27.10.2008, 20:32)
Astor hat geschrieben:
Hallo,

habe den Versuch gewagt und meine Audiobiografie, 480 Seiten, als Hartcover zu bestellen. Der Preis von 38.90 ist schon ein Hammer. Da ich nur einen kleinen Kreis von Bekannten anspechen will und das Buch eine gewisse Qualität haben sollte hab ich in den saueren Apfel gebissen.

Wer kann mir sagen, was ich bei einem anderen Verlag und normalen Druck bezahlt hätte.


LG,
Astor


Hallo Astor,
wenn es Dir auf die oben angeführten Kriterien ankommt, so ist es in Ordnung, wenn Du BOD Classic zu 39,-- € gewählt hast. Da hält sich der finanzielle Aufwand allemal in Grenzen. Die anderen Dienstleister kochen auch nur mit Wasser, und Digitaldruck dürfte woanders auch nicht billliger sein. Ob der Verlag Shaker billiger gewesen wäre, wage ich nicht zu beurteilen. Ich persönlich habe immer wieder festgestellt, dass unter dem Strich immer etwa dasselbe herauskommt. Billiger ist natürlich Offset-Druck, aber das bedeutet, eine große Stückzahl abnehmen zu müssen. Die "lustige" Geschichte von den Autoren, die tausende ihrer Büchern unter dem Bett horten, ist wirklich keine Seltenheit.
Grüße
Franziska
Franziska Rechperg
www.franziskas-buchwelt.de

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haekelschwein
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Re:

von haekelschwein (18.11.2008, 23:43)
Gute Tipps sind hier versammelt, aber einen Punkt will ich noch einmal herausstellen, für spätere Leser dieses Threads:

Der Druckpreis eines BOD-Buches hängt von der Seitenzahl und der Bindung ab, kaum jedoch von der Seitengröße.

Man kann also einfach ein Buch mit größeren Abmessungen nehmen, wenn man den Text nicht in eine preislich vertretbare Seitenzahl hineinbekommt.

Allerdings hat diese Methode auch ihre Grenzen, denn ein Krimi im DIN-A4-Hardcoverformat ist nun einmal recht ungewöhnlich und nicht unbedingt als Reiselektüre willkommen. Aber in manchen Genres wären solche Überformate durchaus nicht verkaufshemmend.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (19.11.2008, 01:53)
Astor hat geschrieben:
Hallo,

habe den Versuch gewagt und meine Audiobiografie, 480 Seiten, als Hartcover zu bestellen. Der Preis von 38.90 ist schon ein Hammer. Da ich nur einen kleinen Kreis von Bekannten anspechen will und das Buch eine gewisse Qualität haben sollte hab ich in den saueren Apfel gebissen.

Wer kann mir sagen, was ich bei einem anderen Verlag und normalen Druck bezahlt hätte.

LG,
Astor


Frage: Ist das mit 38,90 Euro der Herstellungspreis (bzw. Abnahmepreis durch den Autor) oder der Brutto-Ladenverkaufspreis?

Der Rechner von BoD wirft 34 Euro Brutto-Ladenverkaufspreis aus (bei 0,35 Euro Autorenmarge). Bei Abnahme von 25 Exemplaren zahlt der Autor 26,57 Euro, ab 100 Exemplare 22,46 Euro, ab 200 Exemplare 19,89 Euro.

Bei Shaker Media kostet ein Einzelexemplar für den Autor 14,39 Euro, ab 51 Stück 12,95 Euro; ab 101 Stück 11,91 Euro; ab 200 Stück 10,74 Euro. Der berechnete Brutto-Ladenverkaufspreis liegt bei 21,90 Euro mit 1,56 Euro Autorenmarge

So jedenfalls die Online-Rechner.

LG
Siegfried

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hawepe
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Re:

von hawepe (19.11.2008, 14:27)
Hallo,

haekelschwein hat geschrieben:
Man kann also einfach ein Buch mit größeren Abmessungen nehmen, wenn man den Text nicht in eine preislich vertretbare Seitenzahl hineinbekommt.


Wenn man das typische Book-on-Demand-Look an Feel mag, ja, sonst nur selten.

Da book on demand verlegte Bücher vergleichsweise teuer kommen, neigen viele Autoren ohnehin schon zu sehr langen Zeilen. 80, 90, selbst 100 Zeichen pro Zeile sind gerade bei umfangreicheren Werken schon jetzt häufig zu finden.

Jetzt einfach das Buchformat zu vergrößern, um mehr Text auf weniger Seiten unterzubringen, halte ich deshalb für eine schlechte Idee.

Beste Grüße,

Heinz.

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